Mein "Ungare" oder auch "wieder ist einer zurück!!!"

  • na dann übernächstes WE den Blaumann anziehen und zum Arbeitseinsatz erscheinen ;-)

  • Hallo, ich habe mir die Fotos von Deinem 1.1er gearde einmal angesehen. Tja, er sieht leider noch etwas schlimmer aus als meiner. Ich kann also nachfühlen, was so manches Mal in Dir vorgeht und auch noch vorgehen wird. Aber wenn man dann erst einmal Land durch die rostrote Wolke sieht, ist's umso schöner. Viel Spaß bei der Restauration! :thumbsup::thumbsup:

  • Achja, der wird schonwieder aber danke für die aufbauenden Worte ;-)

  • Achso ja, ganz vergessen. Hab das Album gerade mit Bildern vom letzten Samstag erweitert. Um es einfacher zu machen geht es hier zum Album

  • Tone, ich will ein paar Worte loswerden, da du in Heckmans P50 Thread ein Zitat gebracht hast, bei dem ich natürlich weiß das ich das geschrieben habe.


    Ich betrachte das objektiv und eher emotionslos. Für mich macht es dabei kaum einen Unterschied, wer das Auto macht und welches Modell es ist. Und ich habe auch geschrieben, dass du dir mit diesem 1.1 wirklich eine Menge vorgenommen hast.


    Und wenn man deine Bilder objektiv betrachtet, so ändert sich an meiner Meinung nichts. Der Wagen ist tod und ich würde mir eingestehen, einen Fehlkauf getätigt zu haben. Der nicht enden wollende Rost überall, die Flickerei die schon gemacht wurde.
    Ohne eine komplette Bodenplatte habe ich wenig Hoffnung. Man sollte auch nicht vergessen, dass dort mehr als 20 oder 26 PS arbeiten und du es auch bei den 40 sicher nicht belassen willst.


    Und das würde ich jedem so sagen, auch mir selbst vor dem Spiegel. Mach dir doch nichts vor, es ist die Wahrheit. Was nützt es da noch etwas schön zu reden? Und es ist (momentan) noch so das die Verfügbarkeit natürlich höher ist als beispielsweise die eines P50 und man damit natürlich mehr/bessere Möglichkeiten hat an eine Basis zu kommen, die ich will mal sagen "geeigneter" ist.


    Natürlich kann man wieder etwas dauraus machen und wenn du das wirklich durchziehst, so hast du natürlich meine volle Anerkennung und ich helfe dir wo ich kann. :top: Wenn du dir ganz sicher bist, dann mach es :) Ich rate aber wirklich dringend zur neuen Bodenplatte.

  • Schraubenfederbodengruppen gibts einzeln und auch komplett zusammengeschweißt relativ oft. Komplett heißt, mit Radkästen und Trägern - all dem Krempel, den man für die Schraubenfeder-HA einzeln ganz schlecht oder gar nicht bekommt.
    Als ich eine Blattfedervariante für den 66er gesucht habe, bin ich sicher an 5 fertigen Spirelliböden vorbeigelaufen.


    Ich würde bei dem Auto die "große Variante" fahren und den untenrum komplett erneuern (lassen).

  • es besteht ja auch noch die möglichkeit nur die front zu verwenden und sich eine 601er-schraubenfederkarosse z.b. bei ebay zu besorgen;)

  • Brauch er doch so, wie ich das sehe garnicht. Er hat doch noch die graue 89er Karosse?

  • Brauch er doch so, wie ich das sehe garnicht. Er hat doch noch die graue 89er Karosse?


    Dir geb ich gleich graue 89er Karosse X(
    Erstens ist das Audi Silber und Zweitens schau mal hier rein:


    http://pf31.pappenforum.de/boa…abant-1-1n-umbau-auf-g40/


    Inzwischen steht er auch wieder auf Räder und hat vorne ein VW Polo FK Gewindefahrwerk drin. Da wird also ganz sicher keine Bodengruppe raus geschnitten, dass das mal klar ist ;)

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    2 Takte sind 2 zu wenig ;)
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  • Allerdings steht tatsächlich noch ein 89er Spender zur Verfügung.
    Sicher geb ich auch zu das an dem Fahrzeug mehr gemacht werden muss als ursprünglich geplant, aber das wird schon

  • Ich spreche mit gespaltener Zunge, einmal züngelt sie mit Venunft und das andere mal mit der rostroten Brille ;)


    Die Restauration meines 1.1er würde ich jedenfalls nicht noch einmal anfangen. Das klingt jetzt zwar hart, aber aus dem wirtschaftlichen Blickwinkel betrachtet war das totaler Quatsch. Ich hatte relativ schnell den Punkt überschritten, wo das Stoppen des Projektes ohne große Verluste nicht mehr ging. Für mich stellte sich dann die Frage, was tun? Kohle und angefangenes Auto wegschmeissen oder noch mehr Kohle in die Hand nehmen und ein gutes Ergebnis erzielen. Immer mit dem Damoklesschwert im Nacken, dass es ein 1.1er ist und man sicher irgendeine Ecke nicht 100%ig hinbekommen hat. Von der vielen Zeit rede ich jetzt besser gar nicht. Und man gilt auch bei den Leuten, die einen unterstützt haben, als netter Typ aber doch halt als Spinner. ;)
    Unterm Strich waren es mehrere Tausend Euro, die für diesen Wagen draufgegangen sind. Insgeheim bin ich fest davon überzeugt, dass die Restaurationskosten (ohne meine Stunden!) den Markt- und auch Liebhaberwert bei weitem überschreiten. Heute würde ich vorher die Reissleine ziehen.
    Das war die Vernunft!


    Durch die rostrote Brille betrachtet, gibt es in unserem Hobby sicherlich nur wenige Augenblicke, die schöner sind als der, wenn so eine verfluchte Rostlaube wieder fit ist. Da ist das Geld egal, die Vorwürfe der Frau, dass man mehr Zeit mit der Karre als mit ihr verbringt, sind auch Nebensache - kurzum es lohnt sich immer wieder, solch einProjekt zu starten und dann auch durchzuziehen.


    Wenn Du die erforderliche Zeit und die nötigen finanziellen Mittel entbehren kannst, kann ich Dich in Deinem Vorhaben nur bestätigen! Auch wenn das andere u.U. anders sehen..

  • dass die Restaurationskosten (ohne meine Stunden!) den Markt- und auch Liebhaberwert bei weitem überschreiten.


    Zum Trost:
    Das ist bei 99% aller echten (!) Trabant-Restaurierungen so. Die 1.1er sind nur noch teurer...ich darf auch nicht wirklich nachrechnen. V.a. wenn ich so sehe, wie ca. 25% Wohnwagenbetrieb an der Karosse zerren und was dabei am Ende zwangsweise stehen wird: eine erneute GR nach etwa 10 Jahren nämlich. ;)


    Aber wer A sagt, muß auch B sagen - und wer unbedingt mehr 4T-PS i Trabant haben will, der muß damit leben - so what.

  • "Dir geb ich gleich graue 89er Karosse"


    Jo, kannste machen :)


    Ich dacht der meint mit der Karosse die aufm Bild :)

  • Also, jetzt ich nochmal.
    @tim: Ich habe lediglich dein Zitat genutzt weil ich es am schnellsten gefunden habe, mir ging es in Heckis Thread nicht um mein Projekt, sondern habe grundsätzlich mal meine Meinung zu solchen Komentaren geschrieben. Dich schätze ich weiterhin als hilfsbereiten Schreiber im Forum und Chat und werde auch weiterhin deine Meinung zu Rande ziehen wenn ich sie benötige.


    Zum 1er selber sei nur gesagt das ich das auf jeden Fall durchziehe, auch kenne ich den Kostenfaktor sehr genau, das ist nicht meine erste Restauration. Ich bin seit 12 Jahren aktiv mit dem Thema Trabant vertraut und selber auch keine 13 mehr. Wer gern mal andere Projekte von mir sehen mag kann das hier gern kund tun, dann stell ich was rein. Auch ist der Kostenfaktor natürlich immer davon abhängig wieviel man selber machen kann und will oder sich zutraut. Sicher ist bei dem 1er der Zeitfaktor riesig und nicht nicht wirklich absehbar, aber was solls. Ist halt ein Hobby, also sprechen wir ja eh nicht von Geld und Zeit.
    Auch ist sicher das man bessere 1er für sogar weniger Geld bekommen kann. Aber gerade im Raum Stuttgart ist das nicht so einfach, also bleibts jetzt bei dem.


    Nächste Woche gehts wieder richtig zur Sache und dann werde ich auch entscheiden wie ich das Fahrzeug aufbaue, also entweder Substanz komplett retten oder Vorbau an meinen 89er ransetzen. Richtbank dafür wäre sogar da, nur ist das eigentlich nur Plan B.


    Auf jeden Fall wird wieder ein Exemplar aus Z weiterleben dürfen.



    Und jetzt zerreist mich *lach

  • Soooo, auch bei mir gehts weiter, allerdings ist diese Woche nicht ganz so gelaufen wie ich mir das vorgestellt habe, erst misserable Leistungen bei Dynamo und dann noch ein sehr ernüchterndes Ergebniss beim Aufbau des einsers.
    Nach dem ich also nun ein Versteifungsblech, welches um den Radkasten hinten eingeschweißt war, entfernt habe mußte eine Entscheidung her. Diese ist auf neue Bodengruppe gefallen, da tatsächlich eine Rettung der vorhandenen für mich und meine Mittel unmöglich ist.
    Aber da ja bekanntlich Bilder mehr als Worte sagen hefte ich meine Entscheidungsbeschleuniger in Sachen Opel-Gold mit an ;-)


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    Ich weiß, die Qualität der Bilder läßt momentan zu wünschen übrig, allerdings werden alle Bilder von weniger rostigen Teilen dann auch nimmer mit dem Handy gemacht ;-)

  • Werde ich aus einem Spender nehmen müssen, da die Spirelli-Böden im Raum Stuttgart eher selten sind ;-)

  • Soooo, langsam gehts ja nun ans eingemachte, daher mal ne Frage an die Fachleute in Sachen Restauration mit viel Aufwand. Empfielt es sich nun also die Bodengruppe zu tauschen, also tatsächlich nur das Bodenblech mit Anbauteilen, oder wäre besser den 1er Vorbau an eine gute Komplettkarosse zu schweißen.
    Was ist "einfacher" oder was macht weniger Aufwand???
    Natürlich möchte ich es mir so einfach wie möglich machen, allerdings sollte es auch vernünftig sein.
    Sicher habe ich in der Vergangenheit auch schon einige Sachen geschweißt, aber das Projekt jetzt ist doch ne Nummer größer als bisherige. Ich trau mir das absolut zu bin aber hilfreichen Tips aufgeschlossen und dankbar darüber.

  • einfacher wäre es, wenn du nur den Vorderwagen umschweißt auf ne gute 601er Karosse, du bist auch nicht der Erste!. Allerdings würde ich das nur auf eine Meßplatte bzw. Richtbank machen. Deine Karosserieschäden sind doch sehr massiv!