Posts by oldtimerfreund

    Hallo Postkugel,


    das sind doch genau die selben Reifen mit selben Profil und Größe wie sie zu DDR Zeiten hergestellt wurden 5.20-13 welche auch schon drauf waren.
    Nur weil die so alt gewesen sind habe ich der originalität halber neue Heidenau spendiert.



    Oldtimerfreund

    Hallo Klaus,
    das habe ich alles schon überprüft.
    Und wenn er mit drei verschiedenen Vergasern auch nicht schneller fährt und ich die Zündung einstellen kann zwischen 3 und 4mm wie ich will und er bleibt trotzdem an der 100er Marke kleben dann bleiben für mich nur noch die neuen Reifen als Ursache.
    Die Auspuffanlage ist komplett neu aus original DDR Teilen zusammengestellt.
    Vielleicht eröffne ich zu den Heidenau Reifen mal einen neuen Thread.



    Trotzdem Danke für die Tipps
    Oldtimerfreund

    Nochmal was zum Thema,
    ich habe den Vergaser 28 HB 4-1 welcher werksseitig verbaut war gegen einen nagelneuen 28 HB 4-1 getauscht doch bei diesen war es unmöglich das Standgas überhaubt einzustellen.
    Daraufhin habe ich den Tank ausgebaut und den Benzinhahn nochmals gereinigt und mit einer neuen Dichtung versehen.
    Die Kompression habe ich gemessen sie liegt bei ca. 7bar auf beiden Zylindern.
    Weiterhin habe ich einen alten "konventionellen" Trabant Vergaser 28 HB 2-? (die letze Zahl ist so schlecht eingeschlagen das eine genaue Entzifferung unmöglich ist es könnte eine 3,6,8 oder 9 sein).


    Auch mit diesen Vergaser, wie auch bei den beiden anderen sind bei 100km/h Schluß aber der Motor läuft eindeutig weicher was sich besonders im Standgas und bei erhöhten Drehzahlen z.B. im 3. Gang bemerkbar macht, diesen Vergaser lasse ich auch jetzt drin und werde mich eben mit der Geschwindigkeit abfinden, da ich ihn sowieso nicht mehr als 90km/h als Reisegeschwindigkeit fahren möchte.


    Was vielleicht noch eine Möglichkeit wäre ich habe neue Heidenau Reifen mit den alten DDR Profil drauf.
    Möglicherweise ist die Gummimischung weicher als bei den original DDR Pneus und somit der Abrollwiderstand höher.


    Hat schonmal jemand mit diesen Reifen ähnlicher Erfahrungen gemacht, sollten sie mit höheren Luftdruck gefahren werden?



    Oldtimerfreund

    Hallo,
    entweder die Schaltstange hat sich wo sie an der Schaltklaue geklemmt ist gelockert oder die Synchronringe gehen hops.
    Von außen kann man da allerdings meines Wissens nach an Schaltwegen nix nachstellen, da wirst Du wohl um ein öffen oder kompletten Austausch des Getriebes nicht herumkommen.
    Ich selber hab schon an zwei Trabanten gesehen und daraufhin die Getriebe komplett getauscht, das im inneren was weggebrochen war und die Schaltung damit völlig wirkungslos gewesen ist, aber sowas schafft man nur mit roher Gewalt. :peitsche:
    Ich habe auch mal eine Geschichte gehört da hatte sich zu DDR Zeiten ein Berufskraftfahrer der nur schwergänige LKW Getriebe gewöhnt war einen Trabant ausgeliehen und es geschafft vom 4. in den 1. zu schalten (wahrscheinlich wollte er den 3.haben) dabei hatte der Motor so stark blockiert das es das Gebläse herausgerissen hatte. :verwirrt:



    Oldtimerfreund

    Hallo,
    am besten Du rüstest auf original DDR Backen und Trommeln um ab und an taucht sowas bei ibäh auf. Bin mal mit Ungarn RBZ reingefallen die Dinger sind beim Anziehen einfach zerbrochen, sowas darf normalerweise das letzte sein was zerbricht!



    Oldtimerfreund

    Hallo,
    da hilft nur zwei selbstgebaute Alu-Dichtungen mit 1,0mm statt der originalen 0,5mm und das klingeln ist vorrausgesetzt alles andere ist korrekt eingestellt sofort weg.
    Leistungseinbußen bleiben unbemerkt das sie so gering sind.
    Zwei Kopfdichtungen oder zwei Fußdichtungen ist immer murks, sowas hält nur kurze Zeit.



    Oldtimerfreund

    Hallo,
    nun die Zündung auf 3-2,5mm stellen?
    Das geht ja in Richtung spät was bei höheren Geschwindigkeiten eher nachteilig ist. Beim Anspringen gut aber wie erwähnt auch die Unterbrecher hatte ich mit Stroboskop eingestellt und da ging er.


    Den Umluftschlauch am Vergaser hab ich schon ersetzt.


    Klingeln tut er auch nicht nur wenn man ihn im 4. in unteren Drehzahlbreich mit Vollast quält aber das ist denke normal.


    Für GTO-trabi: verwende Kopfdichtungen in 1,0mm Stärke!
    Die kannste nur selber bauen hat bei einen Bekannten sofort das Klingeln beim 23PSer beseitigt ohne Leistungseinbuße!


    Hab ihn erstmal wieder in die Garage gestellt da kann er sich ausschmollen werd mir die Sache nochmal in Ruhe annehmen und den Vergaser nochmal zerlegen.


    Oldtimerfreund

    Hallo,
    bei meinen 601er Bj. 83 habe ich momentan so ein Problemchen.
    Nach den Umbau auf 12V mit Elektronikzündung sind mehr als 100km/h unerreichbar.
    Zur Vorgeschichte:
    Als 6V brachte er locker seine 115-120km/h, als ich ihn dann stillegte verbrachte er fast ein Jahrzehnt in der Garage.
    Letztes Jahr habe ich ihn Generalüberholt und auf 12V mit EBZA umgebaut.
    Verbaut ist ein Vergaser 28HB 4-1 wo laut Reparaturbuch unterschiedliche Zündzeitpunkte 4 und 3mm v.OT erforderlich sind.
    Doch nie habe ich die Unterbrecherzündung mit der Uhr darauf eingestellt sondern immer mit dem Stroboskop dynamisch an der Motortrennfuge was laut Buch 4mm v.OT entspricht und er lief damit tadellos.
    Daher habe ich die EBZA auch danach eingestellt und den zweiten Zylinder kontrolliert welcher schon exakt voreingestellt war denn die EBZA ist neu.


    Der Vergaser wurde sorgfältigst gereinigt und wieder zusammengesetzt bei der AU hat der Prüfer daran herumgestellt (zuerst hatte ich nur den verstellten Vergaser vermutet) doch ich habe ihn wieder auf die Grundeinstellung von 1,5 Umdrehungen CO-Schraube heraus gebracht.


    Als Zündkerzen fahre ich 225er BERU-Isolatorkerzen.


    Doch auf gerader Strecke sind mehr als Strich 100km/h nicht drin, auf leicht abfälliger Strecke 105km/h.


    Woran könnte es nur liegen, als Reisedauergeschwindigkeit möchte ich ihn keineswegs mehr als 90km/h fahren, trotzdem muß er doch wieder so wie vorher laufen!


    Ich habe den Vergaser von 1,5 Umdrehungen ausgehend schrittweise Mager und wieder fetter gestellt was auch keine Änderung brachte, das Luftsteuerventil wurde nicht verändert das Gestänge ist noch versiegelt.
    Das Zündkerzenbild sieht Top aus, leicht rehbraun so wie es sein soll, auch originale 225er DDR Isolatorkerzen brachten keinen Erfolg.


    Der Motor läuft ansonsten super springt warm wie kalt sofort an und beschleunigt gut im 3.Gang sogar eine Anhöhe hinauf (Berge gibts hier keine).


    Hatte jemand schon mal ähnliche Probleme?


    Wenn alles nix hilft werd ich mal einen fast neuen 28 HB 1-1 Vergaser einbauen, doch dazu braucht man laut Buch einen 10cm längeren Choke Bowdenzug oder geht da auch der "alte"?


    Oldtimerfreund

    Hallo,
    an meinen Trabant 601 ist ein 28 HB4-1 Vergaser verbaut.
    Da eine komplette Neueinstellung des CO Wertes erforderlich ist hätt ich gern gewußt wieviel Umdrehungen die LL luftschraube herausgeschraubt sein muß oder sein sollte?
    Um damit überhaupt erstmal einen Anhaltspunkt zu haben wegen der Einstellung.


    Das Luftsteuerventil blieb unverändert und ist auch noch versiegelt.


    Hat mit dieser Einstellerei jemand Erfahrung gesammelt?



    Oldtimerfreund

    Hallo,
    ich habe ein Anliegen Betreffs den Zündzeitpunkten der Unterbrecherzündung und der EBZA.
    Folgendes ich habe einen Trabant 601 Bj. 1983 mit 28 HB4-1 Vergaser und laut "Ratgeber Zweitaktmotoren" müßte bei Unterbrecherzündung der erste Zylinder einen ZZP von 4,0mm~0,4 und der zweite Zylinder 3,0mm~0,4 haben.


    In der Einbauanleitung des Nachrüstsatzes der EBZA steht allerdings geschrieben das wenn diese bei Motoren mit unterschiedlichen ZZP nachgerüstet wird, das nur der Wert des ersten Zylinders einzustellen ist und dieser ZZP gleichzeitig für den zweiten Zylinder gilt, da die EBZA Platte werksseitig auf exakt 180° versetzt eingestellt ist.


    Warum diese Widersprüche?
    Denn ob der Zündzeitpunkt nun von einen Unterbrecher oder der EBZA ausgelöst wird ist doch so gesehen egal.


    Wer hat damit schon Erfahrung gesammelt?


    Oldtimerfreund

    Hallo,
    also Männer heute habe ich die alte Scheibe wieder eingebaut, die nach ca. 11tsd km nur minimalsten Verschleiß, wenn überhaupt aufweist und er schnurrt tadellos ohne zu klappern und scheppern im LL!


    Ich hatte die andere nur eingebaut weil nach fast einen Jahrzehnt Standzeit die Kupplungsscheibe an der Schwungscheibe angerostet war und daher die beiden untrennbar miteinander verbunden waren, da einmal alles auseinander war habe ich gleich einen neuen Automaten und Scheibe verbaut die ich auf "Lager" hatte.
    Aber ich hatte die Scheibe ohne vorher zu prüfen eingebaut und erst jetzt beim wieder zerlegen gesehen das die Verzahnung richtig spitz ausgeleiert ist, im Gegensatz zur alten mit schön trapezförmiger Verzahnung. Es wurden also einfach neue Beläge drauf getackert ohne die Verzahnung zu Prüfen.


    Das war mir eine Lehre das nächste mal schaue ich genau hin bei sowas und prüfe vorher obs hinhaut.


    Zum Glück geht das trennen von Motor und Getriebe beim 601er recht gut so das auch beides drinnen bleiben kann.


    Ps.: Zentrierstifte sind drin.


    Aber Ende Gut Alles Gut!


    Oldtimerfreund

    Hallo,
    also meiner hat originale 11tsd km gefahren und da sind die Antriebe niemals verschlissen und bei meinen Bekannten sind im 600er neue verbaut wurden und die haben auch das Spiel also ist das Werksseitig so vorgesehen.


    Oldtimerfreund

    Hallo,
    ja bei meinen 601er mit alten Wellen ist auch etwa 2mm Spiel vorhanden an dem Getriebeausgang, darauf hat mich kein Bekannter gebracht mal nachzuschaunen weil bei seinen 600er ebenfalls dieses Spiel ist, war mir vorher nie aufgefallen.


    Also alles im grünen Bereich.


    Oldtimerfreund

    Hallo,
    vor kurzen habe ich in meinen 601er Bj. 83 eine neue Kupplungsscheibe (ungefedert wie auch schon eingebaut war)+Automaten eingebaut alles original DDR Teile mit EVP Preis und schon vor der Wende in meinen Besitz, also kein Ungarn Schrott.
    Im Leerlauf trat dabei ein schepperntes/rasselndes Gräusch auf wie bei einer nicht ganz geschlossenen Motorhaube, sobald ich jedoch die Kupplung durchgetreten habe war Ruhe.
    Auch nach einer Probefahrt das gleiche, wenn Last anliegt auch durch gefühlvolles drücken am Ganghebel ohne die Kupplung zu treten war ebenfalls dieses eigenartige Geräusch weg.


    Also habe ich daraufhin nochmal Motor und Getriebe getrennt, die Kupplung wieder ausgebaut und die Scheibe mal so auf die Getreibewelle gesteckt und mußte feststellen das diese auf der Verzahnung ordentlich Luft hat!


    Gab es da verschiedene Verzahnungen, oder ist diese neue Scheibe einfach Ausschuß?


    Oldtimerfreund

    Hallo,
    danke erstmal für die Antworten werde das Radio wohl dann doch mal zum Kondensatoren tauschen weggeben.


    Kennt ihr jemanden in/bei Leipzig der sich an solch alten Radios vergreift?



    oldtimerfreund