Posts by Matze

    Ich habe noch nie eine Radbremszylindermanschette gesehen, die Spröde geworden ist. Und originale Dichtmanschetten gibt es auf Treffen noch genug (aber nicht bei Danzer :zwinkerer:). Ich habe bei mir seit über zwei Jahren Radbremszylinder von ungefähr 1973/74 drin (Wartburg) und da war keine Manschette spröde oder hat nachgelassen (auch bis heute nicht).


    Beim Einbau der Radbremszylinder ist übrigens die Konservierung der Gleitflächen mit Bremszlinderpaste (gibts von ATE) sehr empfehlenswert. Das verhindert meist einen schnellen Rostansatz, sollte allerdings nach einer gewissen Zeit wiederholt werden, z.B. beim Bremsencheck oder beim Bremsflüssigkeitswechsel aller 2 Jahre.

    Hi Ospe. Welches Baujahr ist dein Trabi? Hast du schon das Reparaturhandbuch "Wie helfe ich mir selbst - Trabant 601" (kurz WHIMS)? Wenn nicht, dass gibts oft bei Ebay fürn Appel und n Ei (oder wenige Euros) oder evtl. auch (noch) bei Amazon. In dem Buch sind eigentlich alle Schritte zur Lösung der verschiedensten Probleme erklärt und es ist eigentlich das Standardwerk für den Trabant. Das ist, denke ich, für Trabi-Neueinsteiger am aufschlußreichsten und manchmal hilfreicher als so manche Erklärung eines erfahreneren Schraubers. Achte bei dem Buch aber mit auf das Erscheinungsdatum. :zwinkerer:


    Wenn dein Trabi nach Baujahr 1984, dann solltest du vorn und hinten in der Regel keinen Abzieher zur Demontage der Radnabe brauchen, vorrausgesetzt sie sind nicht extrem festgegammelt. (Ab wann war der Achsstumpf an der Hinterachse eigentlich zylindrisch? *dummfrag*)


    Bezüglich der Radbolzenlänge solltest du dich vielleicht mal an Little oder andere wenden. Ich kann dir da nicht helfen. Hast du eigentlich Alu-Felgen mit 160er-Lochkreis? :hä: :hä: :hä:

    Zum Austreiben des Kegelkerbstiftes braucht man schon etwas Geduld, einen ordentlichen Hammer, einen Dorn o.ä. und vor allem Kraft. Ich habe mich immer ins Auto gesetzt, das Lenkrad mit den Beinen festgehalten und mit einem Dorn oder Nagel den Kerbstift rausgeprügelt. Man schafft es also auch alleine. :zwinkerer:
    Den Kegelkerbstift kann man mehrfach wiederverwenden, vorrausgesetzt er weißt keine offensichtlich Beschädigungen auf. :winker:

    zu 1.) Ich kenne kein Mittel mit dem man Bremsflüssigleit aus den Belägen wieder herausbekommt, d.h. ich würde es lassen und neue Teile nehmen, schließlich geht es hier um die Bremsanlage. Und Bremsbacken, auch DDR-Teile, gibts es noch zur genüge.


    zu 2.) www.trabiteile.de


    Immer wenn ich solche Geschichten lese, dann lobe ich mir meine Wartburg-Bremse, mit der ich seit über 2 Jahren vollkommen ohne Probleme (keine Schiefziehen, kein BreFlü-Verlust, ...) fast täglich unterwegs bin. :zwinkerer:

    Das WHIMS ist aber schon eine etwas "ältere" Ausgabe und hilft bei "moderneren" Trabis in Bezug auf EBZA, 12V-DLM, Zweikreis-HBZ, Gleichlaufgelenkwelle usw. nicht gerade weiter. Aber für den Anfang ist es ist allemal besser als gar nichts. :zwinkerer:

    Zerlegen würde ich das Getriebe auch nicht auf Verdacht, wenn es ordentlich funktioniert hat. Ein Ölwechsel sollte ausreichen.
    Beim Getriebeölwechsel am besten HLP68 nachfüllen. Damit hat man allgemein und vor allem bei niedrigen Temperaturen weniger Probleme als mit anderen Getriebeölen (SAE 80 u.ä.). HLP 68 bekommt man bei jedem normalen Minealölhändler um die Ecke (siehe Gelbe Seiten). HLP68 ist aber in dem Sinne keine gewöhnliches Getriebeöl, sondern ein Hydrauliköl. Das sollte man beachten. :zwinkerer: :winker:

    KJG: Ich würde an deiner Stelle auch nochmal die Blattfeder (oder Blattfedern?) genauer untersuchen. Am Ende liegt es schon länger dort und gehört gar nicht zum Trabi. :zwinkerer:


    Bezüglich der Federgabeln ist es eigentlich egal, wie der obere Teil aussieht. Es gab verschiedene Ausführungen, sowohl gegossene oder geschmiedete (oben ziemlich schmal) als auch geschweißte (meist breiter). Wichtig bei den Federgabeln ist nur, dass die Bolzen zylindrisch sind (nicht eingelaufen) und die Abdichtung vorhanden ist, so dass der Bolzen bzw. der untere Teil der Federgabel durch eindringendes Wasser nicht rosten kann. Abschmieren nicht vergessen. :zwinkerer: :winker:

    TRABIKLAUS: Du hast da was falsch verstanden. Das Sieb sollte man nicht weglassen, damit kein Dreck aus dem Tank in den Benzinhahn gelangt, sondern zumindest im Tank bleibt. :top:


    Die Siebe gab und gibt es sicherlich auch noch auf diversen Treffen oder evtl. auch bei Internet-Händlern als Einzelteile. :zwinkerer: :winker: :winker: :winker:

    Das Sieb auf dem Benzinhahn im Tank sollte eigentlich nicht fehlen. Schließlich bleibt der Dreck dadurch im Tank. Wenn es fehlt, dann geht ja der Dreck durch den Benzinhahn durch und sammelt sich evtl. im Benzinhahn oder im Sieb, welches sich im Wasserfang befindet. Ergebnis: Der Benzinhahn ist verstopft. Also weglassen sollte man es nicht. Aber es ist scheinber wirklich ein Problem, dass alte Sieb zu schadlos demontieren. Ich habe es noch nicht geschafft. Am besten ist ein neues Sieb, was dann einfach oben eingedrückt wird. :top:


    Zum zweiten Problem:
    Der DZM scheint ja richtig angeschlossen zu sein (an Klemme 1 der Zündspule). Du kannst auch mal probieren die Geberleitung für den DZM an der anderen Zündspule anzuschließen (grünes Kabel). Ich finde es aber denoch merkwürdig, dass der DZM die Zündung beeinflußt. :hä:

    Zum Strahlen habe ich meine Hinterachse gar nicht in die 3 Teile zerlegt! D.h. ich habe weder Schrauben geöffnet noch Nieten ausgebohrt. Wozu auch? :hä: Ich denke das Rostproblem an der Hinterachse liegt vorrangig an den Lagerösen sowie in den Hohlräumen (Querstrebe) und nicht bei den Fügestellen der 3 Teile. :zwinkerer: Und außerdem hatte ich sowieso keine Möglichkeit die Teile wieder zusammenzunieten und schrauben kam für mich nicht in Frage (die Teile wurden bestimmt nicht ohne Grund genietet). :winker:

    mike: Bei der Nachsteller-Demontage brauch man theoretisch das Blättchen nicht gerade stellen. :zwinkerer: Sonst wäre der Nachsteller ja defekt oder falsch montiert. In welche Teile hast du den Lenker noch zerlegt? In Achskörper, Radlagergehäuse und Ankerplatte etwa? Das ist doch alles zusammengenietet (und geschraubt)!?!


    KJG: Evtl. noch ein Tip zum Schutz des Radlagergehäuses beim Strahlen. Einfach zwei solche Lagerschalen nehmen, mit denen die Achse angeschraubt wird, und mit einer langen Schraube im Lagergehäuse zusammen schrauben. Die Schalen sind nur minimal größer als das Radlager und passen super. :zwinkerer:

    Warum an der Bremsanlage sparen, wo die Bremsschläuche nur wengie Euros kosten??? :hä: Also wenn ich schonmal die Möglichkeit habe sowas mit zu wechseln, dann baue ich auch unbenutzte Teile ein, bevor ich nach einer gewissen Zeit wieder anfange diese Teile zu wechseln. :zwinkerer:


    Zur Demontage der Nachsteller einfach das Schiebestück (das "Hämmerchen") rausziehen und dann einfach die Feder und das Blättchen aus der Halterung nehmen. Die Halterung (an die Ankerplatte genietet) selbst kannst du beim strahlen dran lassen. Ich hab meine HA auch strahlen lassen und die Teile haben es unbeschadet überstanden. :zwinkerer:

    Weder ZAK-Nr. noch Bestellnummer. Einfach die Teilebezeichnung angeben und jeder wird wissen, was gemeint ist. :top: Nicht jeder Trabantfahrer wird einen Katalog sein eigen nennen können. Und ich habe noch niemals Teile anhand der beiden Nummern gesucht, obwohl ich den Katalog auch habe. :zwinkerer:


    PS: Wenn du noch ne eckige Chromstoßstange für vorn hast, dann kannst du dich gern an mich wenden. :zwinkerer: :zwinkerer: :zwinkerer:

    @little: In meinem konkreten Fall hätte ich bei meinem ursprünglichen Händler kein einziges Prozent mehr Rabatt bekommen, handeln war also unmöglich. Und bei dem Internet-Händler habe ich auch keinen Rabatt bekommen. Ich habe lediglich bezüglich der Reifen und des Preises angefragt und da war er nunmal unschlagbar günstig. Vergleichen kann sich also lohnen und ist unbedingt zu empfehlen.

    Für die Schaltung von Zusatz-Fernlichtscheinwerfer gibt es wohl verschiedene Varianten. Wenn ich mich recht erinnere sind sogar Schaltungen in den Büchern "Ratgeber Trabant", "Ich fahre einen Trabant" oder "Ratgeber KFZ-Elektrik" drin. :hä: :hä: :hä:


    Ich habe das Problem bei mir relativ einfach gelöst, in dem ich einfach das Fernlichtkabel vom linken Scheinwerfer angezapft habe, um ein normales KFZ-Relais (wie es auch für Fanfaren usw. gebraucht wird) zu schalten. Den Strom für die Scheinwerfer selbst, habe ich direkt von der +-Klemme an der Batterie geholt, über das Relais zu den Scheinwerfern gelegt und selbstverständlich mit einer 8A-Sicherung abgesichert. Das funktioniert einwandfrei und es sind fast eine Änderungen an der originalen Elektrik notwendig. :top:

    @Little: Ich würde es nicht verallgemeinern, dass "Ebay-Reifen" mit allem drum und dran genauso teuer sind wie die beim Händler um die Ecke. :dududu: Ich habe mir erst vor kurzem, bei einem in DD bzw. Radebeul ansässigen (Ebay-) Händler, einen Satz Pneumant P72 - 145/80 R13 gekauft. Dabei habe ich mit Montage, Gewichten (5€ pro Rad) usw. über 40% ( :staun:) im Vergleich zum Händler gespart. Die Reifen waren aus aktueller Produktion. Versandkosten wären übrigens auch dann nicht angefallen, wenn ich nicht aus DD wäre!!! :staun:


    Vorher würde ich aber auf jeden Fall erstmal vergleichen, ob es sich wirklich lohnen würde, im Internet/Ebay zu kaufen.

    CharmingBaer: Freut mich, dass er wieder läuft :top: und das es "nur" die Batterie war. Aber die Batterien halten nun mal nicht ewig, und müssen ab und an mal erneuert werden. Woran es allerdings genau liegt, dass die Batterie von jetzt auf gleich aussteigt, kann ich dir allerdings auch nicht sagen.

    Bevor du dir eine neue Batterie kaufst, schließe deine Batterie als Fehlerquelle aus !!! Das heisst, andere Batterie einbauen oder Starthilfe geben lassen oder Batterie laden oder ???. Andernfalls hasst du zwar ne neue Batterie, aber dein Trabi springt immer noch nicht an.


    Falls du doch eine Batterie benötigst, dann brauchst du eine mit etwa 38 Ah (siehe Bedienungsanleitung). Ich hab bei mir eine mit 36 Ah drin. Kosten werden die wohl schätzungsweise 25 bis 50€ im Baumarkt, an der Tankstelle oder beim Batteriedienst. Deine alte Batterie solltest du dann gleich mit abgeben, sonst kostet es nochmal 15€ mehr (Pfand).