Beiträge von ericstrip

    Bei mir braucht nun der Saab nachhaltige neue Antriebswellen – zum Glück ging es nach dem Peng zur nächsten Abstellmöglichkeit leicht bergab… immerhin weiß ich jetzt, woher das geschwindigkeitsabhängige Summen kam… *hüstel* ;)


    Man hat halt immer was zu tun, wäre ja sonst langweilig. :rolleyes:

    Danke, das wird schon. Ich habe mit ihm viel erlebt, meine Tochter hängt an ihm, er wird ohnehin nicht wiederverkauft und war schon eine Möhre, als er 2007 zu mir kam. Es wird also auf „zwar nicht wirtschaftlich, aber für mich bezahlbar“ herauslaufen. Für Concours-Winner gibt es bessere Grundlagen. Ich rette ihn zum zweiten Mal vor dem Schrott, vielleicht tue ich das dann in zehn Jahren zum dritten Mal. ;)


    Ich bin jedenfalls schon deutlich zu lange nicht mehr Trabi gefahren, wird Zeit, daß sich das mal wieder ändert.


    Motivierte Grüße
    Nils

    Ich habe heute nach anderthalb Jahren Pause endlich begonnen, meinen Trabi auseinanderzureißen. So genau wollte ich das mit dem Rost zwar eigentlich nicht wissen, aber der kommt wieder auf die Straße, auch wenn es nicht wirtschaftlich ist.


    Viele Grüße
    Nils

    Das typische Schicksal eines Trabis in den 1990ern: Kurz als Witz- Werbe- oder Verbrauchsauto genutzt, dann weggeschmissen oder schlicht in einer Ecke draußen stehengelassen. Der hier steht bestimmt schon seitdem an seinem Platz. Vor fünf Jahren hatte ich ihn schon einmal in SW aufgenommen, bereits damals bröselte unter der Duroplastbeplankung alles weg. Vor kurzem habe ich ihn nun noch einmal in Farbe abgelichtet.


    Viele Grüße
    Nils

    Bei der Jahresfahrleistung und der Fahrweise würde ich auch klar zum Neuwagen-Leasing raten.


    Ich bin mehr der Cruiser, fahre unter 10.000 km im Jahr, ich kann zur Not mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren und wir haben drei Autos – da kann ich mir die Schrottkisten erlauben.


    Viele Grüße
    Nils

    Autos kosten immer Geld. Aber ein altes Auto rentiert sich trotz des Reparaturaufwands. Mein Alltags-Saab, gekauft für einen dreistelligen Betrag, entpuppte sich schnell als ziemliche Grotte, ich habe im letzten Jahr richtig Geld und Eigenleistung darin versenkt (und fertig ist er immer noch nicht). Eine vernachlässigte Karre, dazu ein Exot mit horrenden Teilepreisen (es sei denn, man sucht wie ich in der Szene nach Schlachtware), schon recht viel dran, was kaputt gehen kann (und auch kaputtgeht), Wiederverkaufswert ohne frische HU ungefähr auf dem Niveau einer Kiste Bier, Verbrauch auf Langstrecken ok, in der Stadt hingegen bodenlos – ein Auto zum Abraten? Vielleicht. Nur: Er hat mich bislang trotzdem insgesamt unter 2500 Euro gekostet – die verliere ich beim Neuwagenkauf in dem Moment, in dem ich das Nummernschild dranschraube. Er fährt sehr souverän, hat ein sehr sicheres Fahrwerk und man hat durchaus überall einen guten Auftritt damit. Und langweilige Autos sind mir halt zu langweilig. :)


    Viele Grüße
    Nils

    Für den Preis ist der doch super! Immerhin ist das ein bis auf die Bremsen fahrbereites 50er/60er-Jahre-Oldtimerchen für einen Betrag, für den man beim Neuwagen nichtmal eine kleine Inspektion bekommt. Und die Investionen in ein altes Auto tätigt man immer ausschließlich für sich selbst.


    So übel viel dürfte hier nicht zusammenkommen. Saniere die Roststellen, lackiere die Türen etwas über und lasse ihm ansonsten die Spuren seines Lebens. Wenn Du keinen Best-of-Show draus machen willst, dürftest Du keinen schlechten Kauf gemacht haben.


    Viele Grüße
    Nils

    Du scheinst bei technischem Gerät ähnliche Prioritäten zu setzen wie ich. :)


    Bei mir war der Trabi damals zum Führerschein 1992/93 ein willkommener Ersatz für die Kleinwagen der 50er/60er Jahre (Lloyd, Goggo, DKW), hinter denen ich her war, aber für die das Schülerbudget nicht reichte. Die Entscheidung für einen Trabi als erstes Auto war im Ostwestfalen der frühen 90er schon recht exklusiv (in Richtung „seltsamer Kauz“). Aber ich bin drauf hängengeblieben, weil ich das kleine Ding einfach mag. Auf jede Trabi-Pause folgte wieder einer. Den jetzigen behalte ich!


    Ach ja: Sehr schönes Auto!


    Viele Grüße
    Nils

    kann mich noch an die Vandalenaktion erinnern. Schön, dass er wieder da ist. Viel Spaß! und behalte ihn!


    Schau an, dabei ist das ja auch schon wieder ein ganzes Stück her. An einem Hang muß er ja nun nicht mehr parken...!


    Viele Grüße
    Nils

    Hi Chris,


    nee, keine Sorge diesmal bleibt er. Den Fehler, mir ans Herz gewachsene Fahrzeuge zu veräußern, habe ich über die Jahre schon etwas zu oft gemacht (diverse Trabis, VW Typ 3, Schwalbe). In diesem Fall konnte ich es zurückkaufen – und es hänge ja diesmal auch nicht nur ich an ihm; die Rückkaufverhandlungen zogen sich, angetrieben durch meine Tochter, anderthalb Jahre hin.


    Er wird alle Spuren seines Lebens behalten, das laienhaft gletscherblau gesprühte Dach, die zwei verschiedenen Außenspiegel, die diversen Beilackierungen. Ob ich den rechten Vorderkotflügel mit dem Knick (durch die Rolle den Hang runter) ersetze, überlege ich noch, einen neuen habe ich liegen, das hat Zeit. Meine Tochter hat auch schon den abgewetzten Wackeldackel wieder hinten reingestellt.


    Im Juni hat unsere lokale Oldietruppe ein kleines Treffen, wahrscheinlich im August wieder die Ausfahrt. Daran werde ich dieses Jahr nicht wie 2013 ohne bzw. mit einem geliehenen Oldie teilnehmen (obwohl der Mini letztes Jahr auch Bock gemacht hat, fährt sich wie ein Trabi mit Mittelschaltung und Drehmoment). Es ist ja nur die Zündung, um die ich mich erst einmal kümmern muß, der Rest war vor drei Jahren in Ordnung und seitdem hat er nur gestanden. Sogar die Batterie sagte noch was. Eine AHK habe ich hier auch schon liegen. Dann kann der Kleine mit dem HP 400 sogar die Gartenabfälle wegbringen.


    Viele Grüße
    Nils

    Hallo, liebe Trabi-Freunde,


    ich habe mir einen Trabi gekauft, es mußte genau dieser sein. Nicht, weil es sich um ein besonders seltenes oder gar wertvolles Exemplar handelt. Eine simple Limousine von 1987. Dieser Trabi steht optisch mäßig da, hat einen leicht krummen Vorderwagen, leidet unter beginnender Korrosion und hat auch sonst einige kleine Mängel. Ich kenne sie alle, denn es war mal meiner.


    Drei Jahre stand er woanders, gehörte nicht mehr mir. Jetzt ist er wieder da. Wir hatten dreieinhalb Jahre lang viel miteinander erlebt. Eins der hervorragenden Exemplare war er er schon beim Kauf 2007 ganz und gar nicht gewesen, er diente mir als ganzjähriger Alltagswagen und wurde so halbwegs am Laufen gehalten. Manchmal etwas anstrengend, wenn man mit einem Satz Baumarktwerkzeug und einem Rangierwagenheber am Straßenrand rumbastelt. Nach Konservierungsarbeiten am Unterboden saß mein ganzes Gesicht voller Schmadder und mir taten alle Knochen weh. Er brachte mich zur Arbeit, das Töchterchen in den Kindergarten, transportierte Einkäufe und sogar einmal ein ganzes Damenrad. Eine Reise quer durch Deutschland über kleine Sträßchen habe ich mit ihm unternommen. Ein blaues Dach habe ich ihm gemalt.


    Dann kugelten ihn eines Tages Vandalen eine Böschung runter. Die krumme Frontpartie wurde grob gerichtet, der Knick im rechten Vorderkotflügel zeugt bis heute von diesem Verbrechen. Aber auch der Motor hatte es hinter sich. Dieser wurde durch ein überholtes Aggregat ersetzt – leider hatte dieses etwas zu viel Kurbelwellenversatz, so daß sich die Zündung partout nicht mehr vernünftig einstellen ließ. Gevatter Rost ließ sich derweil auch wieder blicken – in Hinblick auf den kommenden Winter auch keine allzu schönen Aussichten. Zeit hatte ich ohnehin keine. Ich brauchte zu dem Zeitpunkt ein Auto, das einfach fährt. Über eine Wegstellmöglichkeit verfügte ich auch nicht.


    Ein Schrauberkumpel wollte meine Limousine schon länger seiner kleinen Kollektion einverleiben. Ich rief ihn an, kurz darauf kam er mit dem Trailer. Das fühlte sich für mich nur ein paar Wochen gut an – und meine Tochter hat es mir nie verziehen. Ein Leben ohne Trabi ist zwar möglich, aber es fehlt was.


    Ich kaufte mir noch in derselben Woche einen VW Jetta I, der sogar noch einmal sieben Jahre älter als der Trabi war und sogar ein H-Kennzeichen trug. Ansonsten fuhr er sich trotz simpler Technik wie ein moderner Wagen, war praktisch und vor allem unerschütterlich zuverlässig. Leicht zu warten und zu reparieren, spottbillige Teile. Im Grunde ein schöner Wagen. Wenn da nicht zwei Punkte gewesen wären: 1. Für mich war er Zwischending zwischen Oldie und modernem Wagen, nicht Fisch, nicht Fleisch. 2. So robust die Technik ist, so korrosionsfreudig ist leider das Blech. Vor dem dritten Winter stand ich wieder da und die Vernunft setzte ein: Gut, jetzt kommt für Alltag und Winter halt ein modernes Auto her und mit den Altfahrzeugen ist nun erst einmal Pause. Der Jetta wurde abgemeldet und weggestellt, leider nach draußen – aber ich wollte ihm kommenden Frühjahr weitersehen.


    Der Alltagswagen brauchte auch etwas Zuwendung, die dem Jetta versagt blieb, so daß er weiterhin draußen rumstand. Umgezogen sind wir auch, in ein Reihenhaus mit Carport und Garage. Auch hatte ich inzwischen Zugang zu einer Hebebühne, wenn's denn mal sein muß.


    Und dann kam das Angebot, den Trabi zurückzukaufen. Der Jetta wurde an einen Golf I-Fan verkauft und nun ist der kleine Pappkamerad wieder da. Noch trägt er überall den Staub von über drei Jahren Standzeit.


    Ein Top-Exemplar daraus zu machen, ist weder wirtschaftlich noch beabsichtigt. Ich werde mich bis zum Frühjahr erst einmal dem Zündungsproblem widmen und schauen, ob ich ihn mit wenig Aufwand über die HU bringe. Und dann erst einmal wieder fröhlich über die Dörfer knattern.


    Viele Grüße
    Nils

    Was willst du denn messen? Es passt zwar von der Tiefe, aber auf garkeinen Fall in den original Ausschnitt. Auch nicht in den Angstgriff, müsste man beides Nacharbeiten (wenns nicht schon vorher wer gemacht hat).


    Ja, für diese zuletzt genannten Fälle hatte ich das auch gemeint. Der originale Ausschnitt ist natürlich für alte Modelle mit zwei Knöpfen (wie z.B. das besagte alte Blaupunkt Frankfurt) – und aufsäbeln würde ich den heute natürlich auch nicht mehr. Bei Radios mit sehr geringer Tiefe wie dem beschriebenen würde aber bei Originalfahrzeugen vielleicht auch eine bei Bedarf herausnehmbare, spurenlose Lösung klappen, z.B. ein passendes Kästlein drumrumbasteln und das Ganze dann mit Klettbändern fixiert in der breiten Filzablage unterbringen.


    Viele Grüße
    Nils

    Hallo Trabi-Gemeinde,


    auch, wenn ich jetzt schon seit anderhalb Jahren mit einem Jetta I herumkurve, hatte ich neulich doch ein Problem, das zumindest auch auf die 80er-Jahre-Trabi-Alltags-Fahrer (gibt's die noch?) oder 1.1-Besitzer übertragbar ist, nämlich die Radiofrage.


    Das uralte Blaupunkt Frankfurt hatte ich dann auch noch in die Jette eingebaut gehabt, das war aber nicht so richtig prickelnd, besonders die beste Frau von allen hat immer gemeckert, wenn sie mal mein Auto genommen hat: Kein RDS, keine Stationstasten, mono 1-Kanal wenn man über Adapter den iPod drangemacht hat, der Empfang sehr schwankend…


    Also was neues, da stellten sich folgende Probleme:
    - Ich wollte definitiv ein Radio, welches nicht durch Kampfstern-Galaktica-Design das Interieur meines 32 Jahre alten Autos verhunzt, kein mehrfarbiges Display, keine silbernen Plastik-Applikationen, keine violetten LED-Ketten. Das ist bei Nachrüstradios für den Standardschacht offenbar inzwischen schon schwierig.
    - Ich wollte eins, das sich so bedienen läßt, wie ich das gewohnt bin, Knopf für die Lautstärke, keine 28 Menüebenen, große Stationstasten. Kein Schnickschnack.
    - Laufwerk (CD oder Tape intern geht eh kaputt) sollte es keins haben, dafür aber auf jeden Fall einen Aux-Eingang, damit ich meinen Walkman für die Tonnen alter Tapes oder den neumodischen iPod einfach mit Klinke anschließen kann. Ähnlich wie der Trabi hat der Golf/Jetta I ein Ablagefach unter dem Radio, wo man so ein externes Gerätchen prima reinlegen kann.


    Ich habe mich jetzt für dieses hier entschieden, ein Kienzle MCR-1014M: MCR 1014M Volt 1 DIN Tuner ohne (Affiliate-Link)


    Das ist ein Radio von einem Anbieter für gewerbliche Kunden, wohl sonst eigentlich für Dienstfahrzeuge, Lastwagen oder Landmaschinen gedacht.


    Was es für Trabifahrer interessant macht, ist die sehr geringe Einbautiefe, man dürfte es ohne Probleme in den Radioschacht oder den Haltegriff rechts versenken können. Es sieht dabei aus wie ein Radio aus den frühen 90ern.


    AUX geht jedenfalls problemlos. Der sehr simple interne Mediaplayer unterstützt SD-Karten und USB-Sticks, auf denen aber nicht mehr als 256 Dateien gespeichert sein dürfen. Leider nur MP3, kein AAC, WMA oder andere Komprimierungsverfahren. Die Navigation geht dann nur weiter und zurück, was mich aber nicht sonderlich stört, für mich ist diese Funktion auch eher eine Zugabe.


    Entgegen der Beschreibung bei Amazon kann man einen iPod aber nur über die AUX-Buchse mit kleinem Klinkenkabel verbinden, da hat man dann aber auch keine Einschränkungen und kann Walkman, Discman, MP3-Spieler, iPod oder Omas Tonbandgerät ;) anschließen.


    Der Radioempfang ist konstant, auch schwächere Sender kommen rein – mein Jetta hat übrigens auch noch Kontaktzündung, mit der das Frankfurt ähnlich mäßig zurecht kam, wie vorher in der Pappe. Die Tonqualität insgesamt ist für normale Ansprüche übrigens durchaus erfreulich.


    Vielleicht ist das ja für jemanden von Euch interessant!


    Viele Grüße
    Nils


    PS: Einziger Nachteil des Jetta: Er macht kein Räng-Teng-Teng. :love:

    Wenn ich mir die dazugehörige Website anschaue, scheint man sich nicht ganz entscheiden zu können, ob man lieber rot oder braun sein möchte – ich befürchte doch sehr letzteres.


    „Kameraden“? „Ehre dem Vaterland“? ... undsoweiterundsofort. Schauderhaft.

    Ich habe den Bericht vor drei Wochen auch im TV gesehen - wohltuend, so etwas nach 20 Jahren doch endlich einmal im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gezeigt zu bekommen.


    Viele Grüße (aus dem Westen),
    Nils

    Das mit der Auflösung war in der Tat wohl widersprüchlich, eigentlich waren meine laut Ansage groß genug - ich hätte sonst wohl besser nochmal neu und höher auflösend scannen sollen. Aber jetzt ist es auch egal und auch nicht weiter schlimm. Neun haben mir gut gefallen.


    Viele Grüße,
    Nils