Posts by Philipp

    Die Batterie ist schon wieder in einem anderen Auto, beim Benutzen halten die am längsten.


    Die Felgen muss ich mal hier im Forum zum Tausch anbieten, vielleicht ist ja für jemanden das gesuchte Baujahr dabei :)


    Ausparken funktioniert genau wie Sasch schrieb, ist aber Milimeterarbeit ;D

    Mit einem top Auto im Originallack würde ich das trotzdem nicht probieren.

    Abgerissene oder gebohrte 5er Schrauben des Zündgehäuses gehen super raus, wenn man einen größeren Schweißpunkt draufsetzt und einfach mit einer guten Wasserpumpenzange dran dreht. Am besten, wenn alles noch etwas warm ist!
    Geht echt super und ist ne Sache von wenigen Minuten :)


    So einen Schweißpunkt bekommt jeder hin und zur Not schiebst du das Auto zum nächsten Metallbaubetrieb, wenn du den Motor nicht wieder ausbauen willst ;D


    So eine Garage ist schon fast unentberlich zum Lagern von Erstatzteilen und zum Schrauben.
    Da meine aber immer irgendwie mit Projekten zugeparkt sind, suche ich mir öffentliche Carprorts um den Trabi trocken zu parken :)
    In Städten gibt es meist irgendwelche Brücken unter denen geparkt werden darf.
    Einen Hochglanztrabi würde ich da zwar nicht hinstellen, aber für ein Alltagsauto ist das ok.

    Die Kennzeichenleuchte sieht auch nach Murmel aus.
    So als Alltagskarre wär das so schon ok ;D

    Hatte jemand von euch früher mal so einen Wagen und kann sagen, ob die Kisten was taugen?

    Hmm, schwierige Frage :)


    Ich hatte ursprünglich meinen 600er als erstes und einziges Auto geplant, was wegen der langwierigen Instandsetzung leider nicht klappte.
    Da es aber unbedingt ein Trabi sein sollte, kaufte ich einen 78er 601 im Zustand 3 als Allltagsmöhre, was aber aufgrund von 6V, Scharniergelenken und mangelder Erfahrung auch nicht so die Erfüllung war.
    Zu der Zeit bekam ich einen super erhaltenen 89er KX, mit TÜV und 24.000km für 600€ angeboten, da konnte ich natürlich nicht ablehnen :)
    Der war jetzt wieder zu schade für den Winter und eigentlich auch den Alltag, weshalb diverse Westbleche dafür benutzt wurden.
    Das war aber irgendwann langweilig, weshalb ich unbedingt mal einen Winter-Trabi haben wollte. Der 90er 601L wurde einige Zeit später Alltagswagen und bei einem Unfall so beschädigt, dass die gegnerische Versicherung einen schönen Betrag überwies, der es mir möglich machte, mir einen gut erhaltenen 1.1 zu sichern :D
    Eine Dame, die mir einges bedeutet, meinte dann, dass ich das ex-Wintermobil ja auf keinen Fall verkaufen könne, da es ihr Lieblingstrabi sei und es so gemütlich ist damit zu fahren. :)
    So ging der 1.1 bis jetzt nicht in Betrieb, und die reparierte ex-Winterpappe wieder in Alltagsnutzung.

    Vor meinem Umzug an die Küste wurde mir dann ein praktischer Universal im Zustand 3- angeboten, den ich zu dieser Zeit gut gebrauchen konnte, um allerlei Dinge zu transportieren. Durch den mäßigen Karosseriezustand wollte ich das Fahrzeug eigentlich nur "aufbrauchen" und dann ausschlachten.
    Nun ist schon ein Schweller und ein Teil des Bodenbleches geschweißt, die VA überholt und ein frisch regenerierter Motor verbaut ;D Es wird also noch eine Weile dauern, eh die Grenznutzungsdauer erreicht ist.

    Fazit: Ich wollte nur einen Murmeltrabi haben, doch diese Trapezförmigen sind mir irgendwie zugelaufen und können und sollen nun nicht mehr weg :D
    Wartburg, Barkas, VW Bus und diverse andere reizen mich auch immer wieder, doch die Vernunft hat mich bis jetzt noch davon abgehalten, sowas zu haben.
    Wie ihr schon geschrieben habt, müssen dann wieder anderes Werkzeug, Ersatzteile usw. beschafft und gelagert werden. Nacher kommt sogar noch ein Teilespender, oder was "zum Verbrauchen" dazu... Besser nicht! :D


    Sieht gut aus! Wie hast du die Teile bearbeitet?

    Willst du bei den Stoßdämpfern nicht lieber neue einbauen?
    So vergammelt wie die Karosserie ist, wird die Technik sicher auch nicht geschont worden sein!

    Schade, dass es nicht geklappt hat!

    Das Problem mit dem kleinen Kennzeichen hat sich in meinem Heimatlandkreis mit der Wiedereinführung der alten - um einen Buchstaben kürzeren- Kennung schlagartig behoben.
    Bei der ersten Zulassung meiner Murmel hab ich, trotz Eintragung im Fahrzeugschein, nur ein etwas zu großes Schild bekommen, dass ich dann hinten großzügig umgebogen habe, damit es überhaupt in die Kennzeichenmulde meines P60 L passt.
    Der Wagen wurde dann ein Jahr stillgelegt und sollte durch einen anderen Halter mit diesem Kennzeichen wieder zugelassen werden. Als die freundliche Dame der Zulassungsstelle das gebogene Schild sah meinte sie: " ach das hätten sie doch nicht knicken müssen, sie können natürlich auch ein kleineres bekommen...


    Mein Kumpel hat versucht einen Quek ohne Papiere anzumelden.
    1. Versuch: GRZ -> völlig unmöglich
    2. Versuch in MOL: HU Bericht, Versicherungsbescheinigung und ein neues Kennzeichen haben gereicht...

    Versuch das echt mal woanders, wenn du darauf verzichten kannst, dass du auch der Halter deines KFZ bist.

    Quote

    solange nicht Teile aus verschiedenen Trabant-Epochen zusammen gewürfelt werden oder solche Späße ;-)

    Die Charta von Venedig lässt sich auch hevorragend auf Fahrzeuge übertragen :


    Artikel 11
    "Die Beiträge aller Epochen zu einem Denkmal müssen respektiert werden: Stileinheit ist kein Restaurierungsziel. Wenn ein Werk verschiedene sich überlagernde Zustände aufweist, ist eine Aufdeckung verdeckter Zustände nur dann gerechtfertigt, wenn das zu Entfernende von geringer Bedeutung ist, wenn der aufzudeckende Bestand von hervorragendem historischen ‚ wissenschaftlichen oder ästhetischen Wert ist und wenn sein Erhaltungszustand die Maßnahme rechtfertigt. ..."


    Artikel 12
    "Die Elemente, welche fehlende Teile ersetzen sollen, müssen sich dem Ganzen harmonisch einfügen und vom Originalbestand unterscheidbar sein, damit die Restaurierung den Wert des Denkmals als Kunst und Geschichtsdokument nicht verfälscht."


    Den Zwinkersmiley hab ich natürlich gesehen :D

    Mein Bild des Tages ist auf einer Probefahrt unseres neuen Fahrzeuges für betriebsinterne Transportaufgaben entstanden ;D



    Ich würde das Zeug da auch stehen lassen, bis alles abmontiert ist, was noch zu verwenden ist :)
    @ Krapproter: Hat sich der Besuch denn gelohnt und sind die Mitarbeiter dort einigermaßen umgänglich?
    Schrotthändler sind ja meist ein ganz besonderer Menschanschlag :D

    Ich glaube mein Trabi ist durch Werkzeug locker 30Kg schwerer :)
    Dabei hab ich immer eine großer Werkzeugkiste mit Nusskästen 1/2 + 1/4 Zoll, diverse Langnüsse und Torxnüsse, Dremomentschlüssel, diverse Zangen (Knipex Zangenschlüssel, Crimpzangen zum schweißen, Wasserpumpenzange, Sprengringzange) 300g Hammer, Schonhammer, Schweißpunktfräser, Schraubenzieher, Dreikantschaber, Montierebel, Messchieber...

    Dazu dann Rohrschellen, Kabelbinder, Zündeinsteluhr, Multimeter, etwas Kabel + Benzinschlauch und Panzertape :D

    Fahrzeugspezifisch "nur" einen Auspuffgummi, Kopf-, Krümmer und Fußdichungen, Keilriemen, Schrauben + Federnset, Zündkerzen, Kupplungsseil und einen Gaszug.


    Das liegt aber nicht daran, dass meine Autos so grottenschlecht gewartet, sondern in der ganzen Republik verteilt sind.
    Meist ist am Ziel der Fahrt bei Freunden oder der Familie auch irgendwas zu reparieren.

    Selbst wenn es nur ein Fahrradschlauch ist, muss ich nicht ewig in unvollständigen Werkzeugsammelsorien nach einem 15er Schlüssel suchen ;D

    @Hegau, ja zum Glück!
    Die Geräuschkulisse war vor dem zerlegen schon grenzwertig.
    Wenn ich gewusst hätte, dass die Lager so "isoliert" sind, hätte ich mich nicht mehr auf die Straße getraut. Ein Wunder, dass da überhaupt Öl rangekommen ist!
    Die Lager sind natürlich hinüber, doch zum regenerieren sollte sie noch taugen.
    Mit dem nächsten BAföG werde ich eine frische in Borkheide ordern und die vorletzte (regenerierte) DDR Garnitur aus dem Lager montieren. Dann sollte ein paar Jahre Ruhe sein.