Posts by Fridl

    Es hat zwar nix mit Autos zu tun, trotzdem nagel ich euch mal an die Backe, worüber ich beim heutigen Spaziergang durch Neubiberg schmunzeln musste.



    Frohe Ostern euch allen.

    Gruß Steffen

    Die Kontakte am Lenksäulenschalter alleine können kein dauerhaftes Leuchten der Blinker verursachen. Da ist entweder bei der Verkabelung etwas nicht in Ordnung, oder wie weiter oben schon erwähnt wurde, ist der Warnblinkschalter ein heißer Kandidat, der so ein Verhalten verursachen kann.

    Hallo zusammen,


    So langsam blicke ich hier nicht mehr durch. Vielleicht sollten wir nochmal von Anfang an systematisch durchgehen was eigentlich das anfangs beobachtete Problem ist, um dann Schritt für Schritt mögliche Ursachen einzugrenzen.

    beim betätigen bleibt nach 2-3mal blinken das Lämpchem am Tacho aus, aussen

    leuchten die Birnen dauerhaft auf

    Was heißt das genau? Blinken die Blinker weiter (ggf. etwas schneller), und nur die Kontrollampe blinkt nicht mehr und das Relais klickert etwas leiser? Oder leuchten die Blinkleuchten in besagtem Zustand dann wirklich dauerhaft und blinken nicht mehr?

    komisch finde ich das der Blinker ja funkioniert

    Genau das ist die Aussage, die mich irritiert.

    hatte mal das Blinkerrelais getauscht hatte aber auch nichts geholfen.

    andere angaben kann ich leider auch nicht machen kenn ich mich leider noch zu wenig aus,

    Wenn du das Blinkrelais selber getauscht hast, dann solltest du doch eigentlich wissen, was für ein Ersatzteil du verbaut hast? Sag mal an!


    Auf jeden Fall solltest du zunächst alle oben genannte Ratschläge zur Reduzierung von Übergangswiderständen befolgen: Sockel der Glühlampen reinigen, Steckverbinder an den Lampenträgern reinigen und alles auf festen Sitz und Kontakt prüfen, ggf. durch vorsichtiges Nachbiegen zuverlässigen Kontakt sicher stellen. Blinkerschalter prüfen (der ist aber auf Grund seiner Kohle-Kontakte eher selten verantwortlich), usw, usf.


    Wie sich ein elektronischer Blinkgeber bei zu hohen Übergangswiderständen genau verhält, weiß ich leider auch nicht im Detail. Beim Hitzedraht-Relais ist es so, wie von den Vorrednern beschrieben: Die Blinkfrequenz erhöht sich etwas, das Tastverhältnis verschiebt sich etwas zu Gunsten der Dunkel-Phase, das Geräusch des Relais wird leiser, die Kontrollampe leuchtet nicht mehr.


    Falls es tatsächlich der Fall ist, dass ein Hitzedraht-Relais verbaut ist, und die Blinklichter nicht mehr blinken, sondern dauerhaft leuchten, dann ist entweder ein Fehler in der Verdrahtung (evtl. auch durch fehlerhafte Isolierung verursacht) oder der neue Blinkgeber ebenfalls defekt.


    Viele Grüße

    Steffen


    PS:

    Trabi ist im November umgezogen deshalb ist immer ein 2.5kilometer Fußmarsch nötig

    Du hast es gut. Bei mir sind es knapp 500km (die ich allerdings noch nie zu Fuß absolviert habe) ;)

    Ja, wenn die Ausführung für den Zweitakter ist. (By the way: dieses LED-Teil hatte ich zu DDR-Zeiten auch verbaut. Irgendwo muss sogar noch die Originalverpackung nebst Bedienungsanleitung rumliegen.)


    Und wie schon gesagt: Augen auf bei der Verlegung des Steuerkabels.


    Gruß Steffen

    Des weiteren wollte ich das originale Drehzahlmesser anschließen, leider auch da nur der Schaltplan für Unterbrecher.


    Hat jemand den für die Elektronik? Oder ist das gleich

    Was genau meinst Du mit original Drehzahlmesser? Ab Werk gab es das beim Trabant 601 nicht. Im Zubehörhandel gab es mehrere Varianten von elektronischen Drehzahlmessern, die das Signal von der Zündung beziehen. Denen sollte eher wurscht sein, ob das Signal von einem mechanischen Kontakt oder einem Transistor erzeugt wird.


    Wichtiger ist, wie viele Signale pro Umdrehung kommen (Zweitakt 1pro Umdrehung, Viertakt 1pro 2 Umdrehungen).


    Zum Entstörgeschirr kann ich dir leider nicht weiter helfen. Sowas neumodisches habe ich nicht im Trabant, genau so wenig, wie ein Radio. Tipp: Das Steuerkabel für den Drehzahlmesser könnte auch eine neue Störquelle ergeben, die das Geschirr konterkariert.


    Gruß Steffen

    Für mich wirkt die Oberkante auf dem Foto eindeutig krumm;). Da sie horizontal eigentlich gerade sein sollte, kann das ja nur die Pfeilung sein, die auf Grund der Fotoperspektive zur optischen Täuschung führt.

    Wenn ich mich Recht entsinne rot=Steuerbord, grün =Backbord.

    wie meinen?


    Da gab's doch mal ne deutsche Fassung von Yellow Submarine. Deren Versmaß wäre damit nicht aufgegangen.


    Ausserdem hab ich mal gelernt, dass angehende Matrosen mit lernschwäche einfach ne kräftige Backpfeife bekamen, wonach Seite und Farbe im Gesicht desjenigen klar dokumentiert war.


    Gruß Steffen

    Da mich aber das Prozedere mit den Vollmachten für Fahrten im Ausland zunehmend nervte...

    Gibt's da etwas besonderes zu beachten? Ich hatte mal vor über 20 Jahren für den elterlichen Wohnwagen so einen Vordruck vom ADAC ausgefüllt, unterschreiben lassen, und bei einer Geschäftsstelle abstempeln lassen. Den Wisch habe ich im Urlaub immer bei, und dachte eigentlich, das langt.


    Gruß Steffen

    Die Italiener machen nicht so viel g'schiss drum, ob die Anlage richtig kalibriert ist, Als Gegenleistung bekommt man allerdings auch ein Farbfoto.... wenn man es sich von einem "gesicherten" Webserver mit ungültigem Zertifikat herunterlädt. Das Risiko bin ich mal eingegangen, weil ich ansonsten überhaupt kein Foto bekommen hätte. Aber wenn ich schon ca. 100 EUR ausgebe, dann möchte ich bitte auch wissen, wofür.

    Ja, Leute, dem habe ich natürlich nichts entgegenzusetzen. Jeder wird natürlich sofort erkennen, dass ich am Steuer sitze, und in verantwortungsloser Weise den Wagen über die schnurgerade, überschaubare Landstraße jage.


    Und falls das nicht reicht: Mindestens an der im Schoß der Beifahrerin befindlichen Spiegelreflexkamera (tatsächlich zu sehen) wäre ich ja sowieso aufgeflogen.


    Also (wie man am oben erwähnten schon sieht) Die Italiener sind .., wie soll ich sagen... kundenorientiert. Nur der Kurierdienst lässt etwas zu wünschen übrig. Vermutlich wurde in meinem Fall tatsächlich noch ein Läufer von Mittelitalien nach Oberbayern eingesetzt, der erst 11 Monate später eintraf. Denn erst da war der Brief in meinem Kasten und anders kann ich mir die Kosten auch nicht erklären. ;)


    Viele Grüße

    Steffen

    ...Nur noch einen Ring bauen, der nicht, wie standardmäßig üblich, hinten den Abzieher zusammen hält, sondern die beiden Hälften vorne Stramm zusammen klemmt...

    Nach allen obigen Beiträgen ist also von konischen Radnaben auszugehen, und von dem Abzieher, der am Kragen der Nabe ansetzt. Ja, der Ring , der die Hälften des Abziehers zusammenhält, erstreckt sich nicht bis über den Kragen.


    Im normalen Betrieb (beim originalen, intakten Abzieher, und halbwegs vorhandenem Kragen an der Nabe, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass der Abzieher da irgendwie abrutschen kann. Eher sprengt es den vorhandenen Ring des Abziehers, was für mich ebenfalls schwer vorstellbar ist.


    Ich habe mit einem solchen Abzieher schonmal eine Nabe (mit halbwegs intaktem Kragen) gelöst, die nahezu wie festgeschweißt auf dem Konus saß. Beidseitig mit meterlangen Hebeln mit mehrfacher Manneskraft gedrückt, gerüttelt (nicht gerührt ;-) ), mit vielen Anläufen. Als es dann knallte, und alle Beteiligten durcheinander purzelten, dachte ich zunächst, dass entweder Kragen oder Abzieher oder beides zu Bruch gegangen sind. Aber nein: Ziel erreicht, Nabe ab. Der Konus, der dabei zum Vorschein kam war absolut rostfrei. Lediglich 2-3 winzig kleine Verschmutzungen in Form von Sandkörnern oder dergleichen waren sichtbar. Diese Sandkörner dürften während der früheren Montage einfach nur in die Funktionsflächen eingepresst worden sein, und damit für einen

    nahezu Formschluss gesorgt haben.


    Also, wenn dein Abzieher einen zusätzlichen Ring braucht, dann ist entweder der Abzieher selbst verschlissen (was ich mir bei dem Originalen auch wieder nur schwer vorstellen kann), Oder es ist kein originaler, oder der Kragen deiner Nabe ist ebenfalls fast nicht mehr vorhanden.


    Viele Grüße

    Steffen

    Ist Epoxydharz beständig gegen Bremsflüssigkeit? Das würde ich vorher testen. Außerdem kann doch so ein Radbremszylinder im Dauerstreß auch mal deutlich über 100°C heiß werden... dachte ich. Viele EP-Harze werden ab 120°C weich...

    Oh Nööö! Den wollte ich auch grad zum besten geben, ;(


    Jedoch in einer Version mit einer deutlich tierfreundlicheren Rahmenhandlung!:genau:

    Leider war in den letzten 20 Jahren kaum noch etwas von ihm in den gängigen Medien zu sehen oder hören. Ich selbst kenne nur die Darbietungen, die in den 1990er Jahren gelegentlich im Fernsehen ausgestrahlt wurden und habe damals herzlich gelacht.


    Vielleicht besteht ja nun die Chance, dass post mortem die Medienaufmerksamkeit steigt (wäre ja nicht ungewöhnlich bei Künstlern), und wir damit sein einzigartiger, unvergesslicher Humor weiter leben kann.


    Gruß Steffen

    Ohne das obligatorische Ölgeschreibe geht's offenbar nicht.

    Ölfeucht stand bei mir schon ewig in keinem Prüfbericht mehr.

    ...Der scheut sich auch nicht vor "ohne erkennbare Mängel", wenn eben keine da sind.

    Mir ging es im letzten Oktober genau so.   :)

    Ich kannte den Prüfer nicht und bin einfach so unangemeldet hin. Fairerweise muss ich dazu sagen, dass nach dem Zusammenbau des Vorderwagens max. ca. 10km (Probefahrten incl. Anfahrt zur Prüfstelle) zurück gelegt wurden.

    Aber auch nach einer kombinierten "Einweihungs"- und Saisonabschlussfahrt (naja, gerade mal 100km) war noch alles trocken.


    Nur neulich, Ende Februar, stellte ich einen "Lusttropfen" unten am Differenzial fest, der es aber noch nicht bis zum Boden geschafft hatte. Ist wohl doch einer der Simmeringe an den Antriebsbechern nicht mehr ganz frisch. Aber so lange es nicht schlimmer wird, werde ich den vor der nächsten HU halt auch wieder abwischen.


    Gruß Steffen


    PS: Sorry, für meine Prahlerei, aber wenn ein Profi hier im Forum seine HU-Mängel kundtut, dann juckt es es natürlich in den Fingern, auch mal ein bissel auf den Putz zu hauen ;-)

    Das ist kein Rennradrahmen, das ist ein normales 28er Sportrad Ende 70er Anfang 80 er,

    Genau. Die Sporträder waren aber nach meiner Erinnerung auch recht hochwertig (war der Rahmen nicht sogar auch Leichtmetall?) und unterschieden sich preislich deutlich von normalen Tourenrädern.


    Wenn die Lackierung und die Marken-Aufkleber original sind, würde ich es baujahrmäßig eher deutlich nach 1980 ansiedeln.


    Den Lenker als "Gesundheitslenker" zu bezeichnen, liegt ganz im Auge des Betrachters. Soweit ich auf den Fotos erkennen kann, ist der Lenker das ganz normale Standardrteil, was irgendwann ab Anfang der 80er an den meisten Diamant und MIFA Touren- und Sporträdern verbaut wurde. Der Vorbau war aber schon den Sport- und Rennrädern vorbehalten, die einfachen Tourenräder hatten da einfach eine Schelle.


    Mein seit 1978 im Erstbesitz befindlichhes Diamant-Tourenrad hatte original noch einen Lenker, den ich echt als "Gesundheitslenker" bezeichnen würde. Der ist aber schon lange nicht mehr vorhanden. Statt eines Vorbaus oder einer einfachen Schelle war das Ding verschweißt und mit einer Kunststoffumhüllung (imitierte Schelle) versehen. Nach wenigen Jahren bildeten sich neben den Schweißnähten Risse (welche man natürlich erstmal nicht sehen konnte, und sichrlich trug mein jugendlich wildes Nutzungsprofil maßgeblich dazu bei). Und irgendwann war das Ding einfach ab, zum Glück fast Unfallfrei ;-)

    Mal gucken, ob ich das Rad behalte, oder wieder veräußer.

    Ich würde dazu tendieren, das Rad zu behalten. Wenn nicht: Was würdest du dafür haben wollen?


    Viele Grüße

    Steffen

    ich habe noch genügend gute originale Radlagergehäuse aus durchgerosteten Achsen retten können.

    Mich würde eher interessieren, woher du deine Radlager beziehst. Aus vielen deiner Beiträge schließe ich, dass du gekapselte (2RS etc...) bevorzugst. Würde ich (in Markenqualität) auch gerne wieder verbauen, Finde aber ums Verrecken seit über einem Jahr kein passendes Angebot mehr im Internet. Die letzten gekapselten, die ich fand (um sie im Wohnwagen zu verbauen), waren im Jahr 2015 welche von SKF für stolze knapp 20EUR pro Stück.


    Gruß Steffen