Posts by gerd

    Als ich den Kübel 1990 aus NVA-Bestand (EZ 01/89) ersteigert hatte, waren Schläuche in den Reifen. Warum, wenn unnötig?

    Also ziehe ich nach wie vor Schläuche ein.
    Fahrfusshebel: Die Schläuche, die man derzeit zu kaufen bekommt, halten die Luft nicht (Ventile dicht!). Nach 1-2 Monaten ist nur noch die Hälfte drin. Das war bei den alten Pneumant-Schläuchen, die ich beim letzten Reifenwechsel leider entsorgt hatte, nicht der Fall.

    Wenn Ihr meint, dann werde ich die Schläuche rausmachen lassen.

    Danke für die Infos.

    Danke für Eure Infos. Den Schwimmerstand habe ich jetzt korrekt eingestellt. Bei derBrühe scheint es sich tatsächlich um etwas von der Kurbelgehäuse-Entlüftung zu handeln, wenngleich im Ansaugstutzen nichts zu sehen ist. Da ist aber doch ein Ölabscheider eingebaut. Muss der von Zeit zu Zeit erneuert werden?

    Weiß jemand wie der Zündverteiler demontiert werden kann? Ich möchte an die Fliehkraftverstellung ran.

    Es scheint so, als wäre der Spritstand im Schwimmergehäuse zu niedrig. Kann sich das denn von jetzt auf gleich verstellen?

    Oben im Vergaser befindet sich eine schwarze grafithaltige Brühe. Woher kann die denn kommen? Aus dem Luftfilter jedenfalls nicht.

    Danke für die Antworten. Die Kerzen sind noch recht neu und sehen alle bestens rehbraun aus.

    Der Zündverteiler ist so alt wie das Auto, von 1990.

    Mechanisch ist der Zündverteiler i.O. Fliehkraftverstellung leichtgängig. Der Hallgeber verstellt sich nicht mehr, weil die Membran der Unterdruckdose undicht ist. Ein Fahrzeugelektriker meinte, dass dieser Mangel nur zu einer geringfügigen Leistungsminderung führen würde. Leider ist die Unterdruckdose offenbar nicht mehr zu bekommen.


    Die Spritpumpe scheint einwandfrei zu fördern, denn aus dem Gasblasenabscheider kommt Sprit raus.

    Er ist auch im Betrieb nur zu 30 % gefüllt, was darauf hindeutet, dass der eingebaute Siebfilter frei ist.


    Das Problem trat auch von jetzt auf gleich aus. Die HD werde ich mal ausbauen und durchblasen.

    Gibt es weitere Ursachenideen?

    Hallo zusammen,

    mein 1.1er läuft unter Last als hätte ich Känguru-Bezin getankt. Im Leerlauf alles bestens, bis in höchste Drehzahlen, aber wenn Last abgefordert wird, gibt es das genannte Problem. Zündkerzen i.O., Zündverteiler, Zündspule sowei Zündkabel und -stecker ebenso. Sprit kommt auch. Kennt jemand das Problem und hat event. auch eine Lösung? VG Gerd

    Hallo zusammen,

    mir ist bei meinem 1.1er der Auspuff unterhalb der Verbindung zum Krümmer abgebrochen. Bei der Ursachensuche musste ich feststellen, dass die Schelle, die kurz unterhalb der o.g. Verbindung vorgesehen ist, bei mir nicht eingebaut wurde.
    Vielleicht ist das geschehen, als die Kats von einer Fachfirma eingebaut wurden. Das Eingangsrohr habe ich mir schon neu bestellt, doch leider konnte keiner der Händler in Zwickau oder Chemnitz diese Schelle liefern. Vielleicht hat jemand von Euch so ein Teil, dass sie/er mir verkaufen könnte.Trabi 1.1 Auspuffschelle.jpg


    Über eine positive Rückmeldung würde ich mich natürlich sehr freuen.


    VG Gerd

    Hallo zusammen,

    die Ursache habe ich gefunden. Es war einer der Mehrfach-Steckverbinder unter dem Armaturenbrett. Die weiblichen Teile etwas zusammengedrückt, Kontaktspray rein, zusammengesteckt und schon funktionierte alles wieder ordentlich.

    Danke für Eure Tipps.

    Hallo zusammen,

    an meinem 1.1er habe ich manchmal das Problem, dass bei der Blinkerbetätigung die Ladekontrolle mitblinkt, wie auch einiges im Kombiinstrument.

    Warnblinken funktioniert einwandfrei. Könnte es sein, dass irgendwo die Masse fehlt? Wo sind alle Massepunkte im 1.1er?
    Übrigens, der Blinkgeber wurde bereits getauscht, aber gleiches Ergebnis.

    Habt Ihr eine Idee? Bitte die Massepunkte benennen. Danke.

    Gerd

    Macha: Das ist so nicht richtig, ich habe schon alles Mögliche an angeratenen Messungen durchgeführt, lediglich das mit 2. Batterie noch nicht. Das Auto springt doch, so lange es kalt ist, bestens an, also muss der Zusammenbruch bei Direktanschluss an Zündspulenklemme 15 eine andere Ursache haben. Beim Anschieben im heißen Zustand springt er sofort an.

    hjs: Was soll denn mit Power Point besser gehen als mit Excel? Tabelle bleibt Tabelle - oder? Bitte kläre mich auf.


    MfG

    Gerd

    Hallo zusammen, danke für Eure rege Beteiligung.

    Habe jetzt erneut gemessen (siehe Tabelle 4. Versuch).
    Gunnar: Kontaktiere ich Batt. + direkt mit Zündspule Kl. 15 bricht mir das Bordnetz zusammen

    bepone: siehe ergänzte Tabelle
    @tabantfahrer: Von Minus zu Minus bzw Plus zu Plus kann ich m.E. nur Ohm messen. Die Ergebnisse stehen in der Tabelle


    Der Anlasser hat 0,6 kW. Wenn der die volle Leistung benötigen sollte, dann zieht der 50 A. Das wäre schon eine Menge.


    Vielleicht fällt Euch noch etwas ein oder habe ich etwas falsch gemacht, dann lasst es mich bitte wissen.


    VG

    Gerd

    Es freut mich, dass Ihr Euch so rege beteiligt. Sowie ich weider Zeit finde, werde ich weitere Messungen entsprechend Euren Anregungen machen. Dem Mangel muss doch auf die Schliche zu kommen sein.

    Habe heute noch einmal gemessen:
    Leerlaufspannung Batterie: 12,46 V

    Leerlaufspannung Zündspulen: 10,92 V
    Spannung an Zündspulen beim Anlassen: 7,52 bzw. 7,8 V

    Anlasser Plus zu Minus beim Anlassen: 8,79 V

    Die Anlasserdrehzahl unterscheidet sich zwischen warm und kalt kaum. Und er dreht meines Erachtens ordentlich schnell.


    trabantfahrer: den Spannungsabfall hatte ich schon in der Tabelle unter ∆ V mit 4,40 / 3,81 V bzw. 3,6 V angegeben.
    Ich kann leider mangels geeignetem Messgerät keine Strommessung am Anlasser vornehmen. Der zieht zu viel Strom!


    Was sagt Ihr zu den neuen Messergebnissen?


    VG

    Gerd

    @Hegautrabi


    Danke für den Hinweis. Laufen tut er mit den Zündspulen bestens. Ich hatte auch schon andere ausprobiert. Das Problem ist, dass ich keine Möglichkeit kenne die Zündspulen auf ihre Funktionsfähigkeit zu prüfen.

    Alles was man messen kann, z.B. Widerstand, geschieht stets im Ruhezustand. Bei der Belastung sieht alles u.U. ganz anders aus.


    Ich habe die schon angekündigten Messungen durchgeführt. Das Ergebnis findet Ihr als Anhang. Interessant ist dabei, dass es zwischen den Massekabeln Alu bzw. Kupfer keine nennenswerten Unterschiede gibt. Ich folgere daraus, dass Alukabel, soweit die Verbindungsstellen i.O. sind, ebenso gut funktionieren wie Kupferkabel.

    Ich bin auf Eure Einschätzungen zu meinen Messungen gespannt.

    Ist die Batteriespannung während des Anlassvorganges noch im Normbereich oder sollte sie höher liegen? Bei welcher Spannung?

    Danke für die diversen Hinweise. Hintergrund des Ganzen ist, dass der Trabi Probleme beim Heißstart mit Anlasser hat (trotz odentlicher Batterie). Beim Anschieben dann, springt er sofort an. Ich werde mal einige Messungen machen:

    1. Batteriespannung von Plus zu Minus

    2. Spannungsabfall über die Hauptleitung von Batt.-Plus zu Anlasser-Plus

    3. Spannung am Anlasser, also von Anlasser-Plus zu Batterie minus bzw. auf den Massekontakt am Getriebe

    Vom Ergebnis werde ich Euch berichten.

    Hallo zusammen,

    gerade kürzlich hatte ich wieder das Thema Anlasser und Stromaufnahme im Zusammenhang mit Heißstart-Schwierigkeiten beim 12 V Trabi.

    Wie viel Strom darf der Anlasser beim 12 V Trabi normalerweise beim Startvorgang ziehen?
    Damit könnte man m.E. am ehesten feststellen, ob der Anlasser eventuell zu schwer dreht bzw. elektrisch einen Mangel hat.

    Hallo Sasch, vielen Dank für den Hinweis. Das hätte ich eigentlich auch selbst sehen können! Irgendwie war ich blind!


    Bei dem 6 V-Relais bin ich gar nicht auf die Idee gekommen, dass es ein solches sein könnte. Dieses Relais ist seit 1990, als ich den Kübel aus NVA-Bestand gekauft hatte, in dem Fahrzeug verbaut und hat bis vor kurzem klaglos funktioniert.

    Ich werde, wie gesagt, die Kontakte im Lenksäulenschalter reinigen und dann das 12 V-Relais einbauen. Sollte der nachträglich eingebaute Flachstecker tatsächlich als Massekontakt geschalten sein, werde ich zur Sicherheit den auch so belegen. Hoffe dann klappt alles wieder.
    Allen, die mir unvoreingenommen und tolerant Tipps gegeben haben, vielen Danj.

    "Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten."

    In den allermeisten Fällen kann ich mir selbst helfen. Mit meinem fundierten Halbwissen möchte ich hier aber niemanden beglücken.

    Es gibt jedoch Probleme, da hole ich mir gern Rat von den Leuten, die etwas davon verstehen.

    Wenn man hier aber nach der Anzahl der Beiträge bewertet wird, dann bin ich hier falsch.


    Also jetzt aber zur Sache.

    Mein verbautes Fern-/Ablendlicht-Relais schaltet nur manchmal. Schließe ich es direkt an die Batterie an, klappts immer. Die Kontakte im Lenksäulenschalter will ich noch sauber machen (Spannungsabfall?)

    Anbei die Fotos von den beiden 12 V-Relais. Falls die Reinigung der Kontakte nichts bringen sollte, würde ich ggf. ein anderes, vielleicht besser arbeitendes Relais einsetzen. Nur welches?

    Freue mich über Tipps.

    Hallo zusammen, ich habe zwei der o.g. Relais, eines mit der Typnummer 8661.1 von II/8`mit 4 Anschlussfahnen, dickem Spulendraht und dünnem Spulenkern und eines mit der Typnummer 8662.3 von 2/85 mit 5 Anschlussfahnen, dünnem Spulendraht und dickem Spulenkern.

    Was ist der Unterschied zwischen beiden Relais (abgesehen von den genannten)? Wofür ist die 5. Anschlussfahne beim 8662.3? Welches ist das besser arbeitende?

    Danke für Eure Infos.

    Gerd