Posts by DanTrab

    Das höre und lese ich immer wieder. Dabei frage ich mich aber: Wenn das Schwimmernadelventil so dicht schließt, wozu braucht man dann überhaupt einen Benzinhahn? Wieso hat der Vergaser der 601 ein Schläuchlein, über das überschüssiges Benzin ablaufen kann/abläuft? Wieso haben die alten Motorräder immer einen Benzinhahn? Warum hat der VW-Käfer einen?

    Alle Fahrzeuge ohne Benzinpumpe, bei denen der Sprit durch Schwerkraft in den Vergaser gelangt, brauchen deshalb einen Benzinhahn, weil der Druck des Benzins aus dem Tank so groß ist, dass ein Schwimmernadelventil ihm allein nicht standhalten kann und tropft.

    Also, ich habe mir ein elektrisches Absperrventil eingebaut, weil ich gelegentlich vergesse, den Benzinhahn zu schließen. Schließlich gibt es so etwas seit Jahren bei anderen Autos nicht mehr.

    Wichtig scheint mir aber zu sein, den alten Benzinhahn drinzulassen. Wenn man nämlich an der Elektrik etwas arbeitet und dazu die Zündung immer wieder anmachen muss, tropft der Vergaser, weil das elektrische Ventil mit Einschalten der Zündung öffnet. Da hilft es dann, den mechanischen Benzinhahn zudrehen zu können.

    Ich konnte mich auch nicht an den Benzinhahn gewöhnen und habe immer wieder vergessen, ihn zu schließen. Ergebnis: Eine Benzinpfuetze unter dem Motor.

    Jetzt habe ich ein elektrisches Abschaltventil (Campingbedarf, für die Gasleitung, ca. 15 EUR) eingebaut. Seitdem ist Ruhe.

    Ich habe jetzt die BA7s mit 3 Watt drin. Scheint mir ein akzeptabler Kompromiss zu sein.

    Ich hatte auch mit 4 Watt im BA9s/Ba7s-Sockel experimentiert. Die Beleuchtung ist ordentlich, aber das Gehäuse wird zu warm, gemessen 33,3 Grad. Das ist wohl auf Dauer nicht gut.

    Noch einmal Dank an Deluxe.

    Danke für den Hinweis. Ich wußte das nicht und es erschien auch nicht bei der Suche im Internet. Ich habe das 3W-Birnchen mal bestellt und hoffe, das das eine akzeptable Lösung ist.

    Danke für die Erklärung. Dann werde ich wohl vorerst weiter mit den Funzeln leben.

    Ich habe noch einen Tacho liegen. Ist es auch für mich als Laien möglich, bei der Gelegenheit den Zählerstand des Tachos auf den Stand des eingebauten Tachos zurückzusetzen?

    Womit schmiere ich den Tacho? Vaseline?

    Bei meinem 601 von 1986 ist die Tachometerbeleuchtung so funzelig, dass man kaum etwas erkennen kann. Ein Wechsel zu LED-Birnchen brachte auch keine Verbesserung. Das Problem ist wohl, dass für die Beleuchtung nur Birnchen mit dem Sockel BA7S verwendet werden können, die es in herkömmlicher Bauweise nur mit 2W gibt und als LED wohl auch nicht mit viel mehr. Der Sockel BA9S, für den es eine größere Auswahl an Birnchen paßt ja leider nicht.

    Habt ihr das Problem auch? Gibt es eine Lösung?

    Ich hätte gerne ein Entstörgeschirr verbaut, schon wegen der Originalität, aber das richtige für einen 86er mit EBZA ist offensichtlich nicht zu bekommen. Ehe ich dann ein nicht passendes umpfriemele, versuche ich erst einmal mit den Kohlefaser-Zuendkabeln. Wenn Du für mich das passende Geschirr hast, her damit. Es wird sofort eingebaut. Ich habe nicht die Absicht zu basteln.

    Hat sich erledigt. Ich habe im Internet einen deutschen Händler für englische Kohlefaser-Silikonkabel gefunden. Leider ist das Kabel nur in blau zu haben.

    Wo gibt es eine Quelle für die Zündkabel? Im Internet bin ich nicht recht fündig geworden außer in Großbritannien mit horrenden Portokosten.

    Hallo an die Experten mit den blauen Fahnen
    ich bitte um eine sachkundige Auskunft zum Thema "Entstörgeschirr".
    Ich möchte in meinen 1986er Trabant mit Autoradio A341 ein Entstörgeschirr einbauen. Ich weiß zwar, das es keinen Mittelwellenempfang mehr gibt, habe aber einen Adapter, über den ich einen MP3-Player anschließen kann. Wenn ich aber nicht haargenau die Frequenz des Adapters treffe, habe ich lästige Störgeräusche.
    Jetzt gibt es Entstörgeschirre "ab 9/72" oder bis "9/85" oder "ab 10/85 mit elektronischer Batteriezündanlage".
    Darf ich - nachdem in meinem Fahrzeug eine EBZA eingebaut ist - nur die letztgenannte Version verwenden? In welchen Bauteilen unterscheiden sich die Versionen, so dass ich evtl. auch einen andere Version verwenden kann, dabei aber die Bauteile weglasse, die die EBZA gefährden können?
    Ich danke.

    Als ich vor zwei Jahren meinen Trabant gekauft habe, habe ich ihn einem mir bekannten TÜV-Prüfer, der aus Plauen stammt, vorgestellt. Er stellte fest, dass bei mir das Geweih geschweißt war und sagte, das wäre völlig normal, denn das Geweih wäre ein typischer Schwachpunkt. In der DDR wäre das regelmäßig und unaufgefordert bei der ersten Inspektion geschweißt worden, ohne es dem Kunden groß zu erläutern.

    Ich weiß nicht, ob dies der richtige Ort für meine Frage ist. Aber:
    Warum geben die Ersatzteilhändler bei den angebotenen Teilen nicht auch die originalen Ersatzteilnummern aus dem Ersatzteilkatalog an? Oder gibt es einen Händler, der das tut?
    Wenn ich für eine Reparatur ein Teil, z.B. eine Dichtung brauche, bin ich häufig nicht in der Lage, das Teil für die Bestellung richtig anzusprechen und zu bestellen. Und so vertraut bin ich mit dem Trabant nicht, dass ich damit keine Probleme hätte.
    Geht es vielleicht anderen auch so?

    Könnte das SNV so zuverlässig schließen wie hier teilweise gesagt, dann bräuchte man eigentlich gar keinen Benzinhahn, oder?
    Merkwürdig ist doch, dass Fahrzeuge mit Schwerkraftbetankung, z.B. alle Motorräder der 50er und 60er Jahre, einen Benzinhahn haben und nach einiger Zeit aus dem Schwimmergehäuse tropfen, wenn man den Hahn offenlässt.

    Also, der Benzinhahn war offen, deshalb scheidet er aus. Das Problem ist, dass das Auto keine Benzinpumpe hat. sondern seinen Treibstoff per Schwerkraft fördert. Irgendwann läuft dann die Schwimmerkammer über, denn so dicht ist kein Schwimmernadelventil. Weil das so ist, hat der Vergaser unten einen Stutzen mit einem Schläuchlein, über das er sich des überschüssigen Treibstoffes ins Freie entleeren kann, wenn man den Benzinhahn nicht zumacht.
    Ich würde sagen, dass die Ursache des Problems grundsätzlich in Zwickau liegt, weil man dort das Geld für eine Benzinpumpe oder ein Abschaltventil sparen wollte.