Unfall - was gibt´s von der Versicherung ?

Hallo zusammen,

in Kürze steht ein größeres Update der Forensoftware an. Da der Umfang noch nicht genau abschätzbar ist, wird das Forum einige Zeit (Stunden/Tage?) offline sein.
Das Installieren des Update wird aus zeitlichen Gründen kurzfristig und ohne weitere Ankündigung geschehen.

Vielen Dank für Euer Verständnis,

Jan
  • Ich arbeite zwar nicht für die Huk, aber aus meiner Erfahrung kann ich sagen, bis jetzt ist immer alles glatt gelaufen.


    Ich denke es ist wie überall, egal welches Unternehmen, entscheidend ist wer sich des Falles annimmt und ob er seinen Job gern oder auch nur gut macht, oder ob es ihm eh alles wurscht ist.

  • @hotwheelz
    Schon klar, hatte ich auch SO verstanden, wollte es nur wg Haftpflichtfällen klarstellen, damit keiner von einer Gegnerversicherung über den Tisch gezogen wird, weil er den feinen Unterschied zwischen Haftpfichtfall und VK/TK nicht verinnerlicht hat.

    Gruß Guido
    Stattlicher Satzverständiger für sprachliche Irritationen------------------------------------------------------------------------------- Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz.
    Mercedes Achtzylinder V8 500SEC Coupe--
    Duo Dreirad--Ford Explorer-- Materia--
    Microcar Lyra Bj 1999 Lombardini-Diesel 500ccm,Ligier Ambra Diesel in Restauration,
    Trabant Universal Bj 1983 12Volt Drehstrom-Lima
    Velomobil go-one2

  • @ Eilenburger


    Quote

    Wir setzen uns mit dem VN zusammen


    Dann ist der VN aber der Verursacher. Im Haftpflichtschadenfall habt ihr da keine Handhabe, hättet es aber sicher gern. Und da kommt wieder der Anwalt ins Spiel: Dieser hat dem (meistens unwissendem und tw. auch überfordertem) Geschädigtem aufzuzeigen, was geht und was nicht. Und nicht ihr.


    Ich hab selber nächste Woche Gerichtstermin wegen einem Haftpflichtschaden der 3 Jahre her ist. Klage auf Erstattung Restwert und Leihwagenpauschale. Und das gegen eine Versicherung, bei der ich noch nie Probleme hatte.


    Mein Fazit: Es geht nicht ohne Rechtsbeistand. Und das leider in immer mehr tagtäglichen Gebieten... :(

    Wenn ich einen See seh, brauch ich kein Meer mehr. :winker:

  • Leider ist es so, daß der Geschädigte erst mal die Rennerei hat.
    Viele Versicherer versuchen aber auch den Geschädigten erst mal mit einer kleinen Summe abzuspeisen.
    Meinen Schwiegervater hatte man mit seinem Sierra vor paar jahren "in die Zange genommen" . Sprich ihm ist eine hinten drauf und hat ihn auf den Vordermann geschoben. Wirtschaftlicher Totalschaden. Der Allianz - Gutachter und ich haben unabhängig voneinander Gutachten (ich Kostenvoranschlag mit Wiederbeschaffungswert) erstellt. Damals war ich noch kein geprüfter Gutachter, sondern hab das nur mal Interessehalber durchgerechnet. Wir differierten um etwa 100 DM. Das Gutachten der Allianz wurde vom Unfallgegner (DEVK) angezweifelt und der Gegengutachter hat auf Grund des Allianzgutachtens und meines Kostenvoranschlages einen Wiederbeschaffungswert ermittelt, der bei etwa 1/4 unseres Wertes lag. Fazit, mein Schwiegervater erhielt einen Scheck in Höhe von 500, - DM, den hat er seinem Anwalt übergeben und als der Gerichtstermin ran war, kam auf einmal die volle Summe. Fazit, die Versicherer versuchen es und von 10 Geschädigten zieht mal einer durch, der wird ausbezahlt, das Geld sparen sie bei den anderen Geschädigten (die aufgeben) wieder ein.
    Thema Wertgutachten: ich empfehle jedem, ein solches zu erstellen. Auch für Mopeds und Anhänger. Es sollte aber nicht älter als 3 Jahre sein, bzw nach Umbauten aktualisiert werden. Man spart sich viel Ärger.

  • Is doch aufjedenfall recht amüsant das fast jeder schon einmal hiermit Kontakt hatte


    Ich kann nur so viel sagen: egal ob VN oder AST, wir setzen uns meistens bei solchen Fällen mit allen beiden zusammen, um hier die optimale Lösung zu finden. Natürlich ist das nicht immer ganz einfach, besonders wenn kein aktuelles Wertgutachten da ist. Oder vielleicht von zwei Unterschiedlichen Standpunkten zu betrachten ist. Aber so oft wie hier, habe ich es noch nie gehört das jemand zum Anwalt gerannt ist.


    @ Dirk
    wir versuchen meistens beide an den Tisch zu bekommen. Das ist aktives Schadensmanagement. Manchmal ist das aber auch gegen Wände reden, nicht immer so einfach. Wie gesagt bis jetzt ging es immer auch ohne Anwalt. Da hilft dann wohl nur noch eine gute RS. Good Luck next week.


    Wollte auch keine Versicherung hier in Dreck ziehen, ganz im Gegenteil, aber ich kann nur bei den genannten sagen, das hier die Kooperation mit dem Versicheren nicht so pralle ist. Bestes Beispiel ist hier halt die HUK. Schadensmeldung für den VN aufgenommen, und an den Versicherer weitergeleitet, Keine Rückmeldung und keine Kontaktaufnahme durch den Ansprechpartner hier vor Ort. Aussage dazu: wir verkaufen nur und verwalten. Schadensanzeige bitte an die Zentrale. Warum brauch ich dann einen Ansprechpartner? Kann man ja gleich zum Internetversicherer gehen.


    Danke für die rege Teilnahme an dem Thread
    :thumbsup:

  • Am Einfachsten:


    Fahrzeug in die Werkstatt und eigene Vollkasko in Anspruch nehmen. Die holen sich das Geld schon zurück. Ob es das Beste ist - keine Ahnung.


    Noch schlimmer als die HUK - dauert dann Jahre bis Jahrzehnte ist der KSA.

  • Dann gibts ne saftige Prämienerhöhung. Mehr kannst Du Deine Versicherung nicht erfreuen, außer Du hast einen Totalschaden Gullwing..


    Achtung !!!! Ich habe überhaupt nicht zitiert. :thumbsup:

    Gruß Guido
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  • @ guidolenz123: M.M. wird auf die Erhöhung verzichtet, wenn die Versicherung sich alles zurück geholt hat. Aber auch ich kann mich gerne eines besseren belehren lassen.


    Ach und wie gesagt - meine Vollkasko hat dieses Jahr 'nen Schaden bezahlt (wo ich über die Reste eines LKW fuhr) - Höherstufung - keine - Rabattretter sei dank.

  • Ist richtig ,aber nur solange ,wie Du (bzw Deine Versicherung) den kompletten Betrag von der Schädigerseite zurückerhälst. Theoretisch bei einem hypothetischen Schaden von zB 50 000 einen € rechtl nicht zurückzuerhalten, heißt faktisch eine Prämienerhöhung bei VK in voller Höhe einzufangen (definitiv NICHT nur anteilig).

    Gruß Guido
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  • Oder ich müsste den faktischen Euro einzahlen um so der Höherstufung zu umgehen, aber ein Hilfsinstrument ist die VK schon.

  • Schön ,wenns bei Dir problemlos funzte.
    Ich habe da (vlt durch die Masse der Fälle) andere Erfahrung mit "voreiligen" Mandanten gemacht. I.d.R. macht solch Vorgehensweise meist iwelchen Ärger.

    Gruß Guido
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  • Das hab ich nicht gesagt. Ich habe es bei meinen unverschuldeten Unfall wie folgt gemacht:


    - Schadensaufnahme durch einen Gutachter in meiner Werkstatt
    - dann kam es zum Streit
    - die gegnerische Seite wollte mir die Schuld geben
    - meine damalige Versicherung aus Coburg schaltete einen eigenen Anwalt ein - mit dem redete ich aber nie
    - hatte schon meinen eigenen der durch meine RS bezahlt wurde


    Verhandlung: anwesend waren die zwi Beteiligten und 3 Anwälte. Die des Gegner, meiner und der der Versicherung (unlogisch).


    Urteil: 80 % der Gegner und 20 % ich ... war iO. Habe den Schaden vom Gegner (20 %) selbst bezahlt - keine Höherstufung. Folgeverfahren war dann der unnötige Anwalt - gewonnen.