Kotflügelreparatur am P50/60

  • Hallo,
    ich stelle hier mal einige Bilder rein von der Reparatur der Kotflügel eines Trabant P50/60 ein.
    Der hintere rechte hatte mal ein Loch was ziemlich unprofessionell mit einen Blech mal repariert wurde das angenietet war.


    Die Kotflügel sind von einen vermeintlich "guten Karosseriebauer" mit roher Gewalt entfernt wurden was üble Spuren hinterlassen hat.
    Zum harzen wurde Epoxydharz verwendet der Luftfahrt zugelassen ist, die ausgerissenen Löcher sind mit Baumwollflocken angedickten Harz aufgefüllt wurden.




    oldtimerfreund

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  • Und nu?
    Ich habe alle Kanten meiner Murmelpappen nachlaminiert.
    Sogar die vom Dach....
    Die alten Pappen "fransen" mit der Zeit aus und die Kanten werden weich.
    Da kommt man ohnehin nicht drumherum.
    Einen Kotflügel hab ich sogar etwas verlängert.

  • @heckman

    Quote

    Und nu?


    werden die Pappen an den Reparaturstellen bearbeitet :top:


    Ich habe das nur mal als kleine Anregung für andere Trabantfreunde reingestellt die ähnliche Probleme haben.


    Was hast Du zum laminieren genommen?




    oldtimerfreund

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  • Polyestherharz 2K. Erst eine dünne Schicht Harz, eine Lage von dem feinen Glasfaser drauf und trocknen lassen. Dann sind die verfransten Kanten erstmal "gesichert".
    Dann 2. Schicht Harz, grobe Faser für Löcher. An einigen Stellen mußte ich 3x laminieren, besonders die Radläufe waren allesamt gerissen und hinten, wo die Rückleuchten drauf sitzen, war alles im Eimer. Die Risse hab ich mit der Flex zusätzlich eingeschliffen. Den Rest macht der Füllspachtel.

  • @heckman
    das ist nicht original :dududu:
    Denn die Pappen bestehen aus Epoxyd und Baumwolle!
    Polyester auf Epoxyd klebt zwar haftet aber nur bedingt ich habe mich bei www.r-g.deerkundigt.
    Dort sind die Harzexperten ebenfalls der Ansicht das mit Epoxyd eine deutlich bessere Haftung der Grenzflächen (Adhesion) zu Stande kommt.






    oldtimerfreund

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  • Der Lack, der da drauf kommt ist auch nicht original (der Farbton schon)....
    Originale Bremsflüssigkeit ließ sich auch nicht mehr auftreiben...
    Egal...es hält wie Hulle (und ich habe damit auch Langzeiterfahrung). Der Rest juckt mich im Nachhinein wenig....

  • Deluxe
    Phenol- und Epoxydharze gehören beide zur Gruppe der Duroplaste.


    @heckman

    Quote

    Der Lack, der da drauf kommt ist auch nicht original (der Farbton schon)....
    Originale Bremsflüssigkeit ließ sich auch nicht mehr auftreiben...


    da gehts schon los wenns original sein soll! :beleidigt:




    oldtimerfreund

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  • Also ich hab für meinen Teil die "ausgekatschen" Pappen an den weichen stellen abgeschnitten und ein Blech gekanntet (unverzinkt) das an die Stellen mit Schraubzwingen befestigt und mit 2K-Glasfaserspachtelmasse gespachtelt. Sieht gut aus und hält auch. Das wäre mein Tipp. Gut ok, es ist nicht elastisch. Achja, bevor ich gespachtelt habe hab ich das Blech ein bis zwei Tage zuvor mit leicht angefeuchtet, sodass sich flugrost bilden konnte, da ja die Spachtelmasse darauf schlecht hällt, bzw. hab ich Backpapier genommen, welches ich über das Blech gelegt habe und hab das dann abgeschnitten. Sieht noch originaler von der Kotflügelinnenseite aus :top:

    Ohne Arbeit früh bis spät,
    wird dir nichts geraten,
    der Neider sieht das Blumenbeet,
    aber nicht den Spaten!

  • Marsiator

    Quote

    Achja, bevor ich gespachtelt habe hab ich das Blech ein bis zwei Tage zuvor mit leicht angefeuchtet, sodass sich flugrost bilden konnte, da ja die Spachtelmasse darauf schlecht hällt, bzw. hab ich Backpapier genommen, welches ich über das Blech gelegt habe und hab das dann abgeschnitten.


    was machst Du denn für Sachen :schock:
    Das Blech mit groben Schleifpapier ordentlich anrauhen und entfetten wäre der richtige Weg gewesen aber bitte kein Rost und Backpapier :dududu:




    oldtimerfreund

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  • das habe ich schon probiert, aber da bleibt diese doofe Blech immer dran kleben und ich reise die Spachtelmasse mit ab, von daher geht das besser wenn man Backpapier dazwischenlegt bzw. sich flugrost bildet. Das seh ich alles nicht so verbissen. Man sollte nbicht ales so genau nehmen! 'Merkt man dass ich Nutzfahrzeugmechatroniker bin *krübel, krübel???' :hä: :grinsi:

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  • Marsiator
    Hast Du das Blech nur als Unterlage benutzt und dann wieder weggenommen?


    Wenn Du das so gemacht hast kannst Du alternativ das Blech glatt lassen und eine Folie um das Blech legen bzw. es mit Trennwachs behandeln.
    Das ist etwas professioneller :zwinkerer:


    Gerade im Formenbau, was ich schon für Modellflugzeuge und Motorradschutzbleche gemacht habe sollte schon sehr genau gearbeitet werden.
    Aber jeder hat mal klein angefangen :top:




    oldtimerfreund

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