Posts by Matze

    @Drehschieber: Warum hat Sachsenring wohl das Anzugsmoment für die Zylinderkopfschrauben mit 41 Nm angegeben? Bestimmt damit man das Gewinde im Zylinder nicht beschädigt und es trotzdem hält, oder? :hä: :zwinkerer: :doh:


    Quote

    Original von Drehschieber
    also doch! :top:


    Wie soll ich das verstehen? :hä: Ich habe bei mir noch nie eine defekte Kopfdichtung wechseln müssen und ich habe die Muttern mit dem vorgeschriebenem Drehmoment angezogen. Der eine Zylinder war zwischenzeitlich wieder trocken, ohne das ich was gemacht habe. Habe aber auch lange nicht mehr danach geschaut. :zwinkerer:


    mike: Das Gewinde im Zylinder ist die Schwachstelle und nicht der Stehbolzen. Drum hat Drehschieber ja auch ein Bolzen mit 10er UND 12er Gewinde drin.

    Mossi: Ein Bild von der Anzeige im Trabant habe ich im DDS 1984 gefunden (siehe Foto). Die KMVA-Mäusekinos mit 12 LED's und mit/ohne Reserve-LED habe ich übrigens auch in meinem Fundus.

    Warum auf 60 Nm hochgehen, wenn auch die 41 Nm reichen? Das Gewinde ist wahrscheinlich schneller im A... als man denkt (selbst habe ich übrigens noch kein Gewinde zerwürscht). Und bei den 41 Nm haben sich die Sachsenring-Leute bestimmt was gedacht und berechnet und nicht irgendwann mal ausgeknobelt. :zwinkerer:

    Tankanzeigen mit Zeiger wurden serienmäßig in den Trabant eingebaut (um 83/84). Allerdings niemals solche wie oben abgebildet. Die Tankanzeigen wurden m.E. vor Einführung der KMVA (Juni 1984) verbaut. Ob die Tankanzeigen in 6V und 12V-Fahrzeuge oder nur in 12V-Fahrzeuge eingebaut wurden, kann ich nicht sagen. Aber da gibt es andere, die sich damit intensiver beschäftigt haben. www.original-trabant.de hilft da bestimmt auch weiter.
    Mein Bj. 01/90 hat(te) übrigens auch nur die KMVA mit Reserve-LED. :zwinkerer: :winker:

    Werte stehen im WHIMS:
    - 41,2 Nm für Zylinderkopfschrauben.
    - 22,5 Nm fpr Zylinderfußmuttern.


    Und Anzugsreihenfolge der Schrauben/Muttern beachten (gilt für beide ZylinderKÖPFE):
    1 - 4
    3 - 2

    Kontrolliere mal, ob die Heckleuchte auch ordentlich Masse hat. D.h. vor allem das braune Kabel, welches hinten zur Kennzeichenbeleuchtung geht kontrollieren und alle Kontakte reinigen. Guck mal, obs hilft.

    Bei mir kam auch der Virenscanner hoch und beim scannen hat er dann was gefunden ("JS/Spawn.C"). Also VORSICHT, da ist scheinbar der Wurm drin. :lach: :grinsi:


    Mal abgesehen davon, fand ich es auch so nicht komisch, obwohl ich "doff" bin und den IE nutze. :grinsi: :grinsi:

    Noch ein Forum? Wozu? Und dann noch mit Musik? :hä: :hä: :hä:


    Musik auf Internet-Seiten ist übrigens für mich ein Grund nicht nochmal auf die Seite zu gehen, da mich sowas nervt. :zwinkerer::dreher:

    Und wie hast du dann das Zündschloß demontiert??? :hä: :hä: Um das alte Zündschloß wiederzuverwenden müsste ja das Lenkrad und die Lenkstange getrennt werden, d.h. der Kerbstift muss ausgeschlagen werden. Darum verstehe ich nicht, wie man eine neue Lenkstange nimmt und trotzdem kein anderes Zündschloß braucht. Oder hast du dir das Zündschloß gleich gespart. :hä: :hä: :winker:

    Kombi: Warum einfach, wenn es auch umständlich geht. :zwinkerer: :dreher: Und deine Methode ist garantiert nicht schneller, als wenn man den Kerbstift rausschlägt. Und ein anderes Zündschloß brauch man dazu auch noch. :zwinkerer: :winker:

    Ein E-Teillager sollte man sich wahrlich anlegen und Ebay ist da wohl wirklich die beste und günstigste Empfehlung, wenn man es richtig anstellt. Kurioserweise bekommt man die Teile dann oft aus den alten Bundesländern. Schrottplätze kenne ich keinen hier in DD, den ich bezüglich der Preise empfehlen könnte. Einmal wollte ein Verwerter für ein Getriebe 150€ haben :staun: . Seitdem meide ich Schrottplätze und kaufe fast ausschließlich bei Ebay oder auf Trödelmärkten.

    Ich habe noch nie eine Radbremszylindermanschette gesehen, die Spröde geworden ist. Und originale Dichtmanschetten gibt es auf Treffen noch genug (aber nicht bei Danzer :zwinkerer:). Ich habe bei mir seit über zwei Jahren Radbremszylinder von ungefähr 1973/74 drin (Wartburg) und da war keine Manschette spröde oder hat nachgelassen (auch bis heute nicht).


    Beim Einbau der Radbremszylinder ist übrigens die Konservierung der Gleitflächen mit Bremszlinderpaste (gibts von ATE) sehr empfehlenswert. Das verhindert meist einen schnellen Rostansatz, sollte allerdings nach einer gewissen Zeit wiederholt werden, z.B. beim Bremsencheck oder beim Bremsflüssigkeitswechsel aller 2 Jahre.

    Hi Ospe. Welches Baujahr ist dein Trabi? Hast du schon das Reparaturhandbuch "Wie helfe ich mir selbst - Trabant 601" (kurz WHIMS)? Wenn nicht, dass gibts oft bei Ebay fürn Appel und n Ei (oder wenige Euros) oder evtl. auch (noch) bei Amazon. In dem Buch sind eigentlich alle Schritte zur Lösung der verschiedensten Probleme erklärt und es ist eigentlich das Standardwerk für den Trabant. Das ist, denke ich, für Trabi-Neueinsteiger am aufschlußreichsten und manchmal hilfreicher als so manche Erklärung eines erfahreneren Schraubers. Achte bei dem Buch aber mit auf das Erscheinungsdatum. :zwinkerer:


    Wenn dein Trabi nach Baujahr 1984, dann solltest du vorn und hinten in der Regel keinen Abzieher zur Demontage der Radnabe brauchen, vorrausgesetzt sie sind nicht extrem festgegammelt. (Ab wann war der Achsstumpf an der Hinterachse eigentlich zylindrisch? *dummfrag*)


    Bezüglich der Radbolzenlänge solltest du dich vielleicht mal an Little oder andere wenden. Ich kann dir da nicht helfen. Hast du eigentlich Alu-Felgen mit 160er-Lochkreis? :hä: :hä: :hä:

    Zum Austreiben des Kegelkerbstiftes braucht man schon etwas Geduld, einen ordentlichen Hammer, einen Dorn o.ä. und vor allem Kraft. Ich habe mich immer ins Auto gesetzt, das Lenkrad mit den Beinen festgehalten und mit einem Dorn oder Nagel den Kerbstift rausgeprügelt. Man schafft es also auch alleine. :zwinkerer:
    Den Kegelkerbstift kann man mehrfach wiederverwenden, vorrausgesetzt er weißt keine offensichtlich Beschädigungen auf. :winker:

    zu 1.) Ich kenne kein Mittel mit dem man Bremsflüssigleit aus den Belägen wieder herausbekommt, d.h. ich würde es lassen und neue Teile nehmen, schließlich geht es hier um die Bremsanlage. Und Bremsbacken, auch DDR-Teile, gibts es noch zur genüge.


    zu 2.) www.trabiteile.de


    Immer wenn ich solche Geschichten lese, dann lobe ich mir meine Wartburg-Bremse, mit der ich seit über 2 Jahren vollkommen ohne Probleme (keine Schiefziehen, kein BreFlü-Verlust, ...) fast täglich unterwegs bin. :zwinkerer: