Posts by hog3-17

    Derartige Ueberschuesse gibt es augenblicklich nicht. Schau Dir einfach mal die Marktdaten an.

    @ Postkugel,


    ist es nicht so, das sich das so verhält, das die Verbrauchsmenge mit der Breit gestellten Energiemenge deckungsgleich sein muss. Somit würde es nie Überschuss auf einer solchen Grafik geben. Somit muss man schauen wo der Strom im einzelnen wirklich hin ging.

    Was auch ist, bei Überschuss werden als erstes die Regenerativen Erzeuger abgedreht. Das geht zügig zum Abschalten und auch zum wieder Anfahren, anders als ein Braunkohlkraftwerk oder KKW. Oder Zukäufe aus dem Ausland werden reduziert. Vorausgesetzung bei regenerativen Quellen ist, das der Wind und die Sonne dann noch vorhanden sind.



    Die Rote Linie ist der Gesamtverbrauch, so lange weiss unter der Linie ist muss zugekauft werden. Wenn das nicht der Fall ist exportieren wir. Ein Überangebot an Regenerativen kann so nicht sichtbar gemacht werden. Wie auch, was nicht verbraucht werden kann, wird nicht produziert. Was in Power to Gas geht oder anderweitig länger gespeichert wird kann man nicht einzeln rauslesen.

    @fahrgast,


    ja das gegenrechnen aller Massnahmen müsste man machen da gebe ich dir Recht. Aber von A bis Z, bei allen Antriebsformen und Spasses halber auch für den ÖV. Und hochrechen was wie in Zukunft besser ist, im Bezug auf das Co2. Ich halte das aber für sehr schwierig und man müsste eine unabhängige Stelle finden die das wirklich neutral ohne Eigeninteressen macht.


    Daher meine Sache mit der Diversität auch beim Antrieb, nicht nur in der Natur oder in der Schule. Diese habe für mich selbst so angewendet.


    Das Projekte und Investitionsgüter gefördert werden oder werden müssen liegt für mich an den Umgebung Bedingungen welche ein Staat seinen Bürgern bietet.

    Gewisse Infrastruktur gehört auch wieder in andere Hände, zum Beispiel die Öffentliche Hand. Es gibt Projekte die weil die Rendite nicht hoch genug ist nicht angegangen werden. Das die Netzte ausgebaut werden müssen ist klar, wie stark hängt aber davon ab wie homogen die Stromproduktion und der Verbrauch über die Fläche verteilt sind.

    Zum Ökostrom habe ich eine eigene Erfahrung.

    Bei meinem Netzanbieter kann ich auf Ökostrom für mein Fahrzeug umstellen. Das kostet die kWh etwa bis 5cent weniger.

    Dazu müsste ich aber einen extra Zähler und eine Zertifizierte Ladesäule beziehen. Dafür könnte man Fördergelder bekommen, jedoch für den Grundpreis für den Zähler welches jedes Jahr anfällt nicht.

    Zu dem muss ich mir ab 11kW gefallen lassen das meine Ladeleistung reduziert werden könnte.


    Da ich aber die Erfahrung gemacht habe wenig zu Hause zu Laden kommen diese Mehrkosten so schnell nicht rein.


    Bei den verschieden Stromarten geht es zum Schluss nur um Zertifikate welche beschreiben wo der Strom produziert wurde. Da kann also Kohlestrom oder Ökostrom aus der Steckdosen kommen, je nach dem wie weit das entsprechende Kraftwerk weg ist.

    Ein extra Netz rein für Ökostrom zu erreichten mach keinen Sinn, doppelte Infrastruktur, Flächenverbrauch für Trassen usw..

    Was sicher gestellt werden muss ist das sich wirklich Ökostrom sein kann den man "bezieht", also die Glaubwürdigkeit in ein solches Zertifikat. Nicht das am Ende der vermeintliche Ökostrom, fossiler Strom ist. So wie mit dem Bauern der konventionelles Fleisch als ökologisch produziertes Fleisch verkauft.

    Aber wie sollte das in der Menge passieren.

    Da wo dein Auto 8h bei der Arbeit Parkt und auf dich wartet. Die Tankstelle der Zukunft ist nicht die gleiche wie heute.

    Auf Autobahnen sicher noch aber sonst nicht. Zu Hause, beim Einkauf, bei der Arbeit und sonstigen stellen wird geladen.

    Und die Strippe und die Ladesäule dazu wird auch verschwinden.

    Wenn man also die Anwohmer des Neckartor entlastet, ist es legitim die Anwohner des Kraftwerkes mehr zu belasten?

    Hier gehe ich davon aus das man in den letzten Jahrzehnten etwas gelernt hat und zumindest Kraftwerke nicht mehr so nach an Bewohnte Gebiet baut.


    Sicher es ist und bleibt eine Verlagerung. Bis wir Strom regenerativ produzieren.

    Selbst hierfür müssen wir einen Co2 Kredit in Form von neu produzierten Kraftwerken (Windräder, PV Anlagen, usw.) aufnehmen. Das ganze kommt auch nicht irgendwo her.

    Das ist ganz klar, wenn wir aber nicht die Nachfrage nach ökologisch Produzierten, bezahlbaren Strom erhöhen wird sich niemand dazu bereit erklären Summen zu investieren.


    Es ist wie mit den Ersatzteilen für unsere Fahrzeuge, wenn einer eine neue Kurbelwelle will, ist das unbezahlbar und niemand nimmt sich dem an neues zu Produzieren.

    Wenn wir aber höheren Bedarf haben und man verlässlich weiss, das sich die Investition in die Produktion lohnen wird, erst dann wir er anfangen zu Produzieren.


    Viele Grüsse aus dem ältesten im Betrieb befindlichen AKW der Welt ;) .

    @Postkugel


    Bitte nicht vergessen selbst wenn Kohle zu Stromgewinnung genutzt wird , hilft es Zumindest denen die in Städten leben und täglich tausende Auto vor dem Fenster vorbeirauschen.

    Ich denke da ans Neckartor, die dreckigste Kreuzung in ganz Deutschland.

    Die wären zumindest froh wenn da weniger direkte Stinker rumdüsen.

    Alternativ kann man die Auto in der Stadt verbieten.


    Aber eben sich über Vor- und Nachteile beider Technologien auszutauschen macht "so" wenig Sinn. Es muss absolute Offenheit und auch der Blick in die verschiedensten Situationen möglich sein.

    Jede Technik hat Ihre Berechtigung und auch Ihre Grenzen.

    @ ralfk


    Ich denke in diesem Forum das E- Auto Salonfähig zu machen, und rational beide bisher bekannten Antriebsformen zu vergleichen, wird wohl nicht funktionieren.

    Die Vorbehalte gegenüber der "neuen" Technik sind zu gross, die vermeintlichen Nachteile werden als unüberwindbare Hindernisse gesehen.

    Es ist die Mauer im Kopf, welche noch in 100 Jahren stehen würde, und nun seit über 30 Jahre nicht mehr existent ist.

    Es waren die Menschen die diesen Fortschritt und selbst die kleine Chance mit offen Augen und Engagement genutzt haben.

    (https://www.swr.de/swr2/wissen…hren-stehen-1989-100.html)


    So sollte es auch bei neuen Antriebsformen sein.


    Das Argument das man auf bewährtes setzt, gilt nicht wenn es eigentlich vor 100 Jahren schon schlecht war Abgase aus der Verbrennung in die Luft zu blasen. Aber es ist nun mal so, "die Menge mach das Gift".


    Ich selbst nutze eine Flotte von IFA Fahrzeugen mit Zweitaktmotor, zwei Dieseln und einem reinen Stromer. Alles hat für mich persönlich seine Berechtigung. Wobei ich für die Zweitakter von den Umweltfetischisten schief angeschaut werde und für den Stromer von den eben gestrigen.

    Der Stromer wird zur Arbeit genutzt, der Rest zur Freizeitbewältigung. Und für viele ganz schlimm, ein Wohnmobil mit Diesel und 12l Verbrauch auf 100km.


    Diversität ist alles, mir ist selbst auch bewusst das es nicht gesund sein kann so viele Fahrzeuge zu besitzen. Weniger wäre mehr, 40 Jahre Mangelwirtschaft haben auch den Umgang mit nicht reichlich verfügbaren Ressourcen verbessert.

    Manche längst vergessenen Techniken und Formen tauchen plötzlich wieder auf, weil es damals schon gut war.

    Um solche Themen anzugehen benötigt es aus meiner Sicht aber eine Gesellschaftliche und Weltweite Anstrengung.

    Da muss sich der Mensch erstmal sich selbst bewusst werden.


    Alle Vor und Nachteile jeder Antriebsform aufzuführen und Gegeneinander abzuwiegen macht wenig Sinn wenn alles auf Hören- Sagen beruht.

    Aaaber: Welchen Gefallen tue ich mir, wenn ich der Kundschaft einen Klumpen Scheisse als Pudding verkaufe?

    Sehr radikale Ansicht.

    Worin begründet sich der Ausdruck "Scheisse" bei einem E- Auto?


    Zwecks Zulassung musst du in dem Segment wahrscheinlich in erster Linie von Kleinserien reden und hier sind die Auflagen doch schon geringer. Sicher aber nicht null und auch nicht ohne Kosten, das wäre sicher besser zu machen.

    Diese Fahrzeuge wären am Markt aber nur ein Nischenprodukt da diese Hersteller auch nur mit Wasser kochen. Obschon die Fahrzeuglandschaft bunter werden würden was gerade aktuell voll gegen den Trend wäre.

    Und dann ist ja noch das mit dem Image, für Exotenfahrer zu denen ich mich auch zähle sicher kein Problem, für die Allgemeinheit schon. Eine der Bekannten marken muss es dann schon sein.


    https://microlino-car.com/de/microlino

    Auf den habe ich schon eine weile gewartet, aber mittlerweile etwas anderes gekauft.

    Deluxe


    Die können aber auch die Fördergelder bekommen, mehr oder weniger habe ich nicht geschrieben!


    Ob das in die Gesamtkostenrechnung passt habe nicht geschrieben. Aber aus aktueller Sicht werden die Fahrzeuge mit E- Motor auch günstiger.

    Und das der Akku so schnell kaputt sein soll, wie du denkst, halte ich bei richtiger Nutzung für übertrieben. Wer seinen Verbrenner nicht wartet läuft auch Gefahr das er einen Motorschaden erleidet.


    Aber ich denke Deine Meinung ist so oder so verfestigt.


    Und wenn wird den Wasserstoff auf althergebrachte Weise im Auto verbrennen, wäre das auch möglich.


    Motorendiversität habe ich schon.

    Ich bin offen für alles, wichtig ist das es individuell bleibt. Auf Bus oder Bahn habe ich keine Lust.

    Stimmt nicht - kann nicht jeder.

    Wer nicht?


    Du schreibst selbst, dass die E-Branche im Wandel ist. Wäre es nicht sinnvoller, sich stärker mit dem Thema batteriebetriebenes E-Auto auseinander zu setzen, wenn die Ressourcenfrage geklärt ist?

    Von alleine ist bisher leider noch nie etwas passiert, die Branche ist im Wandel, aber warum, wer ist der Treiber.

    Das sollte man sich Fragen.



    Das ist auch meine Ansicht der Dinge. Ich finde nur Hier Forum, ich formuliere es spitz gesagt, wird Panik verbreitet als wenn wir nächstes Jahr nicht mehr Trabant Fahren dürfen. Oder nur noch die mit H- Zulassung.

    Und das Elektro Auto wird in ein absolut schlechtes Licht gerückt. Was so auch nicht vollständig richtig ist.

    Es ist eine Veränderung und das ist Anfangs immer mühsam.

    Auch ist es eine Betrachtungssache, wer persönlich betroffen ist, wird anders denken, als der der aus der Ferne zuschaut.

    Ich empfinde die Diskussion hier doch sehr einseitig.

    Sicher es ist noch nicht an allen Punkten im Bereich der Elektro Mobilität der Weisheit letzter Schluss gefunden worden, aber wir stehen im Vergleich zum Verbrenner erst am Anfang der Entwicklung.

    Auch wenn es am Anfang der Automobilen Geschichte schon einmal die Elektro Mobilität gab.


    Die gesamte Energiebranche ist im Wandel, wo wann wie der Strom Erzeugt wird, wird sich verändern. Manche Länder gehen Schrittweise die Entwicklung der letzten 50 - 60 Jahre durch, andere überspringen Dekaden.

    Die Frage ist auch wie umweltfreundlich ist die Ölgewinnung mit Tankerunglücken, Bohrplattformbränden und vielem mehr. Nur an das hat man sich im Verlauf der letzten Jahrzehnte gewöhnt.


    Es wird in Zukunft mehr Eigeninitiative benötigen um sicher zu stellen das man individuell mobil sein kann. Früher und Heute waren das Benzinkanister in der Garage und in Zukunft wird das ein neues Energiespeichermedium sein. Ich denke da nur an die Ölkrise in den 1970 Jahren.

    Bei Strom hat man zumindest mehr Möglichkeiten diesen selbst zu gewinnen, eine Raffinerie zu Haus zu haben ist schwieriger.


    Auch das Thema Reichweitenangst und Ladezeit wird sich den Bedürfnissen anpassen, da ist schon viel passiert und da wird viel passieren.


    Nur mal zum Vergleich, meine Oma ist 91 Jahre alt. Als Sie 20 Jahre als war so um 1950 konnte sich auch niemand vorstellen das man mal ein kleines Gerät in der Hosentasche hat, mit welchem man mit anderen Personen schreiben kann oder sie sogar sehen kann. Mit dem man beim Einkaufen bezahlen kann und vieles mehr.



    Die Förderung vom Staat, die kann jeder abgreifen, darum muss es keinen Neid geben.

    Vorreiter und Visionäre werden in der Regel als Spinner abgetan.

    @ Tim

    Davon ist aktuell auszugehen, ausser es läuft so wie bei den Normalen Haushaltsglühbirnen.

    Plötzlich verboten. Davon ist aber aktuell nicht auszugehen.


    Was mich wundert, es gibt zum Beispiel die H4 Birne, welche in unzählige Schweinwerfer passt.

    Wenn ich deren Leuchtspektrum und Abstrahlwinkel nachbilde müsste die doch auch wieder in allen Scheinwerfern arbeiten können und dürfen.


    Oder liege ich da falsch.