Posts by FelixBRB

    Zugegebenermaßen hatte ich jenseits der 100km/h beim stärkeren Bremsen auch schon mal leichte Vibrationen. Aber mehr war es dann auch nicht. Selbst auf Passstraßen bei längeren Bergabstrecken voll beladen mit Anhänger konnte ich nach längerem Bremsen bisher kein Rubbeln mehr feststellen. Obwohl ich genau solche Situationen aber auch nicht übertreibe, ich mache dann lieber eine Pause mehr. Sehr warm waren die Bremsen sicher trotzdem und ich fand das bisher vollkommen unauffällig. Ich habe vorn allerdings auch die Bremsanlage vom Wartburg drin.


    Gruß, Felix

    Ja, da hast du sicher recht. Welcher Aspekt nun wie viel zum Ergebnis beigetragen hat, vermag ich auch nicht sagen. Ich habe jedoch mal eine Felge montiert wo die Anlagefläche wirklich außerordentlich krumm war - wir reden hier von locker 2mm Spalt unterm Haarlineal - und hatte damit außerordentlich extreme Reibwertschwankungen. Das war schon bei kleinen Geschwindigkeiten deutlich spurbar. Ein Wechsel auf eine ordentliche Felge brachte sofort eine deutliche Reduzierung des Problems.


    Diese besonders krumme Anlagefläche war aber nicht einer falschen Verschraubung verschuldet. Allerdings war diese Schrottfelge der Auslöser für meine Suche nach einer rubbelfreien Bremse.


    Gruß, Felix

    Probleme an Felgen, Bolzen, Muttern und Bremsen gab es dadurch bisher bei meinem Fahrzeug jedenfalls noch nicht. Glück gehabt?

    Es ist ja nicht so, dass das Auto nicht mehr fährt wenn man da mal zum Beispiel mit 80Nm anzieht. Man merkt es halt nicht direkt, dass man da jetzt was krumm gezogen hat. Du kannt ja mal prüfen, ob du starke Reibwertschwankungen (Rubbeln) hast, wenn du bei 100km/h eine sehr starke Bremsung machst. Ist das der Fall, laufen sehr wahrscheinlich die Reibflächen der Bremstrommeln aus irgendeinem Grund nicht ganz rund. Das es rubbelt habe ich eigentlich bei so gut wie jedem Trabi erlebt - aber so riesig ist mein Erfahrungsschatz da nun auch wieder nicht. Ich habe das Problem nahezu vollständig behoben, seit ich die Felgen gerichtet habe und gleichzeitig unbenutzte DDR-Bremstrommeln, sowie unbenutzte DDR-Radnaben eingebaut habe. Ich will nicht ganz ausschließen, dass es aber auch einfach mit neuen Bremstrommeln weg gewesen wäre.


    Gruß, Felix

    Ich hab nen ollen Dreieckslenker inkl. Achsstumpf und Bremstrommel in den Schraubstock gespannt und dort die zu vermessende Felge montiert. Die beiden Felgenhörner habe ich jeweils von Innen (also da wo der Reifen anliegt) mit einer am Stativ befestigten Messuhr vermessen. Ich habe so lange gerichtet bis der Höhen- und Seitenschlag jeweils deutlich unter 1mm war. Wobei der Höhenschlag von vornherein gering war. Ein Seitenschlag von 1mm klingt noch viel, aber in der Praxis hatten die meisten gebrauchten Felgen bei mir bisher deutlich mehr und waren trotzdem unauffällig. Zum Richten habe ich eine sehr große Wasserrohrzange genommen, aber da gibt es sicher bessere Varianten. Es ist mehr oder weniger sehende Arbeit. Da findet man schnell die richtigen Griffe. Ich möchte mich auch damit zurückhalten bedingungslos weiterzuempfehlen, dass man an seinen Felgen irgendwie rumbiegen sollte. Ich habe das mal bei einem Satz Felgen als Versuch gemacht und war sehr positiv vom Ergebnis überrascht. Seitdem bin ich mit den Felgen ca. 50.000km gefahren und Räder und Bremsen sind komplett unauffällig. Ich habe sie aber seitdem nicht erneut vermessen. Ich persönlich würde das bei meinen eigenen Felgen wieder machen.


    Gruß, Felix

    Richtig, die Anlagefläche habe ich mit einem Haarlineal vermessen. Es würde aber wohl auch eine plane Scheibe in Größe einer Bremstrommel und Tuschierfarbe ganz gut funktionieren. Gerichtet habe ich das dann mit einem großen Hammer und einem entsprechenden stumpfen Meißel. Man wundert sich aber wie stark man da draufhauen muss. Vielleicht bin ich aber auch einfach nicht so stark. ;)


    Auch Trommeln und Radnaben prüfe ich seitdem vor dem Einbau immer so ob sie Plan sind.


    Spannend in diesem Zusammenhang ist noch die Erkenntnis, dass die allerletzten Felgen für den 601 besonders krumm waren. Gemeint sind die mit den extra Sicken zwischen den Schraublöchern. Wenn man sich das genau anschaut, sieht man auch, dass bei denen der Felgenstern etwas dünner vom Material her ist. Die Felgen sind auch etwas leichter. Leider habe ich keine konkreten Gewichtswerte mehr parat. Aber ich denke mir so, da wollte man Material sparen und hat dafür einfach die zusätzlichen Sicken gemacht. Ich hab so meine Zweifel ob das eine gute Idee war.


    Natürlich habe ich auch mal ein oder zwei noch unbenutzte Felgen vermessen und bei denen war die Anlagefläche wunderbar plan.


    Auch interessant: Nachdem ich die Anlageflächen so gerichtet habe, habe ich noch den Rundlauf der Felgen geprüft und nach Möglichkeit mit einer großen Zange gerichtet. Beim anschließenden Aufziehen und Wuchten der Reifen benötigte ein Rad keine Gewichte, zwei Räder jeweils nur 5g, eins 10g und das Reserverad 15g. Ich finde das sensationell wenig.


    Gruß, Felix

    Nach Vermessung etlicher Felgen die nahezu allesamt krumme Anlageflächen zur Bremstrommel hatten, befürchte ich auch, dass man mit zu viel Drehmoment quasi den gesamten Felgenstern krumm zieht. Seitdem halte ich es wie Fahrfusshebel und ziehe die Radmuttern schon seit Jahren extrem sachte an. Gelockert hat sich da noch nie was. Aber ich achte auch auf saubere Anlageflächen und Gewinde.


    Ich gehe sogar soweit, dass ich bei Wartungs- und Reparaturarbeiten lieber die Achsstumpfmutter löse und das Rad komplett mit Bremstrommel und Radnabe runter nehme um die Radmuttern möglichst nicht anzufassen.


    Ich wette die so oft rubbelnden Bremsen beim Trabant kommen auch eben von diesen Krummen Anlageflächen die dann auch die Bremstrommeln und Radnaben leicht krumm ziehen. Seit ich meine Felgen wieder gerade gebogen habe und Trommeln und Naben gegen DDR-Neuteile getauscht habe und die Radmuttern supersachte anziehe habe ich jedenfalls keinerlei Rubbeln mehr bei den Bremsen.


    Gruß, Felix

    Na dann passt doch schonmal Batterie und Ladespannung. Obwohl 12,85V schon recht wenig klingt. Ist dein Standgas vielleicht ein bisschen sehr niedrig? Jetzt kannst du auch nochmal mal messen, was von der Spannung noch am Relais ankommt. Passt das, muss wirklich das Relais selbst mal aufgefrischt werden.

    Die Soll-werte betragen in etwa:

    >12 Volt im Stand

    >13 Volt bei Leerlaufdrehzahl

    >14 Volt bei erhöhter Drehzahl (max. 14,5 Volt)

    Naja! Ganz so glatte Werte sind das nicht. Die Sache verhält sich tatsächlich schon etwas komplexer. Wenn man die Batteriespannung misst ohne das der Motor läuft, kommt es sehr darauf an, ob die Batterie kurz vorher von der Lichtmaschine geladen wurde oder nicht. Will man irgendwelche Aussagen über den Ladezustand der Batterie treffen, so sollte man einige Stunden bis einen Tag nach dem letzten Laden bzw. Entladen der Batterie warten und dann erst messen. Dabei sollte die Batterie 12,8-12,85V liefern, dann kannst du davon ausgehen, dass die Batterie 100% geladen ist. Schon bei 12,5V ist sie nur noch zu 50% geladen.


    Im Leerlauf schwankt die direkt an der Batterie gemessene Spannung sehr. Die Spannung hängt sehr davon ab, wie exakt die Drehzahl eingestellt ist. Meiner Erfahrung nach macht es kaum Sinn da zu messen. Man kann da im Grunde alles zwischen 13,5V und 14,5V messen. Liegen die Werte weit außerhalb dessen, ist vermutlich etwas defekt.


    Schon bei leicht erhöhter Drehzahl stabilisiert sich das Regelverhalten der Drehstromlichtmaschine enorm. ABER! Der Regler regelt die Ladespannung auch dann zwischen 13,8V und 14,4V. Je nach Messgerät lässt sich auch diese schwankende Spannung nur sehr ungünstig messen. Besser soll es wohl mit einem klassischen Zeigermessgerät ablesbar sein. Ich selbst benutze dazu sogar ein Oszilloskop - aber hauptsächlich um den Spieltrieb zu befriedigen.


    Um wirklich zu wissen ob mit der Batterie und der Ladespannung der Lima alles in Ordnung ist, muss man nun aber noch bei leicht erhöhter Drehzahl das Abblendlicht einschalten und nochmals die Spannung an der Batterie messen. Misst man nun eine deutlich geringere Spannung als ohne Licht, so ist möglicherweise das Kabel zwischen Batterie und Lichtmaschine nicht mehr in Ordnung. Ein Spannungsabfall von bis zu 0,5V würde ich noch als normal bezeichnen. Wenn da jemand einen besseren Wert weiß, korrigiert mich gern. Ich habe meine Verkabelung so lange optimiert, bis ich bei weniger als 0,5V war.


    Hintergrund ist, dass die Lichtmaschine bei Licht an bummelig zusätzliche 11A Strom durch das Kabel zur Batterie schickt, die von dort gleich zu den Lampen weiterfließen. Schon ein vergleichsweise geringer Widerstand führt bei 11A zu einem Spannungsabfall von >0,5V auf dem Kabel (die genaue Rechnung überlasse ich jedem selbst ;) ).


    Wenn nun dein Abblendrelais nicht mehr schaltet, du sonst aber keine Probleme hast, könnte ich mir vorstellen, dass die Spannung bei eingeschaltetem Licht ziemlich starkt abfällt. Ohne zusätzliche Verbraucher an der Batterie merkt man aber den Spannungsabfall über dem Ladekabel kaum und alles funktioniert ganz passabel. Das kenne ich aus eigener Erfahrung.


    Gruß, Felix

    Dann sind wohlmoeglich einige der derzeitigen Massnahmen aufgrund eines neuerdings verfuegbaren, schicken und fuer die medizinische Diagnostik nicht zugelassenen Test keine Rechtfertigung.

    Das die Tests nicht zugelassen sind, hast du hier schon mehrfach geschrieben. Das ist auch korrekt. So wie du es mehrfach schon geschrieben hast, klingt das aber so als ob Ärzte sich hier in einer fragwürdigen Grauzone bewegen weil wir gerade eine Ausnahmesituation haben und nach jedem Strohhalm greifen.


    Das ist jedoch nicht der Fall. Um diesen Fakt objektiv bewerten zu können sollte man wissen, dass in der EU sämtliche labormedizinische Tests, welche an vom Menschen entnommenen Proben gemacht werden keine Zulassung haben - egal für welche Krankheit oder Allergie. Es gibt schlicht kein Zulassungsverfahren für solche Tests. Das soll sich bald ändern - hat aber auch nix mit Corona zu tun. Die Einführung dieses neuen Zulassungsverfahrens wurde auch schon vor dieser Pandemie beschlossen (2017).


    Ich betone, dass es sich herbei um keine Meinung, sondern um Fakten handelt. Nachlesen kann man das zum Beispiel hier: https://de.wikipedia.org/wiki/In-vitro-Diagnostikum


    Die aktuelle Regelung ist so, dass der labormedizinische Befund für den behandelnden Arzt ein weiterer Hinweis zusätzlich zu den tatsächlich vorhandenen Sympthomen des Patienten ist, um eine Diagnose stellen zu können. Ich vermute daran wird sich nach der Einführung des Zulassungsverfahrens auch nichts ändern. So ein Labortest ist für den Arzt eine Hilfestellung um ihn bei der Diagnose zu unterstützen. Ich gehe davon aus, dass Ärzte auch entsprechend handeln.


    Eine rein logische Schlussfolgerung aus diesen Fakten ist also: Wenn bei positiv getesteten Personen pauschal von "aktiv Erkrankten" gesprochen wird, ist das nicht unbedingt eine korrekte Aussage.


    Ich möchte noch hinzufügen, dass die Hersteller der Tests zwar selbst für die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften verantwortlich sind, jedoch regelmäßig und ziemlich pingelig von etlichen Behörden aus allen Ländern wo die Tests vertrieben werden überprüft werden. Dabei versuchen die Prüfer mit formalen Methoden rauszufinden, ob der Entwicklungsprozess und die Herstellung eines Tests und alle Studien dazu entsprechend konsistent sind und die Zahlen und Aussagen zu seinen Produkten glaubwürdig sind. Werden dabei Unregelmäßigkeiten festgestellt, so droht dem Hersteller neben empfindlichen Strafen ein Inverkehrbringungsverbot seiner Produkte in dem entsprechenden Land. Das will sich kein renomierter Hersteller leisten.


    Kurz: Der Hersteller ist selbst dafür verantwortlich, dass der Test funktioniert, wie gut er funktioniert und dass sämtliche gesetzliche Vorschriften eingehalten werden. Der Hersteller wird aber sowohl beim Entwicklungsprozess als auch bei der Herstellung sehr streng durch unabhängige Behörden überwacht. Sicher entdecken die nicht alles und es sind auch nur Stichproben, aber die Tests sind auch nicht einfach irgendwelche vom Hersteller irgendwie auf den Markt geworfenen Produkte.


    Gruß, Felix

    Ich arbeite an einer Uni, wir bekommen jetzt eine eigene App, die wohl Pflicht wird für bestimmte Bereiche. =O(Wie sie das prüfen wollen) ?(

    Das ist spannend. Es gibt ja auch Leute die aus Prinzip kein Smartphone haben wollen. Ich finde es bedenklich, dass die Installation von Software auf privaten Unterhaltungsgeräten verpflichtende Voraussetzung für irgendwas ist.

    Voll beladen mit Klappi bergauf 100km/h fahren zu können u.v.a. auch zu dürfen ist eine gigantische Verbesserung und auch ein Gewinn an aktiver Sicherheit, mit den Rollgurten hinten auch passiv - im Rahmen der Möglichkeiten.

    Naja, Rollgurten hinten haben wir auch. Und über Leistungsmangel will ich mich nicht beklagen, aber vielleicht bin ich auch besonders genügsam oder mein Motor besonders brav. ;)

    Aber, FelixBRB , es ist schon so, daß die Familie das wollen muß. Davon irgendwie überzeugen geht m.E. nicht.

    Überzeugen im Sinne von aufzwingen ist natürlich zwecklos. Aber ich würde behaupten, dass meine Frau aus nicht ganz unähnlichen Verhältnissen wie die von Tomsailor stammt. Als ich erstmals mit dem Trabi vor der Tür stand war sie ganz sicher mehr als skeptisch. Aber sie hat es eben ausprobiert und gefallen dran gefunden. Genauso war es mit dem Zelten - hat sie vorher auch nie gemacht. Ich allerdings auch nicht, obwohl ich sicher schon vorher Gefallen dran gefunden hätte. Sie ist aber auch sehr aufgeschlossen für Neues und ich behaupte eine ihrer Stärken ist die unvoreingenommene Herangehensweise an Neues (bzw. in diesem Fall Altes ;) ).


    Ich wollte eigentlich nur sagen, dass man manchmal einfach nur zeigen muss wie viel Spaß das macht. Der Rest kommt dann oder eben nicht. Und manchmal hilft es auch sich andersrum genauso aufgeschlossen zu zeigen. Ich hab früher von Toastbrot und Ketchup gelebt und nichts vermisst. Meine Frau hat mir gutes Essen durchaus schmackhaft gemacht. Auch das Lesen habe ich durch sie wiederentdeckt und meine Frau hat mir die Faszination am Reisen offenbart - vorher war ich nur zwei mal in Dänemark und einmal in Belgien (Klassenfahrt). :)


    Gruß, Felix

    Ich bin eigentlich Landei und einfacher sowie naturverbundener gestrickt, meine Frau ist Großstadtkind....

    Ja, so ähnlich habe ich mir das gedacht. Schade für dich. Aber du gibst ja dein Bestes. Ich wünsche dir weiter viel Erfolg bei der Missonarsarbeit. ;) Haste deine Frau mal fahren lassen? Ich glaube bei meiner Frau war der Groschen gefallen, als sie selbst mal eine kurvige Landstraße mit dem Trabant gefahren ist und gemerkt hat wie toll es ist eine echte Maschine zu bedienen. ;)


    Gruß, Felix

    In punkto Kindersitz - in meinen Augen sind die meisten Sitze die nur durch die Gurte gehalten werden eine Fehlkonstruktion....

    Also tut mir leid, ich kritisiere hier ja sonst nicht so direkt, aber was du schreibst ist zum Teil grober Unfug. Ein Kindersitz wie er zum Beispiel für Kinder bis 4 Jahre vorgesehen ist, hat ein eigenes Gurtsystem, welches ein kleines Kind wesendlich besser am Platz halten kann als ein großer 3-Punkt-Gurt, der auch gern mal verruscht und dann am Hals anliegt. Selbst wenn die Gurte verstellbar wären - was sie übrigens in meinem schwedischen Auto auch sind - könnte ich die Gurte niemals so perfekt an das Kind anpassen wie in einem Kindersitz. So ein 4-Jähriger hat einen so viel kleineren Körper als ein Erwachsener. Da passen Sitz und Kind ganz schlicht nicht zusammen.


    Unsere Sitze werden mit dem 3-Punkt-Gurt vom Auto am Autositz befestigt. Da haben wir hier gerade 3 unterschiedliche Varianten stehen. Alle fixieren den Sitz so, dass ich da keine Bedenken hätte, dass der Sitz bei einem Unfall durchs Auto schießt. Sie unterscheiden sich hauptsächlich darin, wie aufwändig es ist, den Sitz einzubauen. Alle haben kein ISO-FIX, denn dann könnte ich sie in keinem unserer Autos verwenden. Ehrlich gesagt sehe ich den Vorteil von ISO-FIX lediglich in der einfacheren Handhabung , bzw. darin, dass man den Sitz nicht so leicht falsch einbauen kann. Das ist auch für die Sicherheit natürlich nicht unerheblich. Weiterhin haben die Sitze alle massive Seitenpolster - insbesondere um den Kopf herum. Ich sehe da für Kinder eine erhebliche Sicherheitsverbesserung. All diese Punkte gelten auch für die Babyschalen.


    Was du schreibst, mag vielleicht für die einfachen Sitzerhöhungen zutreffen, wo die Kinder durch den Autogurt angeschallt werden, aber etwas erhöhter sitzen. Doch auch dort sehe ich eine Sicherheitsverbesserung durch die deutlich verbesserte Gurtführung. Ja, Autohersteller könnten da sicher nachbessern. Aber nun existieren ja gerade Millionen Autos wo das so eben nicht gelöst ist. Die Idee, dass sich Autohersteller darüber Gedanken machen könntne wie sie den Kindersitzherstellern mehr Geld in die Kassen spülen finde ich schon ziemlich weit hergeholt.


    Gruß, Felix

    Also wie Du das so schreibst und begründest, einfach toll, ich beneide Dich dafür. Ist mit meiner Familie so leider nicht möglich. X/ Die würden das nicht mitmachen.

    Das tut mir leid für dich. Aber woran liegts konkret? Da muss es doch Gründe geben. Kann man das nicht lösen und die Familie überzeugen?


    Gruß, Felix


    Meine Familie macht das auch schon seit vielen Jahren mit.

    Allerdings in der Pussyversion, sozusagen. Also mit 1.1er Kombi, 4 serienmäßigen Gurten und 1.3l-Maschine. Platztechnisch ist das gegenüber dem 601 kein Gewinn. Aber es fährt sich wirklich um Welten anders, weil man nicht permanent an der Leistungsgrenze ackert.

    Für mich wäre der 4-Takter aus rein irrationalen Gründen nichts. Aber wenn das für euch die praktikable Lösung ist, finde ich das auch toll. Ihr werdet es vermutlich auch nicht anders haben wollen. :)


    Gruß, Felix

    Zum Thema Kinder im Trabant habe ich hier im Forum schon viel geschrieben. Es ist mir ein Anliegen zu zeigen, dass das geht. Und es geht eben nicht nur irgendwie, es geht sogar sehr gut. Wir sind sehr glücklich mit unseren Kindern und unseren Trabis. Das ist für uns bisher auch kein Kompromis.


    Zwei Dinge fallen mir bei jeder dieser Debatten auf: Es kommt immer einer, der sag, dass das doch früher auch alles ganz einfach ging. Krapproter hat zwar ein schönes Bild gepostet, aber das waren damals andere Zeiten. Ich finde es müßig jedes Mal wieder zu diskutieren, dass das so heute eben nicht mehr geht. Es ist auch nicht konstruktiv das immer zu wiederholen. Ich betreibe diese Verbindung von Hobby und Familie ernsthaft. Wir fahren damit tausende Kilometer im Urlaub und ansonsten auch im Alltag. Da brauche ich über Lösungen die nicht den Gesetzgebungen entsprechen oder auf sonstige Weise haarsträubend unsicher sind schlicht nicht nachdenken. Ich habe auch keine Lust, irgendwo von Beamten festgesetzt zu werden die fern ab der Heimat darauf bestehen, dass ich eine andere Lösung finde um meine Familie auch nur noch einen Meter weiter zu transportieren. Noch dazu die Lösungen ja alle kein Hexenwerk sind.


    Die zweite Sache die mich einfach sehr wundert, ist dass die Idee die Familie über längere Strecken im Trabant zu transportieren für viele hier scheinbar außer Frage steht. Ich lese immer wieder auch von alten Hasen hier, dass sie sich das schon mit ein oder zwei Kindern nicht mehr vorstellen können. Als der Nachwuchs unterwegs war haben wir uns eben als Eltern konstruktive Gedanken gemacht und ein Problem nach dem anderen aus dem Weg geräumt: Anhänger beschafft, Gurte nachgerüstet, größeres Zelt gekauft usw. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Wir sind sehr zufrieden. Braucht ihr wirklich so viel Abstand zu den anderen im Auto? Braucht ihr ne Klimaanlage und Unterhaltungselektronik im Auto? Wir haben fast immer die Kurbelfenster unten - im Winter eben etwas weiter oben. Die Kinder haben sich nie beschwert. Wenn es zu still im Auto ist ( :D zu still mit zwei Kleinkindern) dann singen wir eben. Wir haben nicht mal ein Radio und wir haben es nie vermisst.


    Und ja, mit 3 Kindern wird es schon etwas verrückt. Das sehen wir auch so. Aber unsere Urlaube werden dafür sicher auch noch erlebenswerter. Vielleicht liegt es aber auch an unserer Einstellung. Wir hatten nie ein Ziel im Urlaub. Wir sind immer in eine Richtung gefahren die uns erstrebenswert schien und haben gerastet wo wir Lust dazu hatten. Der Weg ist das Ziel! :)


    Das soll jetzt keine Klage sein. Es sind einfach zwei nüchterne Feststellungen wie jede Debatte zum Thema Familie im Trabant hier verläuft.


    Gruß, Felix

    Tja und bei uns ist im gegenseitigen Einvernehmen Urlaub ohne Trabant kaum denkbar. Der Grund ist bei uns aber kein ostalgischer - daher kommt auch Wartburg oder Barkas nicht in Frage. Der Trabi ist über die fast 15 Jahre die wir ihn jetzt schon fahren, schlicht eine Art Familienmitglied geworden. Also muss er dabei sein, fertig! Das sieht auch meine Frau so. Wir mögen aber auch gerade im Urlaub dieses Entschleunigen (sagt man heute wohl so). Mit dem Westauto ist man dann doch am Ende wieder auf der Autobahn unterwegs - wie öde. Dieser Aspekt könnte natürlich auch durch einen anderen Oldtimer bedient werden.


    Wir haben aber schon lange einen zweiten Trabi in der Garage stehen, den wir auch einige Jahre als Drittwagen gefahren sind und mit dem wir schöne Erinnerungen verbinden. Nun wird der halt wieder alltagstauglich gemacht. Na sicher ist es nicht das gleiche, wenn die Familie in zwei getrennten Autos unterwegs ist. Aber es gibt auch Funkgeräte und es ist eben ein neuer Spaß fortan mit zwei Trabis durch die Welt zu gondeln. Ein Abendteuer ist es sicher in jedem Fall. Und später haben wir noch mehr als bisher von unseren verrückten Trabireisen zu berichten. Klingt doch auch nett.


    Wir wollten drei Kinder und wir wollen Trabi im Urlaub haben - was bleibt uns also anderes übrig? Wenn jemand eine tolle und wirklich realisierbare Idee für einen fünften Sitz im Trabi hat, bin ich natürlich ganz Ohr. Und nein, ich will das Fahrzeug nicht verlängern oder so. ich mag es eigentlich so klein wie es ist.


    Gruß, Felix

    Wir ziehen nun mit Kindern im Urlaub zwar einen HP350 hinterher, aber wir wollen wegen der Kinder keine anderen Autos anschaffen. 5 passen noch gerade so in unser Westauto. Da gibt es kein Problem. Im Trabant wirds halt knifflig. Unsere Lösung heißt: Zukünftig mit zwei Trabis in den Urlaub fahren! :D


    Da muss die Frau natürlich mitziehen. Aber wir haben nicht das Gefühl auf irgendwas zu verzichten oder irgendwie eingeschränkt zu sein mit dem Trabi und Kindern. Wir haben eigentlich immer alles dabei was wir im Urlaub brauchen. Ich kann es nur noch mal wiederholen: Zwei Erwachsene und zwei Kinder sind im Trabant auch heute kein Problem. :)


    Gruß, Felix