Posts by Tim

    Es nützt garnichts und weil der Mietzins dort oft deutlich günstiger ist als bei Nichtplattenbauwohnungen. Und wo verfrachten die Leistungsgeber ihre Empfänger hin.......ein Teufelskreis.

    Das lag vmtl. daran, dass die brandenburgischen Ossis leicht unterbelichtet, Du als Westimport aber potentiell besser belichtet warst.

    Vermutlich eher, weil das KWer Ghetto zu der Zeit Mitte/Ende der 90ziger ein großes Auffangbecken für "Leistungsempfänger" war.


    Entsprechend waren auch die Schulen dort keine Hochburgen für Eliteschüler und auch noch mit vielen Lehrern die ihre Schwierigkeiten mit dem neuen System hatten.

    Insofern war dort die Motivation auf beiden Seiten eher gedämpft.


    Viele werden die Plattenbaugebiete der Kreisstädte der DDR kennen, die nach der Wende oft zu sozialen Brennpunkten wurden.

    Und immer wieder der Hinweis, geht in die persönlichen Einstellungen und ändert die Anzahl der Beiträge pro Seite von 20 auf 40.


    Damit geht das Ganze dann nicht über mehrere Seiten. ;)

    Dann schau mal nach Spanien mit welchem Aufwand und Ertrag da Obst und Gemüseproduktion betrieben wird.

    Im Gegensatz zu Tesla werden da wirklich ganze Landstriche ausgetrocknet und Wasser über weite Entfernungen transportiert wo es schon fehlt.


    Gibt ein paar interessante Repos dazu.

    Nach fast 30.000 Beiträgen in genau diesem Thread noch jedes OT rauslösen?

    Kommt doch immer und immer wieder vor.

    Besonders auch die Thematik DDR vs. BRD.


    Kein Grund zur Sorge. Vielleicht später noch wenn das Thema weitergeht. Ich schau mal ob man es zweckmäßiger Weise irgendwo anhängen kann.

    Zur Ergänzung der bisherigen Ausführungen, ich hab mal mein Bücherregal durchgekramt und da fand sich auch das 8.Kl. Exemplar ESP.


    Das hab ich nun mal durchgeblättert und überflogen.


    Nunja, alles ok, in der Ausgabe gehts um viel Technik, Antriebe und Maschinen. Alles natürlich im Sinne des Sozialismus und Planwirtschaft angehaucht.


    Aber, ich hab auch mal in meine Zeugnisse 7.-10. Klasse geschaut und mich erinnert wie das "drüben" war.


    Und neben dem schon erwähnten Betriebspraktikum fanden sich da die Fächer:


    -Arbeitslehre (das war das Kochen und Werken)


    -Garten-AG (als Schulfach im Unterricht)


    -Berufsvorbereitung (das wäre mit dem ESP vergleichbar, da gabs auch immer wieder Gastredner aus verschiedenen Berufen und Branchen, sowie üben von Bewerbungen, Lebenslauf und Vorstellungsgesprächen)


    -Physikerweiterung (da wurde viel gebastelt und gebaut)


    Diese Fächer (außer Arbeitslehre) hatten auch keine Noten. Sie stehen im Zeugnis mit einem Text ala:

    Mit sehr gutem Erfolg teilgenommen

    Mit gutem Erfolg teilgenommen

    Mit Erfolg teilgenommen


    Die Arbeitslehre war dabei Wahlpflicht und man konnte sich dafür oder eine zweite Fremdsprache entscheiden.

    Die anderen drei war Pflichtveranstaltung.


    Und Bücher gab es dafür speziell keine. Es wurde viel über kopierte Blätter aus Büchern gemacht, es gab oft schon das Medium Video/Film und im Berufsbereich gab es viele Broschüren, Flyer, Prospekte usw.


    Alles in allem irgendwo Parallelen, mit dem Unterschied das wohl der Westen dem einzelnen etwas mehr Raum gegeben hat und der Osten eher die harte gerade Linie gefahren ist ohne dabei großartig zu fragen ob dem Einzelnen das gefällt oder nicht.

    Das wäre noch zu diskutieren. Wasser ist zwingend notwenig. Mobilität für die Existenz ist aber sehr oft fragwürdig.

    Du schriebst selber das man im 2. deutschen Staat "Selbstversorger" ohne elend lange Weg war.

    Sowas würde heute auch gehen wenn man nur wollen würde.


    Insofern finde ich die Reichweitenangst mit am lächerlichsten.

    Wer braucht jeden Tag 500km? Die Wenigsten müssen täglich solche Strecken zurücklegen. Und selbst die Hälfte braucht täglich kaum einer.


    Auf dem Land braucht man tendenziell natürlich mehr, aber auch dort sind es keine hunderte Kilometer am Tag.


    Der einzig echte Knackpunkt und im direkten Vergleich nachteilig ist die Ladezeit auf Langstrecke gegenüber dem Tankvorgang des Verbrenners. Aber auch das entwickelt sich immer weiter.

    Und am Ende ist eine etwas längere Pause (also statt 5 min Tanken, ein halbe Stunde zum laden) auf einer Langstrecke bedingt durch einen Ladevorgang ja nicht schädlich, eher im Gegenteil.

    wenn man sich über den Wasserbedarf von Industrieen aufregt, sollte man mal überall nachschauen

    Das ist ein schönes Stichwort! Die die am lautesten jammern, haben dann meist den größten Pool im Garten, gehen dreimal am Tag duschen und sind auch sonst keine Wassersparer.

    Was früher die Ausnahme war, oder nur ein kleines Planschbecken, ist heute ein halber Badesee.

    Und das auf bald jedem 2. Grundstück.


    Satellitenbild von Grünheide....



    Und so sieht es überall im Land. Wie so oft hat man da doch nur Angst selber auf etwas verzichten zu müssen oder etwas kostbares was man zwingend jeden Tag braucht wird teurer, weil die Bereitstellung kostspieliger wird.

    Der globale Pandemietest ist ja auch noch nicht abgeschlossen ;)

    Erst waren es jahrelang die Tierseuchen mit Kuh, Geflügel und Schweinepest, danach waren wir Menschen dran.

    Und wie es läuft sieht man ja.

    Ansonsten habe ich, was Polytechnik im Westen betrifft, etwas dazugelernt. Aber der Unterschied zum Osten ist eben, daß das hier alles flächendeckend und systematisch gemacht wurde - und nicht nor dort, wo irgendein Schulkonzept es hergab oder passende Lehrer da waren

    Da stimme ich dir 100% zu, denn das haben wir ja heute flächendeckend und ist aus meiner Sicht ein absolutes Unding.

    Daher kann ich meine damaligen Erfahrung auch nur aus dem Bundesland Hessen und der Region in der ich war wiedergeben.


    Der Gipfel sind dann Abschlüsse bzw. deren Weg, die in jedem Bundesland differieren. Während Hessen die Schüler nach der 10. Klasse mit dem Status "mittlere Reife" durch die Übergabe des Zeugnisses entlassen hat, musste man im benachbarten Baden-Würtemberg in den einzelnen Fächern Abschlussprüfungen machen um zu bestehen und die Reife zu erlangen.

    Am Ende waren/wurden aber beide als gleichwertig anerkannt.


    Das Schulsystem gehört nach dem Vorbild der DDR in staatliche Hand, gesteuert von einem Bundesamt für Schulwesen.

    Das würde vieles einfacher machen und garantiert ein flächendeckend gerechtes Bildungsniveau.

    Solange aber Förderalismus herscht...wird das nicht passieren.

    Ich gehe bei allem gerne mit, außer dem ökologisch sauberer.

    Der ganze Dreck der damals in die Luft geblasen wurde, die Berge von Müll die teilweise sogar importiert wurden um Devisien zu beschaffen waren wohl alles, nur nicht ökologisch. Auch nicht in der Gesamtbilanz.

    Auch wurde das relativ gewissenlos praktiziert, es war schlicht weg egal und kaum einer hat sich darum gekümmert. Zu einem nicht unerheblichen Teil auf Kosten der Gesundheit aller.


    Im Gegenteil dazu bin ich gern bereit, mit dem Denken an die Umwelt heute, das Thema Regional zu forcieren. Viele andere interessieren sich auch dafür, aber das praktizieren fällt noch schwer.

    Das Problem hierbei, solange es die günstigeren Alternativprodukte woher auch immer gibt, solange greift der Verbraucher lieber dazu. Mehr bezahlen für regional wird sich auf absehbare Zeit kaum durchsetzen.


    Und was die E-Autos betrifft, als Optimist sehe ich auch das Positive. Jede neu zugelassene E-Karre sorgt dafür das ich länger Öl/Benzin für mein Auto habe. Und das Öl brauchen ja nicht nur die Autos. Und was bei den Autos massiv politisch getrieben wird, wird bei allem anderen was auf Öl basiert momentan nur beiläufig betrachtet.


    Wir werden sehen was sich da in Zukunft bewegt.

    Ganz genau, wenn man etwas lobt und für gut einschätzt, muss man es ja nicht automatisch mögen oder haben wollen. ;)

    Die Kunst ist es etwas vorurteilsfrei einzuschätzen zu können.


    Und es ist und bleibt die Zukunft (zumindest ein nicht unerheblicher Teil davon), daran ändert auch jede Abneigung dagegen nichts, nicht meine oder deine.


    Und ich schließe denn Neukauf eines E-Autos im Laden für mich und mein restliches Leben aus. Das ist der Stand heute. Und bevor ich Bus/Bahn oder verstärkt Fahrrad fahre, bau ich mir mein Auto um.

    Ich überhole dich dann auf deinem Fahrrad und/oder Winke beim vorbeifahren an Bus/Bahn aus meinem E-Trabi.


    Und ja, letztendlich sehe ich in der neuen Tesla Fabrik momentan mehr Vor als Nachteile.

    Die Region kann das gebrauchen.

    Und wäre dem Herrn Musk die Umwelt egal, dann würde er als Amerikaner wohl eher Autos mit V8-Motor bauen.

    Und nochmal ja, ich kann das zum Teil schon mehr als übertriebene Gejammere von Leuten die jeder Ameise das Leben retten wohl kaum noch hören.

    Vermutlich werden in Grünheide alle verdursten.

    Und nein, ich bin kein Umweltschutzgegner. Ich tue im Rahmen meiner Möglichkeiten sehr viel für Nachhaltigkeit, Umweltschutz, sparsamer Umgang mit Ressourcen usw.



    Und am Ende wird der Verbrenner erst nach mir aussterben. Denn wie so oft schon gesagt ich lebe lieber optimistisch. Nach neusten Studien leben die Optimisten auch länger.

    Ich zerbreche mir nicht den Kopf ob ich in 10 Jahren noch Trabant fahren darf. Ich fahre einfach.....2-takt. :raser:

    Wenn man die Werte re. zu li. ermittelt hat kann man sicher auch einfach einen modifizierten Herzbolzen angertigen (lassen).

    Die Motivation des Lehrer spielte in beiden Systemen natürlich eine zentrale Rolle.

    Mein Werklehrer ist Osten war noch alte Schule kurz vor der Rente. Der hat natürlich noch sehr viel zeigen und vermitteln können.

    Allerdings waren seine Methoden zuweilen auch fragwürdig, denn ich habe sicher meinen Teil dazu beigetragen, aber dennoch hätte der mir anno 1987 nicht mehr ein Ohrfeige geben dürfen das ich umfiel.


    Und dann in Hessen waren da auch Lehrer wo man praktisch etwas lernen konnten. Von Holz- und Metalbearbeitung, über das Kochen, bis hin zum Bau eines primitiven funktionsfähigen Radio (mit Draht um Klopapierrolle wickeln usw.) und noch vieles mehr.