Trabant 601S de luxe Universal Neuaufbau 2011

  • Hallöchen,


    ich wollte euch mal an unserem neuen Projekt teilhaben. Wenn ich UNS sage, meine ich in erster Linie meinen Vater (Dieter) und meine Person (christian). Wir sind neu hier im Forum und deshalb sollt ihr auch eine kleine Vorstellung von uns bekommen.


    Dieter, 52 Jahre jung
    geboren in der DDR
    Tischler von Beruf


    Christian, 25 Jahre jung
    ebenfalls in der DDR geboren
    Bankkaufmann von Beruf


    Bilder folgen vllt mal später :p


    Nun die Frage, wie es überhaupt zum Projekt Trabant kam. Und zwar besuchte ich des öfteren mit meinem Vater zusammen Oldtimertreffen etc. Dort steckte sich mein Dad mit dem Virus an. Sein Traum war es vllt auch mal wieder einen Trabant zu haben. Mein Dad hatte in jungen Jahren seinen ersten Trabant aus diversen Einzelteilen zusammen gebaut. Anschließend folgte nach einem Lada der Trabant 601 Universal. Dieser Trabi wurde gehegt und gepflegt, bis kurz nach der Wende ein VW Jetta angeschafft wurde.


    Der Jetta, und der anschließend folgende Vento waren die Ursachen für meine Liebe zum Automobil. Ich selber bin auch mit dem Tuningvirus angesteckt worden, sodass ich schon mehrere Autos umgebaut habe (u.a. VW Polo 6N, VW Golf 4 GTI, Skoda Superb 3U und jetzt aktuell ein Passat 3C Kombi). Aus dem Traum meines Vaters heraus stellte ich meiner Mutter die Idee vor, meinem Dad zum 52. Geburtstag mal etwas anderes zu schenken außer Blumen. Meine Mutter war nicht ganz überzeugt von dem Gedanken, ließ mich aber machen. So kam es dazu, dass mein Dad zum Geburtstag ein Kennzeichen mit unseren Initialen und der prägnanten Zahl 601 überreicht bekam. Die 601 wurde durch meinen Vater natürlich gleich korrekt interpretiert und die Anschaffung eines Trabant wurde zur nächsten Aufgabe. Nach einigen misslungenen Versuchen in der näheren Umgebung (Uckermark) ging die Suche weiter. Auf ebay.de fand sich schließlich ein passender Trabant. Ein Trabant Universal 601S de Luxe. Dieser sollte eine solide Ausgangsbasis sein. Ungesehen wurde das Fahrzeug ersteigert. Einziger Wermutstropfen. Der Trabi stand in der Nähe von Münster!! Also musste ein Autotrailer angemietet werden um das Schmuckstück zu holen.


    Gesagt, getan. Eine Woche später fanden wir uns auf der Autobahn gen Münster wieder um den Trabi wieder in die "Heimat" zu holen. Angekommen in der Nähe von Münster fanden wir uns auf einem einzelnen Bauernhof wieder. Der Herr hatte den Trabi mehrere Jahre nicht bewegt. Er stand in einer Scheune eingelagert zwischen Heu und Korn. Nach einem kurzen Check wurde Benzin aufgefüllt und der erste Startversuch vollführt. Der Trabant sprang nach kurzer Zeit an . :)


    Dann wurde er auf den Trailer verladen und die Fahrt ging zurück.


    Auf dem ersten Rastplatz wurde Halt gemacht und sich gestärkt für die Rückfahrt.


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    (natürlich wurde auch gleich das Kennzeichen angebracht)


    zu Hause angekommen wurde er gleich noch einmal gründlich durchgecheckt. Der Check ergab doch so einige Baustellen, u.a. Kupplung defekt, Lack mit Pinsel aufgetragen und diverse Dichtungen/Gummis bepinselt, Elektrikprobleme etc.


    Also startete jetzt der Wiederaufbau.


    Als erstes hielt eine neue Kupplung Einzug.


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    Natürlich machten wir uns Gedanken wie er später aussehen soll. Dies wurde dann konkretisiert.


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    Um noch ein Wenig vor der Winterpause zu schaffen begannen wir mit der Lackierung des Daches. Der Trabi sollte eine Zweifarblackierung erhalten. Angefangen wurde mit der Lackierung des Daches.


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    Ein erster Farbtest wurde auf dem abgeschliffenen Dach gemacht.


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    Kurze Zeit später erstrahlte das Dach in seiner neuen Farbe.


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    Nun war es auch schon soweit, der lange Winter 2010/2011 begann. :( Leider ein sehr langer Winter!


    Der Trabi wurde in einer unserer Garagen eingelagert.


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    Viele der Anbauteile wurden abgebaut um nicht ganz untätig den Winter zu verbringen.


    Unter anderem wurden die Felgen, die Motorhaube, Heckklappe, Stoßstangen, Türen, Lampenringe etc. entfernt und für die Lackierung vorbereitet.


    Die Felgen wurden im typischen Silber lackiert und später mit den Pneus bezogen.


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    Sämtliche andere Anbauteile wurden in der neuen Bestimmungsfarbe lackiert.


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    Zwischenzeitlich sammelten sich immer mehr Teile in unserem kleinen Teilelager an.


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    Wie zu sehen ist waren wir über den Winter nicht untätig gewesen. Langsam erstrahlte wieder die Sonne und das Wetter wurde besser. Also Zeit den Trabant aus seinem Winterquartier zu befreien. Natürlich sprang der Trabi sofort an und wurde auf eigener Achse zur "Werkstatt" gebracht. :)


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    Dort angekommen wurde sofort begonnen den Trabi zu strippen und die Karosse für die Lackierung vorzubereiten.


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    Auch das Armaturenbrett hatte eine Restauration nötig, da das Fach für das Radio einfach frei Hand ausgeschnitzt wurde.


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    Einige Tage später war der Motorraum schon neu lackiert und die Karosse hatte auch schon die erste Farbschicht überzogen bekommen.


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    Einige Zeit später war die Lackierung fertig und es galt den Trabi wieder behutsam zusammen zu setzen.


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    (kleine Spielerei)


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    Am letzten Wochenende war es soweit, der Trabant erblickte das erste Mal in seiner neuen Farbe das Tageslicht.


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    (Bedienungsanleitung an Bord)


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    (Klorolle darf auch nicht fehlen)


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    Jetzt sind wir noch am "Feintuning" einige Teile fehlen noch zur endgültigen Fertigstellung. Diese Teile versuchen wir nach und nach zu beschaffen, wie z.B. die Halterungen für die Hutablage, die passenden hinteren Seitenverkleidungen oder etwa der originale Nadelfilz für den Boden.


    Außerdem gehören demnächst eine originale DDR Parkuhr, sowie ein DDR Reiseatlas und ein Picknickkorb zum Inventar des Trabis.


    Alles in Allem denke ich eine schöne Dokumentation des Wiederaufbaus. Zum endgültigen Glück fehlt nurnoch der Segen des TÜVs, den wir in den nächsten Tagen hoffentlich einholen werden. Bis dahin muss das reservierte Kennzeichen noch warten.


    Und danach wird man uns sicherlich auf dem ein oder anderen Treffen in Brandenburg und Mecklenburg Vorpommern antreffen. Anklam ist schon ein gesicherter Termin in unserem Terminkalender.


    Allzeit Gute Fahrt wünschen Dieter und Christian :)

  • Ich glaube fast nicht... ;) oder..?
    Die Embleme sind natürlich Geschmacksache, sieht aber (optisch) ganz nett aus. Ist die neue Farbe schilfgrün? Sieht jedenfalls auf einigen Fotos so aus.
    Gruss Andi

  • Sieht sehr gut aus!! :thumbsup: Waren die Pappen ab??


    LG Nico


    Pappen waren nicht ab ...


    Farbe sind beides RAL Farben, Dach ist Signalorange abgetönt und der Rest ist hellelfenbein ... kommt auf einigen Bildern bloß komisch rüber weil es mit Handy gemacht wurde und das bei Neonlicht in einer dunklen Garage

  • Auch auf die Gefahr hin, mich (mal wieder) unbeliebt zu machen...


    Aber ich sehe hier lediglich einen optisch veränderten (meinethalben aufgehübschten) Trabant, mit dem man sicher viel Arbeit hatte. Aber die wesentlichen Punkte wurden nicht beachtet. Am Anfang wurde von "Wiederaufbau" gesprochen - ich sehe hier eigentlich nur Neulack und optische Aufarbeitung.


    Wie baut man einen Trabant wieder auf, ohne die Pappen zu demontieren? Wie ist ohne diese Maßnahme eine umfassende Rostprüfung erfolgt??? ?(


    Der gesamte Bereich Blech und Konservierung ist entweder gar nicht vorgekommen, oder blieb hier im Thread unerwähnt.


    Edit:
    Wenn die Pappen nicht ab waren, habt Ihr ganz toll neuen Lack auf alten Rost geblasen. Das Auto ist früher oder später dem Blechtod geweiht.


    Entschuldigung - aber ich fürchte, diese Art von Aufbereitung ist m.o.w. ein Schuß in den Ofen...bei einem Auto, das 21 Jahre alt plus X ist. Daß es auch kein S de luxe, sondern ein Sonderwunsch ist, sag ich mal nur am Rande...

  • stimmt so nicht ganz, war nen Deluxe, bei dem schon einmal alles mit dem Pinsel übergemalert wurde vom Vorbesitzer ...


    die Lampenringe und Stoßstangen hatten unter der schlechten Farbe noch den Chrom, war aber leider nicht mehr zu retten ...

  • Es ist ein S. Steht hinten drauf ^^ und zum Deluxe fehlt ein bißchen was. So mit Reserveanzeige, Heckwischer, meist 2-farbig, 2Klangfanfare etc...

  • was fehlt denn?


    ich mein, ich lass mich auch gerne belehren ...

  • Moin :)


    Super Vorstellung :thumbsup:


    Auch ´wenn es nur ein Aufhübschen ist, machtes doch viel Arbeit und reicht bei einem guten Zustand auch aus.



    Zitat

    ich mein, ich lass mich auch gerne belehren ...


    Nicht "belehren" nur auf den richtigen Weg bringen! :rolleyes: es ist kein Deluxe weil der einen Heckscheibenwischer und auch eine elek. Scheibenreinigung hatte und Kunstledersitze
    usw.


    Aber trotzdem Habt ihr da einen Schönen Kombi weiter so :thumbup:


    Mfg Motte

  • nja die Rückbank ist noch mit Kunstlederspiegel ... die zweifarbigen Türpappen hat er auch ...


    nja wer weiß was der Vorbesitzer da alles mit gemacht hat ... ist ja auch schon durch mehrere Hände gegangen der Gute :p


    und ich denke einfach, dass mein Dad soviel Ahnung hat, dass er was gegen die böse Rostpest gemacht hat ... also vonner Bodengruppe her weiß ich es ^^


    Problem an der ganzen Aktion ist ja auch, dass ich nicht immer zugegen war, da ich woanders wohne und nur am Wochenende zu Hause bin ...


    aber gönnen wir dem Trabi noch ein langes Leben ... immerhin wollen wir noch viele Jahre was von ihm haben ...


    und zugegeben ... eine Vollrestaurierung wie der Herr "Deluxe" es vormacht (hab mir den Thread gerade mal angesehen) haben wir nicht gemacht ... da gebe ich ihm Recht ...

  • täuscht nicht ^^ das ist aber bewusst so gemacht :p matt ist zur zeit in :D

  • Schöne Story und danke für die Bilder,der Lack also das Hellelfenbein sieht so weggeschlagen aus, oder nicht. Wenn ja würde mir das nicht gefallen, sonst gute Farbkombination. Allzeit Gute Fahrt! :thumbup:

  • Ganz ehrlich: Ich find es schick! ;) Allerdings wäre es bestimmt ein bisschen vorausschauend gewesen, wenn man mal die Pappen abgemacht hätte. :S

    Kitt & Silikon ersetzen bei uns die Präzision

  • Naja dann sollte es schon gleichmäßig matt sein,aber ist ja nur ein Trabi.

  • und zugegeben ... eine Vollrestaurierung wie der Herr "Deluxe" es vormacht (hab mir den Thread gerade mal angesehen) haben wir nicht gemacht ... da gebe ich ihm Recht ...


    Es geht nicht um "Vollrestaurierung wie der Herr Deluxe".


    Aber wenn man die Pappen nicht abmacht, bleiben die größten Rostherde einfach gammelnd unterm neuen Lack. Und das verstehe ich nicht - warum macht man sowas? Radschalen, Klebekanten und die Übergänge zum Bodenblech sind nie rostfrei - jedenfalls nicht so rostfrei, daß man sie einfach unkontrolliert drunterlassen kann. Das Blechgerippe war ab Werk leider nur grundiert - auf all den genannten Stellen ist nie richtiger Lack draufgekommen, weshalb sie eigentlich immer mehr oder weniger Rostansatz haben.


    Mir leuchtet nicht so richtig ein, daß man einerseits viel Geld in ein neues Außenkleid investiert, aber andererseits die Basis des ganzen Autos - das Blech - völlig unbeachtet links liegen läßt.
    Denn es kann gut sein, daß schon beim nächsten TÜV Rostlöcher in diversen Teilen festgestellt werden - und dann kommt das große Gähnen.


    Kurzfassung:
    Rost druntergelassen, keinerlei Konservierungsmaßnahmen durchgeführt, aber jede Menge Geld in den neulack investiert. Nunja.



    ?(?(?(

  • Hi,Deluxe,wie kommste darauf das sie jede Menge Geld in den Neulack investiert haben,ich glaub nicht das sie Autolack verarbeitet haben. Das ist bestimmt Farbe aus den Baumarkt,wenn doch endschuldige ich mich für die Aussage,bei vdeejay . :|

  • Schon klar - trotzdem hat es doch Geld gekostet, oder nicht?
    Und wäre es nicht auch um kleine Beträge schade?


    Zumal auch Baumarktlack und der ganze Rest der gemacht wurde, im dreistelligen Segment liegen dürfte.


    Ich will kein Projekt schlechtreden - überhaupt nicht. Aber bei so alten Autos ist das Blech untendrunter nunmal wichtiger und auch anfälliger als eine nett gemachte äußere Hülle. Wir wissen doch alle, wie die Fahrzeuge unterm Pappkleid aussehen...gerade die späten Jahrgänge, obwohl sie "nur" 25 Jährechen auf dem Buckel haben... ;)

  • Ich mache mich dann mit unbeliebt und schließe mich dem Herrn "Deluxe" voll an.
    Bei Deluxe seinem ist mehr zu tun, weil mehr Rost dran ist.


    Ich mache aber auch gerade einen Kombi, der in der Basis sicher wie eurer ist. Nur können wir wetten, welcher länger vor Rost geschützt ist.
    Natürlich honoriere ich eure Arbeit, die aber (leider) schon im Ansatz zum scheitern verurteilt ist.


    Die Leute die hier zum Teil schreiben haben schon viele Autos gesehen und viel erlebt.


    Der größte Fehler am Kombi ist, das Dach drauf zu lassen. Früher hat das kaum einen interessiert, aber heute (wenn man es richtig machen will) ist es zwingend beim Kombi das Dach runter zu nehmen. Der Kombi wurde in einem anderen Werk montiert und hat nie ein Tauchbad gesehen. Dementsprechend sehen die Dachholme meistens auch aus.
    Mit den Pappen dran lassen hat Deli gesagt. Macht sie ab und ihr werdet es sehen. Es mag sicher noch ne Weile halten, aber in der Regel rostet es unter frischem Lack noch schneller :(
    Ich halte meine Boroskopkamera in eure Hohlräume und ihr werdet euch ganz sicher erschrecken.....versprochen :top:
    Das ist alles nicht böse gemeint und stellt auch keine Verunglimpfung dar. Es sind nur blanke Tatsachen.


    Nichts desto Trotz eine schöne Fotostory. Danke.