Beiträge von Trabant 601-E

    Mal zur Info, mein guter Elektrotrabant läuft nach wie vor hervorragend. Letztes Jahr bin ich 4000km elektrisch gefahren. Bisher keine Einbußen in Reichweite, bzw. Akku Kapazität-> Mein selbstgebaute Balancer funtkioniert recht gut ;-) Der erste Kohlebürstenwechsel war jetzt auch fällig, da werd ich noch mechanisch was optimieren, damit das ganze wartungsfreundicher wird. Im April ist wieder Tüv, ich bin gespannt, was die Bremsen über den Winter so machen, hab ja Saison Kennzeichen und darf erst ab April wieder fahren.
    Also elektrisch fahren macht mir nach wie vor Spaß, kann ich nur empfehlen, ist auch ne recht gemütliche Angelegenheit ^^

    ALso ich schaff auf der Geraden 75km/h. Energie kannst dir ja ausrechnen ;) LiFePo Akku hat 3,3V * 22 Zellen = 72,6V Fahrspannung. Die Zellen haben 160Ah Kapazität. Gibt dann nach (72,6V*160Ah)/1000=11,6kWh gespeicherte Energie.
    Mehr Fahrspaß wird hier aber dann auch sehr schnell sehr Teuer. Ich find meine Lösung ist die ökonomischste in der Preis Leistung ;-).


    Schalten geht ganz einfach, bisschen Synchrondrehzahl anfahren (mit dem Gaspedal), Synchronring bisschen schleifen lassen und Gang rein. Ist nicht ganz so dynamisch wie mit Kupplung, dafür mechanisch einfacher, und funktioniert echt gut.

    Hallo, dann meld ich mich auch mal wieder zu Wort :)


    Eigentlich hab ich ja schon alles mal irgendwo geschrieben, aber die Umbaukosten belaufen sich auf ca. 8000-9000 Euro, jeh nach dem, was man kann, und wo man sich benötigte Teile "besorgt". Ohne die Möglichkeit mal eine Platine zu ätzen, zu schweißen, oder sich ein Stück Alu zurecht zu feilen, oder was zu drehen, kann es schnell teuerer werden. Kurz gesagt, mit kleinem Budged gehts nicht.
    Wobei, man kann den Trabant auch elektrifizieren, indem man ein 2 parallel geschaltete reihenschluss Motoren rein bastelt (aus nem Gabelstapler oder so), und mit Autobatterien als Energiespeicher rum fährt, aber damit wird man garantiert nicht glücklich (Stichwort kurze Lebensdauer der Komponente, und schlechter Wirkungsgrad).


    Als Motor empfehle ich immernoch den PMG 132, fährt bei mir bisher ganz gut, wer mehr Leistung (>10 kW) brauch, muss dann eben einen stärkeren Motor kaufen. Auch hier würde ich die Firma Perm empfehlen (ohne jetzt Werbung machen zu wollen, aber der Motor ist einfach mal gut). Und auch als Akkus würde ich nach wie vor LiFePo Akkus verwenden.


    Ich habe im übrigen jetzt die 1000km geknackt, immernoch ohne ausfälle. Das System was ich mir da zusammen gebastelt hab läuft erstaunlich zuverlässig ;-)


    Übrigens fahre ich mit Getriebe, aber OHNE Kupplung. Wer sich mal ein Getriebe angeschaut hat, der weis, dass das problemlos funktioniert, wenn man etwas Gefühl beim Fahren an den Tag legt. Optimaler weise wäre dann ein Drehzahlmesser am Motor, mit dem man schön die Synchrondrehzahl ablesen könnte, sowas gibt mein Aufbau aber zur Zeit noch nicht her. Villeicht überleg ich mir da mal noch was, aber es geht wie gesagt auch so, mit etwas Gefühl.


    Zum Energieverbrauch: Ich fahre als Langstreckenfahrzeug einen Dacia Logan mit Benzinmotor. Und ich habe mal die Verbräuche von meinem E-Trabi und dem Dacia verglichen. Der E-Trabi brauch für die selbe Strecke nur ca. 1/5 der Energie, und somit natürlich auch nur einen Bruchteil der Kosten. Und mein System ist vom Wirkungsgrad her garantiert nicht das beste! Schon allein wegen dem Trabi Getriebe.


    Ich hoffe meine Ausführungen helfen jemandem weiter ^^


    Gruß an alle!

    Das ist super, wenn du einen Deal mit dem Prüfer machen kannst, dass du keine EMV Prüfung brauchst! Hab ich auch so hinbekommen, weil sonst wärs alles einfach unbezahlbar gewesen. War bei mir auch so, mit den Konformitätserklärungen hat er mich durch gewunken. Der trick mit dem Ladegerät und dem BMS war, alles einfach nach der Zulassung einzubauen ;). Aber einflüsse auf die EMV hat das BMS eh nicht, da da nix taktet und nur Ströme im µA Bereich fließen, ist nur eine rein analoge Überwachung der Zellenspannung. Und der enthaltene Balancer und das Ladegerät laufen ja nur, wenn das Fahrzeug steht und an der Steckdose hängt (sprich nicht im Fahrbetrieb).

    Guten Morgen!


    Als Motor habe ich einen PMG 132 der Firma Perm-Motor verbaut (kommen aussm Schwarzwald) und die Akkus (22 LiFePo zellen mit jeweils 160 Ah von Thundersky) habe ich bei der Smiles AG gekauft. Die findest du in Aub / Bayern (http://www.smiles-world.de/). Die haben auch den City EL entwickelt und verkaufen den da auch. Genauso bekommst du da auch Ersatzbürsten für den PMG 132 und auch den Motor selbst.
    Als PWM Steller hab ich den Curtis 1209 im Einsatz (günstig bei Ebay erstanden), aber wenn es das Budget her gibt kannst du gleich nen fetten 4-Quadranten Steller kaufen, für die Rekuberation (hab ich jetzt nicht). Was du als Steller nimmst, ist am Ende egal, solang er deine Erwartungen erfüllt.


    Für die Akkus wirst du auch ein Ladegerät und ein BMS brauchen, beides hab ich mir selbst entwickelt und gebaut. Gekauft wirds nochmal richtig teuer.


    Achte bei den Komponenten darauf, das alles eine Konformitätserklärung vom Hersteller besitzt (haben z.B. die Alltrax PWM Steller nicht).


    Den PMG132 lasse ich mit ca. 10kW dauerleistung laufen (mit extra Kühlung dran). Wenn du ihn im Nennbetrieb nimmst (ca. 7kW) machts fahren keinen Spaß, also der Trabi brauch 10kW minimum.


    Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen :)

    Genau! Zum einen die Umsetzung, das ist wirklich am einfachsten, wenn man die Kupplung weg lässt, und auf den Achsstumpf der aus dem Getriebe kommt einen Elektromotor anschließt. Außerdem ist auch zu beachten, dass nicht nur der Motorstrom dauerhaft überschritten werden darf. Auch der erlaubte Maximalstrom aus dem verwendeten Akku ist zu begrenzen, und jeh steiler der Berg wird, desto schneller erreicht man diese Grenzen. Dann lieber mit 40kmh einen steilen Berg erklommen (im 2. Gang), als die teuren Akkus, bzw. Motor, zerschossen (weil mans im 4. Gang, bzw. zu harter Übersetzung, versucht).

    Hey, ich betreibe meinen Elektrotrabant nunmehr seit ca. 600km ohne technische probleme. Hatte auch einen 601er BJ 87 als Basis. Das Getriebe würde ich unbedingt drin lassen! Ist manchmal doch recht nützlich, wenn es steil Berg auf geht.


    Reichweite ist bei mir 80-90km, jeh nach fahrweise und Streckenprofil. Und machbar ist es auf jeden fall! Auch mit Tüv.

    Also ich fahr ja auch Elektrotrabi, und ich hab nix umgebaut, wüsst auch nicht, was das bringen soll? Hab alles beim Trabi so gelassen, nur den Motor rausgebaut, und meinen Elektromotor an das Getriebe über eine Klauenkupplung befestigt. Die 4 Gänge blieben wie beim Original erhalten und ich kann knapp 75 kmh fahre, liegt nicht an fehlender Leistung, das ist einfach die maximaldrehzahl des Motors bei der gegebenen Spannung, und auch voll in Ordnung. Würd mit dem Trabi garnicht schneller fahren wollen ;-)


    Gruß


    Leo

    Als ich meinen Wagen von meiner Mutter auf mich umgemeldet habe, brauchte ich neue Kennzeichen, da der Landkreis mittlerweile von TO auf TDO umbenannt wurde. Begründung war, dass es ja das ziel ist, die alten TOs weg zu bekommen. Und da ging kein Weg dran vorbei, und ich musste wieder teure Kennzeichen kaufen :\

    Mit dem Wilden Robert bin ich seiner Zeit immer zur Schule gefahren ;) Von Mügeln nach Oschatz und zurück. Ich persönlich hätt lieber den Bus genommen (weils wesentlich schneller war als die Bimmelbahn), aber irgendwie wurden die Mügelner Schüler gezwungen mit der Bahn zu fahren, um die zu fördern. An genaueres kann ich mich nicht erinner, war ja noch klein ^^
    Gemacht haben die wirklich viel, stellenweise den Bahndamm erneuert, und die Haltestellen modernisiert. Mal abgesehen vom nostalgischen Charakter kann man da aber wirklich was sparen, weil der Bus fährt ja auch, also warum 2 Verkehrsmittel betreiben, wenn auch eins den Dienst leistet?


    Aber gibt es da nicht sowiso einen ortsansässigen Verein, der die Bahn zum Spaß betreibt?