Posts by icke WES

    Ein wichtiger Faktor für mich wäre noch der Rollwiederstand, gerade am Trabi, das der so niedrig wie möglich ist.

    Diesbezüglich würde ich einen schmaleren Reifen bevorzugen. Meinen Beobachtungen zu Folge haben die meisten PKW-Anhänger auch deutlich schmalere Reifen als ihr Zugfahrzeug


    Liegt am Niederrhein im Winter so viel Schnee? Vergleichbar mit den "arktischen" Wintern in der Hauptstadt?

    Und wie. ;)

    Im Ernst: Wenn Du den PKW-Anhänger nicht beruflich brauchst und die gelegentlichen Transporte dann auch mal ein paar Tage verschieben kannst, solltest Du hier bei uns beim Anhänger auf alle Fälle mit Sommerreifen auch im Winter zurecht kommen. In anderen Regionen Deutschlands sieht das mit Sicherheit anders aus. Aber mreine Frage weiter oben bezog sich ja nicht auf Fahrten ausschließlich am Niederrfein.

    "Aha, Offener Kasten mit Plane und Spriegel!" Grins.

    Ich: "Naja, das war er mal."

    Er: "Soll ich dir das mal ändern?"

    Ich: "Oh, gerne."

    40,- Euro später hielt ich eine Aufbauänderung auf "Plattformanhänger" in den Händen.

    Bedeutet das, dass Du den ab jetzt nur noch als Platformanhänger betreiben darfst oder kannst/darfst Du den jeder Zeit wieder zum offenen Kasten zurückbauen um z.B. deinen Zement zu transportieren, ohne dafür wieder zum TÜV zu müssen?

    Fragt sich nur, welchen Vorteil das bringt.


    Der Vergaser sorgt dafür, dass ein zündfähiges Kraftstoff-Luft-Gemisch in den Motor kommt. Der Mikuni genau so wie der BVF oder meinetwegen der Solex aus dem DKW. Die Qualität sollte des Gemischs sollte nahezu gleich sein, es sei denn, der Mikuni wird elektronisch geregelt, aber das ist wohl nicht der Fall. Bei dem kurzen Ansaugweg sollte übrigens auch eine2-Vergaser-Anlage nichts bringen, anders als beim Boxermotor.


    Zumindest die neueren BVF-Vergaser haben aber einen Druckpunkt, der das Durchtreten etwas schwerer macht, was zur Energieeinsparung beitragen soll. Hat der Mikuni das auch?


    So lange für unseren Trabant originale Vergaser oder originale Nachbauten verfügbar sind, sehe ich persönlich also keinen Grund zu einer Umrüstung, es sei denn, der neue Vergaser hat eine elektronische Regelung des Kraftstoff-Luft-Verhältnisses, geregelt, nach Angaben eines Abgas-Temperaturfühlers und einer Lambdasonde z.B.

    Ich hatte sogar mal -- mangels Originalteil -- über einen längeren Zeitraum einen Spanngurt um den Lüfter gehabt, hatte prima funktioniert und sogar der TÜV hatte nichts beanstandet,


    Aber ein originales Spannband bzw. eine Nachfertigung ist diesem natürlich vorzuziehen.

    ich würde gerne wissen ob man das ältere Lüfterrad aus Alu des Axiallüfters im neueren Gehäuse ohne Spannband verbauen kann?!

    Egal, welches Gehäuse Du verwendest, ich würde es grundsätzlich nur mit Spannband befestigen. Ich hatte mal ein Lüfterrad mit Gehäuse mitttels entsprechender Bohrung mit Schraube und Mutter befestigt. Es hatte Da war mir dann die Bohrung vom Motorgehäuse abgebrochen. Seit dem wird das Lüfterrad bei mir nur noch mit Spannband angebracht. Unabhängig davon, ob aus Alu oder aus Plaste.besteht.

    Wird der

    Keinen Prüfer wird das interessieren, wenn er nicht direkt mit der Nase darauf gestoßen wird.

    Das ist einfach ein Ersatzvergaser für ein nicht mehr beschaffbares Neuteil.

    Wie groß ist denn der Unterschied zum originalen Vergaser (neuerer Bauart)?

    Und: Gibt's 'ne ABE bzw. Teilegutachten für den Trabant?


    Bei der Simson weiß ich, dass es da 'nen Bing-Vergaser ganz offiziell als Ersatzteil für den alten BVF-Vergaser mit ABE gibt. Der ist nicht Abnahme- und auch nicht Eintragungs-pflichtig.


    Vielleicht gilt das ja auch für den Mikuni-Vergaser beim Trabanten.

    Nur dass ich auf etwa 70 m über Meereshöhe wohne... und -innerhalb der Staatsgrenzen- fast so weit davon entfernt als nur möglich...

    Für niederländische Verhältnisse ist das Hochgebirge ;)

    DEr höchste Berg auf dem niederländischen Festland ist nicht weit, obwohl der nur zu einem Drittel den Niederländern gehört. :P

    Das war (oder ist es noch ? ) früher lt. StVO Pflicht, dass der Fahrer sein Fahrzeug

    vor der Fahrt auf Verkehrssicherheit zu überprüfen hat.


    Ich habe aber selten beobachtet, dass das in der Praxis geschehen ist.

    Das ist heute noch Pflicht.


    Ich kontrolliere die Lichter auch gelegentlich, jedoch habe ich beim Bremslicht alleine auch so meine Schwierigkeiten, wenn nicht gerade ein Schaufenster hinter'm Auto ist.

    Und wieso hat der Skoda ČSSR-Kennzeichen, wenn das doch die DDR sein soll?

    Das war wohl die TATRA Werksfarbe, in die dann auch die REKO und die Gothaer sowie die Linienbusse der BVB lackiert wurden. Letztere aber Front, Heck und Türen in orange, Seitenwände in hellgrau.


    Die Fahrzeuge der Stadtreinigung waren, wenn mich nicht Alles täuscht in einem anderen Ton, mit etwas mehr gelb-Anteil.


    Zumindest die TATRA-Bahnen außerhalb Berlins waren im gleichen Orange, hatten aber meist keinen schwarzen Zierstreifen. Altfahrzeuge aus Vorkriegs- oder DDR-Produktion hatten in der Republik meist andere Farben.

    In meiner Ausführung geht es ja nur darum, was in der DDR authentische Farbtöne für ältere Automobile sind. Selbstverständlich gab es i m Arbeiter- und Bauernparadies noch andere Industriebetriebe mit eigener Lackiererei. Wer dort gearbeitet hat, der hatte natürlich entsprechend andere Farbtöne zur Auswahl.

    Für mich persönlich muss ein neulackierter Trabant nicht unbedingt die Originalfarbe haben, das hatten die alten, wieder aufgebauten Fahrzeuge in der DDR auch nicht unbedingt.


    Für mich ist nur wichtig, dass es sich um Farbtöne handelt, die in der DDR verfügbar waren, egal ob legal oder illegal beschafft.


    Wer z.B. jemand kannte, der in der 2. Hälfte der 80er im RAW Schöneweide in der Lackiererei gearbeitet hat, der wäre z.B. an Lacke gekommen wie das Dunkelrot und das Hellgrau der Berliner S-Bahn sowie das Orange und das Gelb der VEB Berliner Verkehrsbetriebe (Straßenbahn und U-Bahn). Diese hätte man natürlich auch noch mischen können.


    Beim VEB Waggonbau Bauzen sowie im RAW Halberstadt waren dagegen andere Farben verfügbar.

    Hallo Liebes PappenForum!

    Man hört immer wieder von vielen Seiten, das es schwer sei einen Trabant zu fahren. Die meisten erwähnen da die Schaltung und auch das relativ viele Features, die es in neueren Autos gibt, fehlen. Was hat es mit der Heizung auf sich? Habe da gehört, das diese komplett anders funktionieren soll als bei "konventionellen" Autos. Was meint ihr? Wie schwer ist es einen Trabant zu fahren und braucht es dafür viel Übung, oder geht es Ruck-Zuck und man hat es sofort drauf?

    Liebe Grüße, Luke!

    Hi Luke!


    Wie schwer es für dich ist, das hängt unter Anderem von Deiner Muskulatur ab. Der Trabi hat keine Servolenkung und auch keinen Bremskraftverstärker. Die Servo braucht er auch nicht bei dem kleinen Motörchen, was die Bremse angeht, ist da aber Drauftreten angesagt, um das Auto zum Stoppen zu bringen. Du musst wissen, dass der 2-Takter praktisch keine Motorbremse hat. Im 4. Gang sowieso nicht, da Dieser über einen Freilauf wie die Hinterradnabe eines Fahrrads verfügt, aber auch in den anderen Gängen ist die Bremswirkung des Motors deutlich geringer als beim 4-Takter. Zudem solltest Du eh nur sparsam davon Gebrauch machen, da -- gerade bei längeren Bergab-Fahrten -- der Schmierfilm abreißen kann, da wenig Benzinzufuhr = wenig Ölzufuhr bedeutet.


    Was die Schaltung angeht, da gewöhnst Du Dich schnell dran.

    Und die Heizung? Die wärmt, das soll sie ja schließlich auch. Ander ist nur, dass sie nicht das Kühlwasser zum Heizen nutzt, denn das gibt's beim 601er Trabant nicht. Die Kühlluft dagegen wird durch einen Wärmetauscher, der sich um dem Vorschalldämpfer befindet, in den Innenraum geleitet, die Heizleistung ist Drehzahlabhängig, da der Motorventilator die Luft an den Motor vorbei bis in die Fahrerkabine bläst.

    So gesehen ist der Reisebus die beste Lösung, Drosselklappe voll auf, Feuer frei. 😃

    Damit hab ich bisher noch keine Erfahrung gemacht, offiziell fahren die ja auf der Autobahn 100 k/mh, manchmal habe ich aber den Eindruck, die fahren 100 mph.


    Aber mit dem Fahren hinter'm Fernlaster hatte ich bisher gute Erfahrungen, Motor braucht auch nicht all zuviel arbeiten, ähnlich wie die Fahrt über die Fernstraßen (nicht Autobahnen der DDR.