Posts by Friesentrabbi

Hallo zusammen,

in Kürze steht ein größeres Update der Forensoftware an. Da der Umfang noch nicht genau abschätzbar ist, wird das Forum einige Zeit (Stunden/Tage?) offline sein.
Das Installieren des Update wird aus zeitlichen Gründen kurzfristig und ohne weitere Ankündigung geschehen.

Vielen Dank für Euer Verständnis,

Jan

    Ich misch mich auch mal kurz ein. Seit 1991 bin ich Trabi-Besitzer und fahre seit 1995 regelmäßig mit 4-Takt-Öl und zwar durchweg die empfohlene 1:50 Mischung. Meinen letzten Trabi musste ich 2001 leider beerdigen. Allerdings nicht aufgrund eines Motorschadens, der lief nämlich noch 1-A, sondern wegen der braunen Pest. Meinen jetzigen fahre ich seit 2003 (ca. 45.000 km - Stand jetzt 80.000 km) und der Motor zeigt immer noch die ursrpüngliche Leistung. Ich hatte also keine Probleme aufgrund des Öls und besonders gestunken haben die Abgase auch nicht - konnte zumindest keinen Unterschied zu einem 2-Takt-Ölgemisch feststellen.


    Deswegen schließe ich mich mal Chroms Meinung an: Mit Sicherheit lehne ich 2-Takt-öl nicht ab, würde es u.U. sogar nutzen, und der Weisheit letzter Schluss gibt es zu diesem Thema nicht. Es gibt nur die Erfahrungswerte der einzelnen PF-Teilnehmer. Und meine Erfahrung sagt mir, dass man durchaus mit 4-Takt-Öl im Sprit einen Trabimotor über lange Zeit betreiben kann - nicht mehr - nicht weniger.


    Also, bitte nicht die Köpfe einschlagen ;)

    Das ist echt ne tolle Sache mit den alten Fotos. Da hast Du einen genialen historischen Hintergrund zu Deinem 66er. Bin schon gespannt auf weitere Fotos. Du kommst nicht zufälligerweise aus Westfriesland, oder?

    Hallo Tim,
    wie die anderen könnte ich vor Neid erblassen ;) . Wirklich schöne Flotte. Mir gefällt ebenfalls Dein 73er am besten. Wirf die alten Bremszylinder bloß nicht weg. Es gibt die Firma Mallin, die alte Bremszylinder wieder perfekt aufarbeitet. Sind dann quasi wie neue Originalersatzteile.
    Schau mal hier: http://trabiteam.de/index.php?page=61&lang=de (Drücke dann Buchstaben "M" und die Adresse erscheint).

    :winker: Wo hier gerade das Thema Niedersachsen anliegt, muss ich mich auch mal zu Wort melden. Wohne in Friesland an der Nordseeküste und hier ist pappentechnisch ebenso wenig los auf den Straßen wie im südöstl. Nieders. Auch ich bin kein großer Freund von "typischen" Clubs, hab da auch mal eine nicht so gute Erfahrung gemacht. Ein Schraubertreff wäre aber eine geniale Sache, auch wenn ich nicht gerade der Superschrauber bin. Würde mich sehr freuen, wenn jemand aus der Umgebung hier im Forum unterwegs ist und Interesse an einem Erfahrungsaustausch hat :telefon: :computer: .

    Hallo Jane,
    in dem Falle gibts wohl nur die Lösung, dass Du Dich mit 'nem Rechenschieber hinsetzt und die Kosten gegenüberstellt, sprich
    - Gebühr zum Austragen S-Nr zahlen,
    - evt. noch zwei Jahre mit Saisonkennzeichen fahren,
    - dafür günstig Steuern und Versicherung bezahlen,
    - wenn UW-Zone in Dresden eingerichtet, Gebühren zahlen für die neue H-Abnahme + Ummeldung beim StVAmt,
    oder eben so lassen wie es ist. Gebe zu, die Alternative ist umständlich und wenn Du den Kleinen im Frühjahr erst anmeldest, ist eh ein Vierteljahr verloren. Also ich bin ganz schön froh, dass wir hier aufm platten Nordseelande so'n Fierlefanz mit den UW-Zonen absehbar nicht haben werden .

    Moin, moin,
    die folgenden Infos hab ich mal gegoogelt:
    Mit der erfolgten Abnahme zum historischen Fahrzeug wird in der Zulassungsbescheinigung die Schlüsselnummer 98 eingetragen. Damit ist ohne weiteres keine Anmeldung mit Regel-/Saisonkennzeichen mehr möglich. Ergo muss diese Schlüsselnummer wieder entfernt werden durch die Prüfstelle (oder sonst. anerkannten), die sie vergeben hat. "Zurückrüsten", wie auch immer Du das meinst, muss man gar nichts. Dann ist auch eine Anmeldung mit Regel-/Saisonkennzeichen möglich. Das heißt, der einheitlichen Steuersatz für hist. Kfz von 192,00 EUR ist mit Ausnahme Ab-/Anmelden beim StVerkAmt nicht teilbar und muss für ein ganzes Jahr gezahlt werden, Versicherungen demzufolge natürlich auch. Bei einer erneuten Anmeldung mit H-Kennzeichen ist jedoch eine neue Abnahme fällig.
    Warum wird eine Schlüsselnummer 98 vergeben:
    1. Keine erzwungene Vollabnahme nach 18 Monaten Stilllegung.
    2. Erlaubnis zum Befahren von Umweltzonen aller Art.
    3. Einheitlicher Steuersatz pro Jahr.
    4. Möglichkeit Inanspruchnahme einer Oldtimerversicherung.
    Im Grunde genommen ist dem Staat die Vergabe von H-/07er-Kennezichen u.a. aus finanziellen Aspekten ein Dorn im Auge, nach dem Motto: Wenn schon finanzielle und andere Vorteile für den Besitzer eines hist. Kfz, dann soll auch über ein ganzes Jahr Steuern gezahlt werden. Deswegen wird auf diesem Felde streng reguliert und Bürokratie ausgeübt.
    Meiner Meinung nach lohnt beim Trabi kein H-Kennzeichen, da der einheitliche Steuersatz höher ist als der reguläre. Auch gibt es sehr günstige Versicherungen. Also wirst Du in jedem Fall sparen, wenn Du die Schlüsselnummer wieder entfernen lässt, mit Ausnahme der fälligen Gebühr.

    Man sollte aber auch nicht immer alles schlecht reden. Prinzipiell finde ich es erstmal gut, dass wieder eine unserer geliebten Pappen gerettet wurde und sich demnächst wieder im Straßenverkehr befindet. Der Besitzer hat, mal abgesehen vom eigenwilligen Design, offensichtlich viel Arbeit reingesteckt. Dafür schonmal meinen Respekt.
    Die Sache mit dem H-Kennzeichen erschließt sich jedoch auch für mich nicht. Mit 1964, und auch mit 1980, hat dieser kleine Kamerad soviel zu tun wie A******backen mit Kuchenbacken. Aber der Prüfer sah es, offensichtlich aus Unkenntnis, anders. Wie schon erwähnt wurde, verteuert das H-Kennzeichen sogar noch den Unterhalt.
    Davon jetzt mal losgelöst ist das Design, wie gesagt, eigenwillig aber meiner Meinung nach Geschmackssache des Eigentümers. Wenns ihm gefällt.....
    Da gibts noch ganz andere Beispiele für individuelle Trabiaufbauten.


    at TV P50:
    Meinen Respekt, wenn Dein UNRESTAURIERTER 64er so ist, wie er auf den Fotos aussieht, dann hast Du da ein wirklich schönes Stück. :thumbsup:

    Vielen Dank für den Hinweis auf diese Seite. Dort habe ich nämlich gelesen, dass es kurz- bis mittelfristig schon offizielle DVDs der DDR-Produktionen geben soll. Wär ja schön, wenns klappen würde. :thumbup:

    Hajo
    OK, ich gebe zu, dass die Bilder sehr trist geraten sind. Mag daran liegen, dass der Herr Krone im Februar unterwegs war. Trotzdem hat er diesen Effekt vermutlich schon absichtlich herbeigeführt. Ich denke, dass es in "Straßen der DDR" ähnlich aussieht. Meines Wissens gibt es aber auch kaum wirkliche neuzeitliche Alternativen zu seinen Büchern. Wenn doch, bitte ich dringend um Widerlegung.
    Deswegen finde ich es ja auch wichtig, dass das Leben in der DDR (und nicht nur zur Wendezeit) alternativ visuell dargestellt wird, z.B. so wie es die ehemaligen Bürger dieses Staates selbst gesehen haben. Nur so wäre das Bild für mich authentisch.
    Vielleicht wäre dieses Forum auch ein geeigneter Platz für diese Darstellung. Besonders in Hinblick darauf, dass es sich bei unseren IFA's nicht allein um kultige Spaßmobile handelt, sondern inzwischen um erhaltenswerte, historische und historisch gewachsene Fahrzeuge aus einem nicht mehr exestierenden Staatengebilde.

    Es gibt einige bekannte Serien und Filme des DDR-Fernsehens, welche bereits als DVD zu kaufen sind (zu finden bei Amazon), allein "Polizeiruf 110" gibt es nicht. Es bestehen wohl irgendwelche rechtliche Probleme, welche mir nicht bekannt sind, die eine Veröffentlichung verhindern. Da hilft also nur selbst mitschneiden.
    Im Übrigen halte ich es für bedenklich, hier im Forum nach solchen Filmdateien zu fragen. Auch alte DDR-Fernsehserien unterliegen dem Urheberrecht und diese leigen beim MDR/RBB.

    Ich würde in diesem Falle auf Tiefgang verzichten, wenn die Fotos gut sind. Ich bin dauernd auf der Suche im www nach guten Fotos, die sowohl den Straßenverkehr als auch den Alltag in der DDR dokumentieren - hier hauptsächlich 70er und 80er Jahre und möglichst in Farbe. Hab mich dahingehend auch schon mit reichlich Bildbänden aus DDR-Verlagen eingedeckt, die jedoch nur ein geschöntes Bild abgeben.


    Gerade für uns Altbundesländler, die wenig bis gar keine DDR-Besuchserfahrung haben (wie ich), ist es interessant nachzuvollziehen, in welchen Alltags- und Verkehrsmilieus unsere Fahrzeuge und auch die Menschen einst involviert waren. Es gibt die eine oder andere Seite, wo man durchaus was finden kann, jedoch habe ich diese auch schon abgegrast. Wäre schön, wenn man hier im Forum in einer Downloadecke Fotos aus der Zeit von den Mitgliedern sammeln könnte. Dürfen dann aber nur Privatfotos sein, sonst gibts ja wieder Ärger mit den Urheberrechten.

    Bin in diesem Thread auf das Buch "Plaste, Blech und Planwirtschaft" gestoßen. Hört sich bei Amazon schon ziemlich genial an. Werd mir das Werk auf jeden Fall noch zulegen. Allein die Seitenzahl und die Kritiken lassen hoffen, von der Oberflächlichkeit vieler Bucherscheinungen zu diesem Thema mal wirklich in die Tiefen einzusteigen. Freu mich drauf. :top:
    Neben vielen hier schon erwähnten literarischen Werken habe ich bei mir noch ein Gemeinschaftswerk von Michael Krone und Peter Kirchberg im Regal gefunden: "Dixi-Horch-Trabant & Co" aus dem Jahr 1990. Hier hat Kirchberg die mittel- und ostdeutsche Autombilfabrikate vor und nach den Kriegen dokumentiert. Vor den Texten wurden jeweils zu den einzelnen Regionen die sehr eindrucksvollen s/w Photos von Michael Krone gestellt, die er kurz nach der Wende Anfang 90 gemacht hat und Straßenszenen zeitgenössisch und ungeschminkt darstellen. Ist nur noch gebraucht zu bekommen und kostet zwischen 23,50 und 42,00 EUR (Booklooker und Amazon).
    Kennt jemand dieses Werk und kann Vergleiche ziehen zu Krones "Straßen der DDR"? Wäre interessant zu erfahren welche Unterschiede es gibt, da das neue Buch wesentlich mehr Seiten enthält, sich also der Kauf lohnt.

    Seit einiger Zeit sind unter meinem 601er, BJ 90, ebenfalls Ölspuren auf dem Hof augetreten und es roch nach jeder Fahrt recht deutlich und auch eindeutig nach Getriebeöl. Ich habe dann festgestellt, dass die Tropfen sich am Getriebe immer auf der Fahrerseite ihren Weg über den Bereich Tachoantrieb/Entlüftung/Kontrollschraube und schließlich Auspuffrohr auf den Boden suchen. Habe den Bereich gesäubert, bin eine Strecke gefahren und hab dann noch mal nachgeschaut. Festgestellt habe ich, dass das Öl aus der Verschlussscheibe unterhalb der Entlüftungskappe austritt. Hab diese Scheibe gründlicher freigekrazt und sah, dass diese Scheibe schoneinmal von meinem Vorbesitzer äußerlich abgedichtet wurde - er hat dabei noch ordentlich gekleckert, da noch ein paar Spuren der Dichtmasse darunter am Getriebe kleben blieben. Diese Dichtmasse ist hart und hat sich offensichtlich gelöst.
    Meine Fragen dazu:


    1. Wie sind diese Verschlussscheiben werkseitig abgdichtet worden?
    2. Ist es ausreichend diese Scheibe erneut einfach nur abzudichten?
    3. Wenn ja, welches Dichtmittel ist zu verwenden?
    4. Wenn nein, wie löse ich dieses Problem?