Posts by Marlene

    Was ich viel besser fände, wäre ne App zum hoch- und runterschalten. Das Schmartfon nimmt den Motorsound/Geschwindigkeit via GPS auf und sagt Dir den zu wählenden Gang an. Und wie lange die Kurbelwelle noch hält. Das würde uns auch viele Fragen a la "Kann ich diesen Motor noch benutzen?" ersparen. Sowas gabs, sowjetisch besetzte Dörfer mit billigem Benzin? Nur Meßstäbe gabs da wohl nicht. Naja.


    Gruß,
    Marlene

    "Hermetisierungskappe oder -balg" hieß das Teil, das in älteren Vorratsbehältern verbaut war und den Kontakt zur Umgebunsluft(feuchigkeit) verhindern sollte. Ich finde DOT 5 auch interessant. Bislang hat mich nur genau der Umstand von der Umrüstung abgehalten, daß ich nie alle Zylinder einer Anlage gleichzeitig überholt habe. Mal eine Frage an die Umrüster: Wie geht Ihr vor, HBZ wechseln, alle RBZ und Schläuche raus, DOT 5 durch die Leitungen pumpen, bis die Glykolbrühe raus ist, dann Schläuche und RBZ montieren? Was ist mit regenerierten BZ, die ja wohl mit DOT4 getestet werden?


    Gruß,
    Marlene

    1. Ich hab kein Smartphone, kann mir aber kaum vorstellen, daß es praktisch sein soll, an der Tanke erstmal das Telefon rauszunehmen, um die Ölmenge ausrechnen zu lassen.
    2. Wie betankt man einen 5-Liter-Kanister mit 6,3 Litern? Gibts da auch ne App für? ;-)


    Gruß,
    Marlene

    Das ist von ferne ziemliches Rätselraten. Zum grundsätzlichen: In der Betriebsanleitung findet sich ein schönes Störungsschema, das ich mir immer zur Richtschnur gemacht habe: Im Prinzip gibt es, wenn man mal kapitale mechanische Fehler ausnimmt, zwei mögliche Störungsarten: Zünd- und kraftstoffseitige. Dein Auto hat lange Zeit gestanden, also ist eine Reinigung/Überprüfung der gesamten Kraftstoffversorgung vom Tank (wie sehen die Siebe aus, sind sie vorhanden; ist das Loch im Tankdeckel frei) ,über Benzinhahn (Bohrungen frei, Korkdichtung nicht verdrückt/krümelig) zum Vergaser (Schwimmer dicht -> ausbauen und schütteln, es darf kein Kraftstoff drin schwappen; Schwimmerkammer sauber; Düsen und Kanäle sauber; Schwimmerstand richtig eingestellt -> Werte im WHIMS zum entsprechenden Vergaser; Nadelventil sauber) erforderlich. Ist das alles getan, braucht auch Deine Zündung Zuwendung: Rechtes Rad ab, Kontrolle Zustand Unterbrecherkontakte/Stromschienen, Kontaktabstand 0,4 mm, Schmierfilz mit Addinol U1500 ölen und richtig einstellen, Zündzeitpunkt mit Meßuhr (es gibt Experten, die nehmen einen Zollstock. Ich hätte da wegen Parallaxefehlern Bedenken, bin aber vielleicht einfach nur stolz auf meine Meßuhr) einstellen. Motor starten und prüfen, ob sich Funken an den Kontakten zeigen. Wenn ja, Verdacht auf defekten Kondensator).
    So, das würde ich erstmal machen. Ist an einem Wochenende ohne Hektik zu schaffen.
    Viel Erfolg!
    Marlene

    Beim 353W sind die Kammern aber ebenfalls getrennt. Der Schalter könnte also somit "nur" einen Kreis zum kochen bringen. Wobei auch das eher komisch klingt...


    War aber definitiv so. Ich habe natürlich erstmal angehalten und dachte, der HBZ ist kaputt oder so. Bis ich merkte, daß beide Bremslichter leuchteten, obwohl ich gar nicht im Auto saß! Ein Blick in den Motorraum zeigte, daß die Anschlußleitungen am Schalter bereits leicht rauchten. Mit abgezogenen Leitungen und nach längerer Wartezeit war dann alles normal. Interessant in diesem Zusammenhang war auch, daß beim Wartburg ja der Schalter nicht verpolt angeschlossen werden soll. Der defekte Schalter besaß aber im Gegensatz zu meinem Ersatzteil keine Kennzeichnung der Plusfahne. Ein hoffentlich seltener aber doch nicht unmöglicher und sehr unangenehmer Fehler an der Bremsanlage!


    Gruß,
    Marlene

    Ich hatte mal beim Wartburg einen unbemerkten Kontaktschluß im Bremslichtschalter. Der ist durch die permanent anliegenden 42 Watt dermaßen heiß geworden, daß sich offenbar Dampfblasen der BreFlü gebildet haben. Habe ich bei einer normalen Betriebsbremsung vor einer Kurve plötzlich ins Nichts getreten und zum Glück mit der Feststellbremse verzögern können. Beim Trabant würde aber dann wohl nur ein Kreis ausfallen, da der Schalter am HBZ sitzt, beim Wartburg am Verteiler der Bremskreise. Weiterer eindeutiger Sicherheitsvorteil des Zwickauer Spitzenprodukts.


    Gruß,
    Marlene

    Ich könnte jetzt nicht auf Anhieb sagen, wie weit sich das Pedal üblicherweise treten läßt (habs nie nachgemessen), aber ich vermute aus eigener Erfahrung mal, daß bei dem Kombi die hinteren RBZ festgerostet waren, was einen verkürzten Pedalweg zur Folge hat.


    Gruß,
    Marlene

    Also ich habe eins von André direkt erworben und finde es sehr gelungen. Ja, das Teil ist hinten leicht oval, aber z.B. zwei meiner PUR- Lenkräder knarzen mittlerweile bei kühlen Temperaturen auch. Ist vielleicht mehr ein Problem der Verkleidung als des Rades. Jedenfalls bedauere ich es, daß die Nachfertigung nicht fortgeführt werden soll, denn über kurz oder lang wird jedes im Betrieb befindliche originale Zweispeichenlenkrad der 70er bis 80er Modelle sich auflösen. Habe selbst ein 1972er Rad mit dieser Erscheinung rumliegen.


    Gruß,
    Marlene

    Stimmt, aber das ist bei im Betrieb befindlichen Fahrzeugen nach meiner Erfahrung eher selten, weil man ja öfter mal nach der Bremse schaut und da nichts festgammelt. Für den Fall hätte ich aber vom Wartburg das "Konterschlaggerät" aka Gleithammer.


    Gruß,
    Marlene


    Bei den vormals blattgefederten Hinterachsteilen noch beachten, dass es zwei verschiedene Arten von Radnaben gibt: Bis 84 konische, danach zylindrische Radnaben.


    [Klugscheißermodus] Änderung auf zylindrische Achsstümpfe hinten schon April 83 (Laut WHIMS. Nach Trabant-Original Nullserie ab 3/83, Serie ab 5/83. An meinem EZ 5/83 sind schon zylindrische dran) [/Klugscheißermodus] Ändert jedenfalls nix daran, daß es bequemer ist, die zylindrischen drin zu haben, für die konischen brauchst Du zum Abziehen der Nabe sonst noch nen Abzieher.


    Gruß,
    Marlene

    Na, das ist doch schön!
    Zu den Fragen: Kann sein, daß die Rückzugsfeder an der Drosselklappe ausgeleiert ist und/oder der Bouwdenzug ist durch Dreck schwergängig oder in der Hülle eingelaufen. Das würde ich mal prüfen, ggf. Bouwdenzug rausnehmen, dünnes Öl reinlaufen lassen und eine Weile hin- und herziehen. Wenns nix hilft, der ist ja schnell getauscht. Das Kopexrohr (so heißt das richtig) von der Heizung rutscht manchmal runter, besonders dann, wenn der Vorchalldämpfer nicht richtig ausgerichtet ist. EInfach mit Panzertape festkleben würde ich nicht, denn das Ding wird um 80 Grad warm. Schau mal, ob der Vorschalldämpfer so eingebaut ist, daß der Geräuschdämpfer von der Heizung richtig, also nicht schief, ausgerichtet ist. Ansonsten kannste das Kopexrohr auch ein bißchen zusammendrücken, damit es wieder klemmt. Zündkerzen sollten rehbraun sein, aber mach mal ein Foto und stell es hier ein. Wenn die noch neu sind, können die durchaus noch helle Stellen vom Isolator haben, braun werden sie dann von selbst. Die Qualmwolke kommt von den Ablagerungen durch Kurzstreckenbetrieb und sollte sich aber nach einigen Minuten zügiger Fahrt auflösen. Ansonsten: Allzeit pannen- und unfallfreie Fahrt mit Deinem "Begleiter" wünscht


    Marlene

    Nachdem ich diesen spannenden Bericht verschlungen hatte, durfte ich heute im Fahrzeugmuseum in Chemnitz das Original leibhaftig bestaunen! Schön, einfach schön! Das Museum kann man überhaupt empfehlen, nettes Personal und eine einmalige Örtlichkeit, diese ehemalige Hochgarage für die fahrbaren Untersätze betuchter Chemnitzer anno 1928...


    Gruß,
    Marlene

    Das hat Summ doch alles schön erklärt: Aus einem Lenkrad wird durch Feuchtigkeit Essig und Glycol. Hat die Reaktion einmal eingesetzt, läuft sie autokatalytisch ab, kann also nicht mehr gestoppt werden. Und deswegen: Das Nachprodukt von Andre kaufen und Ruhe ist. A Propos Nachproduktion: Ist denn die "dicke dünne" 70er Jahre Variante noch in Planung?


    Gruß,
    Marlene

    A propos: Weiß jemand zufällig in Chemnitz eine Anlage mit SB-Waschboxen? Habe im Internet nix gefunden und will mir hier nicht den Wolf suchen...


    Gruß und Dank,


    Marlene

    Also wenn ich darf, wie ich will, nehme ich am liebsten kaltes Leitungswasser aus dem Gartenschlauch ohne alle Zusätze. Damit und mit einem Schwamm geht praktisch aller Schmutz weg. Beim Wartburg sprühe ich den Bereich um den Tankdeckel mit Kaltreiniger vorher ein, weil da immer etwas Öl sitzt, das kommt beim Trabant ja eher nicht vor. In der Waschbox hat man ja außer dem etwas wärmeren Motorwäscheprogramm (das ich auch nur für den Motorraum nehme) keinen Einfluß auf die Temperatur.


    Gruß,
    Marlene