Posts by MichiU

    An selbigem letzten Sonntag in Marxwalde (neuerdings Neuhardenberg :zwinkerer:) nachmittags eine hübsche 601 Limo, papyrus mit gletscherblauem Dach, MOL-Kennz., an der Bundesstraße geparkt gesehen.


    Ist der Besitzer hier vertreten?

    Gesamtgesellschaftlich spricht schon ein einziges Faktum zwingend dagegen: Der "Kapitalismus" hat nunmal gegen den "real existierenden Sozialismus" gesiegt. Ein, wie auch immer gearteter, "dritter Weg" wurde von fast niemandem gewollt.

    Warum spricht hier - wo logischerweise die Mehrheit Ossis sind - niemand über den "dritten Weg"? Ihr beklagt Euch (berechtigt) über die perversen Auswüchse des Kapitalismus, ohne Euch (oder Euren Eltern) an die Nase zu greifen. Ich finde, Ihr macht es Euch zu einfach. Es gab schließlich in der jüngeren Geschichte nur einmal die Möglichkeit, grundsätzliche Dinge in der Welt in Frage zu stellen. Es tut mir leid, aber diese Chance ist in den östlichen Telen Europas (incl. Ex-DDR) vertan worden.


    Jetzt könnt Ihr genauso berechtigt sagen, das hättet Ihr im Westen ja schon vorher verbessern können. Die 68er habens versucht - mit teilweisem Erfolg. Meiner Generation blieb eigentlich nur, auf jede größere Demo zu rennen (und da gabs in den 80ern viele) und konsequent den Wehrdienst zu verweigern. Wir hatten anfangs der 90er große Hoffnung in die Bewegungen aus dem Osten und den auch daraus resultierenden "Runden Tisch".


    Ich will niemandem die Schuld am ausgebrochenen Urkapitalismus

    zuweisen, aber Ihr solltet bei Euren Analysen der Entwicklungen der letzten Jahrzehnte mal bitte auch etwas Nabelschau betreiben. Warum ist eine einmalige Chance vergeben worden? Warum konnte sich der Kapitalismus erst nach der "Wende" in seiner ganzen Konsequenz/Brutalität durchsetzen?


    In den 70er/80er-Jahren wären sonst Tausende Perspektivlose (denen die Reisefreiheit egal gewesen wäre, weil eh pleite) aus dem Westen in den Osten gegangen. Das durfte sich das System nicht leisten. Es wurde schon dafür gesorgt, daß das nicht passierte.


    17 Mio. Menschen hätten die Chance gehabt, etwas anderes zu kreieren. Die maßgeblichen mutigen Leute, die die Demos im Osten angefangen haben, wollten sicher auch ein anderes Endergebnis.


    Ich weiß, das ist jetzt alles bewußt sehr scharf formuliert. Aber ich möchte gern auch eine Diskussion in diese Richtung anstoßen. Im Moment kommts mir so vor, als ob die jüngste Geschichte hier im Thread (und auch sonst) gar keine Rolle mehr spielen soll.

    Was spricht dagegen den Lebensstandard auf einem bestimmten Niveau einzufrieren ?

    Wäre für den Einzelnen sicher machbar - oft wird der durch diverse Umstände auch schlechter.


    Gesamtgesellschaftlich spricht schon ein einziges Faktum zwingend dagegen: Der "Kapitalismus" hat nunmal gegen den "real existierenden Sozialismus" gesiegt. Ein, wie auch immer gearteter, "dritter Weg" wurde von fast niemandem gewollt.

    gab es ja mal einen Test vom ADAC wo Banner gar nicht so schlecht abschnitt…

    Dann muß sich aber ALLES geändert haben bei dieser Firma.


    Wir hatten für unsere Sahara-Tour 2010 freundlicherweise ein paar Batterien bekommen. So sympathisch alle angesprochenen Mitarbeiter waren (auch der Ober-Chef in Österreich), aber alle Batterien haben nach einem guten Jahr aufgegeben (auch die, die gar nicht mit in der Wüste waren. Es war die Sorte mit dem großen Stier als Logo - weiß nicht, ob es die noch gibt.


    Auch die zugehörigen Werbegimmicks (Aufkleber, T-Shirts etc.) waren von erschreckender Qualität. Zudem erinnere ich mich, daß anschließend auch beim ADAC-Test diese Sorte komplett durchgefallen ist - und da waren es nicht bloß die kleinen 45 Ah.


    Aber ist ja auch einige Jahre her.


    Ich fahre seitdem auf (damals) beiden Trabis No-name-Batterien für ca. 35 €. Obwohl die Autos im Wechsel jeweils 6 Monate rumstehen/-standen und ich nur einmal vor dem Neustart geladen habe, halten die mindestens 6 Jahre.

    Ich sag mal nix - auf der anderen Seite des Bergs war ich paar Jahre in der Schule. Hatte den ähnlichen Blick, bloß spiegelverkehrt...


    EDIT: "Sehenswürdigkeit" ist vielleicht nicht das ganz passende Wort - außerdem war da nach 1945 in den ersten Jahren noch viel mehr Party, bis es irgendwann für die Öffentlichkeit zugänglich wurde.

    daß allerlei selbsternannte Experten nun wieder noch stärker vom Klimawandel zu schwafeln beginnen,

    Na ja, wenn Du meinst...


    Inzwischen gibts ja auch für Dich eine Partei. Und zur Not kannst Du ja auch versuchen in ein Land auszuwandern, in dem der Präsident allen anderen Regierungen der Welt widerspricht.

    Allgemeine Laber-Zeitung ... ernsthaft? Warum sind da einige Textstellen ausgeblendet? Werbung?

    Allgemeine Laber-Zeitung, Ja, die heißt wirklich so. :grinser:Wärst Du die O-Fahrt mitgefahren, wüßtest Du, daß der örtliche Fluß die Große Laber ist. :lach:


    Das ist aber nur eine der vielen Regional-Ausgaben der Mediengruppe Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung. Der Artikel ist wohl überall (an unterschiedlichen Tagen) erschienen. Richtig: Die leeren Stellen sind in den diversen Regional-Ausgaben für unterschiedliche Werbung und sonstigen Kram. Die Datei hier hab ich direkt vom Journalisten.

    Dennoch halte ich es für sehr unwahrscheinlich, daß die Reisekader im Trabant in die Schweiz fuhren. Da glaub ich eher an die "Rentner-Theorie".


    War sicher auch extrem selten - wer wollte schon sein Begrüßungsgeld vertanken? Man fuhr deshalb üblicherweise mit dem Zug, der bis zum Ziel komplett in Ost-Mark bezahlt werden konnte. Ich vermute mal ins Blaue, daß der Vorbesitzer spendable Westverwandtschaft hatte, die ihm Spritgeld gegeben hat.


    Theoretisch möglich wäre auch, daß die Vignette gar nicht original im Trabi war. Die ganz alten (eben z.B. von 1988) waren mit einigen Tricks im Stück ablösbar (weiß ich von Kumpels, die in der Autovermietung gearbeitet haben und sich so einen Nebenverdienst verschafften).

    Mir stellt sich dabei die Frage, wer damals eigentlich in die Schweiz einreisen durfte.

    Alle DDR-Bürger hatten im Westen automatisch das Recht auf einen Reisepaß der Bundesrepublik (gab ja nach West-Sicht immer nur eine einzige Staatsbürgerschaft). Dafür gab's an jeder Grenze (Schengen gab's ja auch noch nicht) Formulare zur Sofortausstellung, die in ganz Westeuropa anerkannt wurden.


    Die DDR konnte also niemals feststellen, ob ihre Bürger nur in der Bundesrepublik waren. Wie das autoversicherungstechnisch war, entzieht sich jedoch leider meiner Kenntnis. Wir sind mit der Ost-Verwandtschaft immer nur im Westblech nach Österreich gefahren.

    Lustig fand ich das Video vom BR da bin ich am Anfang und am Schluss zu sehen.

    Na dann, beim BTC beginnen eben große (TV-)Karrieren... :lach:



    Und nochmal für alle: (danke für die Klarstellung Hegautrabi )


    Wenn uns nicht der Himmel auf den Kopf fällt - oder sich aus irgendwelchen Gründen eine unfreundliche Gemeinderegierung gegen uns aussprechen würde (ist dank Euer aller gutem Benehmen aber zum Glück nicht zu erwarten :grinser:)


    nächstes Treffen in Schierling im Juli 2020, ob vom 10.-12. oder vom 17.-19.Juli hängt hauptsächlich von der Gemeinde ab. Ich hoffe, es muß noch keiner sofort dafür seinen Urlaub einreichen... :zwinkerer:


    Für die ganz Ungeduldigen: Das Video aus Drohnen- und Bodenaufnahmen muß noch geschnitten werden. Leider müssen die Macher auch einer regulären Arbeit nachgehen. Sobald es online ist, geb ich's hier natürlich bekannt.


    Der BTC bedankt sich für Euer zahlreiches Kommen (es waren über 120 Gästefahrzeuge am Platz) und freut sich schon auf 2020 :winker: