Posts by Gunnar

    Wurde eigentlich schon die Frage beantwortet, ob man das verringerte Mischungsverhältnis(z.B. 1:70) auch bei Motoren anwenden kann, die als oberes Pleuellager noch Bronzebuchsen haben??? Meines Wissens nach erfolgte die Umstellung von 1:33 auf 1:50 ja hauptsächlich, weil man endlich in der Lage war, Nadellager einzubauen, oder?
    Mit dem Öl und der Klingelneigung kann ich Little zustimmen. Mir ist es beim Mischen (ich mische selbst mit mineralischem Öl für 1,12€/Liter, also 22,40€ für 20 Liter, bisher immer 1:50, aber ich bin sehr geneigt, ab sofort auch 1:70 zu tanken) mal passiert, dass ich aus Versehen rund 100 ml Öl zuviel gemischt habe und der Motor hat auch tatsächlich deutlich mehr geklingelt als sonst. Demnach müsste das Klingeln bei noch weniger Öl eigentlich (so gut wie) verschwinden. Außerdem ist mein Auspuffendrohr auch nach sehr langen Fahrten noch ölig, woraus ich folgere, dass noch genug Öl durch den Motor geht und auch weniger ausreichen müsste. Und wie gesagt: Probieren geht über Studieren! :top: :grinsi:

    Als ich gestern mit meinem Trabant gefahren bin, hat plötzlich der Motor angefangen zu stottern und zu ruckeln. Da der Tank sowieso ziemlich leer war hab ich auf Reserve geschaltet, aber das Ruckeln blieb. Nachdem ich an der Tankstelle, an der ich rund 5 Sekunden vorher vorbeigefahren bin, nachgetankt habe, blieb das Stottern entgegen aller Hoffnungen erhalten. Es war von da an nur möglich, in mittleren Drehzahlen zu fahren, also im 2. Gang bis max. 30km/h und im 3. Gang bis max. 50km/h. Bei höheren Drehzahlen hat der Motor sofort angefangen zu stottern. Auf diese Weise habe ich mich 45 km nach Hause gequält. Logischerweise kann nur irgendetwas in der Spritzufuhr verstopft sein.
    Aber was kann das genau alles sein?????


    Danke im Voraus
    Gunnar

    @little:


    Wegen deiner Frage, wo's eigentlich hingehen soll.
    Grundsätzlich geht's in den Norden, also Schweden, Norwegen und Finnland - glaubt aber nicht, dass es da oben kühler als hier ist, Lufttemperaturen von um die 40°C sind da kein Thema!!!
    Pro Tag habe ich mir eigentlich Strecken von ungefähr 500km vorgenommen, und bis Nord-Norwegen wollte ich schon kommen.
    Ach so, little, was ich noch fragen wollte: Sollte man, laut deinen Erfahrungen, bei 40°C Lufttemperatur nur Gebirgsstrecken mit Vorsicht genießen oder sollte man bei solchen Temperaturen generell mehr Pausen machen???


    Aber noch mal eine andere Frage: Wie verhält sich das Autobahnverhalten, wenn ich einen Sportluftfilter eingebaut habe. Gibt's speziell dabei irgendwas zu beachten???


    Könnte vielleicht der Einbau einer Motortemperaturanzeige helfen, den Motor im Sommer nicht zu überlasten?

    Wie vollgasfest ist der Trabant eigentlich???
    Ich habe nächstes Jahr IM SOMMER vor, mit meinem Schmuckstück (Baujahr 1989, 67000km) in Urlaub zu fahren. Dabei geht's hauptsächlich auf Autobahnen lang. Kann ich dann unbesorgt längere Strecken 100 km/h fahren (oder vielleicht sogar Vollgas) oder gibt's da irgendwas zu beachten? Sollte ich vielleicht z.B. vorher die Kühlrippen nochmal putzen, also vom Alu-Oxid befreien oder sonst was???
    Habe keine Lust, mit einem Kolbenklemmer Bekanntschaft zu machen und meinen Motor möchte ich auch nicht quälen, versteht sich.


    Danke im Voraus
    Gruß

    Das hört sich ja alles gut an, aber doch nur bei Radialreifen. Bei Diagonalreifen würde ich persönlich nicht über 1,6 gehen, immerhin verformt sich die Lauffläche bei D.-reifen stärker, oder???

    Ach, nicht immer so schlecht über Ubotex reden, hab nur gute Erfahrungen damit gemacht und ist das einzig mir bekannte Mittel, was sich nicht auflöst, wenn man Elaskon draufsprüht. Besondres heutige Unterbodenanstriche reagieren bei Elaskon immer sehr zerlaufend!
    Aber WO gibt's denn bitteschön noch Ubotex und vor allem dieses Plastophen(was ist das überhaupt?), wenn ich mal fragen dürfte???

    Elaskon K60ML kann man ja so ziemlich für alles verwenden. Aber was ist mit den ganzen anderen Mitteln, die es früher noch gab. Gibt's z.B. noch Elaskon 2000ML oder Ubotex85???

    Ich weiß nicht, ob das hier rein passt, aber interssant ist es doch.
    Bei meinem Trabant (Kontaktzündung, Vergaser 28HB2-9, KEIN Kat) hatte ich beim letzten Abgastest im Oktober 0,3 Vol-% CO im Abgas!!!!! Soweit ich weiß sind für Fahrzeuge mit U-Kat immer noch 0,5 Vol-% erlaubt.

    Ich hätte meine ursprünglichen Fragen 3) und 4) doch gerne noch beantwortet, d.h.:


    - Wie stelle ich die Spur am besten OHNE Hebebühne ein?


    - Wie wechsle ich die Sicherungsbleche und wo gibt's welche?

    Summa summarum sagt ihr also, dass ich den FKV, zumindest im Winter, nicht blockieren sollte. Gut, werde sehen, ob's was bringt.
    Aber wo bekomme ich eine Aufspreitzvorrichtung her? Kann man die sich nicht selber irgendwie basteln?

    Wie funktioniert eigentlich genau so ein Hitzdrahtblinkgeber?
    An was kann es liegen, dass die Blinkleuchten viel zu schnell leuchten, trotz das alle Lampen ganz sind? (ich tausche nur ungern einfach Teile aus, bevor ich sie nicht selber beim Reparaturversuch kaputt gespielt habe :grinser: )


    DIE ERSTE FRAGE IST VORRANGIG !!!!!

    Jawohl, ich starte immer mit Choke, wenn es kalt ist.(ich habe noch einen Vergaser 28HB2-9; sind evtl. von diesem Typ irgendwelche typischen Kaltstartschwierigkeiten bekannt?)


    ( phi : ich weiß nicht, ob du meine andere Frage falsch verstanden hast oder ob du nur berichten wolltest, dass du dir auch einen FKV gekauft hast, jedenfalls habe ich einen FKV schon, aber ich brauche noch eine Aufspreitzvorrichtung zur Zündungseinstellung; du müsstest ja auch eine haben, wenn du einen FKV hast: wenn ja, woher?)

    In einer Ausgabe des Deutschen Straßenverkehrs aus den 80er Jahren wird gesagt, man soll den Fliehkraftversteller blockieren und es werden ausführlich alle Vorteile aufgezeigt. Ich habe das gemacht und habe nur gute Erfahrungen damit gemacht, bis jetzt. Nun, da es immer kälter wird, springt mein Trabant immer schlechter an. Muss ich den FKV wieder funktionsfähig machen?
    Der FKV verstellt die Zündung mit ca. 20 Grad ja ziemlich reichlich. Könnte das schon wieder zu viel sein?(wenn man die Zündung auf 4mm hat, haut dfas ja hin, wenn man sie aber auf 3mm hat, wie ich, könnte das doch schon zu viel sein!) Kann man da irgendetwas ändern?
    Wenn ich den FKV wieder benutze, brauche ich ja auch eine Aufspreitzvorrichtung. Wo bekomme ich die her bzw. wie mache ich mir eine?

    So, bitte sehr. Viel Spaß mit den Textauszügen!


    WHIMS:
    7.1. Einstell- und Kontrollmaße


    -Vorspur unbelastet 5 bis 7mm
    -Vorspur belastet 0 bis 2mm
    -Vorspur für Fahrbetrieb günstig 0mm



    STRASZENVERKEHR Juni 1972, Seite 206:


    [...] Vorspur: Unter Belastung zeigte das Ablaufbild im Bereich von +2 bis -3mm bei Radialreifen die gleiche Tendenz. Deshalb kann die derzeitige Spureinstellung beibehalten werden. Bei leerem Fahrzeug beträgt die Vorspur 5 bis 7mm, bei belastetem Fahtzeug 0 bis 2mm. [...]

    Danke erstmal für die zahlreichen Antworten.
    Gibt's in Heidenau überhaupt Radialreifen. Ich dachte, die stellen nur Motorad- und Diagonalreifen her?
    Und warum haben die vom Straßenverkehr eigentlich geschrieben, dass man die Spureinstellung lassen kann? Um genauer zu sein haben das nicht die vom Straßenverkehr geschrieben, sondern das war eine sogenannte "Trabant-Information" direkt vom VEB Sachsenring Automobilwerke Zwickau, die nur im Straßenverkehr gedruckt wurde. Die hätten das doch eigentlich besser wissen müssen!


    Wie äußert sich das eigentlich, wenn man Radiale mit Diagonalvorspur fährt? (Mein Trabant fährt nämlich seit 1998 mit Radialen und die Außenkanten haben sich minimal abgenutzt, und weil mir ein Bekannter Diagonale, die er nicht mehr braucht, gegeben hat, habe ich erst mal die gefahren, und da hat sich ein (Vorder-)reifen außen und einer innen verstärkt abgenutzt. Ist da etwa die Feder schief?
    Und nochwas: Im WHIMS von 1972 steht für Diagonale, dass eine Vorspur von 0mm günstig ist. Vielleicht nutzen sich Radiale ja wenig ab, wenn man bei Diagonalen die minimale Vorspur von 5mm einstellt???)


    AM BESTEN, ICH ZEIGE EUCH DIE ORIGINALTEXTAUSZÜGE AUD DEM STRASZENVERKEHR UND DEM WHIMS. ..Moment..

    Ich habe ein Paar Fragen zwecks Bereifung und Vorspur:
    1) Im "Deutschen Straßenverkehr" von Juni '72 steht, dass man für Radialreifen die Diagonal-Vorspur von 5-7mm(unbelastet) beibehalten kann. In anderen Büchern/Heften/... steht aber immer wieder, dass für Radialreifen eine Vorspur von 2-4mm vorgeschrieben ist und die Reifen bei Überschreitung des Wertes an der Außenkante stärker ablaufen. Was stimmt nun? Müsste man bei Diagonal-Sommereinsatz und Radial-Wintereinsatz ständig die Vorspur "wechseln"? :verwirrt:
    2) Wo bekommt man Radialreifen 145 R 13, die den DDR-Originalen von Pneumant so ähnlich wie möglich sehen?
    3) Wie stellt man die Vorspur am besten ein? (D.h. wie kommt man am besten an die Verstellmuttern dran? Von oben geht das ja ziemlich bescheiden, vor allem die fahrerseitige Mutter, und von unten stelle ich mir das ziemlich umständlich vor)
    4) Rein theoretisch müsste man ja bei jeder Vorspurkorrektur die Sicherungsbleche wechseln? Muss man das wirklich? Wo bekommt man neue her? Wie wechselt man die alten aus?(Muss man etwa jedesmal die Spurstangen auseinander nehmen?) :hä:

    Ich hatte so ziemlich das gleiche Problem und habe mit einer 125er-Düse gute Erfahrungen gesammelt.
    1. Kein Klingeln mehr! ;
    2. Mehr Leistung! (Am Berg, wo ich früher bei Belastung mit 2 Personen runterschalten musste komme ich jetzt mit dem vierten Gang problemlos mit etwa 75 km/h hoch bei drei Personen) ;
    3. Kein Mehrverbrauch (Habe ich über lange Strecken kontrolliert) ;
    4. Kerzen sind wunderbar rehbraun!

    Wenn nur ein langer Schrauberdreher, pardon: Schraubendreher fehlen würde...
    Aber der Schlitz zeigt doch nach oben Richtung Krümmer (bitte nicht verwechseln mit der Umgemischschraube beim 28H1-1 :dududu: )wie will man da mit einem gewöhnlichen Schraubendreher hinkommen und ansonsten hat die Leerlaufgemischregulierschraube nur noch Kreuzbohrungen, an die man aber seeeeeehr schlecht rankommt. Ich dachte eher, jemand kennt einen Trick, wie man sich am besten einen Draht biegt oder so.....bin aber selbst noch nicht dahinter gekommen, schließlich hat man bei dem engen Bauraum nicht mal 90 Grad Drehwinkel zur Verfügung, die Kreuzbohrungen liegen aber in 90-Grad-Abständen (wenn der Startvergaser nicht im Weg wäre, wäre das alles kein Problem :heul: )

    Mal 'ne Frage: Ich hab an meinem Motor noch so einen alten Vergaser 28HB2-9 mit Gemischregulierschraube dran, aber wie komme ich bei betriebswarmem Motor da dran ohne mit die Finger zu verbrennen (irgendwie sind mir da immer Startvergaser, Auspuffkrümmerheizung und Co. im Weg), immerhin müsste der Leerlauf mal wieder einreguliert werden.