Bremstrommel abziehen

  • Hi ich habe schon die suche durchforstet aber bin nicht so richtig fündig geworden.
    Ich hatte den verdacht das meine radlagern hinten rechts ( p601 k bj 89 ) kaputt sind. heute hatte ich zeit mich dem problem zu widmen. bloß ich bekomme diese verdammte bremstrommel nicht ab. das rad dreht sich frei. habe alles bis auf einen abzieher probiert. wenn die trommel an den bremsen hängen würde häte ich doch ein minimales spiel. und vor einem jahr habe ich die bremsen neu gemacht da ging das abziehen ohne probleme von hand. unter anderem war die achstumpfmutter lose also soweit es das sicherungsblech zulässt. habe schon mit aufgesetztem rad ( zwecks größerer hebelwirkung ) sie abzuziehen, leichte hammerschläge, hitze, gut zureden
    ich weiß nicht mehr weiter. mitlerweile denke ich meine radlager sind in ortnung der hase liegt wo anders im pfeffer.
    für einen (zauber)trick, tipp wäre ich sehr dankbar :winker:

  • nein habe das wohl falsch beschrieben ich wollte trommel und glocke abziehen, nur die trommel abziehen erschien mir sehr utopisch da sich die schraube gar nicht lösen lässt. und für den radlagerausbau muss sowiso die glocke mit runter. :winker:

  • Nicht krumm nehmen ^^ aber haste die handbremse gelöstnach dem aufbocken :grinsi:

  • :dududu: gewalt ist keine lösung habe keine lust mir mir meine bremstrommel eckig zu schmieden. ist negativ für das bremsverhalten :lach: und mit leichten hammerschlägen habe ich schon gearbeitet

  • ich hab für so ne zwecke ne alte felge ohne reifen, die schraub ich dann verkehrt rum drauf und kann von hinten dagegen kloppen...
    auch mit gewalt :zwinkerer:


    hat bis jetz immer geholfen...


    mfG da StefaN


    PS: dementsprechend sieht die felge mittlerweile auch aus :lach:

    Alle Angaben ohne Gewehr!







    Gewalt is schließlich keine Lösung :thumbsup:

  • Ne halbe Dose Rostlöser reinsprühn und dann eine Nacht einziehn lassen.... Dann müsstes flutschen...

  • ist ein zylindrischer Achsstumpf... mit Hammer und Aludorn von vorne ein paar Schläge auf den Achsbolzen...... hinten ist nur die Staubkappe, die dann runterrutscht......... wenn der Achsbolzen etwa 15....20mm nach innen geschlagen wurde, sollte sich die Trommel inkl. Nabe abnehmen lassen.

    Wenn irgendein Teil in einer Maschine falsch eingebaut werden kann, so wird sich immer jemand finden, der dies auch tut.
    - 5. Murphysches Gesetz -

  • nachdem ich mich wieder gesammelt habe vermute ich das der splint auf der achse abegeschert is ( verzeit mir die mangelden fachausdrücke, habe einen früh dienst hinter mir und eine erfolglosen schraub versuch bei 30 C. :staun: ) dadurch ist die bremstrommel auf der achse festgeklemmt. das wäre eine mögliche erklärung. ich versuche montag einen abzieher zu besorgen. hat jemand von euch so etwas mal erlebt ?

  • ist ein zylindrischer Achsstumpf... mit Hammer und Aludorn von vorne ein paar Schläge auf den Achsbolzen...... hinten ist nur die Staubkappe, die dann runterrutscht......... wenn der Achsbolzen etwa 15....20mm nach innen geschlagen wurde, sollte sich die Trommel inkl. Nabe abnehmen lassen.


    ja danke den gedanken hatte ich auch schon, da die lager eh gewechselt werden sollten. aber ich möchte erste einmal verstehen was da meine bremstrommell so fixiert


    ps: bin für alle anregungen dankbar und auch der :bäh: war nicht böse gemeint bin nur beruflich etwas im stress und dann funzt die reparatur des autos nicht :heul:

  • Die Hinterachse hat keinen Splint. Nur ein Sicherungsblech. Das schlägst Du gerade, löst die große Mutter und schlägst halt den Achsstumpf etwas nach innen. Vorsicht mit der Stoßdämpferaufhängung. Die begrenzt den Bolzen nach hinten.


    Bei deinem Baujahr hast Du zylindrische Achsstümpfer und benötigst somit keinen Abzieher.


    http://www.trabiland.de/trabix/pic/23.jpg


    Das ist noch die alte Achse, aber prinzipiell gleich aufgebaut.


    Achsoooo, was da klemmt, sind die Bremsbacken, die sich beim Abnehmen etwas verkanten. Deshalb gibt das nach Innenschlagen der Achsstumpfes etwas mehr Platz zum herumwackeln und Abnehmen der Trommel.

    Wenn irgendein Teil in einer Maschine falsch eingebaut werden kann, so wird sich immer jemand finden, der dies auch tut.
    - 5. Murphysches Gesetz -

    Edited once, last by Murphy ().

  • Murphy hat alles gesagt. :top:
    Hat bei mir bis jetzt immer geklappt auch wenns mal etwas länger gedauert hat mit dem "rauswackeln". Wenn zusätzlich dein Radbremszylinder festgegammelt und deine Trommel eingelaufen ist, dann wird's noch etwas schwieriger. Dann mußt du nicht nur wackel sondern zusätzlich hin und her drehen und ziehen.
    Oder ein Abzieher und viel Gewalt anwenden. :roteaugen:
    Dass sich der Kerbstift, oder wie sich das Teil bezeichnet, das auf dem Achsstumpf sitzt, in der Radnabenführung verkeilt, hatte ich bis jetzt noch nie. Falls dies so sein sollte müstest du es ja wie beschrieben mit Aludorn und Vorschlaghammer auf den Achsstumpf frei bekommen.


    Viel Glück und kühleres Wetter :lach: :winker:

  • so ich möchte den beitrag mal wieder nach oben holen da ich heute zeit hatte mich dem problem zu widmen. zuerst danke für eure tipps :top: .
    leider war nichts davon im bezug auf mein problem anzuwenden.
    ich habe mir ein abzieher besorgt ( danke bert und jens) und mit einem sehr großen kraftaufwand angefangen abzuziehen. der abzieher hatte eine enorme spannung. die bremstrommel ließ sich aber locker drehen also die bremsbacken sind nicht eingelaufen. also weiter im text und mit muskelkraft abziehen, die bremstrommel kommt milimeter weise (wieder bei 30 C im schatten . nach weiteren anstrengenden minuten im tropenklima kommt ein komisches gefühl hoch. das gewinde des abziehers ist bald ausgenutzt aber die trommel will immer noch nicht runter. so kahm es dann auch. also abzieher entlastet und die situation begutachtet, die trommel ist gute 1,5 zentimeter raus gekommen. wollte sich mit muskelkraft leichten hammerschlägen beten und der androhung von tnt nicht lösen. meine freundin kahm dann auf die idee etwas an das abzieher gewinde zu klemmen ( von innen ) um den weg zu verlängern. hin und her überlegt, dann habe ich einfach eine nuss (glaube größe 12 ) mit panzer tape an das innere gewinde geglebt den abzieher wieder montiert und abgezogen. wieder lief der schweiß, doch nach ein paar mal schrauben löste sich die trommel endlich vom stumpf.
    die ursache des ganzen war wie vermutet der kerbstift auf dem achstumpf ist abgeschert und die bremstrommel eierte ziellos auf dem achstumf herrum und begann sich festzufressen. habe leider keine fotos aber der stumpf sowie die glocke der bremstrommel sehen aus wie eine mondlandschaft. alles im po und damit ist nicht der italienische fluss gemeint.


    warum ich das schreibe ? ich habe in der suche nichts gefunden was auf dieses problem hinweist, es scheint sehr selten vorzukommen. vieleicht hat jemand ein ähnliches problem und findet mit der suche hier eine hilfe :winker:


    vileicht kann man einen eigenen fred gründen mit trabi problemen und lösungen die so selten sind das es so etwas nicht geben dürfte. sollte keine diskusion beinhalten sondern nur problem und lösung beschreiben. und er sollte erst nach prüfung der mods freigeschaltet werden ( wegen der sicherheit und so :winker: )

  • Hi Stephan,


    hab deinen Thread erst jetzt entdeckt. Das klingt ja insgesamt nicht gut, was du da schreibst. Positiv könnte man sagen: zumindest hast du jetzt den Kram runter und reparieren lässt ist das ganze auch :zwinkerer: . Aber warum ist das passiert ? Gehört habe ich sowas auch nocht nicht.
    Ist das Radlager den in Ordnung oder ist das auch fest ? Hat sich der Stift im Betrieb abgeschert oder könnte er durch Montagefehler evtl. bei schiefen Aufsetzen bei der letzten Montage und anschließenden Festziehen der Achsmutter kaputtgegangen sein ?


    Hat hier jemand einen Idee ? Vielleicht lässt sich daraus auch für andere eine Erfahrung ableiten.


    Stephan, wie weit bist du mit der Reparatur ? Melde Dich einfach falls Du Hilfe brauchst ?


    Gruss
    Jens

  • Genau heute habe ich dasselbe Problem: Bremstrommel mag nicht ab, Achsstumpf will nicht nach innen...
    Scheint also öfters aufzutauchen, letztes Jahr ging noch alles problemlos zu zerlegen. Gehe nun mal wieder probieren.....

  • kann jetzt berichten, was bei mir die Ursache war: Regenerierte Hinterachse, mit IFA-Qualitätsaufkleber, und zylindrischem Achsstumpf. Vermutlich wird der Mitnehmer, der auf den Achsschenkel gehört, mit massivem Druck, maschinell aufgepresst. Der Presse ist´s egal, der feste Sitz auch gewährleistet, also alles OK!
    Nur, wie man den Mitnehmer runterkriegt, interessiert niemanden. In meinem Fall lag die Aufschweissung für die Nut nur schlappe 1,8cm daneben.......
    Also, großer Abzieher, außer Mitnehmerplattendeformation keine Wirkung, d.b. Wärme-Einsatz masssiv! Nach Rotglut endlich die Erlösung: deformierte Platte geht runter, alle Radbolzen auch....
    Endergebnis: Trotz aller Bemühungen Radlager, _Mitnehmer etc. voll im Po.....