Posts by Crazy-Kaktus

Alle Infos zum Vorverkauf findet Ihr im Blogeintrag:

http://pf31.pappenforum.de/blog/entry/69-vorverkauf-pappenforum-ifa-kalender-2021/

    Moin,


    Da die Frage ja immer mal aufploppt (und vor paar Wochen schonmal angeklungen ist im Forum), wie man einen Schrauberraum im Winter ein wenig gemütlicher bekommt, will ich mal hier zeigen, wie ich das Problem bei meiner typischen Trabischraubergarage Typ Dresden angegangen bin.

    Ofen kommt nicht in Frage, viel zu wenig Platz und zudem aufmerksame Nachbarn, die bestimmt nicht mehr so nett sind, wenn da ein Ofenrohr hinten raus gakelt.

    Strom kommt auch nicht in Frage, uralte Elektrik, für große Leistungen ungeeignet und zudem teuer.

    Gas kommt erstrecht nicht in Frage, damit habe ich mich selber mal fast eingeschläfert, zudem wird eega alles Nass und klamm.

    Also musste es eine Dieselheizung mit getrennter Abgasführung sein. Da ich nicht bereit bin, Unsummen für eine uralte wartungsintensive Sirokko zu bezahlen (ausserdem wäre die wieder zu groß), habe ich mich für eine der massenhaft angebotenen chinesischen 5kw Dieselheizungen entschieden. Dazu gleich noch ein CO Warner, man weis ja nie.


    Es ist bereits die 2. dieser Heizungen, bei mir. Bestellt als Set, eigentlich bestimmt für den Einbau in ein Fahrzeug.

    Angebaut habe ich die Heizung mit zwei Winkeln an der Wand, den Tank mit drei Schrauben darunter. Der Auspuff geht nach draussen, wo auch der Abgasschalldämpfer montiert ist.

    Da ich in der Garage gerne bisschen Musik dudeln lasse, sind mittlerweile am Warmluftausgang und Kaltlufteingang Trabi Heizbananen fest installiert. Das dämpft die Luftgeräusche extrem, zudem ist der Durchmesser der Rohre mit 75mm identisch :thumbsup:. Die Verbrennungsluft wird über einen Ansauggeräuschdämpfer samt Luftfilter vom Trabant realisiert. Damit ist das Ding doch recht leise selbst bei Vollast.


    So sah das ganze aus: (mittlerweile sind die Rohre,Auspuff, Schläuche und Kabel ordentlich verlegt :-) )

    Die Heizung braucht 12V, diese liefert ein umgebautes Computernetzteil:




    Ich bin sehr zufrieden mit dem Ding, für den Preis (das Set kam 110 Euro) kann man nicht meckern. Die Garage wird angenehm warm, man kann die Heizung sogar etwas runter regeln, reicht auch. Mittlerweile hat sie etwa 15 Liter Heizöl durchgeleiert und alles ist Prima. Startet super, qualmt nicht und verbraucht etwa 0,5 Liter die Stunde bei Vollast.


    Mein Erwartungen waren zu Beginn gleich ein wenig herabgesetzt, weil es sich eben um ein China Teil handelt (Vorurteile usw usf., kennt jeder). Also habe ich vor Inbetriebnahme alles genau inspiziert, aber nichts gefunden, was mir gefährlich vorkam. Es sah genau so aus, wie die Eberspächer Heizungen die wir damals im Autohaus nachgerüstet haben.

    Den Co Melder habe ich in den Warmluftstrom gelegt, an verschiedenen Stellen um die Heizung gehangen, er stand immer bei 000ppm. (ja er funktioniert, habe ich dann am Auspuff getestet)

    Zwei Sachen sind dennoch zu nennen. Der Dieselschlauch ist ungeeignet, viel zu labbrig und vom Durchmesser unpassend. meine 1. China Heizung hat da einen anderen, besser geeigneten (dieser war fest und dünner, damit für die Diesel(puls)pumpe besser geeignet). Also da sollte man einen anderen verwenden.

    Weiterhin sollte das Abgasrohr an der Heizung mit normalen Schlauchschellen befestigt werden. Dabei knietscht es aber das Blechrohr zusammen und es wird undicht. Also dort eine Andere Schelle nehmen.

    Generell ist und bleibt es eine China-Nachbau Heizung. Man sollte schon ein wenig Bastler sein und bei der Installation ein wenig die Augen offen halten und schauen, ob alles passt, das Internet gibt auch massenhaft Tips zu diesen Heizungen. CO Melder ist sowieso Pflicht, aber das würde ich bei jeglicher Art von Verbrennung in einem Raum nutzen.


    Soviel dazu, evtl braucht das ja jemand die Anregung.


    Grüße, Tom

    Was wieder mal die Kompetenz dieser Pfuscher aus Döllnitz beweist.

    Mein damals gekauftes Döllnitzgetriebe schaltete zwar ganz okay und der Freilauf ging auch, dafür siffte das Öl überall raus und die Eingangswellenlager machten schon zu Beginn Geräusche.


    Aber Hauptsache Videos machen.


    Grüße, Tom

    Meines Wissens ist 2013 mit dem Schornsteinfeger Handwerksgesetz die Pflicht weggefallen, dass zwingend der Beziksschornsteinfegermeister kommen muss. Es ist seit ein paar Jahren möglich, sich einen anderen (freien) schwarzen Mann kommen zu lassen. Praktisch wird das aber unter der Feger-Mafia geklärt, sodass, geht man zu einem anderen, man prinzipiell auf den Bezirksschornsteinfeger verwiesen wird.

    Das ist in sofern ägerlich, weil es in der Branche viel schwarze Schafe gibt, die jede Gelegenheit nutzen, aus den Betreibern einer Heizungsanlage jeden cent herauszuquetschen. Paar Beispiele aus meinem Umfeld: Sei es, eine Neubesichtigung anzuordnen aus fadenscheinigen Gründen, die natürlich Geld kostet oder die Abnahme eines Heizkessels zu verweigern, nur weil der Rechercheaufwand zu hoch ist. Auf der anderen Seite wird geschlampt was das Zeug hält, Öfen werden nicht begutachtet, die lange nicht mehr betriebssicher sind. durchgerostete Abgasrohe bleiben unentdeckt, weil man zu fein ist, mal auf eine Leiter zu steigen. In diesen Fällen, sollte dem Betreiber die Möglichkeit gegeben werden, sich alternativ umzusehen, was aber praktisch, trotz Gesetz, in einigen Gegenden unmöglich ist.

    Es soll nicht so klingen als wären die Aufgaben des Fegers unwichtig, im Gegenteil. Es darf nur ein wenig mehr Sinnhaftigkeit und Sorgfalt erwartet werden bei der Arbeit einiger dieser Leute.


    Nebenbei bemerkt, habe ich schon einen deutlichen Unterschied zwischen dem alten DDR Dauerbrandofen und dem neuen Wamsler Kaminofen in der Effizienzklasse A+ im Wohnzimmer festgestellt. Für die gleiche Wärme braucht es wesentlich weniger Brennholz.

    Nun das ist auch nicht verwunderlich. Der Dauerbrandofen ist gebaut für Braunkohlenbriketts, Nusskohle und Koks. genau das steht auch am Zugregler.

    In der Maschine hat Holz ausser zum Anzünden garnichts verloren. Klar kann man dort drin Holz verbrennen, es wird auch irgendwie heiss, aber spätetstens wenn die Automatik den Ofen drosselt, wird das zu einer stinkenden sottenden und verschwendenden Angelegenheit.

    Richtige Holzöfen haben im übrigen gar keinen Feuerrost im Brennraum. Das Feuer brennt in einem Glutbett in der eigenen Asche, so wie bei einem Lagerfeuer. Und ganz nebenbei verbrennt in so einem Grundofen das (ordnungsgemäß getrocknete) Holz extrem Sparsam und lange ohne Qualm und Rauch. Und wenn alles ideal ist, wird nichtmal mehr co2 dabei emmittiert, als wenn das Holz im Wald verrotten würde.

    Jegliche Mischfeuerung, wie sie in den Blechkaminen z.zt. viel Mode ist, ist Murks. Entweder habe ich einen Rost, das verfeuere ich Kohle oder ich habe keinen Rost, dann verfeuere ich Holz.

    Und wenn dan noch jeder ein bisschen drüber nachdenkt, was er so ins Feuerloch schiebt, dann gäbs die ganzen Diskussionen nicht über Holzräucherer und Müllverbrenner. Zu dem bräuchten wir auch keine Sinnbefreiten Immissionschutzverordnungen.


    Auf jeden Fall darf das massenweise Außerbetriebnehmen alter intakter Anlagen durchaus in Frage gestellt werden. Natürlich emittiert ein GK21 Baujahr 84 mehr als ein moderner Vergaserkessel. Leider verbraucht aber der Vergaserkessel nebenher noch Strom und die "Brennerdüse" hat ebenso hohen Verschleiss und muss regelmäßig getauscht werden. Der GK 21 schwerkraftet den ganzen Winter hindurch, und bremst die Turbine im Kohlekraftwerk kein bisschen ab :-).


    Ich habe jedenfalls für mich persönlich beschlossen, wie ich mit dem Thema Schornsteinfeger und dem Betrieb aufgrund von Ökoterrorismus "illegaler" Feuerstätten umgehe. Details gibts dazu nicht.

    Und jetzt hör ich auf zu seiern :-)


    Grüße, Tom

    Kann man das sehr interessante Schornstein Ofen Feuer Thema in ein extra Fred verschieben? Irgendwie sind das keine Tagesbilder, aber doch (zumindest für mich) ein lesenswertes Thema.


    Grüße, Tom

    Das ist genau wie mit den Trabantfahrern. Die einen qualmen mit Absicht und 1:25 durch die Innenstadt und versauen damit das Image und schon ist von stinkenden Trabant und Abschaffung die Rede.

    Genau das Gleiche bei dem Ofenbesitzern. es reicht einer von 100 in einer Siedlung der seine Feuerstelle als Müllentsorgung nimmt und schon haben alle anderen das Nachsehen.

    Ein ordentlich betriebener Ofen/Heizkessel stinkt auch nicht. völlig egal wie alt das Modell ist.

    Wenn ich allerdings der Meinung bin, dass ich meien alten Gummistiefel da rein stecken muss, dann nützt auch der neueste Ofen mit BISchV. Stufe 2 nix.

    ossibayer

    45KW? Holla. aber bei 180qm vermutlich auch nötig. Ich hab schon etliche Billig-Dieselheizungen in der Mache gehabt, und da waren teilweise hochwertige Teile verbaut. Danfoss Druckpumpen oder ELCO Brennerstöcke. Und richtig Probleme gemacht haben die alle nicht.


    Bei mir wird in der Schrauberhalle demnächst auch eine 20KW Trotec Heizung einzug halten. Prima zum Hochheizen, den Rest erledigt dann der vorhandene Festbrennstoffofen. Vor paar Jahren hat das eine Sirokko 266 erledigt, aber an dem Ding war eega irgendwas, dewegen durfte die gehen.


    Und nein, im Kalten schrauben geht nicht :-)



    Grüße, Tom

    Ich teste die Tage gerade meine neue Wärmequelle in der Garage Typ Dresden.

    Da Strom nicht in Frage kam, Gas alles nass macht und ausserdem für gefährlich wenig Atemluft sorgt, habe ich das Experiment gewagt mir eine kleine Portable chinesische Dieselheizung mit 5kw gekauft. Ausschlaggebend war der Preis und die Tatsache, das sie eine Getrennte Abgsaführung hat. Nach 4 Wochen war sie dann auch da und was soll ich sagen: Sie macht und tut und hinterlässt wirklich keinen schlechten Eindruck. Die Garage wird schön temperiert.

    Ich habe das Gehäuse auch mal entfernt und das innere begutachtet. Das Heizelement selber ist ein ziemlich exakter Eberspächer-Nachbau. der Rest besteht aus Standard- Teilen.

    Für 140 Euronen kann ich hier nix zu meckern finden. Und der Ärger mit den Sirokkos hört auf, zumal die Preise dafür immer weiter der Realität entschwinden.


    Grüße, Tom

    Mir GEdanken über Werkzeug machen, angeregt von @Antomino :

    Das Werkzeugthema seh ich etwas anders als der Sterni.

    Fürs Hobbyschrauben ist das allemal OK,

    ich würde allerdings die Preislich auch attraktiven Proxxon Ratschenkästen empfehlen.

    Ich selbst habe einen 3/8 Proxxon Ratschensatz seit fast 20! Jahren den habe ich zur Jugendweihe geschenkt bekommen, Der hat vom Fahrrad über Moped bis zum Auto alles durchgemacht bei mir und wurde nicht geschont.

    Daher seit mehreren Jahren auch den Kasten mit den 1/2 und 1/4 Zoll. Ich bin da sehr zufrieden.


    Bluepoint Werkzeugkoffer mit allem Drin gibts auch, den fahr ich als Unterwegs Werkzeugkoffer rum. Den würde ich aber nicht mehr als Billig einstufen.


    Grüße, Tom

    na dann herzlichen Glückwunsch zu gelungenen Demontage der Schraube.

    So unterschiedlich sind dei Erfahrungen, wie man wieder lesen kann. Ich habe nie probleme gehabt da mit den WIG eine kleine mutter aufzuschweissen und anschließend mit Gefühl die Schraube rauszudrehen. Da war nix zu weich oder drgl.

    Ich habe aber dafür kein Talent fürs ausbohren, sowas geht bei mir immr schief (im wahrsten Sinne des Wortes). Mittig den Senkkopf dort wegbohren geht noch, aber in dem Minigewinde rumdrallern, sodas das Aussengewinde intakt bleibt geht nich.

    Grüße, Tom

    Diese Schrauben sind ein ewiges Ärgernis. Bei alten Motoren gehen die immer serh gut raus. alles ab ca 1982 sitzt extrem festgebacken, nach meiner Erfahrung.

    Ich probiere immer erst das lösen mit Kriechöl und penibel passendem Schraubendreher, sanfter Gewalt per Prellschlag. Am Ende wird ausgebohrt und wenn der Motor fertig zerlegt ist, wird eine Mutter auf das Reststück aufgeschweisst. durch die Hitze löst sich dann das Gewinde.

    Neue Schrauben werden dann Mit Klüber Montagepaste eingesetzt, das gammelt nie wieder fest.


    Und nein die KW geht nicht raus, ohne das Zündgehäuse abzunehmen.


    Grüße, Tom

    Aber das habe ich so oft erlebt, als ich noch regelmäßig Lostplaces fotografiert habe. Da ging es nicht nur um Autos, sondern um ganze Häuser die wegen ein paar kg Edelmetall zerkloppt wurden. Mit der Kettensäge sind verzierte Treppengeländer abgesägt worden, Stuck von den Wänden gerissen wegen der Kabel darunter. Historische Kachelöfen wurden zerdroschen wegen der schweren Gusseisernen Türen... das setzt sich ewig so fort.

    Und am Ende ist überhaupt nichts mehr vorhanden, dann kommen garantiert irgendwelche Affen, die den Restlichen Müll noch anzünden müssen...

    Es gab sogar youtube Videos von solchen Menschen, die z.b. einen schweren Ofen im Treppenschacht hinunter geworfen haben, man konnte schön beobachten wie die 120 Jahre alten Holztreppengeländer, die ausnahmsweise noch da waren, zerbrachen....

    Soweit so gut. ich reg mich sonst nur auf.


    Grüße, tom

    Ich will ja nich kritteln, aber ich verstehe nicht so ganz, wie man schon so lange Trabant fahren kann wie du @ krapproter und trotzdem keine Vorstellung davon hat, wie heiß ein VSD werden kann. und Holz hat eine Enzündungstemperatur von irgendwas um die 250 Grad. Wird wohl niedriger gewesen sein, da sicher noch anderes dürres Material von den Viechern eingelagert wurde.

    Um das Nestmaterial zu enzünden, musst du nichtmal lange Vollgas geben, bei mir wars 1km zur Auffahrt, dann noch 2 km Autobahn und es war soweit. Ursprünglicher Sinn damals dahinter war, die Hitzefeste Farbe einzubrennen. Brennen hat geklappt, nur die Farbe hats nicht interressiert, die war ein halbes Jahr später komplett ab.