Posts by fahrgast

    Wo hat man die in modernen Autos schon noch...

    Das stimmt leider - aber das kann man ja recht einfach vermeiden, indem man auch beim Blechautokauf auf ältere Semester setzt, bzw. die einstmals "gut rundumsichtig" erworbenen einfach so lange wie möglich weiterfährt. ?

    Mal ne Frage nebenbei: warum hat heutzutage eigentlich (gefühlt buchstäblich) jeder 'Dödel' dieses E&S Gedöns am Leibe - gibt es denn gar keine anderen (Arbeits)klamotten-Hersteller mehr? ?

    Das unterscheidet ihn wohlig von den meisten anderen Titeln, die damals in Heck's Hitparade liefen. Von denen bekam ich zumeist Pickel...

    Hab ja auch schon allerhand Getriebe offen gehabt - aber sowas ist mir auch noch nie untergekommen...?

    Die Achswellenräder waren (incl. Welle) eigentlich immer nur eingelaufen - fest hatte ich da bisher zumindest noch keine vorgefunden.

    Mach doch - hast ja jetzt deutlich mehr Freizeit...?


    Diese ganze E-Bike-Manie hat für mich irgendwie etwas völlig Irreales:

    ein absolut umwelt- und (heute ach so hoch angebunden...) klimafreundliches Fortbewegungsmittel wie das Fahrrad wird - ohne wirkliche Not - in das Gegenteil verwandelt: es wird E-motorisiert , was zuerst mal produktionsseitig die Emissionen/Umweltbelastungen vervielfacht - und schließlich im Alltsgsbetrieb überhaupt erst welche verursacht. ?

    Und nicht nur (altersbedingt mehr oder minder geschwächte) Senioren fahren auf dieses Alibi-Radeln ab, sondern auch voll vitale Best-ager wie z.B. unser Gaspedal. ?

    Persönlich möchte ich sowas für die fernere Zukunft gar nicht mal völlig ausschließen (zumal die Knieprognose eher durchwachsen ist) - auf absehbsre Zeit/solange ich noch halbwegs gut strampeln kann, kommt mir so'n (obendrein noch schweineteures) Gerät jedenfalls noch nicht ins Haus.


    Den Begriff "Bio-bike" finde ich übrigens absolut zum Piepen....?

    Gunnar : was mich an den P31ern (neben der Geräuschkulisse) immer besonders gestört hat, war das mitunter abenteuerliche Fahr- und Bremsverhalten auf nasser Fahrbahn, incl. Beinahe-Abflug aus einer sommerbereift immer harmlos beherrschbaren Kurve. ?

    Ganz ehrlich - für den evtl. Winterbetrieb mit Trabant & Co gibt es doch nun wirklich weitaus bessere/sicherere und komfortablere Alternativen, als dieses (bestenfalls stark nostalgisch angehauchte ) Uraltprofil.

    Ich würde jedenfalls niemals auf diese Dinger zurücktauschen wollen...

    Trabijeck : dass er 'im Westen nichts zählt', habe ich weder geschrieben, noch gemeint. ?

    Aber es gibt - ausserhalb des besonderen Kleinkosmos von Oldtimertreffen - oft eine "offizielle" /auch medial gerne vertretene Meinung, die den Trabant vor allem nur als DAS DDR-Symbol sieht.

    Das Hobby Trabant OHNE jegliche Treffen (mit vielen Gleichgesinnten) ?? Für mich - wie gesagt - nur sehr sehr schwer vorstellbar...?


    Deluxe : Na ja - ich finde schon, dass es hier und da medial zumindest etwas seriöser geworden ist (letzte positive Beispiele der Simson-Bericht bei Echt im MDR oder z.B. die gelungene Doku zum DDR-ÖPNV gestern auf zdf info).

    Mehr oder minder hat die rührige Arbeit so manchen Vereines daran wohl durchaus ihren Anteil, ebenso in gewisser Weise wohl auch an der Metamorphose, die der Trabant im letzten Jahrzehnt absolviert hat - vom belächelten Spaß- und Billigauto/Stinker hin zum durchaus weitgehend(er) anerkannten Klassiker.

    OHNE jegliche (auch Öffentlichkeits-) Arbeit diverser Vereine (gerade im Bereich Treffen) wäre dem vielleicht noch nicht ganz so. ?

    Geschadet hat die allermeiste Vereinsarbeit dem Image des Trabant mit ziemlicher Sicherheit wohl nicht (allerdings auch nicht die ohne e.V. ?).

    Mit der Sichtweise 'des Westens' auf unser Auto hat es sicherlich nach wie vor eine besondere Bewandnis. Kaum etwas anderes steht derart als Symbol für den untergegangenen Staat, wie es gerade der Trabant eben tut. Und das polarisiert mitunter...

    Da ist wohl viel Wahres dran. - Weil es auf die Dauer wohl eben weitaus weniger befriedigend wäre und deutlich weniger Spaß machen würde, nur für sich alleine rumzupusseln - anstatt eben Treffen besuchen zu können. Und dort zu sehen, wie viele andere ähnlich tickende Leute (oder eben Verrückte ?) es doch noch so gibt...?


    Also versuche ich's nochmal mit einer (nichtssagenden Politiker ?)-Antwort :

    Hobby ohne e.V.? - Problemlos möglich!

    Hobby ohne Treffen? - Schon schwieriger

    (für mich zumindest schwer vorstellbar)

    Treffen ohne e.V.s? - Vmtl. noch schwieriger, ab einer gewissen Größe wohl kaum noch zu stemmen.

    "Private und regionale Treffen" leben aber m.E. zum Großteil von eben jener Beständigkeit (die der eine oder andere vielleicht als "langweilig" empfinden mag ?).

    Man freut sich darauf, Bekannte und Freunde wieder zu sehen, bestimmte Programmpunkte wieder zu erleben oder z.B. auch gewisse kulinarische Schmeckerchen genau dort wieder vorzufinden. ?


    Was Trabijeck betreffs der Veranstaltung größterer Treffen sagt, stimmt natürlich schon: ohne e.V. ginge da zumeist wohl nicht allzu viel....

    Andererseits ist das Gruppen(er)leben ohne Vereinszwänge eben zumeist wohl doch ein ganz anderes und viel entspannteres.

    In quasi allen Vereinen, in die ich bisher etwas Einblick bekommen habe, gab und gibt es früher oder später Knatsch (wohlgemerkt nicht nur im Oldiebereich). Allzuoft nach dem Dauerstreitthema, wer wohl am meisten/zu viel oder zu wenig macht und beiträgt.

    Auf solche Diskussionen und Streitereien hätte ich - gerade im Bereich der raren und wertvollen Freizeit - ganz einfach keinen Bock...