Beiträge von Gunnar

    Und vor allem eine nützliche. Mit etwas Bedacht kann man im eigenen Garten sogar alles vereinen: Nutzbeete, Rückzugs- und Brutorte für allerlei Getier, Erholung für Geist und Körper.

    Eben.

    Daß ich den Eindruck hatte, daß die Heidenauer P36 bei Nässe auf Pflaster beim Anfahren besser greifen, beeide ich zur Not auch schriftlich, muß mir da nix einreden.

    Bin ab 2006 (erst im Studium, später als Arbeitsweg) immer über die gleiche Kreuzung in Halle gekommen. Schön glatt gefahrenes Blaubasaltpflaster. Während man mit Radialen da noch wellert, war ich mit Diagonalen schon lange über die Kreuzung drüber.


    Daß die Diagonalen evtl. in einigen Spezialdisziplinen auch mal was besser können als Radiale, sollte man nicht ins Lächerliche ziehen.

    Super Nachrichten aus BaWü...


    "Die Landesvorsitzende [der Grünen] Sandra Detzer sprach bei der Vorstellung des Koalitionsvertrags nahezu ausschließlich über Klimaschutz: „Keine Schuldenbremse der Welt hält uns davon ab, Baden-Württemberg klimaneutral zu machen“, sagte sie. Bei diesem Thema werde man „an die Grenzen des verfassungsrechtlich Möglichen“ gehen."


    So viel also zu den bööösen Verschwörungstheorien, daß Corona die Blaupause für künftige Klimapolitik sein könnte.


    Achtung, jetzt werde ich ganz kaltblütig...

    Wenn es verfassungsrechtlich offenbar möglich ist, das ganze Land im Dauerlockdown zu halten und die Grundrechte fast nach Belieben zu beschneiden aufgrund einer Pandemie, von der nach über 15 Monaten weltweit 2% der Bevölkerung betroffen ist und nach offiziellen Statistiken 0,05% der Weltbevölkerung daran verstorben ist, dann kann man sich ja ausmalen, welche Grundrechts- und sonstigen Rechtseinschränkungen den Herrschaften so vorschweben in Anbetracht einer Klimakrise, von der möglicherweise rein hypothetisch bis zu 100% der Bevölkerung betroffen sein könnte.


    Und woher wird wohl das Geld dafür herkommen, wenn man das alles trotz Schuldenbremse durchdrücken wird? Na?

    Erstens das und zweitens braucht man im Alltagsbetrieb ja auch Winterreifen und da siehts diagonal schlecht aus. Die P31 haben keine "Schneeflocke" und sind damit nicht als Winterreifen anerkannt im Ernstfall. Bei großen Schneemengen habe ich außerdem die Erfahrung gemacht, daß sich die P31 (wegen der schmalen Aufstandsfläche) eher in den Schnee eingraben und festfressen und dann rutschen, als zu packen. Mit x-beliebigen Radial-WR (die ja selbst als 145er breiter sind) fährt man dagegen unproblematisch über den Schnee, ohne einzusinken.


    Aber die Winterfahreigenschaften der P31 waren ja gar nicht das Thema...


    Die P36 (und P31) aus Heidenau bin ich von 2006-2010 im Alltag gefahren und das ging völlig problemfrei. Um die 10000km im Jahr.

    Fuhren sich wesentlich besser als DDR-Reifen. Nie Aquaplaning; man konnte ggf. durch jede noch so tiefe Wasserlache durchpflügen, die schneiden sich ihren Weg frei.

    Auf Pflaster bei Nässe tendenziell beim Bremsen und anfahren eher mehr Haftung als Radiale, vmtl. weil sie so schmal sind.

    In Kurven naturgemäß weniger Seitenhalt als Radiale, dafür aber beim Erreichen der Haftgrenze absolut gutmütig. Die werden einfach immer untersteuernder und man muß nur mehr einlenken. So kann man sehr gut und flott im Grenzbereich fahren. Hatte nie den Eindruck, daß ich unnatürlich langsam fahren muß.

    Das ist kein Ur-Wabant, sondern einer der P50-Prototypen mit neuer Front. Also das, was 1959 ursprünglich mal vom Generaldirektor der VVB Automobilbau, Kurt Lang, als Weiterentwicklung offiziell beauftragt wurde.

    Ist das quasi der P50 mit Panoramascheibe?


    FelixBRB

    Ich nehm immer Rot-Weiß Lackreiniger bzw. Polierpaste. Das gibt bei Originallack einen schönen speckigen Glanz, nicht zu aufdringlich. Und mit Polytrol, um den Lack zu tränken, kriegen dann auch sonnengebleichte Lacke wieder einen schönen satten Farbton.

    Denn was heißt denn künstlich? Daß es CO2 von einem anderen Planeten ist, das hier nicht hergehört?

    Wohl kaum...

    Künstlich im Sinne der Argumentationsketten der Klimawandler, d.h. durch menschliche Aktivität schneller freigesetzt als durch natürliche Prozesse. Sprich wenn ich das Holz verfeuere, dann wird das CO2 natürlich schneller freigesetzt als bei Verwitterung, könnte also temporär zu ner Akkumulation in der Atmosphäre führen.


    Vorstellbar wärs.

    Die Frage ist immer und immer wieder: Korrelation oder Kausalität? Gibt genug Graphiken, auf denen erdgeschichtlich das CO2 der Temperatur folgt ;)

    Eigentlich alles bekannt, auch daß wir uns erdgeschichtlich momentan am Ende einer ausklingenden Eiszeit befinden und es daher wärmer werden muß.

    Ein zentrales Argument der Klimawandler ist aber, daß die momentane Erwärmung schneller erfolgt als bei früheren Erwärmungen. Ob und in welchem Maße das der Fall ist, darüber findet man sehr unterschiedliche Aussagen. Wissenschaftlich ist es jedenfalls legitim, das zu untersuchen, und ob unser künstlich in die Atmosphäre eingebrachtes CO2 daran einen Anteil hat und welchen.


    Fakt ist, der behauptete Konsens der Wissenschaft, daß alles geklärt sei, existiert nicht. Wohl aber ein Konsens, die Kritiker als unseriös abzustempeln und so aus der Debatte zu entfernen.

    Spätestens am WE, wenn wir (voraussichtlich nur als Intermezzo) mal Richtung 30°C gehen, wird es überall wieder losgehen... Klimasommer, Erderhitzung, bla bla bla


    Statt sich mal mit den wesentlichen Fragen zu beschäftigen, nämlich wie wir als Menschheit gedenken, uns an den ja nunmal vorhandenen Klimawandel anzupassen, fabuliert mal lieber über weitergehende Klimaschutzmaßnahmen, noch strenger, noch härter, noch teurer, noch schneller, ja der Klimaschutz kennt genau wie der Kapitalismus keine Obergrenze bei den Superlativen. Und Frau M. empfiehlt der Welt eine CO2-Steuer nach deutschem Vorbild. Am deutschen Wesen soll die Welt genesen...


    Ist ja auch egal. Jeder, der Zweifel anmeldet, egal ob Wissenschaftler oder Pöbel auf der Straße, ist doch mindestens unseriös, wenn nicht sogar ein Leugner oder Wirrkopf. Alles nur Einzelmeinungen. Tausendfach...

    Tja, die ganze E-Technologie, angefangen beim Pustewindrad bis hin zum Akku, hat eben noch eine zu geringe Energiedichte im Vergleich zum Flüssigtreibstoff. Noch ein Grund, warum man mal in Richtung e-Fuel hätte forschen sollen.


    Selbst der Trabant transportiert in seinem Tank bei minimalem Platzbedarf und unter nem halben Zentner über 200kWh Energie... und kommt damit um die 350km weit. Selbst, wenn wegen des Wirkungsgrades davon nur 30kWh nutzbar sind, sind das unter 10kWh auf 100km effektiver Bedarf ;) wenn eben nur die Verluste nicht wären.


    Grad willkürlich gegoogelt, Audi e-tron, Akku um 80kWh, auch 300-400km Reichweite, theoretisch wenig Verluste wegen E-Maschine, dafür aber 2,5 t Leermasse, wo der Akku ordentlich mitzählt. Und nur 600kg Zuladung möglich... ohne Worte.


    Aber mit Pfuisick kommen wir den GrünInnen lieber nicht ;)

    Genau das ist der springende Punkt: die Doppelt- und Vierfachbesteuerung ein und derselben Ware, mit Treibstoff und Strom als prominente Beispiele. Es kann einfach nicht angehen, daß man aus ein und demselben Beweggrund, in dem Falle Ökologie, zig Steuern (Energie-, Öko-, CO2-Steuer, EEG-Umlage etc. pp.) auf ein Produkt erhebt und sich dann rühmt (erst gestern gelesen) daß der Strom jetzt endlich langsam teuer genug wird, daß sich die Erneuerbaren rechnen.

    Da möchte ich mal fragen:

    a) wenn sich die Erneuerbaren rechnen, wozu Förderung, wenn man eh plus macht?

    b) wenn sich die Erneuerbaren erst bei so hohen Strompreisen rechnen, was hat es dann auf sich mit der Behauptung, Ökostrom sei viel billiger als konventioneller

    c) wenn die Erneuerbaren so toll und vom Kosten-Nutzen-Verhältnis so günstig sind, wieso braucht es dann Abschaltfahrpläne und Quoten, wieso regelt der Markt nicht alles von selbst?


    Eines wäre ganz wichtig:

    Umweltschutz vor Klimaschutz, und das als verpflichtende Rechtsgrundlage.

    De facto sind viele Klimaschutzmaßnahmen ganz und gar nicht umweltfreundlich. Ich sage nur: Hambi bleibt, aber andernsorts Wald roden für Windräder oder geschützte Vögel am Nisten hindern.


    Umweltschutz bringt ganz konkret was für Flora und Fauna in der Region und auch relativ zeitnah.

    Klimaschutz ist sehr viel ungewisser. Es muß sich zeigen, ob er funktioniert, und das kann dauern, bis sich da was zeigt,


    Und noch was wäre ganz wichtig und lange lange überfällig: Forschung zu e-Fuels. Bevor ich ein prinzipiell funktionierendes Verkehrswesen völlig über Bord werfe, versuche ich doch erst mal die schon vorhandenen Güter (für die Ressourcen draufgegangen sind) im Betrieb ökologischer zu machen, statt einzustampfen.

    Es heißt ja auch nicht umsonst Stimmabgabe... ich gebe meine Stimme ab und die können dann 4 Jahre lang damit machen, was sie wollen ;)


    Aber die Grünen fordern ja mehr direkte Demokratie... und trotzdem wähle ich nicht grün ;)

    Ja, das wäre quasi ein marktwirtschaftlicher Gedanke. Wer sich die Emission leisten möchte, kann sich teuer Emissionsrechte kaufen.

    Aber das Karlsruher Urteil schließt das m.M.n. aus, indem es fordert, daß die erlaubten Emissionen gleichmäßig über die nächsten Jahrzehnte verteilt werden. Dürfte ich mir so viele Emissionsrechte kaufen, wie ich wollte, wäre das nicht erfüllt, ergo muß es eine absolute Grenze geben und alles darüber wird sanktioniert.

    Ich befürchte das Schlimmste...

    Das wird noch lange nicht das Ende der Fahnenstange sein. Momentan nur zahlen, bis der Arzt kommt, aber in Verbindung mit dem jüngsten Karlsruher Urteil sind die modellierten hypothetischen CO2-Mengen, die die Menschheit noch ausstoßen darf, um das 1,5-Grad-Ziel möglicherweise evtl. u.U. noch einzuhalten, ja jetzt quasi oder auch postfaktisch zum Maßstab der Politik erhoben worden. Damit dürfte der Weg geebnet sein, um bspw. CO2-Kontingente einzuführen. Wenn ich auf dem Weg zur Arbeit mein Jahreskontingent aufgebraucht habe, kann ich eben nicht mehr einkaufen fahren oder heizen. Mach ich's trotzdem, wer weiß, dann gibts vielleicht saftige Strafen oder man wandert gleich in den Kahn. Gravierende Freiheitsbeschränkungen können ja im Namen des Klimas dann gerechfertigt sein, sagen die Richter...

    Oder jede Fahrt mit nem Verbrenner wird genehmigungspflichtig.


    Geliefert wie gewählt...

    Ja, ist merkwürdig.

    Durch Falschmontage kann der Halter kaum so schief verlaufen. Würde sagen, da ist entweder die Lasche am Rohr oder am Unterboden an der falschen Stelle.