Anhängerkupplung kurze Frage

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  • Hallo liebe Forenmitglieder,


    Ich bin bald Trabant-Besitzer und möchte dort eine Anhängerkupplung verbauen.
    Die Anhängerkupplung ist schon gekauft und ich würde Sie gerne komplett fertig machen (Lackierung, neue Steckdose, Kabel), bis ich den Trabant dann hier habe. Dann wäre TÜV usw. alles gleich in einem Rutsch erledigt
    Ich hab nur eine ganz einfache Frage.
    Kann ich an der gekennzeichneten Stelle einfach ein Loch bohren und die Kabel von der Steckdose nach hinten wegführen oder ist da was im Weg?
    Sieht meiner Meinung nach auch besser aus, wenn die Kabel nicht zu sehen sind.


    Die Steckdosen an sich sind ja sowieso genormt, richtig? Würde gerne eine aus Metall von Hella verbauen. Sollte passen. Falls nicht, bitte Bescheid geben.



    Dankeschön und Liebe Grüße


    Franz

  • sollte wohl gehen



    Hast du auch die richtige Anhängerkupplung zum deinem Trabant ? es gibt mehrere varianten

  • Die, die Du da referenzierst, ist für Blattfeder. Was für einen Trabi planst Du Dir zuzulegen?
    Außerdem, Thema Elektrik: Bordnetz 6 oder 12 Volt? Welchen Blinkgeber/Warnblinkschalter hast Du?

    Edited once, last by V603 ().

  • 7-polige Dose passt, 13-polige nicht.
    Richtig, vorher klären ob du hinten eine Schrauben-, oder Blattfeder hast.
    Sonst passt womöglich das Zugrohr nicht, der Rest ist gleich.

  • Trabant ist Baujahr 06/86, also Blattfeder hinten. Anhängerkupplung ist die mit der "großen Platte" mit 4 Befestigungsschrauben. Sollte also passen.
    12 Volt hat er, jetzt bleibt nur die Frage, ob er schon den elektronischen Blinkgeber hat.
    EBZA hat er auch, aber das heißt ja nicht zwingend, dass da schon der neue Blinkgeber drin ist.
    Werde ich dann sehen, sobald er da ist

  • Am einfachsten ist der elektronische Blinkgeber: 2+1(6)×21W
    Dann kannst Du die Blinker an der Steckdose über einen "Stromdieb" anschließen. Sonst macht spätestens der Warnblinkschalter ein ernstes Problem.
    Der Anbau des Zugs ist bei Blattfeder recht einfach. An den Federbriden festschrauben und danach die hintere Stütze anzeichnen, bohren und festschrauben.

  • Da werde ich echt Hemmungen haben, bei einem restaurierten Trabi ins Bodenblech zu bohren. Aber wat mutt, dat mutt.

  • Der Blinkgeber ist auch schnell gewechselt, dann nur noch ein Kabel von "C2" über die Anhänger-Kontrollleuchte zur 2. Sicherung von rechts verlegen.

  • So, die Anhängerkupplung ist da. War echt nicht teuer und sieht fast aus wie Neu. Mit Plakette und EVP-Aufkleber. Vielleicht sogar noch nie verbaut.
    Ich nehme an, die Krümmung des Bleches ist normal und gehört so? Hab vorsichtshalber mal ein Bild gemacht.
    Ich will das Ganze ordentlich in schwarz lackieren. Habt ihr eine Empfehlung? Vielleicht etwas, womit auch Achsteile lackiert werden. Sollte steinschlagfest, dauerhaft und hochwertig sein.
    Bitte kein Hammerite, das habe ich letztens auf die Winterfelgen meines Bmw gemacht, das hält nicht mal einen Winter. Totaler Müll :thumbdown: .


    Dieses Rohr ist zur Metallplatte hin offen. Im Rohr ist leichter Flugrost. Gibt da auch irgendwas niedrig visköses, was gleichzeitig auch als Rostumwandler fungiert?
    Ich weiß, es ist nur eine Anhängerkupplung, aber ich bin penibel und mache es gern ordentlich :whistling:

  • ja das muss so sein
    und ja die ist neu


    ne Hohlraum Versingelung von Meik Sandelers rein

  • Wird das ein Alltags- oder Schönwetterfahrzeug? Bei Letzterem würde ich gar nichts machen und die Kupplung so verbauen. Originaler geht's nicht.


    Andernfalls die Plakette vorsichtig ablösen, ggf. das Abziehbild hochauflösend abfotografieren, die Kupplung strahlen und pulvern. Hinterher die Plakette wieder anbringen. Ist m.M. die sauberste, stabilste und optisch beste Lösung und dürfte nicht so viel mehr kosten, als eine ordentliche Lackierung. Das Rohr würde ich hinterher mit Mike Sanders oder irgendwas in der Richtung fluten.


    Schau mal hinten unter den Trabi. Die Bohrpunkte der Flügeltraverse sind bereits vorgekörnt. Die Hubbel sieht und fühlt man von unten, im Kofferraum sind sie meist voll Dichtmasse.

  • Nicht? Vorm Heckblech?
    Dann ziehe ich den letzten Absatz zurück. :|

  • Eher Alltag- als Schönwetterfahrzeug. Nicht für jeden Tag, aber für viele Wochenenden. Da kann es auch schon mal nass sein.
    Winterbetrieb ist auch nicht ausgeschlossen. Zwar selten, aber es wird ein paar mal vorkommen. Sofern man den Winter hier in Mainz als Winter bezeichnen kann.
    Hier lag dieses Jahr kein einziges Mal Schnee.


    Pulvern ist keine Alternative mehr für mich. War auch mal ein richtiger Fan davon und hab einige Teile pulvern lassen. Leider lässt sich das schlecht ausbessern, wenn mal was abplatzt. Die heutigen Schutzlackierungen sind mindestens genau so widerstandsfähig wie eine Pulverbeschichtung und außerdem kann man es selber machen.


    Die Plakette wird schonend entfernt und kommt natürlich auch wieder dran.
    Mike Sanders werde ich ausprobieren.

  • Hallo,


    wie meine Vorredner schon sagten, sollte das Rohr auf jeden Fall von innen konserviert werden. Konservierungsfette wie Mike Sanders' dürften hier die erste Wahl sein. Allerdings stelle ich es mir schwierig vor, das G'lump da rein zu bringen. Passt so eine Sonde durch die kleine Ritze? Vermutlich müsste man das ganze Teil stark erwärmen und dann das heiße Fett einfüllen und ausschwenken. Sicher können dir dazu aber Experten wie @Deluxe bessere Tipps geben.


    Eine Alternative (oder besser vorläufige Lösung) wäre, das Rohr mit Fluid-Film auszusprühen. Das Zeug gibt es in der Spraydose, dazu gibt es einen Sprühkopf mit sehr dünnem Röhrchen, was sich sehr wahrscheinlich in den Zwischenraum einführen lässt. Außerdem gibt es für die Spraydose noch eine sehr schlanke Hohlraum-Sprühsonde, die vielleicht sogar auch reinpasst. Allerdings müsste man diese Behandlung alle 1-2 Jahre wiederholen. Der Vorteil ist aber: Man kann es erstmal prophylaktisch machen, hinterher "Sandern" geht auf jeden Fall immer noch.


    Was du von außen machst: Naja, du weißt sicher selbst, das nichts über einen ordentlichen Lackaufbau geht. es gibt genügend Beispiele hier im Forum, wie man es richtig macht. Daneben auch noch Beispiele, wie man es semiprofessionell trotzdem ordentlich machen kann (z.B. mit Brantho-Korrux 3in1).


    Aber dann wäre ja der schöne Original-DDR-Rachehaken nicht mehr als solcher erkennbar!!! Und was machst du mit dem Aufkleber?


    Von Außen ist ja auf dem Bild kaum Rost erkennbar (falls doch könnte man den punktuell behandeln). Dann wäre es auch möglich, den Zustand so wie er ist zu erhalten. Auch bei gelegentlichem Winterbetrieb. Einfach ordentlich mit Karipol Aero 46 (das soll es wohl neuerdings auch wieder geben, hoffentlich hält es wie früher) einseifen oder alternativ mit Sonax "Spezial Konservierungswachs" einsprühen. Lange hält das natürlich auch nicht, regelmäßige Kontrolle und ggf. Ausbesserung ist obligatirisch. Wenn kein richtiger Rost drunter ist, versiegelt das Zeug zumindest über viele Monate; mit leichter Nacharbeit auch über Jahre.


    So, nun habe ich dich hinreichend verwirrt, also mach das Richtige ;-)


    Gruß Steffen

  • Den schmalen Schlitz haben eigentlich nur die Zugrohre für die Schraubenfederachse. Bei den Blattfederrohren ist selbiges ziemlich gut erreichbar, weil es am Ende eben nicht flachgepresst ist.

  • Meine Vorgehensweise aber meist bei alten rostigen teilen und dann Sandern