Mein "Ungare" oder auch "wieder ist einer zurück!!!"

  • Und ich würde den schwierigeren Weg gehen und nur das Bodenblech tauschen. Dieses Angebrate von 601er Heckteilen ist in meinen Augen albern. Zumal auch die 1.1er hintenrum und vorallem im Dachrahmen deutlich anders sind (und stabiler).
    Besorg dir einen neuen Boden, schön wäre wirklich ein neuer (was würde ich für nen neuen Boden geben), so sparst du dir das aufwändige raustrennen und das einsetzen geht auch viel leichter. Wirst du noch sehen, wie es ist, eine Bodengruppe an ein verworfenes Bodenblech tackern zu müssen. Dann lieber ein halbes Jahr zurückfallen aber man hat am Ende was ordentliches. ;)

  • Also Heckmans Antwort gefällt mir, vor allem was die Stabilität betrifft. Werde nun also Bodengruppe tauschen. Die vom Spender ist voll mit Elaskon und sieht richtig gut aus. Werde ich samt Geweih (welches am 1er auch durch ist) raustrennen und in den 1er friemeln

  • Ist der Spender denn wenigstens obenrum so gar, dass man das moralisch vertreten kann? Wenn ich Deluxe' Ratschläge richtig deute, sind fabrikneue Böden durchaus noch zu finden; und gute Autos wachsen bekanntlich nicht auf Bäumen, also...


    Gruß,
    Freddy

  • Stuttgart ist zwar im Westen, aber doch mittlerweile ganz gut erreichbar... :thumbsup::thumbsup:


    Wer Autos aus Ungarn kauft, der kann auch Bodengruppen aus Sachsen beschaffen - oder nicht? ;)


    Und ich glaube auch nicht, da wirklich gute Spender-601 da unten soviel häufiger sind...


    Ehrlich: auf der Suche nach einem Blattfederboden (einteilig - nicht dreiteilig) bin ich mindestens an 4 oder 5 komplett fertigen Spirelliböden vorbeigekommen. Etwas länger suchen lohnt sich - ich würde dafür jedenfalls keinen unten'rum intakten anderen Trabant zerflexen, um einen ungarischen Fehlkauf wieder flott zu machen.


    Inserate in sächsischen Tageszeitungen schalten: www.freiepresse.de und dort in die Börse setzen - ich wette, innerhalb von 14 Tagen hast Du eine Bodengruppe.

  • Gut, muss ich mich jetzt halt outen, habe gerstern ne Intakte E-Karrose (nicht neuwertig und verbastelt) zerflext um meinen "Fehlkauf" zu richten. Es mußte also ne Spirelli-Karosse dran glauben um nen etwas selteneren 1er zu erhalten.
    UND mal eben was inserieren ist das eine, Zeit haben das dann auch zu holen das andere. Dann kommen noch die momentanen Spritpreise dazu die son ne Bodengruppe gleich mal das dreifache kosten lassen. Die E-Karosse hab ich seit Jahren. Es tat weh sie zu zerflexen, aber der Punkt sie zu retten ist jetzt rum.
    Seid doch froh das ich wenigstens den 1.er rette und nicht den in den Müll geworfen habe, was sicher einige andere getan hätten beim Anblick des Zustands

  • Du brauchst dich doch dafür vor niemanden rechtfertigen ?( Und wenn du einen neuen ungefahrenen 601 genommen hättest.......wär sicher traurig und kaum nachvollziehbar, aber wenn er dir gehört, ist und bleibt es deine Sache, was du mit deinem Zeug machst.

  • Ich hätte einfach die Radkästen und Spritzwand vom 1.1er in deine Spenderkarrose gestetzt.
    Ich fahre selber auch eine 6o1er Limo mit Radkästen und Spritzwand von 1,1er und hab hab keine Probleme damit.

    1. Platz Boom Car Anklam 2013
    1. Platz 1/8 Meile Trabant 4Takt original, Anklam 2013 :thumbsup:
    1. Platz 1/8 Meile Trabant 4Takt original, Anklam 2012 :thumbsup:
    2. Platz Boom Car Anklam 2012
    1. Platz 1/8 Meile Trabant 4Takt original, Anklam 2011 :thumbsup:

  • Ach, dieses Kuschelargument "jeder kann mit seinem Eigentum anstellen was er will", ist doch Killefitt. Es muss nur oft genug zur Rechtfertigung von Oldtimerbesitzern herhalten, wenn diese sich verkalkulieren oder sonstwie durch ihre Taten dokumentieren, dass sie eigentlich das falsche Hobby haben...


    Komischerweise habe ich es sogar mit meinem schmalen Stundentenbudget immer geschafft, zu vernünftigen Preisen an die Teile zu kommen, die ich brauchte und wollte, auch wenn sie seltener oder schwer beschaffbar waren – was beim Trabant ja vielfach noch lachhaft einfach ist, wenn man nicht gerade frühe P50-Zylinder sucht (die heck wahrscheinlich bereits tonnenweise hortet *gg*). Das war aber alles nicht selten eine Frage von Geduld.


    Die Option, den (fahrbereiten!) 1.1er in den Müll zu treten, hätte sich für einen Trabantfan sicher nicht gestellt, wohl aber die Frage nach der Beschaffbarkeit eines neuen Bodenblechs. Vielleicht hätte ja jemand so ein Blech gegen eine intakte E-Karosse getauscht: Das hätte ggf. dem einen Trabant die Rettung bedeutet und den anderen auf die Straße gebracht. Aber wenn einem Kulturgut gehört, darf man ja so viel davon vernichten, wie man will!


    Gruß,
    Freddy

  • Das ist Ansichtssache und genau dafür gibt es Meinungs- und Entscheidungsfreiheit. Und wenn ich etwas stehen habe, was im Grund für etwas anderes geplant war, würde ich vielleicht auch das Teil opfern und nicht lang nach etwas neuem suchen. Die Kosten für die Karosse die er da zerschneidet werden längst abgeschrieben sein und er wird auch keine Lust haben ewig jemand zu suchen der tauscht. Und in der Regel findet sich auch immer erst einer nach vollbrachter Tat, der da sagt:
    "ach hätten wir mal getauscht, oder hätte ich das zwei Wochen früher gewußt".


    Auch ich habe schon ganze Fahrzeuge in die Presse geschickt, die keiner geschenkt haben wollte. Und das war auch kein Schrott!


    In der Realität muß man sich nunmal daran gewöhnen, dass nicht alles rettbar ist. Ich glaube kaum, dass man sich nur dann als echter Fan bezeichnen darf, wenn man alles und jedes Teil rettet, welches den Trabant verkörpert.


    Was ist

    Killefitt

    ?
    Ich kenne den Ausdruck nicht.

  • @TV: Sicher ist das Rettenwollen sämtlicher verfügbarer Brocken keine Voraussetzung fürs Fansein. Trabantones Argument war aber, durch das Opfer der E-Karosse ein Fahrzeug gerettet zu haben. Tatsächlich musste er aber die E-Karosse opfern, weil er nicht die Mühe und die Mittel aufbringen wollte, nach einem fabrikneuen Austausch-Bodenblech zu suchen, obwohl dieses – wenn man diversen Experten hier glauben darf – durchaus verfügbar ist. Und bei dieser Art von Ressourcenvernichtung komme ich nicht mehr mit. Das ein oder andere Unfallopfer hier hätte vielleicht Geld für die Karosse bezahlt, das sich in einen neuen Boden hätte umtauschen lassen. Wenn die Karre natürlich schon im Sommer wieder fahren soll....und da bin ich wieder bei der Sache mit der Geduld...


    Wenn es natürlich mehr Ersatzkarossen als neue Bodenbleche gibt, und beide jeweils das gleiche kosten, sind wir natürlich in einer moralischen Grauzone ;)


    Was mich angeht, so habe ich noch nie was gutes weggeworfen – ich habe aber auch den Platz, um allen möglichen Schrott zu horten, bis ihn endlich jemand haben will ^^
    Da fällt mir ein: mein 70er Standard ist immer noch zu haben. Ist billig, muss aber in der Pfalz abgeholt werden!


    Gruß,
    Freddy

  • Ich bin mir sicher, dass der Markt deutlich mehr brauchbare Tauschkarossen mit Spirelliachse hergibt(keine neuen), als neue Bodenbleche mit Spirelliradkästen hinten. ;)

  • Ich denke (hoffe), daß du den Heckboden auch noch auf 1.1 umfrickelst ;) (soviel isses ja nich).
    Das wäre dann zumindest eine 100%ige Reparatur :)

  • Natürlich werden alle spezifischen Teile noch ergänzt, in erster Linie sogar die Gurtpunkte hinten, da ja hin und wieder auch mal meine Kids mitfahren werden. ;-)

  • Klingt logisch, kommt auch wieder rein, nur soviel Gewicht bringt ja nun auch ein voller Tank nicht mit sich, aber die werden sich schon was dabei gdacht haben damals. Das Fahrzeug wird im übrigen auch ein wenig zusätzlich verstärkt werden. Nicht wegen nem besonderen Motor, sondern weil ich sowieso schon beim schweisen bin und es für sinnvoll halte