Posts by Hycomatheizer

    Tasächlich ist soeben eine bisher felsenfest stehende Säule meines Rechtswissens wie ein Kartenhaus zusammengebrochen. Ich ging immer von einer Beweislastumkehr nach jeweils der Hälfte der Gewährleistungsfrist aus. Dem ist aber offensichtlich nicht so!

    Somit stelle ich fest: Tim hat Recht!

    Gruß Lutz

    Das ist so nicht ganz richtig...

    Es gilt bei

    a )Neuteilen: 2 Jahre Gewährleistung; Beweislastumkehr nach einem Jahr.


    b) Gebrauchtwaren: 1 Jahr Gewährleistung; Beweislastumkehr nach 1/2 Jahr.


    Das bedeutet, dass man sich als Neuware-Käufer 1 Jahr lang relativ auf der sicheren Seite bewegt und als Gebrauchtware-Käufer 6 Monate (sofern alle übrigen Voraussetzungen, wie z.B. Verkäufer=Gewerbetreibender erfüllt sind).

    Ja, sind 239 x 12. Ich hätte gerne ATE gehabt und hatte auch danach gesucht, war mir aber nie sicher, ob's die Richtigen gewesen wären, da ich nicht genau wusste, von welchen VW-Typ die Trabantbremse denn nun ganz genau ist und die Produktabbildungen der Anbieter auch nie so das gelbe vom Ei sind. Bei dem TW-Angebot konnte ich mir wenigstens sicher sein, dass die Beläge zumindest passen. Allerdings hätte ich immer noch gerne ATE...

    Du hast nicht zufällig...:) eine ATE-Nr. oder einen Link :), vielleicht...?

    Ich hänge mich mit meinem Problem bzw. meiner Frage mal hier ran:


    Seit 9 Jahren fahre ich auf meinem 601er Kombi die VW-Anlage an der Vorderachse, und zwar das Komplettpaket mit Einfachscheibe von trabiteile.de. Bis zum heutigen Tag war ich mit der Anlage vollauf zufrieden. Jetzt stellte ich bei einer periodischen Überprüfung fest, dass die Bremsklötze an der Verschleißgrenze sind und hab mir bei TW Ersatz bestellt.

    Ich wollte den Neuerwerb vorhin einbauen. Dabei fiel mir auf, dass die bisherigen Klötze (alle 4 gleich) vollflächigen Belag haben/hatten, d.h., der Belag war jeweils so groß wie die Trägerplatte.

    Die Neuen sind dagegen zwar von der Trägerplatte her passend, die jeweiligen Beläge sind jedoch (ebenfalls alle 4 gleich) erheblich kleiner als die Platten, bedecken quasi nur die Mitte der Trägerplatte und lassen links und rechts vom Belag geschätzt jeweils 2cm frei. Ich habe daraufhin vom Einbau erst einmal abgesehen.


    Jetzt frage ich mich natürlich, ob die Neuen ob ihrer geringeren Bremsfläche genauso gut bremsen würden wie die alten Vollflächigen oder ob ich sie zurückgeben sollte und weiter nach Vollflächigen suchen sollte. Wie handhabt Ihr, sofern Ihr SB fahrt, das mit der Belaggröße? Bin echt ein wenig verunsichert...

    Gruß Lutz

    Zwar OT, aber die Ente hat pro Fahrzeugseite jeweils einen längsliegenden Federtopf mit Schraubenfeder drin. Auf diese Feder drückt von vorn der vordere Schwingarm mittels Kolbengestänge, von hinten der hintere...

    Drehstäbe gab's bei R4, R5, R6, R16....

    Gruß Lutz

    Das dürfte m. E. aber nur bei den HB-Typen funktioniert haben, oder? Denn beim H1-1 ist ja beim Standgas das separate Leerlauf-Umluftsystem aktiv und die DK quasi "zu" (der 0,6 Mindestspalt soll ja bekanntermaßen nur das festklemmen verhindern).

    Ich habe es genauso gemacht. 1995 eine reg. KW gekauft, einen 10l-Eimer (mit passendem Deckel) mit Baumarkt-15W-40 gefüllt, KW versenkt, Eimer verschlossen und letztes Jahr, also nach 23 Jahren, herausgeholt, begutachtet, absolut neuwertigen Zustand aller Wellenbauteile festgestellt und eingebaut. Ich würde und werde es immer wieder so machen!

    Gruß Lutz

    Also, um mal was zum Ostermann zu sagen:


    Als ich mir meinen Bausatz 1997 direkt "ab Werk", d.h. von Herrn Ostermann in Osnabrück persönlich, anlässlich eines Besuchs bei ihm im trauten Heim, abholte, plauderten wir ein wenig bei einer Tasse Kaffee und kamen u. a. auch auf die Steifigkeit eines ordnungsgemäß umgebauten Cabriolets zu sprechen. In diesem Zusammenhang wurde ein dicker Aktenordner hervorgeholt und auf dem Kaffeetisch präsentiert.


    Das TÜV-Gutachten wies für den umgebauten, zur Verwindungsprüfung herangezogenen 601er (1.1 wurde auch geprüft, da auch hierfür ein Bausatz angeboten wurde; hat mich aber nicht interessiert...) eine Torsionssteifigkeit von 108 (i.W. einhundertacht) Prozent aus!


    Das merkt man übrigens auch beim fahren, wenn man z. B. ein VW-Käfer Cabriolet im direkten Vergleich "erfährt". Dieses, obwohl seinerzeit wiederholt, erst recht im Hinblick auf alle englischen und italienischen Offenautos, als "teutonisch steif wie eine Burg" angepriesen, wackelt dagegen wie ein Lämmerschwanz!


    Wer als Hintensitzender nur mal so aus Spaß beim offenen Käfer während der Fahrt den Finger in den Türspalt steckt, hat nach dem Durchfahren einer Bodenwelle die Kuppe gequetscht und geht seines Fingernagels verlustig.

    Beim 601C dagegen: nüscht! Die Fingerkuppe wird gerade mal hauchzart gestreichelt!


    Betrachtet man sich die Verstärkungen des Umbausatzes im montierten Zustand als "großes ganzes", so ist die Einschätzung eines in das bestehende Fahrzeug implantierten Gitterrohrramens m. E. nicht allzuweit hergeholt, da von der Hinterachse über div. Längs- u. Querträger bis nach vorn unters Armaturenbrett sowie Windschutzscheibenrahmen und dann weiter bis zum Vorderwagen eine überaus torsionssteife Einheit entsteht.


    Insofern sind die 108% schon glaubhaft...


    Gruß Lutz

    Was auch sehr häufig als Fehlerquelle beim Richtungsblinker verkannt wird, ist der Warnblinkschalter. Der ist nämlich im ausgeschalteten Zustand nicht etwa kontaktlos, sondern schließt in Position "aus" auch eine Brücke und lässt so den Strom für den Richtungsblinker erst durch. Oder eben manchmal nicht oder nicht richtig...

    Gruß Lutz

    Drei Hunde treffen sich im Wartezimmer der Tierarztpraxis. Der erste wird von den anderen Beiden gefragt, warum er hier sei.


    "Ich war Drogenhund, habe aber bei der letzten Lieferung gepatzt! Deswegen werde ich jetzt eingeschläfert!"

    Zum zweiten Hund gewandt: "Und, warum Du hier?"


    "Och, ich war Blindenhund und habe Frauchen vor einen Linienbus geführt! Deshalb krieg' ich heute auch die Spritze! Und du?" (den dritten Hund gefragt)


    "Nun, ich komme neulich ins Bad, und was seh' ich? Frauchen beugt sich nackt übers Spülbecken und wäscht sich die Haare. Dieser Anblick hat mich so scharf gemacht, dass ich ihr es nach allen Regeln der Kunst von hinten besorgt habe!"


    "Aha, iss' klar, deshalb wirst du also auch eingeschläfert!?"


    "Oh nein, ich bin hier zum Krallenschneiden..."

    Ich kenne es genauso, wie Hegau es beschrieben hat:

    Ist es (z. B. bei erstmalig zugeteiltem Saisonkennzeichen) nicht möglich, den HU-Termin zum eigentlich lt. Plakette vorgeschriebenen Monat wahrzunehmen, weil der Monat "außerhalb der Saison" liegt, dann darf -ganz legal(!)- der Prüfmonat überzogen und der erste Saisonmonat abgewartet werden, um dann die HU durchführen zu lassen. Allerdings hat das dann bei Saisonbeginn "unverzüglich" (Legaldefinition für "ohne schuldhaftes Zögern") zu erfolgen.

    Mit anderen Worten: kein m. E. illegales Rumgeeiere während der Nichtsaison...

    Gruß Lutz

    Nein, natürlich dann (noch) nicht...Aber das Ganze läuft doch wie folgt ab:

    Zeitpunkt x: alle Buchsen i. O. und Spureinstellung ebenfalls geprüft und i.O.

    Zeitpunkt x plus ein paar Monate / ggfs. Jahre: Buchsen verschleißen, und mit dem Verschleiß verändert sich auch die Fahrwerksgeometrie in Richtung "nicht mehr i. O." Feindberührungen während dieser Zeit schließe ich mal aus.

    Erneuere ich nun die Buchsen, ist wieder alles i. O. und eine, nur wegen der Buchsenreparatur erfolgte Neuvermessung/-einstellung ist technisch nicht erforderlich.

    So war's , denke ich mal, gemeint.