Posts by Lukas96

    fahrgast das hat nichts damit zu tun, wie gut es uns geht, sondern das gewisse Rettungszeiten eingehalten werden müssen.


    Man stelle sich vor, bei der Geburt kommt es zu Komplikationen, und der Notarzt oder in dem Fall, die Hebamme steht noch im Berufsverkehr ...

    Bei uns gibt es hier einige Ortschaften, wo sobald Gefahr für Leib und Leben besteht (dazu gehört immer auch eine Spontangeburt) immer der Hubschrauber ausrückt.

    Selbst wenn du den Rost bei 2K Epoxy nur zu 90 oder 92% entferst und ein ordentlicher Lackaufbau nach dem Epoxy folgt (z.B. schwarzer 2K Lack), wirst du es nicht mehr erleben, dass der Rost hochkommt. Das Epoxy verschließt den Rost gegen Sauerstoff und Feuchtigkeit. Irgendwann kommt er sicherlich wieder durch, aber wer weiß, ob wir da dann noch unsere Stinker fahren dürfen.

    Leider ist hier die Härte der Buchsen nicht angegeben. Polyurethanbuchsen fahre ich z.B. in der Simson in den Schwigen. Diese sind ein klein wenig straffer als ihre Kollegen aus Gummi, dafür aber ziemlich verschleißfest.

    Beim Trabant wären weichere PU Buchsen an der Hinterachse denke ich auf jeden Fall eine Alternative. Aber bei dem Preis doch eher was für Vielfahrer und nicht nur Schönwettertrabis, denn das halten die Gummibuchsen, denke ich auch ein weiteres Trabileben lang aus ...

    Hallo zusammen,


    da ich diesen Winter vorne auf Scheibenbremse umbauen möchte und ein/zwei weitere Baustellen auch gleich mit mache, möchte ich auch die Querlenkerbuchsen gleich mittauschen, da die vermutlich die nächsten Jahre auch nicht besser werden.


    Nun stellt sich aber die Frage, welche Buchsen nehme ich hier am besten? Nachbau oder originale Lagerware?


    Da ich mit der Qualität vieler Produkte von Trabantwelt ein Problem habe, tendiere ich eher zu Originalen, diese sind aber auch mindestens 30 Jahre alt ... und nun sitze ich hier in der Zwickmühle. Evtl. hat ja einer einen Tipp, wie ich hier am besten vorgehe.


    Gruß


    Lukas

    Als Nachbaubeläge kann ich die ATE empfehlen, zumindest bei Duplex. Mit originalen roten DDR Neubelägen bin ich nämlich auch schon auf die "Gusche" gefallen, die Bremsen zwar wie Gift (wie die ATE auch), danach ist aber der ganze Ort wach vom quietschen ...

    Fg601 aktuelle ZKD von TW sind definitiv härter als originale ...

    Das merkt man schon wenn man diese in die Hand nimmt. Nimmst du z.B. eine ZKD von TW zwischen Daumen und Zeigefinger und schüttelst dann deine Hand, passtiert der ZKD nichts. Machst du das gleiche mit einer Originalen, verbiegt diese sofort, weil weicher. Auch das Pressbild vom Zylinderkopf in der TW Dichtung ist nicht zufriedenstellend, da die die Dichtung nicht ordentlich gequetscht wird, weil zu hart.

    Naja, hier sollten wir aber auch die Kirche im Dorf lassen. Der Achskörper ist nicht zerstört und auch nicht unreparabel. Hier müssen nur 4 Nieten aufgebohrt werden und eine neue Ankerplatte angenietet werden. Diese bleibt bei den zahlreichen Scheibenbremsumbauten sowieso übrig, ist also derzeit noch kein "Mangelteil" und wird es vermutlich auch nicht so schnell. Wobei ich hier allerdings den Umgang mit den Teilen auf keinen Fall gut finde.

    Also wenn du den Riemen schon mit der Hand zum rutschen bringst, dann ist der definitiv zu locker.

    Und solange du nicht mitm Kuhfuß den Riemen an der Lima spannst, wirst du da auch kein Lager schrotten. Wie Tim schon schrieb, einen großen Schraubenzieher mit ca. 40 cm länge und dann mit Kraft den Riemen spannen bis der elastische Bereich zu Ende ist.

    Dann alles festziehen und danach solltest du dann feststellen, dass egal wie fest du mitm Daumen drückst der Riemen sich zwischen Lima und Lüfter nur maximal 2 cm reindrücken lässt.

    In Sachen Kopfdichtung kann ich dir nur originale empfehlen. Die von TW habe ich auch noch nie Dicht bekommen. Und auch im direkten Vergleich sind diese von TW deutlich härter als Originalteile, was zur Folge hat, dass diese nicht so schön gequetscht werden und dann nicht abdichten.


    Allerdings glaube ich beim besten Willen nicht, dass TW einen verdreckten Vergaser herausgibt ...

    Ich vermute eher, der Dreck kommt aus deinem Tank ...

    Habe eben den Test gemacht. Benzinhahn zu. HD herausgedreht. Wieder rein und Benzinhahn wieder geöffnet.

    Der Vergaser ist kurz übergelaufen, dann war er wieder dicht, wobei mir das beim originalen Nadelventil auch schon passiert ist, wenn der Schwimmer kurz mal hakt.

    Ich kann damit leben, aber verbessern kann man das Teil auf jeden Fall noch.

    Für den Sparvergaser würde ich das Teil eher nicht empfehlen, denn wenn der mal leer ist, kanns sein, dass das Nadelventil in der Schwimmkammer liegt.

    Naja, praxisuntauglich würde ich nicht sagen. Denn ich weiß ja nicht, wie oft ihre eure Hauptdüse unterwegs rausschraubt, aber ich eigentlich gar nicht. Zumal das am Sparvergaser ja ohne Ausbau eigentlich auch ziemlich unmöglich ist. Gut mag zwar Leute geben, die das schaffen, aber danach ist die Hauptdüse ziemlich vernaddelt.

    Ich werde aber mal heute die Schwimmerkammer ablassen und berichten.

    Ich habe gestern das besagte Ventil in der 35er Ausführung in meinem HB4-1 verbaut. Vor dem Einbau habe ich die Metallklammer am Nadelventil soweit aufgebogen, dass die Zunge vom Trommelschwimmer leicht durchgeht und nicht verkantet. Alternativ kann man auch die Zunge einwenig schmäler dremeln.


    Anschließend habe ich das Ganze am vollgetankten Auto mit der Senfglasmethode auf 22mm Kraftstoffhöhe eingestellt. Hierfür hab ich weder am Gehäusedeckel noch sonst irgendwo was abgedremelt. Bei mir reichten 2 jeweils 1mm Fiberdichtringe unterm SNV, ein wenig am Schwimmer herumbiegen und der Kraftstoffstand passte.


    Der Weg dahin war allerdings mehr als steinig, denn das Druckstück vom Ventil hat keinen Halt im SNV. Sprich wenn der Schwimmer ganz nach unten hängt, fällt das Ventil heraus. Aber es ist schaffbar. Wenn man dann den Gehäusedeckel am Auto wieder anbauen möchte, so sollte man unbedingt die Schwimmerkammer vorher bis ca. 1 cm von der Oberkante aus mit Benzin voll machen, damit der Schwimmer beim Einsetzen direkt vom erhöhten Kraftstoffstand zugedrückt wird und das kleine Ventil nicht in die Schwimmerkammer fallen kann.


    Aber nun bin ich absolut begeistert von dem Ventil. Ich habe seit gestern den Benzinhahn am Trabi nicht mehr geschlossen und bis jetzt ist kein Tropfen unterm Auto und auch im Vergaserknie steht kein Kraftstoff.