Posts by Tim

    Jim Panse, bitte versuche doch mal die Themen nicht immer so stark abgleiten zu lassen. Du bist da sehr talentiert.

    Ich hab die Beiträge beginnend mit deiner Einlassung zur Nachhaltigkeit von Verbrauchsgütern hier her verschoben.


    Mit Hochwasser hatte das wohl eher weniger bis garnichts zu tun bzw. wäre die Brücke dahin wohl eine der längsten der Welt.

    Ich würde das differenzierter betrachten. Vom einfachen Schiebebetrieb wenn man mal kurzeitig vom Gas geht oder auf ein Hindernis zusteuert (rote Ampel, belaufener Zebrastreifen, geschlossene Schranke usw.) wird wohl kein Motor gleich kaputt gehen.


    Bin ich aber im Gebirge unterwegs und wohne vielleicht dort, muss jeden Tag über einen Berg mit langen Auf- und Abfahrtsstraßen wo es kilometerweit zum Schiebebetrieb kommen kann, dann wird das auf Dauer relativ sicher Spuren hinterlassen.

    Vom Schiebruckeln ganz zu schweigen.


    Es gab ja auch Bastellösungen wie die im DDS gezeigte Leerlaufsteuerung (Schubabschaltung), bei der die Drosselklappe im Schiebebetrieb vollständig geschlossen war.

    Dort hat man auch geschrieben, dass es nach sehr vielen Kilometern mit dieser Steuerung keine negativen Folgen gab. Aber....ich bezweifle das die Journalisten den Motor nach der Teststrecke zerlegt und untersucht haben. Er lief halt noch unauffällig.

    RW Alufelge 5x13 ET 40 LK160.


    Die Firma RW Wheels S.A. kam aus Belgien. Es gibt sie schon lange nicht mehr. Produziert wurden diese Felgen in den 90zigern. Die Nachfrage war aber (auch auf Grund des Preises) gering und schon 1998 war sie über die Händler ausverkauft.


    Zu beziehen war sie z.B. über den RPS-Tuningkatalog. Da war sie 1998 noch abgebildet, aber in der Preisliste steht schon n.m.l. (nicht mehr lieferbar).

    Ansonsten konnte das auch jeder andere Händler liefern, der RW-Alufelgen vertrieben hat.



    Selten? Heute ja....viele gabs ja nicht.

    Einen solchen Tank würde ich nur verwenden, wen man auch den entsprechenden Zündspulenkasten hat und nutzt.

    Wenn die Spulen auf dem Radkasten bleiben (sollen) dann kann man auch einen ohne Halter nehmen.


    Was Tankentrostungen angeht, so gibt es ja div. Vorgehensweisen sowohl chemisch, als auch mechanisch. Diese Zitronengeschichte ist eher für leichte bis mittlere Anrostungen. Wie doll und stark das vei dir ist kann ich ohne es zu sehen schwer beurteilen.

    Insofern fällt es schwer zu sagen du must so und so vorgehen.

    Für die Zitronensache sollte das Gröbste schon raus sein.


    Mechanisch funktioniert immer noch Glasscherben/Betonmischer wunderbar als Vorbehandlung.

    Die Karosse passt nicht zur Fahrgestellnummer. Die ist von nach Jan. 1961. Insofern ist es relativ was man draus macht.

    Das markante Merkmal ist der Wischerschlag.

    Daran sieht man sofort, Karosse nach 01/61. Wischermotor im Motorraum, nicht unter dem Armaturenbrett.


    Es macht daher wenig Sinn zu sagen was an eine 1960er Fahrgestellnummer muss, wenn es keine 1960er Karosse ist


    Also ist zur Frage Armaturenbrett für das Baujahr 1960 beides möglich.

    Stimmt nicht, egal was dein Prospekt sagt. Das neue Brett gabs ab Jan. 61.

    Die Erkenntnis aus den nicht möglichen präzisen Vorhersagen ist, das man lieber einmal öfter warnt.


    Die Frage nun, was ist mir angenehmer? Einmal mehr warnen und dann doch Glück haben das nichts kommt, oder weniger warnen und am Ende möglicherweise Pech haben.


    Nunja, an vielen Stellen wo etwas passiert, war vorher oft niemand in der Lage zu erfassen was die Konsequenzen sein können. Oft wird geschätzt, vermutet, angenommen. Und am Ende ist es wie an der Ostsee beim Sandburgenbau. Zuviel Wasser und alles kann weg sacken, mit etwas Pech mit nur einer einzigen Welle.


    Aktuell ist es sehr bitter, dass so viele Menschen ihr Leben verloren haben. Es muss eine eindringliche Warnung für Kommendes sein. Sorglosigkeit sollte auch in Friedenszeiten nicht übertrieben werden und Unwissenheit schützt bekanntlich auch vor Schaden nicht.

    Ja der Verlust von Menschenleben ist sehr bedauerlich. Wird es allen eine Lehre sein? Ganz klar...NEIN!

    Warum? Die betroffenen Gebiete werden vermutlich in Zukunft besser geschützt werden. Und der Rest...macht weiter wie bisher. Mancher Orts wird man vielleicht nachdenken. Am Ende wird dann oft "wirtschaftlich" entschieden. Seit 100 Jahren war nichts, also nur geringe Gefahr, Kommune hat kein Geld, Ergo es wird nichts getan außer zu diskutieren und am Ende zu verwerfen.

    Und wenns dann mal blöd kommt...….man sieht es aktuell ja wieder.


    Ich mache seit gut 10 Jahren aktiv Kommunalpolitik. Man bekommt da schon so einiges mit. Und es ist wie so oft, solange nichts passiert ist, wird keiner aktiv.

    Insofern ja...aus Schaden wird man klug.

    Aus den 60 könnte schon eher ein Schuh werden - und genau mit denen wird's für Leute eng, die mit (oder defacto immer noch unter) Mindestlohn dahinknappsen.

    Sorry, aber mit weniger als Mindestlohn dahinknappsende (schlimmstenfalls noch alleinstehende) Eigenheimbesitzer die sich keine Absicherung dessen leisten können?


    Schon im Grundgesetz steht: Eigentum verpflicht.

    Entweder ich kann es mir leisten, egal wie hoch das Einkommen ist, oder ich kann es nicht.


    Das es manchmal nicht ganz einfach ist...unbestritten.

    Deine Darstellung suggeriert aber einen großen Umfang derer die es nur mit Mühe und Not können und den sehe ich ganz einfach nicht.

    Selbst eine unverschuldete Notlage mit z.B. einhergehendem Bezug von Transferleistungen muss nicht zwangsläufig die Aufgabe eines Eigenheimes bedeuten.


    Noch kann man selbst bestimmen (unabhängig davon welche Hürden dabei zu nehmen sind) wie, wo und worin man lebt. Ich kann im Freien wohnen, ich kann etwas mieten, ich kann etwas kaufen, ich kann etwas geerbt bekommen oder oder.

    Und ja, im Fall z.B. eines Erbes kann es sein, das der Erbe es sich nicht auf Dauer leisten kann.



    Und am Ende gibts zwei Möglichkeiten.

    1. ich kann mir das Eigenheim mit Folgekosten leisten

    2. ich kann mir das Eigenheim nicht leisten.


    Und wieder ja, manchmal stellt man erst nachdem Erwerb (in welcher Form auch immer) fest, es geht doch nicht.


    Aber so wie du offenbar Fälle kennst die knappsen müssen, kenne ich Fälle die z.B. mit EU-Rente ein Haus bewohnen (das noch nicht abbezahlt ist) und es geht auch. Klar steht dann kein SUV vor der Garage und Urlaub gibts nur im Bungalow an der Ostseee.


    Jeder soll wie immer machen wie er mag, aber die Leute die aktuell überschwemmt wurden, haben nicht alle an einem Fluss gewohnt.

    Unterspülte und weggesackte Feldränder die Schlammlawinen ausgelößt haben waren da auch dabei, fern von Flüssen die über doe Ufer getreten sind.


    Und wenn ich manchen Starkregen der letzten Jahre hier betrachte wird einem schon ganz anders. Hier stand das Wasser ohne irgendeinen Fluss in nächster Nähe auch allein durch den Regen schon verdamt oft hoch im Hof und an der Straße, wo die Sickergruben nicht mal ansatzweise die Mengen aufnehmen konnten.

    Sowohl das eine, als auch das andere muss man sich leisten können - viele Leute können's eben nicht (mehr), trotz Vollzeitjob incl. Überstunden (ich kenne genug davon, die sich ihre "alte Hütte" mit Mühe und Not so eben noch leisten können).

    Wer ein Eigenheim besitzt, und bei "alte Hütte" würde ich davon ausgehen das sie bereits bezahlt ist, und sich eine entsprechende Gebäudeversicherung bei Vollzeitjob plus Überstunden nicht leisten kann, der macht eindeutig etwas falsch! Es mag Einzelfälle geben, aber die sind sicher die Ausnahme und man muss sie sich anschauen und entsprechend bewerten. Oft stellt sich heraus das solche Fälle optimiert werden können. Aber...man muss sich kümmern.


    Ein Durchschitt mag zwar schwierig sein, aber ein normales (Einfamilien)Haus mit einem Neuwert von sagen wir 250T€ fürn 10er im Monat zu jenem Neuwert elementar versichern... irgendwo bei allem Hass gegen die Assekuranz auch nachvollziehbar dass das nicht geht.


    Und ob die Leute in den aktuell betroffenen Gebieten jemals damit gerechnet haben so getroffen zu werden? In manchen sicher schon, aber garantiert nicht in allen.


    Das "mir passiert schon nichts" oder " Warnungen sind eh immer übertrieben" mag man so sehen....aber abgerechnet wird am Schluss......


    Das eigene Dach über dem Kopf ist das wichtigste was ich habe und es ist ein Teil meiner Altersvorsorge. Und das werde ich schützen, auch wenn es 60€ im Monat kostet.


    Eine Versicherung, die extrem wichtig ist, aber leider kaum einer hat, ist die Berufsunfähigkeitsversicherung. Da kann man schnell blöd aussehen, wenn da was passiert.

    Das ist tatsächlich etwas was man genau abwägen muss. Vor allem in jungen Jahren. Aber ab einem gewissen Alter muss man das neu bewerten. In meinem Bescheid der LVA steht ein Betrag für die EU-Rente. Das ist nicht viel, aber im Zweifel kann ich damit (über)leben. Und so gehe ich das Risiko ein und stecke diesen Beitrag mit in die Altersvorsorge.

    In meinem Beruf und bei meinem Zustand ist die BU nett und bis zum Alter X und vor dem (abbezahlten) Haus hatte ich sie auch, aber heute kann ich das Risiko eingehen.


    Das ist (für mich) auch ein Unterschied zum Haus. Wenn das einen Totalschaden erleidet, kann ich die 250T€ für ein neues nicht aus dem Ärmel schütteln und auch bis zur Rente ein neues abzahlen wird die Luft ganz dünn....zu dünn um auf die Elementare zu verzichten.

    Das ist so pauschal aber auch nicht richtig...

    Es ging in diesem Nebensatz nur um die, die sich hinstellen und sagen: ist mir doch heute egal.


    Den Allianzvertrag, hervorgeangen aus der DDR-Police, ursprünglich basierend auf einem Vetrag mit der Feuersozität von 1938 ist bei uns heute nicht mehr existent.

    Die Allianz ist darüber auch nicht böse. Und ja, das sind zum Zeil sehr günstige Policen. Aber auch diese schließt bestimnte Sachen nicht ein.


    Früher hatte nicht jeder Abwasser. Daher gabs z.B. auch keine Absicherung gegen Rückstau.


    Und da gibts noch ein paar Details, die es früher nicht gab bzw. nicht berücksichtigt wurden.

    Das führt hier aber (wieder) zu weit und da muss sich jeder selber schlau machen, ob der alte DDR-Folgevertrag noch zeitgemäß ist.

    Du hast das zu pauschal in den Raum gestellt.


    Ich denke wir sind uns darüber einig, dass mit bestimmten Gegebenheiten ein Grundpaket unerlässig ist.


    Für mich gehört die Elemetarversicherung für das eigene Haus dazu.

    Dazu braucht man auch keine Panik. Wenn man das Wetter der letzten 30 Jahre Revue passieren lässt, dann wird man schnell erkennen...es kann jeden treffen. Und auch wenn man nicht am Wasser direkt wohnt, kann ein anhaltender Starkregen für viel Wasser sorgen.


    Wetterbeobachtungen belegen da auch eine Zunahme.


    Das es unnütze Versicherungen gibt und das man einer auch sicher "überversichert" ist...keine Frage.


    Im Zusammenhang mit dem Hochwasser bin ich aber auch der Meinung, wer auf eine Elementar(mit)versicherung in der Gebäudeversicherung (man muss wissen, nicht jede Gebäudeversicherung schließt Elementare Ereignisse ein) aus Ersparnisgründen verzichtet, obwohl ihm diese möglich wäre, der soll auch keine Staatshilfe bekommen. Er kann und soll natürlich Soforthilfe bekommen, aber bitteschön nur als Kredit.


    Das ist wie mit der Rente. Wer nicht (privat) vorsorgt, soll bitte mit Eintritt in die Rente nicht nach dem Staat rufen.

    Ich habe eine solche Enghals- oder auch Laborflasche. Da war noch nie ein Deckel defekt. Im Grunde wie die Camping/Wandtag Trinkflaschen früher.

    Die sind billig und die Skala hab ich selber raufgemalt mit nem wasserfesten Filzstift.



    Passen 1200ml rein und reicht so relativ genau für 3 Tankfüllungen wenn man kurz nach dem umschalten auf Reserve tanken fährt und um die 20 Liter tankt.


    Kann man auch prima andere Reste drin abfüllen.