Posts by Pit Dralon

    Wir leben aber ebenfalls in einem Land, in dem nahezu jeder Vollidiot einen Führerschein erwerben kann, egal, ob er im Stande ist, die Tragweite des eigenen Handelns selbst einzuschätzen.

    Danke fürs Kompliment ... gehst Du immer mit Hammer und Flex auf andere los, oder willst du nur einen kleinen Ost-West-Konflikt heraufbeschwören? ;)


    Nach gezählt 13 erhobenen Zeigefingern in diesem Fred habe ich auf dieses Posting fieberhaft gewartet.


    Zum Thema:

    Nach Austreiben dieser hab ich manchmal den Hebel brauchbar für die nächste neue hintere Backe.

    Danke für diesen erfrischenden Beitrag. Sowas würd ich mich niemals trauen :D

    Die hinteren Bremsbacken mit dem Hebel dran haben normalerweise einen kürzeren Belag und sind daher als vordere Bremsbacke ungeeignet.

    In besagtem Konvolut ist tatsächlich ein hinterer Bremsbacken (mit Hebel) dabei, dessen Belag genauso lang ist wie alle anderen auch.


    Btw hab ich die jetzt verwendeten Beläge an den Enden etwas abgeschliffen. Kenne das so ...

    Ich weiß garnicht, wo ich anfangen soll, zu kommentieren / zitieren.

    Ich fange mal mit diesem wohltuenden Post an:

    Leute, es geht hier nicht drum keine Gefahren aufzuzeigen. Das ist völlig richtig. Was mich stört, ist die Moralkeule, die hier ständig ausgepackt wird.

    Das Forum ist eine riesige Datenbank, es gibt Leute mit tiefgreifendster Expertise welche ich sehr schätze - aber grade jene Aussagen machen hier vieles kaputt. Die Rückzüge der letzten Monate passen da ins Bild. Der Ruf den Pappenforums ist deswegen und wegen seiner Freds (ich sage nur Corona) mittlerweile legendär ...

    .... und sorry an den Fredersteller, dass hier alles zerlabert wird.

    Einfach pauschal DANKE!


    Und ich gebe Hinweise nur dann, wenn ich die Situation auch wirklich kenne und einschätzen kann. Und da ich in Mannheim gearbeitet habe und dort mit den Öffis unterwegs war, erlaube ich mir den Hinweis darauf zu geben, dass man dort problemlos auch mal ein paar Tage aufs Auto verzichten kann.

    Hier hat Jim Panse Recht. Die Tatsache, dass du mal in Mannheim gearbeitet hast, reicht eben nicht aus, meine Situation einzuschätzen. Meine Arbeitszeit beginnt tatsächlich um 2 Uhr nachts, während mein Haus knapp 50 km entfernt im Neckartal liegt. S-Bahn-Anbindung normalerweise ja, aber ausnahmsweise wegen Neubau einer Eisenbahnbrücke bis Oktober Schienenersatzverkehr ab Neckargemünd.

    Aber eine Bremse ohne Vorkenntnisse mit Hammer und Flex zu bearbeiten ist bestimmt der falsche Weg und das mu man sagen dürfen .

    Mit Hammer und Flex die Bremse bearbeiten ... schön aus dem Zusammenhang gerissen. Ich wollte ja nicht den Kolben vom Hauptbremszylinder mit Hammer und Flex gangbar machen. "Bremse" wird hier wirklich zum Schlagwort im wahrsten Sinne des Wortes missbraucht.


    Und damit sind wir beim nächsten Zitat:

    Viel anstrengender sind für mich jene User die bei jedem kleinen kritischen Fingerzeig der Meinung sind den Moralapostel spielen zu müssen.

    So manche Diskussion würde garnicht erst entstehen, wenn Kommentare wie: " nun habt euch nicht so", "Kirche im Dorf lassen", "ist doch halb so schlimm" usw. eher gedacht als geschrieben würden.

    Von diesen kleinen Fingerzeigs sind in diesem Fred gefühlt 3/4 aller Posts, aber als forenbewanderter User schockiert mich das nicht mehr. Und trotz der Gefahr, dass du (oder andere User hier) meine Fragen künftig nicht mehr beantwortest, finde ich die Redewendung mit der Kirche im Dorf hier genau zutreffend. Wir leben in einem Land, das vor lauter Zeigefinger zu ersticken droht. Natur, Umwelt, Moral, Genderkram, Political Correctness, Kommunikation ... an allen Ecken und Enden muss man Rügen befürchten, weil man vielleicht den neuesten Trend verpennt hat. Darum werbe ich genau dafür, die Kirche im Dorf zu lassen.


    Ich habe zwischenzeitlich vom Nachbarn eines Kollegen ein kleines Konvolut an Ersatzteilen bekommen, u.a. Bremsbeläge. Bremse ist also wieder 1a.


    Leider konnte mir niemend hier erklären, wo das Problem gewesen wäre, mit der Flex den Hebel am hinteren Backen zu entfernen.


    Ich danke allen Helfern, und freue mich auf meinen nächsten Fred.


    LG @ alle

    Ja, damit bin ich auf der sicheren Seite.

    Aber ich bräuchte halt jetzt eine Lösung. Jetzt bestellen und am Wochenende die neuen bekommen ist ... nett, aber bis dahin muss ich mobil sein. Ich pendle ständig 50km, mit wechselnden Nachtarbeitszeiten.


    1-2 Wochen schiefes Bremsen ist mir egel, auch wenn die Grundplatte (s. Lukas96) schief geht ... egal, hab mehrere. Bremstrommel auch. Ich hätte halt nur einen Backen gebraucht - zum Überbrücken. Habs jetzt mal mit nem 3-Klauenabzieher versucht, aber rutsche immer aus der Nut raus.


    Aber 1 Notlösung hätte ich noch in der Hinterhand: Das Hebelchen von der Handbremse von erinem hinteren Backen abflexen.

    Also, wenn du nur die Bremstrommel ab haben möchtest, ist diese mit einer Senkkopfschraube an der Nabe gesichert, diese rausdrehen und man bekommt die Bremstrommel ab, da du aber scheinbar die komplette Nabe mit Trommel runter haben möchtest, würde Ich dir empfehlen das du die den passenden Abzieher besorgst und am besten alles wieder ins Auto einbaut um mit dem Abzieher sicher arbeiten zu können.

    Die Zeit für eine saubere Planung hatte ich nicht. Das gezeigte Werkstück fristet schon 2 Jahrzehnte sein Dasein in einer regengeschützten Teilebox hinter der Garage.


    Bei meiner Gebrauchspappe* hat sich ein Bremsbelag vom Backen verabschiedet, und ich brauche "sofort" eine Lösung. Darum mein Ansinnen, die Bremstrommel zu öffnen und den Zustand dieser Beläge zu bewerten.


    * Dort ging die Trommel recht einfach runter ... es ist die neuere Variante. Vllt deshalb?

    Hallo,


    nach meinem technischen Verständnis sollte dieser "Versuchsaufbau" geeignet sein, durch kräftige Hammerschläge von oben auf die Sechskantmutter die mglw festgerostete Bremstrommel vom Antriebswellenstumpf zu lösen.


    Aber trotz Einsatz von mehrtägig eingewirktem Rostlöser und 5kg-Bello (mit Holz dazwischen) tut sich da nix.


    Oder ist mein Aufbau falsch, weil nur die Bremsankerplatte auf dem Schraubstock aufliegt? Die Bremstrommel selbst kann ich ja nicht abstützen.


    Seitliche Schläge mit dem Fäustel auf die Bremstrommel brachten bisher auch nix.



    Gruß, Pit

    Mit Notlösung meinte ich den Ausbau des Pedals, wenn ich es nicht schaffe, den Haken bei eingebautem Pedal auszuhängen.


    Mit Trick meinte ich, es doch irgendwie zu schaffen, den Haken auszuhängen, ohne das Pedal auszubauen. Ich erinnere mich daran, dass man das machen kann. Wenn man weiß wie, ist es wohl ganz einfach.

    Wär ne Notlösung.

    Aber sehe solche Sachen auch als Herausforderung.

    Verrätst Du mir den Trick?


    WHIMS geht auf das Haken-Problem leider gar nicht ein. Und der Tip dort von wegen Hülse aufschlitzen war glaube ich auch meine Lösung vor einem Jahr. Wie langlebig das war, sehe ich jetzt. Alu taugt dafür nicht genug - bei Stahl hätte ich da keine Bedenken.

    Kupplungszug oben am Widerlager/der Hülse nach innen durchgerutscht?

    Bingo, das war's.

    Die Aluminiumhülse hats total zerschossen, und dort ist dann die Zughülle durchgerutscht.


    Ersatzzug liegt auch schon da, aber seit ner Stunde fummel ich jetzt am alten Zug rum und bekomme den Haken nicht ausm Loch des Kupplungspedals. Ich kann mich erinnern, dass ich daran schon einmal verzweifelt bin. Wie ist die Lösung ohne Demontage des Hebelwerks?


    In irgendeiner Stellung von Pedal ... / Haken ... HILFE!

    Hallo,


    ich habe nen ATM bekommen.

    Das Motorgehäuse hat die Nummer 65-219837.

    Die Zylinder haben unterm Auslass 3 Kühlrippen, den 12mm-Fuß und das Gussdatum 4/78.

    Angebaut waren eine Kontaktzündung, 6 Volt-Aggregate und ein 28 HB 2 Vergaser (was natürlich alles nichts sagen muss).


    Ich möchte ihn umrüsten auf 12 Volt, die EBZA und den 28 H 1-1.


    Jetzt meine Quizfrage:

    Welche Mischung sollte ich verwenden?

    Fahre nie über 90 km/h.


    Danke, Gruß

    Kupplungszug oben am Widerlager/der Hülse nach innen durchgerutscht?

    In diese ~Richtung geht mein Verdacht auch.

    Vllt bin ich 1 Jahr lang unbemerkt mit am Pedal falsch eingehängter Zughülle rumgefahren. Also dass die Bowdenzughülle nicht richtig im Loch an der Spritzwand saß. Wenn es jetzt erst reingerutscht ist, hätte ich plötzlich ca. 15mm mehr toten Weg, was sich beim Kupplung durchtreten genauso wie eine Fraktur anfühlt.

    Hallo,


    meine Kupplung ist plötzlich ausgefallen.


    Anfahren, 2. Gang, dann beim Kuppeln für den 3. Gang trete ich plötzlich ins Leere.

    Bin dann ohne Kupplung die letzten 2 km nach Hause gefahren (zum Hochschalten Drehzahl fallen lassen, zum Runterschalten Zwischengas, bei Ampelgrün im 1. Gang Anlasser ... geht ja alles notdürftig, wenn man die Technik erfühlt).


    Dann zur Fehlersuche:

    Kupplungszug nicht gerissen, oben und unten eingehängt ... also weitersuchen!

    Motor ausgebaut, Kupplungsgabel, Feder und Druckring alles intakt.

    Kupplungsautomat auch, Lamellen gleichmäßig, Kupplungsscheibe selbst auch, Belag gut, noch weit von den Nieten entfernt.


    Hat jemand ne Idee?


    Gruß, Pit

    Damit hier keine Missverständnisse aufkommen:

    Ich möchte nicht das gerissene Gehäuse reparieren.

    Der Motor dient mir als Anschauungsobjekt, um den genauen Aufbau der Teile kennenzulernen.


    Die Frage wegen der Drehschieber Dichtfläche habe ich gestellt, um ein Gefühl für "geht noch" und "zu arg" zu bekommen.


    Die Frage bzgl. der Passstifte könnte wichtig sein, wenn ich aus mehreren Gehäusehälften die besten auswählen möchte.

    Hab jetzt mal - einfach zum Spaß - einen alten Schrottmotor geöffnet, um mich mit den Innereien vertraut zu machen. Er hat einen Schaden am unteren Pleuellager von Zylinder 2, und einlassseitig einen Riss in der unteren Gehäusehälfte.

    Jetzt hab ich einfach mal eine Drehschieber Dichtfläche fotografiert. Sie ist - vermutlich durch das defekte Lager etwas in Mitleidenschaft gezogen. Wäre das wohl noch im Bereich einer vertretbaren Toleranz, solange es nicht bis an die Eintrittsöffnung vom Einlasskanal ragt?

    Und wie ist das mit den Passstiften der Gehäusehälften? Sind die immer etwas individuell, so dass 2 Hälften immer zunur zusammen passen?

    Naja, mit dem grünen Kabel steht so im WHIMS drin.

    Erklärt das, warum ich anstelle 12V / 0 V eben 12V / 6V als Messergebnis bekam?

    Kann ich das Steuerteil als Fehlerquelle abhaken?


    strobo ist gut und schön, aber man sollte vorher mit der Uhr kontrollieren ob die Markierungen der riemenscheibe passen. Nicht das man danach einstellt, und dann ist die Welle nen bisschen verdreht. Eigentlich reicht für die ebza ne messuhr zum einstellen aus.

    Okay, für den OT-Vergleich mit der Abb. 2.85 würde meine Uhr ja locker reichen; für mehr ist deren Schubstange halt zu kurz. Und ZZP demnach also 21° vor OT, was 3° nach Gehäusetrennfuge wäre?

    Heute mich zur Ablenkung mal mit der Zündanlage beschäftigt, bzw. beschäftigen wollen.


    Die Funktionsprüfung der Gebereinheit gemäß WHIMS (Kap. 2.7.4., S. 93) war erfolgreich - Spannung wechselte zw. 12V und 0.

    Aber die Werte des Steuerteils kann ich nicht bestätigen. An den Zündspulen wechselt die Spannung (schwarzes Kabel gegen abgezogenes grünes Kabel) zwischen 12V und 6V. Sollte das evtl. ein entscheidender Punkt sein, das Steuerteil als Ursache auszumachen?


    Dann wollte ich den Zündzeitpunkt mittels OT-Meßuhr überprüfen, musste das aber abbrechen, weil der Druckstift nicht lang genug ist. Bekomme nur ca. 1,5 mm auf die Skala. Wäre dann ein Strobo die nächste Wahl? Müsste mal im Ort rumfragen, wer sowas hat.

    Hallo wieder,

    am Wochenende war wieder Schrauben angesagt.

    Samstag den Motor rausgebaut, Schwungscheibe usw. ab und erstmal alles saubergemacht. Das Motorgehäuse war schwungradseitig ziemich versifft, was mich zuversichtlich machte, dass dies von der fehlenden zweiten Tellerscheibe kommt. Außerdem war hinter dem Gussring keine Dichtung.


    Also alles saubergemacht, vollständig und in der richtigen Position eingebaut (die Tellerscheiben so >=====< gegeneinander), Wellenring rein, Gussabdeckung mit Dichtung, Schwungscheibe Kolbenringe um 180° versetzt und eingefettet, Kopplung + Automat drauf, und dann wieder eingebaut.


    Ich war ziemlich fertig, dass das Ergebnis genau das gleiche wie zuvor war. Der kupplungsseitige Zylinder wird eher mitgeschleppt, setzt hör- und spürbar erst bei höheren Drehzahlen und Gasgeben ein. Wenn ich dann vom Gas gehe und gleichzeitig die Kupplung trete, dreht der Motor noch 1-2 Sekunden auf gleicher Drehzahl, bevor er runtergeht. Im Standgas würde der Motor ausgehen.


    Was sollte ich als nächste Verdächtige ins Visier nehmen? Doch mal den Zündzeitpunkt? Die Drehschieber (was könnte da falsch sein?), die Kurbelgehäuse-Innenflächen zu den Drehschiebern hin?