Posts by Lukas96

    Fg601 aktuelle ZKD von TW sind definitiv härter als originale ...

    Das merkt man schon wenn man diese in die Hand nimmt. Nimmst du z.B. eine ZKD von TW zwischen Daumen und Zeigefinger und schüttelst dann deine Hand, passtiert der ZKD nichts. Machst du das gleiche mit einer Originalen, verbiegt diese sofort, weil weicher. Auch das Pressbild vom Zylinderkopf in der TW Dichtung ist nicht zufriedenstellend, da die die Dichtung nicht ordentlich gequetscht wird, weil zu hart.

    Naja, hier sollten wir aber auch die Kirche im Dorf lassen. Der Achskörper ist nicht zerstört und auch nicht unreparabel. Hier müssen nur 4 Nieten aufgebohrt werden und eine neue Ankerplatte angenietet werden. Diese bleibt bei den zahlreichen Scheibenbremsumbauten sowieso übrig, ist also derzeit noch kein "Mangelteil" und wird es vermutlich auch nicht so schnell. Wobei ich hier allerdings den Umgang mit den Teilen auf keinen Fall gut finde.

    Also wenn du den Riemen schon mit der Hand zum rutschen bringst, dann ist der definitiv zu locker.

    Und solange du nicht mitm Kuhfuß den Riemen an der Lima spannst, wirst du da auch kein Lager schrotten. Wie Tim schon schrieb, einen großen Schraubenzieher mit ca. 40 cm länge und dann mit Kraft den Riemen spannen bis der elastische Bereich zu Ende ist.

    Dann alles festziehen und danach solltest du dann feststellen, dass egal wie fest du mitm Daumen drückst der Riemen sich zwischen Lima und Lüfter nur maximal 2 cm reindrücken lässt.

    In Sachen Kopfdichtung kann ich dir nur originale empfehlen. Die von TW habe ich auch noch nie Dicht bekommen. Und auch im direkten Vergleich sind diese von TW deutlich härter als Originalteile, was zur Folge hat, dass diese nicht so schön gequetscht werden und dann nicht abdichten.


    Allerdings glaube ich beim besten Willen nicht, dass TW einen verdreckten Vergaser herausgibt ...

    Ich vermute eher, der Dreck kommt aus deinem Tank ...

    Habe eben den Test gemacht. Benzinhahn zu. HD herausgedreht. Wieder rein und Benzinhahn wieder geöffnet.

    Der Vergaser ist kurz übergelaufen, dann war er wieder dicht, wobei mir das beim originalen Nadelventil auch schon passiert ist, wenn der Schwimmer kurz mal hakt.

    Ich kann damit leben, aber verbessern kann man das Teil auf jeden Fall noch.

    Für den Sparvergaser würde ich das Teil eher nicht empfehlen, denn wenn der mal leer ist, kanns sein, dass das Nadelventil in der Schwimmkammer liegt.

    Naja, praxisuntauglich würde ich nicht sagen. Denn ich weiß ja nicht, wie oft ihre eure Hauptdüse unterwegs rausschraubt, aber ich eigentlich gar nicht. Zumal das am Sparvergaser ja ohne Ausbau eigentlich auch ziemlich unmöglich ist. Gut mag zwar Leute geben, die das schaffen, aber danach ist die Hauptdüse ziemlich vernaddelt.

    Ich werde aber mal heute die Schwimmerkammer ablassen und berichten.

    Ich habe gestern das besagte Ventil in der 35er Ausführung in meinem HB4-1 verbaut. Vor dem Einbau habe ich die Metallklammer am Nadelventil soweit aufgebogen, dass die Zunge vom Trommelschwimmer leicht durchgeht und nicht verkantet. Alternativ kann man auch die Zunge einwenig schmäler dremeln.


    Anschließend habe ich das Ganze am vollgetankten Auto mit der Senfglasmethode auf 22mm Kraftstoffhöhe eingestellt. Hierfür hab ich weder am Gehäusedeckel noch sonst irgendwo was abgedremelt. Bei mir reichten 2 jeweils 1mm Fiberdichtringe unterm SNV, ein wenig am Schwimmer herumbiegen und der Kraftstoffstand passte.


    Der Weg dahin war allerdings mehr als steinig, denn das Druckstück vom Ventil hat keinen Halt im SNV. Sprich wenn der Schwimmer ganz nach unten hängt, fällt das Ventil heraus. Aber es ist schaffbar. Wenn man dann den Gehäusedeckel am Auto wieder anbauen möchte, so sollte man unbedingt die Schwimmerkammer vorher bis ca. 1 cm von der Oberkante aus mit Benzin voll machen, damit der Schwimmer beim Einsetzen direkt vom erhöhten Kraftstoffstand zugedrückt wird und das kleine Ventil nicht in die Schwimmerkammer fallen kann.


    Aber nun bin ich absolut begeistert von dem Ventil. Ich habe seit gestern den Benzinhahn am Trabi nicht mehr geschlossen und bis jetzt ist kein Tropfen unterm Auto und auch im Vergaserknie steht kein Kraftstoff.

    Das mit dem Nachhaken wird schwer. Das waren gut 20 kg Teile ...

    Ich habs zwar kontrolliert, aber das dann vermutlich übersehen.


    Einen ganzen habe ich auch noch, allerdings möchte ich den ungern anschlachten, denn dann ist dieser für mich nicht mehr regenerierbar. Schade das es die Gestänge nirgendwo einzeln gibt.

    Ich hab müssen gerade feststellen, dass mein Gestänge vom Luftsteuerventil nicht vom verzinken zurück kam ...


    Hat evtl. jemand eine Idee wo ich das Teil herbekommen kann? Ich brauch nur die Stange, mit rechts und Linksgewinde. Die Kugelpfannen hab ich ...

    Also wer einwenig Ahnung von Autos hat, bei dem sollten spätestens bei den Unterbodenbildern alle Alarmglocken leuten ... einfach USchutz überall draufgejaucht.


    Und diejenigen die Keine Ahnung haben und nen Trabi sich kaufen wollen, die lassen nach der ersten Probefahrt sowieso die Finger davon, denn mit der Parksperre fährt sichs echt bescheiden ...


    Von dem her, denke ich wird der die Möhre nicht so schnell los und für 4,5k schon dreimal nicht.

    Fridl Das Öl kommt definitiv vom Wellendichtring. Man erkennt es auf den Bildern aber tatsächlich sehr schlecht. Es tritt unterhalb der Gertriebeingangswelle aus. Das Schwarze was man unter dem Ölschneckengehäuse sieht, sind alte Verschmutzungen, welche tief im Alu sind. Ich habe damls das Getriebe mit Pinsel und Diesel gereinigt, da ich keine Möglichkeit zum Nussstrahlen oder Trockeneis hatte und damit sind diese Verfärbungen nicht wegzubekommen.

    Ich bestelle seltenst bei Trabantwelt, einfach weil mich die Qualität nicht überzeugt. Ich habe damals das WD Set bei TW nur bestellt, da in diesem die Simmerringe für die Achswellenräder jeweils rechts wie links einen Rückförderdrall hatten. Jetzt kann ich wohl drauf warten bis die an den Achswellenrädern auch undicht werden ...