Trabi läuft im Leerlauf schlecht, geht im Stand ab und zu aus

  • Das passt aber nicht ganz wenn man Unterbrecher fährt.

    Kennfeldzündungen lassen sich auch problemlos mit Unterbrechern realisieren. Da in so einem Fall dann nur noch ein Steuersignal und nicht der Ladestrom der jeweiligen Zündspule über den Unterbrecher läuft, ist die Funkenentwicklung und damit der Verschleiß am Unterbrecherkontakt um Größenordnungen geringer und so gut wie vernachlässigbar. Es bleibt der Verschleiß am Hebel und Nocken und damit die allmähliche Verschiebung des Zündzeitpunktes. Setzt man Pertinaxunterbrecher ein, soll auch das nicht mehr so kritisch sein. Ob durch Fliehkräfte und andere dynamische Effekte an der Mechanik sich drehzahlabhängig der Öffnungszeitpunkt des Unterbrechers und damit das für die Steuerelektronik ausschlaggebende Signal ebenfalls relevant verschiebt, müsste man mal ermitteln. Ich könnte mir vorstellen, dass auch dies vernachlässigbar ist. Dass sich der Schließwinkel durch Fliehkräfte relevant ändert kann ich mir hingegen sehr gut vorstellen, aber das wäre bei einer entsprechend ausgelegten Steuerelektronik egal, weil sie nur den jeweiligen Öffnungszeitpunkt auswerten müsste.


    Ob es Sinn macht einen Mikrocontroller mit einem Unterbrecherkontakt statt einem Hall-Sensor zu steuern, sei mal dahin gestellt. Aber machbar ist das recht problemlos.


    Gruß, Felix

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  • Es gibt die Kontaktzündung auch ohne Fliehkraftversteller (alle 500er und erste 600er). Wer nur im Sommer fährt braucht den sowieso nicht.

  • Kennfeldzündungen lassen sich auch problemlos mit Unterbrechern realisieren. Da in so einem Fall dann nur noch ein Steuersignal und nicht der Ladestrom der jeweiligen Zündspule über den Unterbrecher läuft, ist die Funkenentwicklung und damit der Verschleiß am Unterbrecherkontakt um Größenordnungen geringer und so gut wie vernachlässigbar. Es bleibt der Verschleiß am Hebel und Nocken und damit die allmähliche Verschiebung des Zündzeitpunktes. Setzt man Pertinaxunterbrecher ein, soll auch das nicht mehr so kritisch sein. Ob durch Fliehkräfte und andere dynamische Effekte an der Mechanik sich drehzahlabhängig der Öffnungszeitpunkt des Unterbrechers und damit das für die Steuerelektronik ausschlaggebende Signal ebenfalls relevant verschiebt, müsste man mal ermitteln. Ich könnte mir vorstellen, dass auch dies vernachlässigbar ist. Dass sich der Schließwinkel durch Fliehkräfte relevant ändert kann ich mir hingegen sehr gut vorstellen, aber das wäre bei einer entsprechend ausgelegten Steuerelektronik egal, weil sie nur den jeweiligen Öffnungszeitpunkt auswerten müsste.


    Ob es Sinn macht einen Mikrocontroller mit einem Unterbrecherkontakt statt einem Hall-Sensor zu steuern, sei mal dahin gestellt. Aber machbar ist das recht problemlos.


    Gruß, Felix

    Unterbrecher und Kennlinie zu kombinieren macht doch Null Sinn......

    Das Leben ist zu kurz, um langweilige Autos zu fahren!

  • Warum soll ich einen verschleissanfälligen Unterbrecher nutzen, wenn es "kontaktlos" funktioniert. Ich will es doch komfortabler machen...

    Das Leben ist zu kurz, um langweilige Autos zu fahren!

  • Ja natürlich - völlig richtig. Mit der Logik müsstest du aber den Rest vom Auto auch durch modernere Komponenten ersetzen.


    Die Kombination von Unterbrechern und Kennfeldzündung macht genauso viel Sinn wie die Kombination von Trabi und Kennfeldzündung.


    Gruß, Felix

  • Ein 1.1 ist letztendlich genau so ein Museumsstück wo man sich die selben Fragen stellen könnte.

  • Nochmal kleines Update........... ;(||


    Mir ist aufgefallen als ich vorhin die neuen Zündkerzen und Stecker montiert habe, dass auf dem Kolben (Lüfterseite) direkt in der Mitte unter der Zündkerzenbohrung ein kleines Loch ist, ca. 1mm breit und 2-3mm tief...


    Ich schätze mal dass das nicht gut ist...

  • Absolut perfektes Loch? Symmetrisch? Nix ausgefranst?

    Könnte herstellungsbedingt sein. Gabs mitunter. Müßte man sehen.

    sapere aude! incipe! (Horaz)
    (bzw. frei nach F. v. Schiller: "Erdreiste Dich zu denken!")

  • Aber die haben wirklich nicht alle Kolben, entweder werden die unterschiedlich aufgespannt, oder der Boden wird bei manchen noch mal übergedreht, so dass die Zentrierung dann weg ist.

    Ich habe noch keine Kolbenfertigung live gesehen.

  • Also es ist ein sehr gleichmäßiges Loch, so als hätte jemand mit einer neuen Stricknadel im 90 Grad Winkel hereingestochen

  • Es ist einfach fertigungsbedingt und auch einkalkuliert. Schaut man innen in den Kolben, dann ist da auch extra eine Gussnase um zu verhindern das durch die Zentrierbohrung der Kolbenboden geschwächt wird. ;)


  • Alles klar Leute, entschuldigt dass ich so lange nix geschrieben hab, hab mir viel Zeit für mein Problem genommen ^^


    Problem für den Ausfall des ersten Zylinders war ein Kabelbruch an der Zündspule an der Anschlussstelle zum Zündkabel. Durch die Motorvibration haben sich beide Kabel immer wieder bewegt, so dass selten mal ein Funke kam. Das Kabel ist ersetzt und isoliert und Vergaser ist nochmal neu eingestellt. Er läuft wieder wie ne 1 und hat wieder richtig fett Leistung!;)


    Ich danke euch allen für eure zahlreichen Tipps und Vorschläge, ihr habt mit sehr geholfen;)


    Ich wünsch euch was!^^