Posts by Pit Dralon

    Mit Notlösung meinte ich den Ausbau des Pedals, wenn ich es nicht schaffe, den Haken bei eingebautem Pedal auszuhängen.


    Mit Trick meinte ich, es doch irgendwie zu schaffen, den Haken auszuhängen, ohne das Pedal auszubauen. Ich erinnere mich daran, dass man das machen kann. Wenn man weiß wie, ist es wohl ganz einfach.

    Wär ne Notlösung.

    Aber sehe solche Sachen auch als Herausforderung.

    Verrätst Du mir den Trick?


    WHIMS geht auf das Haken-Problem leider gar nicht ein. Und der Tip dort von wegen Hülse aufschlitzen war glaube ich auch meine Lösung vor einem Jahr. Wie langlebig das war, sehe ich jetzt. Alu taugt dafür nicht genug - bei Stahl hätte ich da keine Bedenken.

    Kupplungszug oben am Widerlager/der Hülse nach innen durchgerutscht?

    Bingo, das war's.

    Die Aluminiumhülse hats total zerschossen, und dort ist dann die Zughülle durchgerutscht.


    Ersatzzug liegt auch schon da, aber seit ner Stunde fummel ich jetzt am alten Zug rum und bekomme den Haken nicht ausm Loch des Kupplungspedals. Ich kann mich erinnern, dass ich daran schon einmal verzweifelt bin. Wie ist die Lösung ohne Demontage des Hebelwerks?


    In irgendeiner Stellung von Pedal ... / Haken ... HILFE!

    Hallo,


    ich habe nen ATM bekommen.

    Das Motorgehäuse hat die Nummer 65-219837.

    Die Zylinder haben unterm Auslass 3 Kühlrippen, den 12mm-Fuß und das Gussdatum 4/78.

    Angebaut waren eine Kontaktzündung, 6 Volt-Aggregate und ein 28 HB 2 Vergaser (was natürlich alles nichts sagen muss).


    Ich möchte ihn umrüsten auf 12 Volt, die EBZA und den 28 H 1-1.


    Jetzt meine Quizfrage:

    Welche Mischung sollte ich verwenden?

    Fahre nie über 90 km/h.


    Danke, Gruß

    Kupplungszug oben am Widerlager/der Hülse nach innen durchgerutscht?

    In diese ~Richtung geht mein Verdacht auch.

    Vllt bin ich 1 Jahr lang unbemerkt mit am Pedal falsch eingehängter Zughülle rumgefahren. Also dass die Bowdenzughülle nicht richtig im Loch an der Spritzwand saß. Wenn es jetzt erst reingerutscht ist, hätte ich plötzlich ca. 15mm mehr toten Weg, was sich beim Kupplung durchtreten genauso wie eine Fraktur anfühlt.

    Hallo,


    meine Kupplung ist plötzlich ausgefallen.


    Anfahren, 2. Gang, dann beim Kuppeln für den 3. Gang trete ich plötzlich ins Leere.

    Bin dann ohne Kupplung die letzten 2 km nach Hause gefahren (zum Hochschalten Drehzahl fallen lassen, zum Runterschalten Zwischengas, bei Ampelgrün im 1. Gang Anlasser ... geht ja alles notdürftig, wenn man die Technik erfühlt).


    Dann zur Fehlersuche:

    Kupplungszug nicht gerissen, oben und unten eingehängt ... also weitersuchen!

    Motor ausgebaut, Kupplungsgabel, Feder und Druckring alles intakt.

    Kupplungsautomat auch, Lamellen gleichmäßig, Kupplungsscheibe selbst auch, Belag gut, noch weit von den Nieten entfernt.


    Hat jemand ne Idee?


    Gruß, Pit

    Damit hier keine Missverständnisse aufkommen:

    Ich möchte nicht das gerissene Gehäuse reparieren.

    Der Motor dient mir als Anschauungsobjekt, um den genauen Aufbau der Teile kennenzulernen.


    Die Frage wegen der Drehschieber Dichtfläche habe ich gestellt, um ein Gefühl für "geht noch" und "zu arg" zu bekommen.


    Die Frage bzgl. der Passstifte könnte wichtig sein, wenn ich aus mehreren Gehäusehälften die besten auswählen möchte.

    Hab jetzt mal - einfach zum Spaß - einen alten Schrottmotor geöffnet, um mich mit den Innereien vertraut zu machen. Er hat einen Schaden am unteren Pleuellager von Zylinder 2, und einlassseitig einen Riss in der unteren Gehäusehälfte.

    Jetzt hab ich einfach mal eine Drehschieber Dichtfläche fotografiert. Sie ist - vermutlich durch das defekte Lager etwas in Mitleidenschaft gezogen. Wäre das wohl noch im Bereich einer vertretbaren Toleranz, solange es nicht bis an die Eintrittsöffnung vom Einlasskanal ragt?

    Und wie ist das mit den Passstiften der Gehäusehälften? Sind die immer etwas individuell, so dass 2 Hälften immer zunur zusammen passen?

    Naja, mit dem grünen Kabel steht so im WHIMS drin.

    Erklärt das, warum ich anstelle 12V / 0 V eben 12V / 6V als Messergebnis bekam?

    Kann ich das Steuerteil als Fehlerquelle abhaken?


    strobo ist gut und schön, aber man sollte vorher mit der Uhr kontrollieren ob die Markierungen der riemenscheibe passen. Nicht das man danach einstellt, und dann ist die Welle nen bisschen verdreht. Eigentlich reicht für die ebza ne messuhr zum einstellen aus.

    Okay, für den OT-Vergleich mit der Abb. 2.85 würde meine Uhr ja locker reichen; für mehr ist deren Schubstange halt zu kurz. Und ZZP demnach also 21° vor OT, was 3° nach Gehäusetrennfuge wäre?

    Heute mich zur Ablenkung mal mit der Zündanlage beschäftigt, bzw. beschäftigen wollen.


    Die Funktionsprüfung der Gebereinheit gemäß WHIMS (Kap. 2.7.4., S. 93) war erfolgreich - Spannung wechselte zw. 12V und 0.

    Aber die Werte des Steuerteils kann ich nicht bestätigen. An den Zündspulen wechselt die Spannung (schwarzes Kabel gegen abgezogenes grünes Kabel) zwischen 12V und 6V. Sollte das evtl. ein entscheidender Punkt sein, das Steuerteil als Ursache auszumachen?


    Dann wollte ich den Zündzeitpunkt mittels OT-Meßuhr überprüfen, musste das aber abbrechen, weil der Druckstift nicht lang genug ist. Bekomme nur ca. 1,5 mm auf die Skala. Wäre dann ein Strobo die nächste Wahl? Müsste mal im Ort rumfragen, wer sowas hat.

    Hallo wieder,

    am Wochenende war wieder Schrauben angesagt.

    Samstag den Motor rausgebaut, Schwungscheibe usw. ab und erstmal alles saubergemacht. Das Motorgehäuse war schwungradseitig ziemich versifft, was mich zuversichtlich machte, dass dies von der fehlenden zweiten Tellerscheibe kommt. Außerdem war hinter dem Gussring keine Dichtung.


    Also alles saubergemacht, vollständig und in der richtigen Position eingebaut (die Tellerscheiben so >=====< gegeneinander), Wellenring rein, Gussabdeckung mit Dichtung, Schwungscheibe Kolbenringe um 180° versetzt und eingefettet, Kopplung + Automat drauf, und dann wieder eingebaut.


    Ich war ziemlich fertig, dass das Ergebnis genau das gleiche wie zuvor war. Der kupplungsseitige Zylinder wird eher mitgeschleppt, setzt hör- und spürbar erst bei höheren Drehzahlen und Gasgeben ein. Wenn ich dann vom Gas gehe und gleichzeitig die Kupplung trete, dreht der Motor noch 1-2 Sekunden auf gleicher Drehzahl, bevor er runtergeht. Im Standgas würde der Motor ausgehen.


    Was sollte ich als nächste Verdächtige ins Visier nehmen? Doch mal den Zündzeitpunkt? Die Drehschieber (was könnte da falsch sein?), die Kurbelgehäuse-Innenflächen zu den Drehschiebern hin?

    Gut, dann werde ich den neuen bei Gelegenheit nochmal ausbauen müssen, den zweiten Tellerring einbauen, und dann hoffen, dass er so sauber läuft.


    Bis hier danke ich euch allen schon mal für die Hilfe.

    Allerdings hattest du bereits die Variante mit Kolbenring-Abdichtung beschrieben.

    Ja, hab 2 Kolbenringe auf der Rückseite der Schwungscheibe.


    Unter der Flanchplatte sollte sich aber eine Dichtung befinden.

    ist da :)

    @ Crazy-Kaktus:


    Du hattest natürlich vollkommen recht. Ich hab heute am alten Motor die Schwungscheibe und den Abschlussdeckel demontiert. Dabei konnte ich aber nicht nur die richtige Einbauposition der Tellerfedern sehen, sondern auch eine in drei Teile zerbrochene Wellscheibe (s. Foto).


    Wenn ich mich recht entsinne, habe ich bei meinem "neuen" Motor nur 1 Tellerfeder eingesetzt. Würde das wohl die mutmaßliche Undichte erklären?


    Und zur Wellscheibe: Im WHIMS ist die auf den Abbildungen nicht zu erkennen. Im Text unter Abschnitt 2.3.4.4. Punkt 12 wird von einem Dichtring gesprochen. Sollte das wohl das sein, was du als Wellscheibe bezeichnet hast, und was in meinem alten Motor zerbrochen ist?

    Hätte jemand die Freundlichkeit und Möglichkeit, mir hier mal ein Explosionsfoto der relevanten Teile auf der Kupplungsseite hier zu posten?

    Also ab Kugellager, auch in Reihenfolge des Einbaus bitte.

    Die WHIMS-Abbildungen find ich etwas ungenau / unübersichtlich. Danke :D

    Da is doch was Murks. Was denn für eine Hülse mit Kolbenringen? Kupplungsseitig sind die Kolbenringe der Abdichtung auf der Schwungscheibe. dazu passend der Gusseiserne Abdeckring mit den 3 Schrauben. (es gibt die dinger auch mit Wellendichtringen, da brauchst du ne andere Schwungscheibe).

    Zwischen Ausssenring Lager und dem Gussdeckelring sitzen zwei Federscheiben gegeneinander. Zwischen Lager und Schwungscheibe sitzt die Wellscheibe.

    Wenn da irgendwas vermischt wurde mit dem Abdichtungsarten zieht das da massiv Nebenluft.


    Grüße, Tom

    Oder hab ich da was falsch in Erinnerung, und die Kolbenringe saßen hinten auf der Schwungscheibe?

    Mist, hätte mit Fotos dokumentieren sollen!

    Na da hast du es doch. Der zieht irgendwo ordentlich Luft. Wie hast du die Welle abgedichtet?

    Gute Frage ... ich konnte bei dem gekauften Motor kupplungsseitig tatsächlich das "nackte" Kugellager sehen, worauf ich die fehlenden Teile 1:1 von einem anderen Motorschadenmotor entnahm (stammen also von einem 3. Motor):

    Eine Art Hülse mit 2 "Kolbenringen", eine Wellenscheibe und ein gusseiserner Abdeckring mit 3 Schrauben. Dann das Schwungscheibengedöns.


    Denkst Du also in erster Linie an eine der seitlichen Abdichtungen, oder an die inneren Wandungen des Kurbelgehäuses, wo die Drehschieber laufen?


    Mal ganz anderes Thema: Wie gefährlich dürfte das Fahren mit dem Motor in diesem Zustand sein? Ich müsste nämlich erst noch den Roller als Fahrzeug instandsetzen, bevor ich mich an so eine 3-tages-Operation mache :o


    Und ist es

    reicht doch dafür. 3mm ZZP und der Motor muss vernünftig laufen.

    Also die Prüflampe ist tatsächlich tabu bei EBZA? (so ein Ding mit Kabel, Krokoklemme und nadelartiger Spitze, wenn man die Kappe abschraubt)