Posts by Alltags-2-Takter

    Hallo, da melde ich mich Mal zurück.


    Also der Trabant fährt wieder über die Straßen.

    Nach dem Freilegen des Geweihs und der umliegenden Verbindungspunkte haben sich keine Risse oder Durchrostungen gezeigt. Auch die angesprochenen weiteren Punkte möglicher Rissbildung zeigen keinen Befund.


    Mit neuem Motor und Getriebe bestückt wiederholte ich den Versuch und stellte fest, dass der gesamte Rahmen, der Hilfsrahmen inbegriffen, eine kleine elastische Biegung durchmacht, und zwar um ~ +/- 2...4 mm gemessen an der Abschleppöse.

    Abschließend stelle ich fest, dass mein Trabantfahrwerk nicht das steifste ist.


    Um auf den Abstand zwischen Lenkrad und Plastverkleidung zu sprechen zu kommen. Bei normaler Fahrt über Stock und Stein spürt man nichts besonderes. Bei Schlaglöchern das Gleiche. Bei einer Vollbremsung (Warzentrommeln) hingegen nimmt der Abstand um etwa 1-2 mm zu, also kommt der Hilfsrahmen einem "gefühlt" etwas entgegen.


    Ob dieses Verhalten konstruktionsbedingt ist, sich so das dünne Blech der letzten Baujahre bemerkbar macht, oder ich ein gravierenderes Problem habe, kann hier und jetzt - zumindest mit dem getriebenen Aufwand - anscheinend nicht beantwortet werden.


    Viele Grüße,

    Hans

    Die stellen Werde ich überprüfen, Danke!

    Hegautrabi:

    Die vorderen Pappen und das Dach wurden damals nicht entfernt, da ich zu dieser Zeit noch unter Zeit- und Gelddruck stand? hab ich vielleicht nicht genau genug erläutert. Wir hatten entschieden, das auf die nächste Saison zu verschieben...das dann doch erst heuer wird. Der Riss dort in der Radschale ist nun auch schon das zweite Mal dort...

    Hallo Leute!


    Also die vordere rechte Pappe ist ab (das erste Mal, das haben wir vor 7 Jahren gelassen) und siehe da...nichts. alles noch schön mit elaskon zugeschmiert, darunter festes Blech. In den Hohlräumen das selbe Bild, kein Rost an kritischen Punkten. Die Radviertelschalen müssen gemacht werden. Angerostet ist lediglich der Bereich, in dem Bodenblech und Geweih Aufeinanderliegen, hier sehe ich aber außer Rostvorsorge keinen Handlungsbedarf, oder doch?


    Durch bloßes ansehen hab ich auch nur einen Riß entdeckt, Übergang Radschalen zu Geweih, nur linke Seite...ist an sich ja auch schon fast Standard.

    Kann es auch am Hilfsrahmen liegen? Den hatte ich auf Grund des Siffes nicht näher angesehen/ wird ohnehin ersetzt.

    Hier noch ein paar Bilder.

    Danke für die Antworten! ?


    Also steht nun Aussage gegen Aussage, mich beruhigt es schon, dass bestätigt wurde, dass es durchaus normal ist, dass der Fahrschemel von Haus aus recht "flexibel" ist.

    Jedoch bei 5 mm könnte ich mir eine spürbare Bewegung zwischen Lenkradnabe und Verkleidung vorstellen.

    Als ich letztes Jahr noch gefahren bin, war aus meiner Erinnerung hingegen nichts dergleichen im Innenraum zu bemerken, bzw. habe ich den Finger nicht dort hin gelegt.


    Gut, dann wird erst alles auf Risse und Rost untersucht, dann das weitere Vorgehen abgewogen. Hauptsache ich muss nicht das Geweih zu 100%iger Sicherheit tauschen.


    Wie gesagt, vor 7 Jahren war die letzte GR und es wurde da schon alles gemacht, was gemacht werden musste, Unterbodenschutz runter, alles geschliffen, untersucht, Fehlstellen herausgetrennt und ersetzt, Kanten abgedichtet, grundiert, lackiert und mit wachsbasis Unterbodenschutz behandelt. Hohlräume mit Hohlraumwachs versiegelt. Das mag für die Profis nicht das Optimalste vorgehen sein, jedoch schaut noch alles wie geleckt aus.

    Im Winter wurde nicht gefahren, sodass wir neuen Rost an den gemachten Stellen ausschließen.

    Was sein kann, dass die A-Säule nun von innen wegrostet, da sind wir als einziges nicht ran gegangen, da äußerlich i.O. gewesen.


    Ich würde mich noch einmal melden, sobald die Pappen runter und die Hohlräume im Geweih inspiziert sind.

    Hallo liebes Forum,


    Derzeit bekommt mein Gletscherblauer Universal BJ87 eine GR. Die Karosse hat nun schon 120.000 km runter, vor 60.000 km würde die letzte GR durchgeführt. Damals wurden die Schweller, B-Säule und die hinteren Halbschalen ersetzt. Die A-Säule hatten wir so belassen. Alle Hohlräume wurden frisch versiegelt, sahen vorher alle rostfrei aus. Seit etwa 40.000 km fahre ich mit Warzentrommeln vom Wartburg, und seit 3.000 km mit Sturzkorrektur 16mm (~1° negativ) auf der Vorderachse.

    Beim Aufbocken der Karosse unter dem Geweih haben wir bemerkt, dass sich der ganze Hilfsrahmen mit Getriebe und Motor um etwa 5 bis 7mm senkte, als dieser entlastet wurde. Als wir mit einem Gabelhubwagen den Hilfsrahmen dann anholen, um diesen wieder abzusenken, wiederholte sich das ganze.


    Nun meine Frage, sollten wir davon ausgehen, dass die Karosserie langsam "mürbe" wird und wir lieber jedes Teil im tragenden Bereich wechseln sollten, oder ist diese "Flexibilität" durchaus normal?


    Noch bin ich nicht zum Entfernen der vorderen Pappen gekommen, um weitere Informationen geben zu können.

    Geplant ist vorerst nur das Entfernen der vorderen Pappen und des Daches, ausbessern der Schadstellen und das verbauen eines neuen Motors nebst Getriebe.


    Viele Grüße,

    Hans

    Schon mal auf die Rechnung geschaut, Wünsch?
    Jetzt erzählten mir schon mehrere gelernte DDR Bürger, dass sie damals schon mal mit 2-3 Liter Diesel in einer Tankfüllung als Ölersatz fuhren...naja, die waren alle beim Kraftverkehr;-)

    S oder Q Bedeutete "übertrifft den Internationalen Qualitäts-Standart"
    1 Bedeutete "entspricht dem Interationalen Standart"
    2 Bedeutete "entspricht dem Internationalen Standart nicht Vollständig"


    Diese Klassierung gab es aber nur bis Mitte/Ende der 70'er Jahre.
    Siehe für mehr:
    de.m.wikipedia.org/wiki/Gütezeichen_(DDR)

    Moin!
    Klingt wirklich wie Luft im System. Könnte auch ein kleines Dreckbätzchen in/an einer der Manschetten sein, sodass diese nicht richtig abdichtet...
    Wie sind denn deine RBZ's positioniert und ans Hydraulische System angeschlossen?
    Hast du wirklich an jedem Rad, in den letzten mm Pedalweg, Druck?


    Dein ursprüngliches Problem hing wirklich mit den Manschetten Richtung Vorratsbehälter zusammen, hatte das Problem mit den nach gefertigten Teilen auch schon...sind ein µ zu hoch und lassen den Druck nicht raus...


    Grüße

    Kann man nicht direkt so sagen. Im Gewinde der Mutter entstehen komplexe Spannungszustände, welche aus Zug-, Druck und Scherbeanspruchungen zusammengesetzt ist. Die Festigkeit gegen diese Beanspruchen sind bei Stahl(werkstoffklassenabhängig) direkt proportional zur Festigkeit gegen Zug. Also müssen unbedingt auch höher feste Muttern bei jeweiligen Schrauben verwendet werden! - Wenn man denn auch auf die Gesamtwirkung der höheren Festigkeit aus ist;-)
    Ich würde persönlich nie zu selbst sichernde Muttern raten, da wenn eine Schraubverbindung wirklich fest ist, dann löst sie sich unter normalen Bedingungen (saubere Gewindegänge, kein Öl, keine Drehbeschleunigung), nicht von selbst, da Kraftschluss durch Reibung - dieser soll ja schließlich auch die Ankerplatte halten;-) Ergo, wenn Mutter sich löst, dann war auch die Ankerplatte nicht fest, was heißt: Murks!
    Der Gummiring dient hier lediglich dem Gewissen.
    Wenn man aber dennoch absolut sicher gehen möchte, was hier ja der Fall ist, muss man noch zusätzlich eine Sicherung durch Formschluss schaffen. Das heißt Körnerschlag aufs Gewinde im Übergang Mutter-Schraube, oder Kronenmutter und Splint o.ä. .
    Grüße

    Hallo Sebastian,
    nein, in dem Fall solltest Du diesen nicht Verwenden. Die Ankerplatte ist jeweils (rechte oder linke Seite) so gebohrt und mit den Bremsnachstellern bestückt, dass die Radbremszylinder in Drehrichtung drücken, also der obere immer in Fahrtrichtung, der untere nach hinten.
    Es ist weiterhin darauf zu achten, dass man die für die jew. Wagenseite richtigen RBZ's verwendet. Diese unterscheiden sich nähmlich an der festen Auflagefläche der Bremsbacken, sie sind nach außen hin (Durchmesser der Bremstrommel) zulaufend gefräßt.

    Trabireiter
    Das ist eine ganz normale Zusatz-Sicherung, da kann theoretisch alles dran gehangen haben und je nach eingesetzter Sicherung kann auch alles dran gehangen werden;-)
    Da dort aber ein recht kurzes schwarz-grünes Kabel mit Schuh dran hängt, nehme ich an, dass es für einen Schalter zusätzlicher, stromverbrauchender, in der Standardausführung des 601'ers nicht vorgesehene Anbauteile, aber beim Sonderwunsch oder Deluxe schon ab Werk montiert waren, im Armaturenbrett gedacht ist.
    Im standardmäßigen Sicherungsbrett [welches in jeder neueren Trabant-Ausführung (zumindest ab mind. '75, sonst bin ich mir nicht sicher) gleich sind] ist nämlich für solcherlei Gerätschaften keine Zusatzsicherung vorgesehen.
    Hat dein Trabant verbaute Nebelscheinwerfer oder Heckscheibenheizung? Funktionieren diese?

    Hallo Marius,
    bei Trabant-Original kannst du bei Trabant601 nach bestimmten Worten suchen. Bei der suche nach "Abgasanlage" wird folgendes geliefert:
    1980: Abgasanlage komplett feueraluminiert
    1882: Zwischenrohr der Abgasanlage in schwarzer Ausführung
    1989: Abgasanlage wieder komplett feueraluminiert


    Beim Nachschalldämpfer würde ich auf gebördelt tippen, anders kenn ichs zumindest bei den Baujahren nicht;-)


    Grüße
    Hans