Beiträge von 1/10V8

    Liveyourdream


    Ich sehe aufgrund des zu erwartenden Wirtschaftsabschwung und der laut EZB bis Anfang 2024 weiterhin zu erwartenden hohen Inflation, den Markt für Massenoldtimer zusammenbrechen. Ach wenn viele meinen die Preise werden weiter steigen, denke ich, dass wir spätestens zum Jahreswechsel die Wende dahin gehend erleben werden. Und das wird wiederum nicht nur an den Spritkosten liegen, sondern den insgesamt steigenden Preisen, die vielen den finanziellen Rahmen für dieses Hobby nehmen wird.


    Wohlgemerkt rechne ich damit, es ist keine Prognose. Dazu besitze ich nicht die Kompetenzen. Aber am ewig hochgelobten Immobilienmarkt sieht man diese Entwicklung jetzt auch ankommen, da die Banken Häuser nicht zum durch Makler ersponnen Marktwert finanzieren, sondern den Gutachterwert zu Grunde legen.

    Zumal sie, laut aktueller Pressemitteilungen, tatsächlich recht sanft die Bühne verlassen haben soll. Ich wünsche jedem einen schnellen, schmerzfreien und friedlichen Abgang. Einfach schlafen legen und gut.

    In Anbetracht der aktuellen Entwicklungen werden viele noch schnell verkaufen wollen, bevor das "Imwegstehzeug" am Ende auch nicht mehr viel Wert sein wird. Aber gut dass ein paar Leute hier die Preise realistischer einschätzen, gerade auf Facebook wird ja sehr viel hochgelobt.

    Und zählt dann ohne Ende Steuern und Abgaben. Ich sehe es bei einem sehr guten Freund und dem Gutachterbüro welches er übernommen hat. Er mit seinem Geschäftspartner als Sachverständige im Schadensektor und zwei Prüfer. Es ist unglaublich was da alles je nach Geschäftsform abgeführt werden muss.

    fahrgast


    Ich kaufe lieber ein Bäckerbrot für 7€ als ein Industriebrot, welches aufgrund Logistik, Beschaffungskosten, Selbstkosten und Gewinnmargen wahrscheinlich eh schon preisintensiver wäre. Ist am Ende wie beim Fleischer, die wirklich gute Wurst ist eben nicht teurer (boah ich hasse diesen Begriff). Aber wer schaut schon auf die Grundpreise.

    Der Bürger muss weg von den Vorurteilen und Neiddebatten. Davon mal abgesehen, dass etwaige Alternativen genau so neoliberal und altperteidurchsetzt sind wie der geächtete Politgegner.


    Wir brauchen weniger Dampfplauderei, mehr Konsens und eine von der Wirtschaft entkoppelte Politik. Den Weg zurück zur echten sozialen Marktwirtschaft, denn die haben wir spätestens 2008 verloren.


    Und es muss zu Veränderungen kommen die Geld kosten, welches aber endlich wieder dort abgeschöpft werden muss, wo es vorhanden ist. Und das ist nunmal abseits bzw. über der Mittelschicht und den kleinen und mittleren Gewerben.


    Fakt ist, ich will keine DDR zurück, noch weniger die Zeit davor. Aber der entfesselte Markt mit seinen jetzt spürbaren Konsequenzen wollte ich ebenso nie.

    Ich höre gerade Deutschlandfunk und bin von einer Niederländischen Bluesrockband geflasht. Man haut das Livekonzert rein und dabei höre ich nur während der Gulasch im Ofen schmort über das Küchenradio.8) .