Posts by Friesentrabbi

Hallo zusammen,

in Kürze steht ein größeres Update der Forensoftware an. Da der Umfang noch nicht genau abschätzbar ist, wird das Forum einige Zeit (Stunden/Tage?) offline sein.
Das Installieren des Update wird aus zeitlichen Gründen kurzfristig und ohne weitere Ankündigung geschehen.

Vielen Dank für Euer Verständnis,

Jan

    blauer Klaus 2 , es gibt eine große Ausstellungswiese und mehrere Campingbereiche. Wir haben ja primär über die Austellungswiese gesprochen und nicht darüber, dass allen nicht originalen Fahrzeugen die generelle Zuffahrt zur OMMMA verweigert wird.


    Solange Tuningfahrzeuge oder auch die Ratten beladen mit Sperrmüll (wobei nicht nur Ratten mit Sperrmüll beladen sind :S) in der Minderheit bleiben, ist eine Zufahrtsverweigerung auf diese überhaupt nicht nötig. Auch eine Trennung ist nicht praktikabel und müsste auch gar nicht sein. Wäre mMn auch zu viel Aufwand für die Ordner, da Lücken bei einem großen Andrang schnell geschlossen werden müssen.


    In den Campingarealen ist es überhaupt kein Thema, vom Veranstalter her zu trennen und schon gar nicht, irgend einen Ostmobilfahrer nicht dort hin zu lassen. Selbst Westbleche haben Zuffahrt. Klar kann es da mal die eine oder andere Truppe geben, die nur ein Ressort besetzt. Aber sonst finden sich ja Gruppen oder Clubs von Fahrern gern mal zusammen, die verschiedene Trabantzustandsformen in sich bergen, sich aber gut kennen und ein schönes WE miteinander verbringen möchten. Und hier sollte man niemanden ausschließen. Bunt gemischt ist hier sowieso am schönsten, da findet man schnell mal Gesprächspartner.

    Und es ist ja wohl keineswegs überraschend, dass nun hinterher ebenfalls öffentlich darüber geredet wird. Das muss man dann schon irgendwie aushalten.

    Nee, Steffen, tut mir leid, aber so einfach ist die Sache eben nicht. Auch wenn die Betreffenden freiwillig mitgemacht haben, auch unter Inkaufnahme vielerei hinterher geworfener Kritik, möchten diese sicherlich nicht "geshitstormt" werden. Jetzt war das in diesem Faden nicht ganz so heftig un klar muss man durchaus auch was aushalten können. Aber alles hat seine Grenzen. Empathisch waren die negativen Reaktionen allerdings vielfach trotzdem nicht.


    Es handelt sich um real existierende Menschen, in deren Lage man ruhig mal versuchen könnte, sich hineinzuversetzten. Daraus ergibt sich ganz einfach die Anwendung der Goldenen Regel: Behandele und beurteile Andere immer so, wie du behandelst und beurteilst werden willst. Mensch, das sind doch unsere Mithobbyisten, die überhaupt nichts Böses im Schilde geführt haben oder der Szene mit Vorsatz eins auswischen wollten.

    Tja - wenn es Teilen der Szene schon egal ist, ..

    Warum denn gleich so dermaßen überspitzen?


    Ich habe hier nochmal nachgelesen und nicht ein einziger postender Forist hat geschrieben,


    1. dass ihm die Darstellung egal ist,

    2. dass man möchte, dass die Medien Müll über den Trabant fabrizieren sollen,

    3. dass ihm die Qualität genügt und dass das auch für andere Menschen gilt.

    Herzlich willkommen blauer Klaus 2 und viel Spaß und vor allem Erfolg beim Restaurieren. Das Whims bietet sich als sinnvolle Ergänzung zum RepHandbuch sehr wohl an. In Deinem Falle diese Ausgabe Whims 1990.


    Alter Schwede, wie teuer diese Bücher geworden sind 8|. Habe noch das günstigste rausgesucht.

    Keine Frage, Du hast Recht Deluxe , es geht zu Lasten des Trabant. Ich kann mich aber gar nicht erinnern, wann das mal nicht der Fall war. Irgendwann in jedem Bericht und jeder Doku kommt es letztendlich immer mindestens zur Sprache, wie rückständig der kleine Kerl denn schon ab Beginn der 70er war.


    Ich kann mich da noch an die 90er Berichterstattung über das ITT erinnern, die vielfach als Verballhornung zu bezeichnen ist. Gleiches gilt mMn für die GTG-Filme (auch wenn ich hier an einem Kult kratze). Oder dieser unselige Prof. Danner (die Älteren wissen wer das ist), mit seiner Anti-Trabant-Propaganda Anfang der 90er (Crash-Tests mit nem P50, Abgasverhalten) in den Printmedien, wie zB Autobild oder Superillu [!!] (er wurde ja noch widerlegt). Gut weg gekommen ist der Trabant dabei nie. Dagegen ist diese Seifenoper noch Kinkikram. Aber auch das ist vmtl. Ansichtssache.


    Aber ja, wünschenswert wäre mal eine richtig gut recherchierte Doku über die heutige Ostmobilszene mit all ihren Facetten und unter Beratung derselben. Aber vlt. ist das den Produktionsfirmen einfach zu kostenintensiv, weil zB zeitaufwändiger. Schade ist es zB, dass Eure Tour, Deluxe , mit dem Niva nach Togliatti nicht filmisch-dokumentarisch begleitet wurde. Obwohl natürlich auch belastend für die Fahrer/Mitfahrer und birgt eben als Roadtripdoku auch Gefahren für die Ostmobilszene.


    Welche nachhaltige Wirkung wird diese Seifenoper denn überhaupt haben? Auf die Welt außerhalb der Szene hat das Ganze vmtl. eine geringe Halbwertszeit. Und innerhalb? Im Moment große Aufregung. Aber bald hat keiner mehr die Muße, sich weiter aufzuregen. Unsere duroplastene und blechernen Schützlinge und der ganz normale Alltagswahnsinn benötigen die Zeit viel dringender.

    Ich habe beide Folgen gerade in der Mediathek geschaut. Mein allererster Eindruck: Ich habe bzgl. unseres Hobbies schon wesentlich schlechter produziertes Filmmaterial, inkl. saudummer Kommentare gesehen und gehört. Und ich finde die Protagonisten durchaus sympathisch. Und Kami - allerdings in Unkenntnis ihrer Person - scheint mir überhaupt ein wenig "nah am Wasser gebaut" zu sein, so dass mich die Tränenausbrüche nicht weiter wundern oder großartig stören. Dass eine Kamera genau da natürlich besonders gern hingehalten wird, verwundert ebenso wenig. Es hätte aber in der Intensität nicht sein müssen.


    Da waren drei, so sieht es zumindest aus, Alltagstrabant unterwegs. Gut, auch die sollten vor einer langen Fahr mal gründlich durchgecheckt werden. Ob das vorher gemacht worden ist oder nicht, entzieht sich mindestens meiner Kenntnis. Fakt ist aber, dass Schei..e immer mal passieren kann. Und nicht jeder Trabantfahrer ist gleich ein Profischrauber (dazu zähle ich auch nicht). Ich werde diesbzgl. die Kirche mal schön im Dorf lassen. Auch ich kontrolliere zB meine Spritzufuhr insgesamt zwar regelmäßig. Aber ist das eine Garantie, dass sich nicht doch mal was im Tank löst, das die Zuleitung verstopft? Ich werfe da sicherlich nicht den ersten Stein.


    Jetzt kann man sich sicherlich darüber streiten, ob man nicht ein Profischrauberteam mit penibel gewarteten, evt. sogar neu aufgebauten Fahrzeugen für eine solche Unterhaltungssendung hätte nehmen sollen. Eben um die Ostmobilszene insgesamt nicht zu blamieren oder zu beschämen. Das finde ich aber zu weit hergeholt, weil man Murphys Law sowieso nicht verhindern kann.


    Menschen und Mitbürger, die unserem Hobby nicht zugeneigt sind, werden damit auch nicht überzeugt, evt. vorhandene Klischees über Bord zu werfen. Sollten sie sich abfeiern, weil sie sich durch diese Sendereihe bestätigt fühlen, dann ist das so. Und diejenigen, die dem zugeneigt sind, müssen dann selbst beurteilen, ob sie die ganze Szene in die Sippenhaft nehmen oder eben nicht.


    Einzig allein das lange auf die Pannen herumreiten hat mich gestört. Denn ehrlicherweise muss man konstatieren, dass es wirklich nur Kleinkram war und kein kapitaler Schaden. Es gab vlt. zu wenig "Story", die man sonst hätte verwursten können. Klar fehlte auch ein deutlicher Hinweis, dass viele Fahrer ohne Probleme lange Reisen mit ihrem Trabant machen.

    Leider hat die Aufweichung und passive Akzeptanz für eine schleichende Zunahme von bspw. metallicfarbenen Werbeträgern mit Baumarktrandkappen und tiefen pseudooriginalen Grossglanzfelgenfuhrwerken zugenommen

    Jetzt weiß ich aber zumindest, was für Dich Bastelbuden sind. Und diesbzgl. bin ich der gleichen Meinung. Solange die originalen bis annähernd originalen und DDR-zeitgenössich-zerbastelten Fzg. noch in der Überzahl sind, bin ich zufrieden. Es darf aber auf keinen Fall zu einem Tuningtreffen ausarten. Dazu gehören mMn auch die auf Ratte gestylten Fzg., von denen ich aber keines gesehen habe. Meintest Du diese mit Abstinenz?


    Aber die Geschmäcker sind eben auch verschieden. So steh ich auch nicht auf zwar total original aber überrestauriert (im Sinne von werksneu - oder neuer). Dem Wagen soll man sein Leben auch durchaus ansehen dürfen.

    Da nehmen mit Verlaub einige Bastelbuden wertvollen Platz weg.

    Und wo ist da die Grenze?


    Und was ist denn eine Bastelbude? Eine räudige Möhre oder ein total vertunter Tieflieger mit 120 PS - Motor? Oder der verschleiß-offensichtliche Alltagsbolide?

    War wieder ein schönes Treffen. Das Wetter war auch nicht so schlimm, wie ich es befürchtet hatte. Jede Menge schöne alte Kfz gesehen. Und ja, es war bedeutend mehr los als die letzten 2 Jahre. Nächstes Jahr auf jeden Fall wieder.


    Aufgefallen ist mir allerdings, dass die Dixies reduziert wurden. Oder kam mir das nur so vor? In unserer Ecke - hinten zwischen Kinoplatz und Wildgehege - waren es letztes Jahr noch doppelt so viele. Aber es ging schon irgendwie.

    Die Schreiber der "Zufriedenheit" gehören nach meinem persönlichen Kenntnisstand eher zu den "bundesdeutschen Durchschnittsverdienern im 1-Rentenpunkt-pro-Jahr-Bereich", die entweder per BAT, Tarifvertrag oder "Westlohn oberhalb des Mindestlohnes" bezahlt werden.

    Das würde ich nicht so pauschal stehen lassen. Ich kenne von Berufs wegen viele dieses Klientels, die eben nicht gerade zufrieden sind. Das hat natürlich verschiedene berechtigte aber auch unberechtigte Gründe. Die Zufriedenheit an sich ist ja nunmal ein sehr subjektiver Wert und ist abhängig von der jeweiligen Persönlichkeit und dessen Entwicklung.

    Psychisch geht niemand genesen aus so einem Autobahn-Unfall hervor. Da hilft keine Schönrederei, das ist ein Schicksalsschlag den man einstecken muss. Ich wunderte mich hier schon paar mal darüber, wie das so herunterspielt und auf die leichte Schulter genommen wird, ...

    Was Du nicht begriffen hast: Wenn ich zB jemandem gute Genesung wünsche und dabei für diesen hoffe, dass das folgenfrei geschehen möchte, hat das natürlich erstmal überhaupt gar nichts mit der Realität zu tun. Und das muss es auch nicht. Ich weiß nämlich insbesondere in diesen Fällen nicht, wie schwer die Verletzungen sind. Ich bringe jedoch aus meinem Innersten zum Ausdruck, dass ich den Verunfallten erstmal nur das Beste wünsche, in physischer wie auch in psychischer Hinsicht..


    Das hat etwas mit einem menschlichen Miteinander und einer Art Ausüben einer mitmenschlichen Empathie zu tun. Grundvoraussetzungen für ein soziales Zusammenleben in einer Gesellschaft, auch wenn sich Menschen dabei nicht persönlich bekannt sind. Und dabei sind mir persönlich irgendwelche Fallbeispiele "hätte/wäre/könnte" total egal.


    Denke bitte bei aller persönlicher Betroffenheit Deinerseits darüber nach, wenn Du das nächste Mal andere hier von der Seite anschießt. Unfassbar derlei Verbalausbrüche :cursing:.

    Die Unfallfolgen lassen jedenfalls mutmaßen, daß es so ablief, wie leider schon zu oft: unaufmerksam und mit höchster Geschwindigkeit unterwegs.

    Ist wahrscheinlich. Es könnte evt. auch ein missglücktes Rechtsüberholmanöver - natürlich mit ordentlicher Geschwindigkeit - gewesen sein. Und das wäre dann eher nicht Unaufmerksamkeit, sondern Absicht gepaart mit Unvermögen.


    Unsere Autos lösen auf den Straßen meistens den gleichen Mechanismus bei manch hormongesteuerten Westblechkarossenfahrern aus:
    "Jetzt will ich dem- und anderen - aber mal zeigen, was ein richtiges Auto kann."


    Alles nur erdenklich Gute - vor allem schnelle Genesung - für die Verletzten in Dortmund und Großpösna.

    In der Sache gebe ich Deluxe und den anderen durchaus recht, ich kann nur nicht finden, daß da ein ominöses "System" am Werk ist. Wenn wir ehrlich sind, ist die Welt, in der wir leben, Ergebnis der Wünsche und Vorstellungen der Mehrzahl der Menschen.

    Ja, ich weiß. Das Wort "System" klingt immer nach VT. Mir ist bloß nichts Besseres eingefallen. Aber genau das, was Du beschreibst, ist ja das "System" in dem sich ein Gutteil der Menschheit eingerichtet hat und z.B. und u.a. mit dem Konsumverhalten des Normalos oder mit dem Profitstreben des Managers teufelskreismäßig und zwanghaft am Leben gehalten wird. Alternativlos quasi. Da ist nichts Ominöses dran, sondern eher Offensichtliches. Die Menschheit kommt - wenn überhaupt - da nur raus, wenn irgendein katastrohaler und existenzbedrohender, fast schon -vernichtender, Zusammenbruch eintritt.

    Wollte man wirklich zu einer umweltfreundlichen Verkehrspolitik, würde man sich eingestehen, daß ÖPNV niemals Gewinn bringt, sondern Milliarden kostet, wenn er wirklich die Leute vom Auto wegholen soll. Betriebswirtschaftlich ein Verlustgeschäft - volkswirtschaftlich und gesellschaftlich ein enormer Gewinn, nicht zuletzt für die Ökobilanz.


    Aber wir lassen Bahnlinien verkommen, reduzieren das ÖPNV-Angebot immer weiter und vergessen, was diese (vorhandene!) Infrastruktur unseren Vorvätern einst für Mühe gemacht hat. Lieber bauen wir später neu - mit erneuter Umweltbelastung.

    Aus meiner Sicht der Dinge liegt das Grundübel der grundlegenden politischen Entscheidungen in unserem Land aber auch in Europa und der global erfolgreichen Industrie- und Finanzplatznationen darin begründet, dass keine nachhaltig (ökologisch, ökonomisch, sozial) gesellschaftsrelevante Politik gemacht wird, in der der Bürger (Mensch) im Mittelpunkt steht, sondern bereits seit mehreren Jahrzehnten eine primär wirtschaftskonforme Politik, in der hauptsächlich die Profitmaximierung von Großkonzernen und Finanzunternehmen (Banken) den politischen Entscheidungsweg bestimmen, die gleichzeitig auch noch Global Player sind.

    Dabei sind die Abhängigkeiten den einzelnen Staaten bereits so dermaßen über den Kopf gewachsen, dass man als politische Führung, ganz egal wer an die Macht kommt, sich diesem System kaum mehr entziehen kann. Quasi mit Einzug ins Kabinett ist jeder Ressortleiter bereits zu einem Gutteil korrumpiert, auch wenn diese es evt. zu Anfang noch gar nicht realisieren. Den Rest erledigen die Lobbyisten.


    Einen Ausweg aus dieser Situation? Eigentlich mMn nur die Selbstzerstörung.


    Das ist komischerweise typisch, wenn ältere über jüngere Schrauber reden.

    "Der ist jung und kann keine Ahnung haben".

    Es ist lustig das man sich hier ein Urteil über mich erlaubt ohne mich persönlich zu kennen...

    Ich habe gar nichts davon geschrieben, dass Du keine Ahnung hättest. Das hast Du hinein interpretiert. Ich urteile allein aufgrund Deiner hier hinterlassenen Beiträge und somit Deiner elektronischen Persönlichkeit, die Du hier zum Besten gibst. Und damit kommst Du mMn zum Teil verstärkt altklug bis despektierlich rüber.


    Und das ist keine "konsequente" Schreibweise, sondern mangelnde Fähigkeit im Umgang mit Anderen im eher unpersönlichen Kontext eines elektronischen Forums. Gerade wenn man den Gesprächspartnern nicht direkt gegenübersteht, ist eben ein wenig mehr Fingerspitzengefühl gefordert.


    Mach Dir gegenwärtig, dass Du hier nicht mit Schuljungen kommunizierst, sondern teils mit gestandenen Frauen und Männern, die etwas bis viel mehr Lebenserfahrung haben als Du. Darunter sind einige, die Kinder haben, welche schon älter sind als Du.


    So, jetzt reichts aber. Mach Dein Ding. Schreib heir weiter, wenn Du ernsthaft an anderen Meinungen interessiert bist oder lass es am besten bleiben, falls Du nur Bestätigung brauchst. Viel Spaß und Erfolg (ist ein ehrlicher Wunsch meinerseits).