Posts by Lukas96

    Kommt erst einmal darauf an, ob dein 500er überhaupt noch die originalen Bremsen hat.


    Ich sag mal so, die Trommeln passen zu 99% die vom 601er, außer du hast die Trommeln welche aus einem Guss sind. Die sind aber so selten, dass es ziemlich unwahrscheinlich ist, dass diese bei dir verbaut sind. Die gab es glaub nur bis 1959 ...

    Grüße dich. Ich würde dir empfehlen dir Zeit zu lassen und viele Trabis anzuschauen ... Ich habe ein Jahr gesucht und um die 15 Stück angeschaut bevor ich meinen gefunden habe. Kompromisse musst du immer machen. Ich habe meinen Fokus auf die Karosserie und die nachvollziehbare Historie gelegt, dafür weniger auf Motor/Getriebe. Diese habe ich dann selber überholt und nochmal ca. 1100 Euro investiert.


    Von dem Blauen würde ich die Finger lassen, der sieht lieblos nachgeduscht aus (sieht man an den teilw. lackierten Gummis von der Motorkabelbaumdurchführung). Wer diese nicht mal ausbauen kann, der hat auch sonst nur übergenebelt.


    Beim gelben habe ich auch eher ein mulmiges Gefühl. Der hat die typische Ungarninnenausstattung und in Ungarn wurden die Kisten bis zuletzt geritten. Auch die Tatsache das eine Probefahrt nicht möglich ist, wäre für mich ein Ausschlussgrund, da du ja auf eigener Achse heim willst und nicht gleich nach 20 km liegen bleiben willst.


    Ich würde mir den hier mal anschauen. Dann aber wirklich genau wie Tim meinte mit Endoskopkamera an der Dachkante. Die Endoskopkamera gibts bei Amazon für 80 Euro und ist wirklich spitze.


    Gerade bei #eBayKleinanzeigen gefunden. Wie findest du das?


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    Fahrfusshebel es handelt sich bei den Lenkern um neue Originalteile. Die Passgenauigkeit der Lager habe ich geprüft und diese sitzen stramm drinnen.

    Problem ist, dass ich nicht die Möglichkeit habe, die Gehäuse wieder neu zu vernieten. Von Schrauben halte ich hier eher wenig, da diese laut meiner Info nicht für Scher, sondern für Zugkräfte gedacht sind und in Anbetracht dessen, das es hier um die Bremse geht sehe ich die Sache skeptisch, andere Erfahrungen hin oder her. In Sachen Rost mach ich mir hier aber keine Gedanken, die KTL und die Becken davor kriechen in all die Ritzen wo auch der Rost reinkriecht und entfernen diesen dort, falls dort überhaupt Gammel ist. Im Hohlkörper sind die Lenker metallisch blank.

    So ich habe heute meine Teile für die KTL vorbereitet. Die Idee von Tim ist an und für sich gut, allerdings für mein Vorhaben wohl nicht ausreichend, da ich das nicht wasserdicht bekomme und Gummi o.ä. ausfällt, da es das Beizen nicht überlebt.


    Ich habe mir nun hier die Grundsatzfrage gestellt, ob das Abkleben wirklich notwendig ist. Die KTL errichtet eine maximale Schichtstärke von 2-3 Hundertsel. Ich denke das sollte doch evtl. sogar noch in der Toleranz der Bohrung liegen? Sprich die Bohrung wäre im schlimmsten Fall im Durchmesser 0,06 mm enger. Die Radlager sollten doch dann immernoch (evtl. ein wenig strammer) reingehen?


    Einziges Bedenken wäre, dass sich das Radlager auf der KTL nicht hält und es sich irgendwann anfängt am Außenring mitzudrehen ... .

    Was würdet Ihr zum Vorhaben denken, die Lager einfach auf die KTL einzupressen?

    Alles klar, dann bin ich mir jetzt schlüssig, dass die auch zum verzinken gehen. Der Hohnschliff war mein letztes Bedenken, diesen evtl. zu zerstören und hier mehr kaputt als gut zu machen.

    Ich hätte dafür jetzt so Sanitär Schleifflies genommen. Aber zerstört man damit dann nicht den Hohnschliff? Ich bin kein Metaller, also seht es mir nach, wenn das eine echt doofe Frage war. Ich trau michs nur nicht selber auszuprobieren, da ich keine da habe zum ausprobieren ...

    Ich bin gerade am überlegen, wie ich am besten meine werksneuen DDR RBZ konserviere. Gelbverzinken traue ich mich nicht so recht, da ich keine Möglichkeit habe, diese evtl. nachzuhohnen falls da Zink auf die Laufflächen der Kolben kommt. Ich würde mit der Konservierung gerne verhindern, dass diese von außen so hässlich verrotten, gleiches gilt für innen. Gegen Rost auf den Kolbenlaufflächen setze ich auf Bremszylinderpaste im Laufbereich des Kolben und Plastilube im Bereich des Gummistopfens, da ich hiermit schon gute Erfahrungen gemacht habe.

    Hat evtl. jemand eine Idee?

    Wie gesagt gehen die Teile nun zum KTL. Das Pulvern ist hier nur noch eine optische und günstige Alternative zur Lackierung, da die KTL den Lenker vor Rost schützt.


    Ablauf wird sein

    Entfetten, beizen, zinkphosphatieren, KTL, Pulvergrund, Pulverlack, Unterbodenwachs außen und Sanders Fett innen.


    Dann gehe ich schwer davon aus, werden die Lenker mich auf jeden Fall überleben.