Posts by mad-mx

    Dann sah die ursprüngliche Verklebung/Abdichtung wohl so aus:


    Oben: dauerelastische Dichtmasse + Verschraubung

    Seiten: feste Klebstoffverbindung

    Unten Boden: Gummiprofil und Dichtmasse zum Abdichten + Verschraubung

    Unten Radkasten: feste Klebstoffverbindung + Niete


    Warum ist man damals so vorgegangen? Hätte man den Klebstoff nicht überall anwenden können?


    Stellt sich mir die Frage, ob man dieses Vorgehen mit aktuellen Produkten nachmachen sollte oder Sika 221 für alle Verklebungen/Dichtungen nutzt? Sika 221 bleibt dauerelastisch und ist mehr ein Dichtmittel als ein Klebstoff wenn ich das Datenblatt richtig interpretiere.

    @Hegautrabi: Danke für den Link. Hatte den Film schon gesehen vor langer Zeit aber nicht so sehr auf die Details geachtet. Sehr interessant.


    Könnte mal jemand was zu den Bildern sagen?


    Bild 1: obere Abdichtung


    Was ist das? Doppelseitiges Klebeband oder nur ein Dichtband? Was hat der gute Mann da in der Hand und warum reißt er das wieder ab?



    Bild 2: Abdichtung Unten/Heck


    Ist das wirklich alles was nach unten abdichtet?



    Bild 3: Austritt Klebstoff


    Leider sieht man nicht wie der Klebstoff auf dem Kotflügel aufgetragen ist.

    Werden nur die vertikalen Flächen geklebt?

    Gepresst wird wohl gar nicht, nur das andrücken bei dem Fügen der Teile.

    Bei meiner Restauration bin ich noch bei der Demontage. Die Pappen sind ab und da habe ich bei den hinteren Kotflügeln genau das von euch beschriebene festgestellt. Ohne Pappen wird das Heck sehr labil.


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    Und dafür müssen sie fest genug mit dem Gerippe verbunden sein. Aber eben nicht so hart wie das bei der originalen Verklebung ist. Die reißt gerne und wird dann von Rost unterwandert.

    Da wäre sicherlich die Ursache interessant, d.h. welche Komponente versagt in diesem Schadensfall? In meiner Vorstellung gibt es das Karosserieblech mit einer Beschichtung (Grundierung), eventuell ein Lack und dann der Kotflügel.


    Kotflügel:

    Die Verbindung Beschichtung/Klebstoff ist optimal. Der Klebstoff reißt Teile aus dem Kotflügel. Er ist lose und das Auto wird von Innen nass.


    Riss im Klebstoff:

    Die Verbindung Beschichtung/Klebstoff und Klebstoff/Kotflügel ist optimal. Die Trennung der Bauteile erfolgt im Klebstoffspalt. -> Kotflügel ist lose und Wasser kann eindringen.


    Beschichtung:

    Die Verbindung Klebstoff /Kotflügel ist optimal, Der Klebstoff reißt Stücke aus der Beschichtung und legt das nun ungeschützte Blech frei. Diesen Fall möchte ich auf jeden Fall verhindern.


    Bei der Demontage meiner Pappen (89er Baujahr) konnte ich diese relativ leicht entfernen indem ich die Scherbelasung auf den Klebstoff erhöht habe. In der Regel kam es zum Brauch im Klebstoff. ebenso konnte der Klebstoff von der Grundierung getrennt werden. Dann hatte ich eine saubere Grundierung ohne Klebstoffrest. Eigentlich finde ich das recht gut da die Verklebung ihren Zweck erfüllt hat. Solch hohe Scherbelastungen wie durch das Hebeln sollte im Fahrbetrieb ja nicht auftreten.


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    Gut zu sehen unterhalb der Rückleuchten und in den Türausschnitten. Und genau dort wird die Naht eben auch überlackiert. Stimmen die Viskositäten der beiden Materialien nicht, gibt es Risse.

    Ich steh gerade auf dem Schlauch, hast du mal ein Bild davon? Meist du Risse im Lack?


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    Das Sika 221 ist flexibel bei sehr guter Haftkraft

    Habe mir mal das Datenblatt von dem 1K-PU angesehen. 1K-klebstoff hat den Nachteil, dass er Wasser aus der Luft benötigt. Bei ungünstiger Verklebung kommt aber keine Luft mehr an den Klebstoff. Spontan würde ich einen 2 Komponenten Klebstoff nehmen. Dann wäre ich sicher, dass der komplette Klebstoff ausgehärtet ist und die Verbindung optimal ist.



    Dann habe ich noch folgende Fragen:


    1. Welchen Sinn haben die Schrauben und Niete, die oben und im Radkasten verwendet werden?


    Auf den ersten Blick denk ich da an die Positionierung der Bauteile zu einander bei der Fertigung im Werk. Die Verklebung sollte das doch locker halten.


    2. Kleben ist eigentlich recht simpel, Vorbehandlung der Flächen, Klebstoff auftragen, Teile verpressen bis der Klebstoff reagiert hat.

    Wie wurde das Verpressen der zu verklebenden Bauteile in der Fertigung realisiert?

    Ich habe auch mal eine Frage zum Klebstoff für die Pappenmontage. Je mehr ich über das Thema lese, desto unklarer wird das ganze. Welche Funktion soll der Klebstoff eigentlich haben? Abdichten, Steifigkeit erhöhen, elastisch bleiben oder gibt es noch ganz andere Funktionen, die ich gerade nicht auf dem Schirm habe?


    Und warum sollte der Klebstoff, wie weiter oben im Thread gefragt, überlackierbar sein? Die Klebstofffläche ist doch nicht sichtbar, oder doch?

    Hallo zusammen,


    ich bin Matze, 35 jahre alt und komme aus dem Bezirk Schwerin, Kreis Hagenow und bin nur durch Zufall vor ca. 10 Jahren an den Wagen gekommen.


    Geschichte des Fahrzeugs


    Dieser Trabant stammt aus dem Familienbesitz und hat nur einen Vorbesitzer. Tag der ersten Zulassung ist der 7.12.1989. Da ein Trabant nach der Wende kaum Beachtung bekam, diente dieses Fahrzeug lediglich als Zweitwagen und wurde größtenteils als Wald- und Wiesenfahrzeug genutzt. Größtenteils wurden damit Angelausflüge oder ähnliches unternommen. Dementsprechend schlecht wurde das Fahrzeug in der Zeit gewartet. Mein Onkel hat sich dann nach 17 Jahren und über 80.000 km dazu entschieden, den Wagen zu verkaufen. Auf der Suche nach Käufern wurde damals als erstes in der Familie gefragt und da eine leere Garage zur Verfügung stand habe ich das Fahrzeug erstmal zu mir geholt.


    In den folgenden Jahren war ich als Soldat viel unterwegs und im anschließenden Studium hatte ich kein Geld für so ein Projekt übrig.


    Nun ist es an der Zeit, dem Auto wieder Leben einzuhauchen. Das erste Foto zeigt den Wagen als ich ihn nach fast 10 Jahren das erste Mal aus der Garage geholt habe.



    nach knapp 10 Jahren in der Garage



    Dieses Bild zeigt den Wagen nach dem Waschen.



    Frage


    Und damit komme ich schon zu meiner ersten Frage: der Kotflügel auf der Beifahrerseite hatte einen Schaden (siehe Bild), der repariert wurde. Wirkt sich dieser nachteilig auf eine spätere Lackierung aus oder kann man das vernachlässigen? Kann der Kotflügel wieder ran oder brauch ich einen neuen?

    ausgebesserter Schaden am Kotflügel

    Da muss ich dich leider entäuschen Trabigo, bei der auf dem Bild handelt es sich um ein Ersatzteil.


    Der letzte Zustand ist auf dem Bild ersichtlich. Nicht schön.... aber selten.

    Hallo,


    ich bin neu in der Pappenwelt. Zu meinem 89er habe ich diverse Ersatzteile bekommen. Könnt ihr mir sagen was das für Teile auf den Bildern sind. Auf dem 2. Bild wäre für mich die untere Reihe links neben der Stoßstangen interessant.



    Gruß, mad