Trabant: mit oder ohne Garage?

  • @ Trabi G 40 Weshalb muß man für eine Eigentumsgarage Pacht bezahlen ?
    Offensichtlich handelt es sich bei Deiner Garage um einen Bau auf fremdem
    Grundstück.
    Daran kann man aber kein Eigentum erwerben und muß gegebenenfalls kurzfristig
    ausziehen.
    Außerdem muß man womöglich auch noch die Abrisskosten tragen.


    guidolenz kann das bestimmt noch mit Paragraphen belegen.

  • Und ich mit Praxis... ;)


    Hab auf meinem Hof 8 teils Doppelgaragen und musste darin bis vor paar Jahren Fremde Leute mit Ihren Wagen nett grüßen, die Grundsteuer zahlen und im Winter den Schnee schieben damit sich keiner was tut. Jetzt sind sie leer, bzw. eigentlich auch wieder nicht. Aber es ist nun mein Zeug was drin steht. :D ;)


    Generell, was sind schon 1000 Euro für ne komplette Garage? Baut mal selber eine, da verschwinden die Taler ganz fix... ;) Ich hab immo etwa 55m² in einer Garage Betoniert. Bagger, Aushubentsorgung, Stahlmatten, Beton, Folie, Isolierung, Kleinzeug und wenn mans nicht selber wirklich kann, wie ich, noch den Maurer. 1.000 Euro haben bei mir allein für die Bodenplatte so nicht gereicht - aber die ist nun im Bedarfsfall unterkellerbar. :D ;) 19-20cm B25 mit Stahleinlage.... :)

  • Man erwirbt für die 1000 EUs idR einen Anteil an einer Gemeinschaft, die ihrerseits Inhaberin eines -unterschiedlich gestalteten- Rechts an dem Grundstück ist, auf dem die Garagen stehen. Es ist daher ratsam, sich vor einem Kauf zu erkundigen, wie die Eigentumsverhältnisse sind, sonst kann es ein teures Erwachen geben, wenn z.B. der Pachtvertrag bald endet und der Grundstückseigentümer Häuschen bauen will. Zur Witterung: Es kommt natürlich auch auf das örtliche Klima an. Aber UV- strahlung schadet meiner Erfahrung nach den Gummi- und Plastteilen schon deutlich, die werden/sind undicht und dann gibt es über kurz oder lang Probleme. Ne Weile mag es gehen, aber auf Dauer sollte der Wagen geschützt stehen.

    Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Muthes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen.

  • Sag ich doch ! Geht ganz fix und nicht nur die 1000,- Euro sind futsch sondern
    Abrißkosten und Entsorgung des Bauschutt kommen hinzu.

  • Wenn mit dem guten Trabant nicht im Salz gefahren wird, und er auch nicht am Straßenrand einer gesalzenen Straße steht, dann ist, bei guter Pflege, eine Garage nicht unbedingt nötig.


    Er muss dicht sein, über den Winter sollten die Matten raus, und sollte bei geeignetem Wetter mehrmals kräftig durchgelüftet werden.


    Planen oder Folien sind ungünstig, nicht nur daß es, wie gesagt, den Lack zerkratzt, es kann auch darunter schwitzen.

  • Solche Pacht-Garagen sollte man nur ins Kalkül ziehen ,wenn die Pacht wirkl. langfristig gesichert ist. Ist oft der Fall bei Garagen in Kommunal-Eigentum.
    Ansonsten ist es ein hochgradiges juristisches Glücksspiel sowas sich anzutun.

    Gruß Guido
    Stattlicher Satzverständiger für sprachliche Irritationen------------------------------------------------------------------------------- Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz.
    Mercedes Achtzylinder V8 500SEC Coupe--
    Duo Dreirad--Ford Explorer-- Materia--
    Microcar Lyra Bj 1999 Lombardini-Diesel 500ccm,Ligier Ambra Diesel in Restauration,
    Trabant Universal Bj 1983 12Volt Drehstrom-Lima
    Velomobil go-one2

  • Ich habe eine kleine Reihen-Eigentumsgarage auf städtischem Grund, zahle jährlich meine 58€ Grundsteuer B und da ist seit Jahren Ruhe und Frieden.


    Auf Privatgrund würde mir das nicht einfallen - aber wenn man weiß, was die Kommune so vorhat, die Topographie der Örtlichkeit betrachtet und ggf. auch mal vorher in den Flächennutzungsplan und ähnliche Dokumente schaut, geht's schon.
    Ganz sicher ist es nie - klar, aber ein so unüberschaubares Risiko, wie hier manche meinen, auch nicht.

  • Pachten kann man schon,es gehört einem ja nichts.
    Es wird aber oft versucht,Garagen die auf fremdem Grund stehen, zu verkaufen.
    Das war der Tenor der ersten Beiträge.
    Und dann gilt eben,daß man eigentlich nichts erworben hat,außer die geschilderten
    Risiken.
    Ich habe z.B. 3 Garagen auf städtischem Grund gemietet und mach mir da keine Sorgen.
    Die Miete pro Garage ist mit 10,- Euro mtl. auch überschaubar. :)

  • In Frankfurt/Oder gibt es Garagen für 50 € zu kaufen (Eigentum). Nur noch Pacht und Grundsteuer 1 x im Jahr zusammen ca. 80 €. Hätte da noch eine abzugeben. ;)


    Gibt's bei uns auch. Am besten nicht abschließen, sonst muss man dauernd neue Schlösser kaufen ...

  • So eine "DDR-Garage" hab ich auch, kostet 43,- Grundsteuer im Jahr. (mehr nicht) Die liegt ebenfalls auf Komunalen Grund.


    Habe mich vorher informiert, denn auch in unserem Örtchen versucht der ein oder andere diese Garagen zu "verkaufen".


    Laut Stadt könnte es aber jederzeit passieren das diese Garagen zu Räumen sind. Naja ich hab da nur Gerümpel stehen und einen durchgefaulten S100.


    Mehr kann man auch da nicht rein stellen wegen:


    Zitat: "Am besten nicht abschließen, sonst muss man dauernd neue Schlösser kaufen ... "




    OT:
    Wie kann man eig. diese Texte richtig zitieren wie der Herr B. aus Z. es gemacht hat? Ich hab das noch immer nicht begriffen.

  • Zwei Möglichkeiten:
    Im Originalbeitrag markieren, dann blendet sich automatisch eine Schltfläche "Auswahl zitieren" ein, da klickt man drauf und es öffnet sich automatisch das Antwortfenster, in welchem das Zitat sich bereits richtig eingefügt befindet.


    Oder einfach so markieren, kopieren und dann einfügen. Nochmal markieren und dann oben auf die Schaltfläche "Zitat" (diese kleine Sprechblase) klicken. Dann erscheint es als Zitat, aber ohne Nennung des Urhebers.

  • 3.Möglichkeit:
    Unter dem Beitrag , links neben den LIke/Dislike - Schaltflächen ist ein Gänsefuß, der stellt auch die Zitierfunktion dar.
    Dabei wird allerdings der komplette Beitrag zitiert und in eine Zwischenablage eingefügt, aus der er kopiert wird, wenn du eine Antwort schreibst.

  • Also ich würde doch ziemlich dazu raten, mir irgendwo eine Garage zu suchen. Ich weiß ja nicht, wo du wohnst (also in welchem Gebiet deiner Stadt). Je nachdem hätte ich jeden Tag Schiss, dass nicht irgendein Horst in meine Karre fährt. In Halle wohne ich in einem Villenviertel, also schmale Straßen, jeder kämpft um einen Parkplatz, möglichst dicht vor der Haustür. Dann ist die Straße noch beidseitig zugeparkt, sodass abgefahrene Spiegel in der so entstandenen Einbahnstraße keine Seltenheit sind. Deswegen wurde ich auch einmal abgeschleppt, weil nirgends was frei war und ich dann die 5m zum Scheitelpunkt der Einmündung nicht eingehalten habe (was hier auch niemand macht, nur zu dem Zeitpunkt gabs zu allem Überfluss noch eine Baustelle in der Nähe :rolleyes: ).


    Worauf ich hinaus will: Ich warte eigentlich nur darauf, an meinem Auto eines Morgens eine zerstörte Heckflosse oder einen zermalmten Lampenring vorzufinden... Hab aber keine Chance, das zu ändern. Knapp 200 Euro Bafög und das Kindergeld lassen da wenig Spielraum....


    So in etwa siehts hier aus, aber da war auch alles frei.


    Edited once, last by Ennatz1902 ().

  • Zum Glück bin ich fast unabschleppbar. :-D


    Also mein Trabant steht den Sommer über meist unter einem Carport, manchmal im freien und im Winter in einer Halle.
    ich denke das ein Carport, welches vor Sonne und Regen schützt eine gute Sache ist.
    Klar vor der nächtlichen Feuchtigkeit schützt das freilich nicht aber dafür trocknet das Auto relativ schnell, dank Durchzug.

  • also ich könnte nicht ruhig schlafen, wenn mein Cabrio vor der Tür stehen müßte. Ich hab eine große Garage wo bis zu 4 normale PKW´s reinpassen und ich kann mich auch noch drum herum bewegen. Mit der Sicherheit gibts auch keine Probleme. Kostet mich aber mon. 110€ (ist es mir aber Wert, Platz ist Mangelware bie mir)).
    Nur Ende Herbst wird meine Winterhure wieder aktiviert (4/88er 601) und die darf dann auch draußen stehen. Da muß jetzt nur nochmal alles neu Konserviert werden.

    "Größe" wird an Kleinigkeiten fest gemacht


  • Also, bei einem besonderen Fahrzeug, was Baujahr/Originalität/Ausstattung betrifft und möglicherweise Problemen bei Wiederbeschaffung seltener Teile - also einem Sammlerfahrzeug - hätte ich auch Bedenken. Aber "nur" weil es ein "de luxe" ist, muß man doch nicht von einer artgerechten Nutzung, bei der von Dir anzunehmenden Pflege, des Trabanten absehen. Da wird doch nicht in 2,3 Jahren die Substanz unwiederbringlich aufgezehrt und weißt Du, wie in 5Jahren Deine Lebenssituation aussieht? Vllt. das Häuschen im Grünen, mit der Doppelgarage davor (oder 2 ;) ), dann ist doch alles gut für den Trabi oder Du hast nicht aufgepaßt: keinen Job aber 5 Gören - dann mußt Du verkaufen, aber selbst dann hast Du eine zeitlang Freude am Fahrzeug gehabt und die bleibt Dir ja.
    Wenn Deine Bedenken auch daher rühren, daß Du den Wert des "de luxe" aufzehrst, such doch einen einfacher ausgestatteten, durchreparierten Trabanten, oder ersetz einfach im Winter die Chrom- durch Lackteile, aber laß Dir nur wegen der fehlenden Garage den Spaß nicht ausreden!Bitte :!:
    ... und das sagt Dir einer, dem der eigene Trabant vorm Haus weg geklaut wurde - und ich würd es wieder tun (ihn dort parken, nicht klauen lassen ;) )


    PS: Von Planen usw. halte ich nix. Bei regelmäßiger Nutzung (Heizung/Lüftung in der feuchteren Jahreszeit) seh ich da eigentlich keine Probleme. Ordentlich konservieren, Augen auf und dran bleiben!

  • HAllo
    ich möchte mich nochmal melden ,., ich habe es noch nicht aufgegeben ,, ausserdem haben wir einen Trabi und einen Wartburg 353 im Freundeskreis .,,
    und ich schraube da immer brav mit .. der Trabi wird täglich genutzt ( von meinem kumpel ) was haben wir gemacht .. bremsen kompl. neu .
    die Kunststoffbuchsen wurden erneuert ,.,. ( vorne beim Fahrwerk )
    Fensterdichtung Seitenfenster ( frontscheibe kommt noch .. ) Für kniffelige fragen haben wir ca 60 km von uns einen Fachkundigen ( zb für Vergaser Probleme .. )
    für kurze Zeit im Winter - wenn es schneit kann ich ihn viell bei der schwieger-oma unterstellen ?!? parken tut er nicht direkt an der Strasse .. wir haben ein großes Grundstück vor dem Haus .. dort würde er stehen dürfen direkt am haus ..
    Die möglichkeit den Wagen Hohlraum zu versiegeln haben wir auch .. haben jemand mit der ausrüstung - Kompressor entsprechende Pistole ( für heisses Fett geeignet )
    was mich so überzeugt .. ist die erfahrung die mein Kumpel sammelt ,.. er schmiert regelmäßig ab .. seit dem das Fahrwerk und die Bremsen gemach sind .. sind es nur kleinigkeiten / welche auch finanzielle nicht den Rahmen sprengen .. und der Trabi hat 530 € gekostet :-)
    mal schauen ich lese hier kräftig weiter und viell ergibt sich was .. ich gestehe aber das ich parallel auch bei MZ schaue ;-) ist mein Back up plan ... wenn es kein Trabant wird soll es eine TS 250/1 werden hab ich mir früher schon gewünscht .. hatte aber nur ne etz 250 :-( die gefiehl mir aber nicht das ich Sie irgendwann mal verkaufte .. aber nie ne TS bekommen habe ,,

  • Also...mein 1.1er stand in den letzten Wochen als Alltagsauto eigentlich fast nur noch draußen.
    Es ist Sommer...kein Winter.


    Und wenn ich sehe, wie der nach kurzer Zeit unter diesen Bedingungen aussieht, dann habe ich keine Lust ein solches Auto ganzjährig unter freiem Himmel all dem Dreck, dem Wetter und - nicht zu vergessen - möglicherweise vorbeiziehenden Horden von hirnamputierten Vandalen auszusetzen.


    Nächste Woche ist wieder gründliche Außenpflege angesagt...Reinigung, Wachs usw.
    Unter winterlichen Bedingungen möchte ich mir und dem Trabant das definitiv nicht mehr antun.