Posts by Postkugel

    Beim Mitlesen bekomme ich hier so den Eindruck, die Hauptwirkung der Coronaimpfung sei vor allem eine psychische. Aber es heist ja nicht umsonst: "Angst frisst Hirn!" :/

    Und ich lasse mich dieses Jahr ausnahmsweise mal gegen Grippe impfen, weil die vergangene Grippesaison praktisch ausgefallen ist (hoffentlich ist der Impfstoff auf die richtige "Pantoffelfarbe" ausgelegt...). Und gegen C19 lasse ich mich impfen, sobald ein erprobter Impfstoff zur Verfuegung steht, Das dauert noch 3-4 Jahre. Aber meine ersten Liebschaften lehrten mich Geduld. Und die zahlte sich bisher eigentlich immer aus. Wohlan!

    Bloß: Wie viel Jahrzehnte soll man denn den Impfstoff an wievielen Freiwilligen testen, bevor er den Skeptikern als sicher genug gilt?

    Exakt 42.

    Ich hoffe auch das der etwas schneereichere Winter und die Niederschläge im Frühjahr den Bäumen im Kampf gegen die Plage etwas nützen wird.

    Leider nur dort, wo der Foerster und dessen Knechte schnell und richtig handelten. Bei mir schaut es im Augenblick richtig gut aus. In den bereinigten Kaeferloechern bisher kein Neubefall feststellbar. Dafuer gruenen am Boden die frisch gepflanzten Weisstannen. Eine Freude.


    Wenn ich jedoch zu meinem uebernaechsten Nachbarn, dem Stadtforst schaue, gruselt es mir. Aber klar, wenn ich Mitte April im Bestand noch rd. 20 Prozent Befall nicht aufgearbeitet habe, hilft auch kein Regen mehr. An deren Fichtenbestaenden fahre ich jeden Morgen vorbei und kann leider im Augenblick - trotz der sehr feuchten Witterung! - nur beobachten, wie sich der Buchdrucker tagtaeglich weiter vorarbeitet. Da fallen trotz guenstiger Bedingungen innert einer einzigen Woche mal 2-3 Hektar dem Kaeferfrass zum Opfer. Muss das sein?


    In einer vernuenftigen Fichtenwirtschaft ist es so, dass es eigentlich keinen nennenswerten Stehendbefall durch den Buchdrucker gibt. Es braucht dazu aber einen Foerster, der waehrend der "Kaeferzeit" regelmaessig Befallskontrollen durchfuehrt (so wie ich bei den Bienen in der Schwarmzeit auch woechentlich ran muss, wenn ich im WInter Honig auf meine "Bemme" haben will) und dann schnell (dazu braucht es eigenes, frei disponierbares Personal + Technik!) handelt. Das Elend beginnt aber schon mit den zu grossen Revieren (Motto der Sparfuechse: Aus Drei mach Eins!). Ohne Technik (Drohnen) hat der Foerster dann nicht ansatzweise eine Chance, einen Frischbefall rechtzeitig zu erkennen. In meinem Minniwald kenne ich hingegen praktisch jeden Baum mit Namen - ein Traum fuer jeden Foerster - allerdings ein Alptraum fuer die Kaefer. Und mein unmittelbarer Nachbar, der Niedersaechsische Landesforst, hat hier eine Foerster im Einsatz, welcher zum Glueck mehr die Kaefer wie die Rehlein jagt. Der rennt selbst am Sonntag noch durch's Revier, wo andere chillen. So sind wir hier - gefuehlt - noch so etwas, wie eine der letzten gruenen Oasen im Harz.


    Zum Thema Waldumbau koennte ich jetzt noch 5 Seiten schreiben. Aber das passt vermutlich nicht ins Trabiforumn ;-)

    Das, was Du da schreibst, koennte so 1:1 aus der Feder unseren Kaeferparkrechtfertiger stammen.


    Mich hat neulich mal einer gefragt, warum es bei mir keinen Biohonig gibt. Antwort: Ich mag Tapire.


    Wenn wir dem Leben auf diesem Planeten einen grossen Gefallen tun wollen, dann decken wir unseren Holzbedarf moeglichst aus heimischen Quellen (das gilt uebrigensds fuer alle Produkte). Das geht durchaus naturnah, aber es bleibt natuerlich ein Wirtschaftswald, in dem der Mensch eine ordnende Rolle ausuebt. Letzteres finde ich aber nicht schlimm, denn der Mensch gehoert zur Natur, genau wie die Borkenkaefer.

    Da hat es Sinn und Zweck das es liegen bleibt. Aus der Ferne betrachtet sieht es unschön und bedrohlich aus, aber wenn man durch eine schon seit einige Jahren scheinbar abgestorbene Gegend wandert, fühlt man sich nicht wie in einem toten Gebiet, weil überall so viel Neues durchkommt, was auch recht schnell wächst.

    Jo, vor allem die Kaeferpopulation waechst schnell. Sobald die nachgewachsenden Fichten fuer den Kaefer einigermassen "sexy" werden, holt er die. Erst der Kupferstecher und was der liegenlaesst, nimmt dann der Buchdrucker.


    Und man hat schön die Sonne. :)

    Jo, so ein Wald ohne Baeume ist schoen. Prima Aussicht und so.

    Am Oderteich ist es z.B. wieder echt schön geworden.

    Wenn man Wald ohne Baeume liebt, dann sicherlich. Ich weiss jetzt nicht, wie oft Du so am Oderteich bist. Ich so alle 4 Wochen. Ich beobachte das Theater jetzt bald 20 Jahre. Inzwischen geht dort die 2. Kaeferwelle durch und macht vieles platt, was nach der 1. Welle in Mitte der 2000er nachgewachsen ist.


    Irgendwann wird uns dann erklaert, dass dort schon immer keine richtigen Baeume wachsen...


    Leute, glaubt doch nicht den ganzen Muell, den die NationalKaeferparkfritzen da aus ihrer Marketing-Rechtfertigungsmaschine an die Luft setzen. Das ist Muell und bleibt Muell. Und schaut Euch vor allem die Flurschaeden an, welche die PanzernForwarder bei dem Versuch anrichten, die Kaefer irgendwie vom Wirtschaftswlt fern zu halten, was freilich nicht funktioniert.


    Das was da bspw. am Oderteich passiert, ist ein Verbrechen an der Natur. Aber man kann sich die Sache, wie jedes Verbrechen, freilich auch schoen reden.

    Man sieht keine Staemme mehr im Holzhafen. Die werden schon im Wald in Seecontainer verladen und laufen dann ueber den Containerhafen.


    Holz ist ein gutes Beispiel fuer das "Pippi-Langstrumpf-Denken" unserer Oekofanatiker. Das wird uns aber noch in anderen Bereichen genauso eiskalt erwischen. Beim Holz besteht jedoch das Problem, dass eine Besserung der Situation Jahrzehnte braucht, will man nicht auf auslaendische Ressourcen zurueck greifen. Aber bevor diese Zeit zu Laufen beginnt, muss man erst einmal darueber nachdenken, wie eine zukuenftige ertragsorientierte *und* naturvertraegliche Forstwirtschaft funktionieren kann. So wie im NationalTotholzpark Harz oder in den von Panzern Forwardern zerfurchten Wirtschaftswaeldern jedenfalls nicht.

    Ich war am vergangenen WE in BRB. Corona? Nur noch ein Nebenthema.


    Die Impferei hilft auf jeden Fall zurueck in die Normalitaet. Wer Angst hat, laesst sich impfen. Wer nicht, der nicht. Wer glaubt, sich schuetzen zu koenen und muessen, tut es und was die anderen tun oder lassen, kann dann ja auch egal sein.


    Damit ist das Thema "Corona" im Grunde durch.

    Mengen werden reduziert, Preise dafür steigen aber und nach x-Jahren gibts dann mal wieder die ursprüngliche Menge zum angeblichen Sonderpreis. :doof:

    Das nennt sich "Karussellmethode" und gehoert zum Kleinen 1x1 der Vermarktung. Man hat Angst, dass der Kunde meckert, wenn man sagt "is' jetzt'n Euro teurer". Also weniger Menge ins Glas zum alten Preis, weil die meisten Leute mehr auf den Preis als auf den Inhalt schauen. Spaeter macht man dann wieder mehr rein und kann sagen "Mehr Inhalt, deshalb kostet es jetzt mehr. Aber der Preis bleibt ja eigentlich gleich, gelle?"

    Mit dem Holz wird es noch wesentlich schlimmer. Schaut Euch einfach nur die ganzen Kaeferflaechen an. Wenn die abgeerntet sind, was noch max. 5 Jahre dauert, kommt von dort mind. die naechsten 30-40 Jahre nix. Das Ganze gepaart mir der derzeitigen Laubholzideologie, "naturtnahen Waldwirtschaft" (bedeutet, man macht Schutzgebiet in denen alles verkommt und faehrt neben diesen mit dem Panzer Harvester/Forwarder Tag und Nacht im Wald herum), Personalknappheit und unsinnigen Reviergroessen, Forstbeamte und Wissenschaftler welche ueber Generationen gereifte waldbauliche Erfahrungen ignorieren etc., eine doofe Bevoelkerung die dazu naoch Beifall klatscht...Laubholz ist kein Bauholz!


    Wohl dem, der einen eigenen Wald besitzt und von dort seinen Bedarf zu decken vermag.


    Hier mal einen "schoenes" Video ueber dam Umgangmit der "Ressource Holz" hier im Harz:

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    Und wer das Gesehene auf den Klimawandel schiebt: Meine Baeume stehen wesentlich tiefer als die in dem Video gezeigten, aber bei mir sieht es nicht ansatzweise so Schlimm aus. Aber ich bin ja auch nur ein privater Kleinstwaldbesitzer und habe nicht Forstwirtschaft studiert sonden lediglich das Wissen der Vorvaeter. Also liege ich natuerlich falsch.


    Was man in dem Video sieht ist nicht der Klimawandel sondern menschliche Dummheit in Reinkultur!

    Der aktuelle Bauboom ist eine Folge des billigen Geldes. Glaubt hier wirklich jemand, dass die weltweite "Nullzinspolitik" und die ganzen Anleihenkaufprogramme spurlos am Geldwert vorrueber gehen? Bei den offiziell mitgteilten "Inflationsraten" handelt es sich zumeist um die Verbraucherpreisindizes. Diese erfassen keine Invstitionsgueter. Im Bereich der Investitionsgueter haben wir jedoch bereits seit Jahren eine kaloppierende Inflation.


    Nicht die Waren werden teurer sondern das Geld verliert (politisch gewollt) am Wert. Fuer Leute, welche auf eigener Rechnung aktiv sind, ist dies ein geringeres Problem. Schlecht ist die Situation es fuer Arbeitnehmer und Sparer. Auch daran sollte man denken, wenn man irgendwo sein"Wahlkreuz" setzt. Hinterher schimpfen, gilt nicht!


    Geld ist derzeit keine gute Geldanlage. Und weil das immer mehr Leute begreifen, steigen die Preise. Ist ganz einfach.

    Um die planwirtschaftlichen Infrastruktur war es auch nicht so dolle bestellt. Ich erinnere an den Zustand der Autobahnen in der ehem. DDR...allerindgs ist Infrastruktur nun gerade etwas, wo der Markt nicht richtig funktioniert, weil man den dafuer notwendigen Zustand der vollkommenen! Konkurrenz unmoeglich erreicht, also der "Markt" schlussendlich nur zwischen einigen Oligopolen aufteilt. Das ist genau der Zustand, den wir bei der deutschen Eisenbahn sehen und der die Nachteile von Markt- und Planwirtschaft vereint. Solange nicht, wie auf der Autobahn, jeder mit seiner private Traisiene auf den Schienen rumtuckern kann (was technsich freilich kaum geht), ist eine Privatisierung der Eisenbahn Bloedsinn.


    Materialknappheit entsteht dort, wo die Preise nicht schnell genug angepasst werden. Der Preis reguliert den Bedarf. Kostet ein Brot 55 Cent, ist es durchaus wirtschaftlich, die Huehner damit zu fuettern. Bei 5 Euro nicht mehr.


    Was wir im Moment jedoch sehen, sind die Auswirkungen der regulierenden Markteingriffe. Ich sege nur Nullzinspolitik. Fast alle versuchen doch, ihr Geld gegen langlebige Wirtschaftsgueter einzutauschen. Ein Parkettfussboden "lebt" mind. 100 Jahre. Was bekommt man in 100 Jahren noch fuer die Euros? Duerfte nur Geld verliehen werden, was es tatsaechlich gibt und nicht "aus dem Nichts" entsteht und wuerde sich der Zins am Markt einstellen, haetten wir eine andere Situation.

    Mit den 4 Strohballen, das kommt hin.


    Das Strohaufkommen in D betraegt etwa 10 Mio Tonnen. Es reicht also fuer etwa 10 Mio. "normale" Pkw. Allerdings benotigt man rd. 1/3 des Strohaufkommens als Einstreu fuer Tiere.


    Dennoch zeigen diese Bio-Kraftstoffe der 2. Generation ein enormes Potential. Und es ist bestimmt nicht falsch, einen Gas(otto)motor mit Gas zu betreiben.


    Mein Kuebel hat jetzt 6 Jahre gestanden. Der Energieinhalt des (vollen) Tanks war nach diesen 6 Jahren sofort und nahezu verlustfrei abrufbar. Versucht das mal mit einem batterieelektrischen Fahrzeug...? Das ist entweder (ohne regelmaessiges Nachladen) der Akku Schrott oder fuer das regelmaessige das Nachladen wird in der Zeit ein Vielfaches dessen an Energie benoetigt, was in dem Trabitank 6 Jahre lang schlummerte.


    Das eigentliche Problem ist aber der planwirtschaftliche Ansatz der "Klimaretter". Die gehen von einer genormten Fahrzeugnutzung aus, genau wie man weiland glaubte, das Wohnungsproblem planwirtschaftlich zu loesen.


    Aber alle Politik gegen den Markt wird scheitern. Vielleicht nicht sofort. Aber dafuer ganz sicher.

    Machtgeilheit und Karrieristentum verselbstaendigen sich leider sehr schnell. Das merkt man doch schon im Kleinen. In der Verwaltung genau wie in den Vereinen. Warum soll es denn in der Landes- oder Bundespolitik besser sein? Es sind nicht "die Politiker" sondern die Menschen.

    Absolut putzig. Waehrend dort tagesaktuell steht, dass "einheimische" Dauercamper wieder in ihrem Wohnwagen schlafen duerfen :/^^ hat jetzt das OVG Lueneburg ebenfalls tagesaktuell die"Landeskinderregelung" in Niedersachsen gekippt 8o

    Gerade ein lustiges Baumarkterlebnis: Will dort ein Teil kaufen und werde vor dem Eingang zweckts negativem "Test" abgefragt. Hab ich nicht (obwohl ich mich dienstlich heute Morgen erst selbst testen musste. egal.) Ok, dann duerfen'se nur in den Gartenmarkt (Anm: Hernach stehen alle an den selben Kassen...). Oder aber sie lassen sich dort drueben testen. Zeigt auf ein Zelt, wo gefuehlt 50 Rentner davor nach einem Test Schlange sehen. Ich, nee, sozialistischen Wartekollektiv is'nich. Den Schwachsinn unterstuetz ich nicht. Kauf ich halt woanders, sie sind sowieso zu teuer.


    Hab das Tei dann im Internet fuer nichtmal den halben Preis erstanden.


    Fazit: Geld gespart und Spass dabei! :D:P

    Zuechtung ist auch problematisch. Diese hat bspw. in Deutschland zum Verschwinden unserer einheimischen Honigbiene gefuehrt. Hier fliegen eigentlich nur noch Hybriden oder fremde Arten herum. Und gerade die Hybridisierung sorgt fuer eine Verarmung der Arten.


    M.E. wird von den sog. "Umweltverbaenden" im schnoeden Eigeninteresse viel Skandalisierung betrieben, und die Gefahr, dass man denen auf den Leim geht, ist recht gross, wenn man im Thema Landwirtschaft und Zucht nicht selbst auch ein wenig praktisches Wissen besitzt.

    Vielen Dank, Tim. Damit laesst sich die Ausschubkraft problemlos berechnen. Die Originalfedern duerften ca.! 19mm Kolbeninnendurchmesser haben. Das ganze mal Pi ergibt 59mm2. Das mal 3,6N macht 212N. Also ist 200 N der richtige Wert fuer die Ausschubkraft.

    Das Problem bei der Zucht, die man durchaus Genmanipulation nennen kann, ist die Menge an erzeugtem Ausschuss. Fortschritt bedeutet gezielte Inzucht und anschl. Selektion, wobei der Ausschuss megenmaessig ueberwiegt.


    Der Unterschied zur Gentechnik besteht darin, dass man lediglich natuerlich vorhandene Eigenschaften kombiniert, wie es in der Natur ebenfalls vorkommen koennte, nur das man durch gezielte Zuchtarbeit den Zufall ein wenig ausschaltet und die Zeitraeume deutlich verkuerzt.


    Gentechnik geht da einen Schritt weiter und setzt Eigenschaften, die es in der Natur so niemals geben wuerde. Und die Frage bleibt, ob man dabei stets vollumfaenglich versteht, was man macht. Bei der normalen Zucht gab es auch schon genuegend Pannen mit unschoenen Ergebnissen.


    Bei der Kernkraft ist das aehnlich. Es bleibt immer die Frage, ob man die Systeme in ihrer Komplexitaet wirklich versteht und dann auch beherrscht. Trozdem solle man vor lauter Angst den Fortschritt nicht verweigern. Jedoch ist es wichtig, sobald man sich an er Grenze des Wissens bewegt, sehr behutsam vorzugehen und keine globalen Grossexperimente zu starten. Zeit lassen und alles hinterfragen!


    Was wir in Deutschland jedoch machen, sind einerseits mimosenhafte Totalblockaden (Kernkraft) und anderersteits grobschlechtiger Leichtsinn (eiligst zusammengeschusterte Gentechnikimpfungen). Beides ist kaum zielfuehrend. Wissenschaft braucht Experimentierfreude *und* Zeit.