Posts by charlie601

    Umfrage: "Welche Koalition würden Sie bevorzugen? Die große Koalition? Die Ampel-Koalition? Oder die Jamaika-Koalition?"


    "Die Sahara-Koalition!"


    "Wie bitte? Sahara-Koalition?"


    "Sahara-Koalition: Man schickt sie alle in die Wüste!"

    Dafür kommt es a: immer wieder und ist b: nicht laut genug erklärt....

    PS: auch du hast vor Jahren schon das Ende des Originallacks besiegelt - u.a. im Motorraum... ;)


    Immer wieder? Bestimmt habe ich meine Meinung zum Thema Bremsen, Reifen, Originalität auch schon in früheren Beiträgen, hier im Pappenforum und auch im Trabantforum, ähnlich formuliert. Auch hat sich meine persönliche Meinung zum Rückbau auf Werksoriginal nicht geändert. Was soll ich da „lauter“ formulieren? Und warum auch?


    Mein letzter Vergleich: Simplex zu Duplex? Oben bereits genannt (#29), 1983 nach Motorwechsel von 23 auf 26 PS an einer P 601 Limousine (BJ 1965).



    Foto 1: Parkplatz am Dresdner Fernsehturm 1975. Der ist noch mit Simplex und 23 PS (bis 1983).


    Meine jetzige 1988er Limousine:

    Erstzulassung: 19.07.1988

    P 601 Sonderwunsch, Modell 88

    Kilometerstand rund 104.000 km


    1988 (rund 1.000 km)

    Neulackierung kompletter Fahrzeuginnenboden als Garantieleistung (Defekter Hauptbremszylinder pumpte Bremsflüssigkeit in den Fahrgastinnenraum.)



    Foto 2: Nagelneuer Panamagrüner im Urlaub 1988.


    2000 (66.385 km)

    Neue Kurbelwelle


    2000 (rund 69.000 km)

    1. Innenteillackierung im Motorraum (Radhaus vorn links, Radhaus vorn rechts und Stirnwand).

    2. Außenteillackierung (Profilstoßstange vorn,. Profilstoßstange hinten, 1 Paar Frontscheinwerfer Lampenringe, 1 Paar Rückleuchten Lampenträger.



    Foto 3: Berlin untern Linden 2003. Die längste Trabi-Käfer-Schlange der Welt.


    Den Rest schenkt man sich dann ganz einfach.

    So sehe ich das auch.

    Tim, ich akzeptiere deine Meinung. Du hast es schon richtig formuliert:


    … Und ja, gerade weil damals so gut wie alle aufgerüstet haben findet man heute wenig bis gar nichts mehr. …


    Das war die damalige Zeit! Aus Mangel an Alternativen in Form von Neuwagen. Es wurden halt zu wenig produziert. Aus heutiger Sicht hatten diese P 50/60 und frühen P 601 das drei- bis vierfache Leben.


    Nun kommt mein persönliches Kulturverständnis im Widerspruch zu eurem hinzu:
    Ich sehe in diesen ständig modernisierten Unikaten, die tatsächlichen Zeitzeugen des damaligen Straßenverkehrs. Sie rollten und rollten, manche davon drei Jahrzehnte – und einige wenige jetzt immer noch.


    Selbstverständlich akzeptiere ich deine Meinung zur Werksoriginalität. Perspektiven und Blickwinkel sollten aber allem Gerecht werden, der Idealität (die gewünschte Form) aber auch der Realität (die wirkliche Form). Eine intakte Technik vorausgesetzt, erinnere ich mich an die Worte meines Fahrlehrers: „Lenkung, Reifen, Bremsen ...“ Mehr zum Thema ist von mir hier ausdrücklich nicht gewollt.

    Tim, nicht pauschal betrachtet. Ich habe hierzu eben eine andere Auffassung. Und ja, auch ich bin bis 1983 mit einem 23 PS-601er und Simplex auf der Vorderachse alltäglich im Stadtverkehr unterwegs gewesen, bevor ein Motorwechsel auf 26 PS erfolgte und damit verbunden auch die Umrüstung von Simplex auf Duplex. Diesen Trabi von 1965 fuhr ich übrigens bis 1988. Mein End-80ziger mit seiner Zweikreis-Bremsanlage legte nochmal eine Schippe Bremskraft drauf, gegenüber der Einkreisanlage mit Duplex. Und gegenüber Simplex mit Nichten zu vergleichen, da liegen dann schon mehrere Welten dazwischen.


    Deluxe, zahlreiche meiner Freunde und Bekannten fuhren damals auch noch die älteren P 50/60. Kurbelwellen mussten öfters gewechselt werden. Trabis waren ja keinesfalls Liebhaberstücke, sondern Alltagsgefährte. Ich wüsste nicht wer von denen damals noch „original“ mit 20 oder 23 PS unterwegs gewesen war? In unserer Trabant-Vertragswerkstatt gab es seit Mitte/Ende der 70er für Reparaturen an der Vorderachse kein Simplex-Bremszeugs mehr. Zitat: „Mit dem alten Dreck beschäftige ich mich nicht mehr. Dann such dir eine andere Werkstatt!"
    Meine persönliche Meinung: "Simplex an der Vorderachse? Im Museum ja, auf der Straße nein!"


    Mario-P50K, es war sicherlich eine Strategie von Sachsenring, dass Ersatzteile gleichfalls kompatibel für ältere Modelle und ältere Typen waren. Die Alten wären sonst Ende der 80er nicht mehr auf der Straße gewesen. Und ja, wer Beziehungen hatte konnte sich schon Extras auch für die Alten leisten. Warum in einem P 50/60 keine Krümmer-Heizung oder keine 12 Volt-Drehstrom-Anlage? War doch auch damals schon im Winter viel angenehmer. Na und bessere Bremsen im „Großstadt-Verkehr“ – für viele auch nicht schlecht.


    Auffahrunfälle mussten unbedingt vermieden werden, es gab schließlich nicht an jeder Straßenecke ein neues Auto zu kaufen!

    Ist immer wieder interessant wie altes Zeugs bessergeredet wird. Natürlich greifen die Diagonalen viel besser wie Radialreifen. Auch dürfen Reifen gern mal 10 Jahre und doppelt so alt sein, gern auch noch welche aus der DDR. Ich fahre eh nur bei Sonnenschein und nur mal ganz kurz bis zum nächsten Dorfkonsum.


    Selbstverständlich gehören an einen „originalen“ 18/20/23 PS-Trabant Simplexbremsen auf die Vorderachsen, die bremsen schließlich fast genauso gut, vielleicht sogar noch ein Deut besser und oder genauso wie die Duplex und, und, und. …


    Diejenigen die sich früher die Mühe gegeben haben ihre Pappe immer auf den aktuellsten Stand der Technik zu halten, dürften sich heute schwer wundern. Ich denke mir stillschweigend meinen Teil hierzu.

    Falsche Kneipe? Bei uns gibt es schon seit vielen Jahren keine echte Bierkneipe mehr. Folglich muss Deluxe sich auch keine Sorgen wegen der Subventionen machen. Wozu auch? Da wo mal Kneipen und Einzelhandel waren, sind heute Pasta-, Pizza-, Burger-, Döner-, Sushi- usw. Fressshops. Bei der Häufigkeit dieser Beköstigungstempel ist es mir bis heute noch nicht ganz klar geworden, wer alltäglich entsprechend der Überkapazitäten all diese Unmengen wegputzt.


    Natürlich ohne Bier, dafür mit Witz:


    Pilot: "F LX 30, Kontrollraum, bitte kommen, wir haben nur noch wenige Liter Treibstoff. Erbitte Anweisungen!"


    Fluglotse: "Bitte geben Sie uns ihre Position an, wir haben Sie nicht auf unserem Radarschirm!"


    Pilot: "Wir stehen auf der Landebahn 2 und möchten wissen, wann der Tankwagen kommt.


    Fluglotse: :ansage:

    ... Sohn: Papa, was sind Kneipen? ...

    Kleines Bier 48 Pfennig;

    Großes Bier 75 Pfennig;

    Kurzer 50 Pfennig;

    Doppelter 80 Pfennig …

    Kneipenpreise nach Schichtschluss in DDR-Mark!

    Na dann zum Wohl!

    Heute brauchst du einen euroscheißenden Geldesel: 4,50 Euro für ein 0,3er…

    Nein danke, ich hab mir es abgewöhnt und trink mein Bier mit Nachbarn zuhause.

    :prost:

    Wassersack (Filterglocke): Ich hatte es erst in diesem Jahr bemerkt. Hat also immerhin 33 Jahre gehalten bis zu meinem Umstieg auf Aluminium.


    Irgendwie saut es danach auch weniger "Rest" aus dem Vergaser raus? Obwohl ich den Zusammenhang noch nicht so richtig erkenne. (Möglicher Lufteintrag ab Filterglocke in der Kraftstoffleitung?) Ich akzeptiere es als positiver Nebeneffekt.

    Ich bin äußerst pingelig und kleinlich. Nicht wenn es um eure Meinungen geht, dafür aber bei Fahrzeugzuständen an Oldtimern der Marke Trabant. Ja: „Neu machen kann jeder, beim Erhalten wird es schon spannender, vor allem aufwendiger.“ Da bleibe ich auch trotz eurer Einwände dabei.


    Warum? Ich benenne mal nur ein einziges Beispiel: „Lack!“


    Geld kostet schließlich alles, da werden wir uns schon einig sein. Ich hoffe wir sind uns auch darüber einig, dass ein Oldtimer unfallfrei in Werkslackierung bedeutend mehr Interesse hervorruft, als selbiges Modell als teil- oder vollrestaurierter Neuaufbau, im neulackierten Zustand.


    Natürlich hat der Halter-Fahrer bedeutend mehr Einfluss auf die Erhaltung, als Service- und Fremddienstleister. Die sich zwar aus Wartungsgründen nicht vermeiden lassen. Aber wir wollen ja nicht unbedingt regelmäßig vom Karosserieklempner unsere Schussligkeitsrempler beseitigen lassen – da sind Originallack und die darunterliegenden Pappen und Karosserieteile auch schnell im Eimer.


    Daraus leitet sich Jahrzehnte lang ab: „Hoffentlich kein Unfall!“


    Parken im öffentlichen Verkehrsraum wird immer problematischer da keiner mehr Rücksicht nimmt und seine Türen beständig in die Nachbarkarossen hineinknallen lässt. Das spielt natürlich alles keine wesentliche Rolle, wenn man sich die gesamten Seiten in zeitlichen Intervallen neu lackieren lässt. Da ist allerdings der Originallack auch dahin.


    Es gibt unzählig weitere Beispiele, worin sich ein Auto mit Historie und Seele von einem Nachbau unterscheidet. Zumindest spielt diese Betrachtungsweise bei mir eine sehr große Rolle. Und bei Andys weißer 601-Limousine ist dieses Kriterium erfüllt.

    Oh ja, 2006 ist aber auch schon eine ganze Weile zurück. Zur Erinnerung für dich der Flyer von damals …



    Damals gab es die noch auf grünem Papier.

    Es ist sehr schön, wenn Autos nach vielen, vielen Jahren immer noch top aussehen. Neu machen kann jeder, beim Erhalten wird es schon spannender, vor allem aufwendiger. Weiterhin alles Gute und viel Freude ...

    ... Auf die Schnelle finde ich gerade keine ähnliche Grafik, aber die folgende habe ich gefunden, sehr interessant schonmal und nichts Ungewöhnliches für die heutige Zeit daran zu finden. Oder doch? ...

    Da müssen die Römer und 1000 Jahre später auch die Burgfräuleins schon extrem gesündigt haben. Vielleicht findet man doch noch antike Überreste von Verbrennungsmotoren und Burgerrestaurants im Wald und auf der Heide.

    :freude:

    ... Beispiel Schweiz: ... Immer geöffnete Gaststätten und Hotels! ...

    Gleicher Sender: "Europa heute ..." In der Schweiz haben die Gaststätten "nur" in den Außenbereichen geöffnet. Was nun tatsächlich stimmt, keine Ahnung. Möchte nur nichts Verkehrtes hier anbringen.

    ... Frau Wagenknecht war gestern in der Sendung Maischberger und hat mal wieder gescheit daher geredet.

    Es ist immer beachtlich, daß sie trotz ihrer Position noch ganz gut weiß, wo dem normal Sterblichen der Schuh drückt.

    Wenn ich eben Herrn Bouffier gerade gehört habe, da rollen sich mir die Fußnägel. :verwirrt: ...

    Auch ich habe die beiden Sendungen gesehen. Ein klares Kompliment an Frau Wagenknecht, sie ist näher am aktuellen Puls der Zeit dran als andere in derzeitiger Regierungsverantwortung. Und der Herr Bouffier? Ein netter alter Mann, was soll’s, er wird sich jetzt schon auf seinen Ruhestand freuen.


    Ernüchternd sind die Ergebnisse deutscher Maßnahmen im Vergleich zu seinen europäischen Nachbarländern. Genannt wurde in der gestrigen Sendung das Beispiel Schweiz: Inzidenzzahlen ursprünglich ums doppelte so hoch wie in Deutschland. Keine Schulschließungen! Immer geöffnete Gaststätten und Hotels! Keine wirtschaftlichen Beschränkungen! Keine Ausgangssperren! Heute nicht mal die Hälfte der Inzidenzwerte im Vergleich zu Deutschland.


    Und die größte Peinlichkeit? Nach über 12 Monaten, da war selbst der Professor Lauterbach ganz still, kann das RKI nur zu maximal einem Drittel nachvollziehen, wo sich das Virus nun tatsächlich verbreitet. Alte Kamelle: „In den privaten Haushalten!“ Wer es glaubt wird selig, kaufen kann man sich dafür eh nichts. Interessiert es überhaupt noch jemanden, mich jedenfalls auch nicht mehr.


    Als Schlussbemerkung. Von den Talkshows im öffentlich-rechtlichen Fernsehen könnten gut 90 Prozent ersatzlos gestrichen werden. Eine die tatsächlich noch zieht ist Markus Lanz und der reicht aber auch. Nach Corona ist Geld sparen angesagt – aus zwei mach eins! Und das bitte gebührenfrei und der Umwelt zu liebe.

    Die Neue Grüne Welle hat sich längst als künftig sprudelnde Geldquelle für innovative Geschäftsmodelle in Stellung gebracht. Da bekommen sogar die schwärzesten Kugelschreiber grüne Minen implantiert.


    Ablasshandel und schamlose Entschädigungen für Altproduzenten plus Innovationsboni und Fördermilliarden für des Kaisers neue Kleider. Schulkinder werden wie bei Timor und sein Trupp, diesmal nicht als Sammler für Lumpen, Flaschen, Altpapier – dafür aber als Mahnende, Wettermacher und Klimaretter vorgeführt.


    Die schicken Linken mit ihren Oberlehrern und Dauerstudierenden liefern unermüdlich ideologisches Kanonenfutter um uns ins Zeitalter des Leiterwagens zurück zu versetzen. Eine vernetzte BIO- und Umweltindustrie mit all ihren verwirrenden Labels und Gütesiegeln reibt sich jetzt schon die Hände für ihre künftigen Börsengänge.


    Bekloppter geht’s nicht? Doch, die Steuerzahler bezahlen die ganze Scheiße. Und das mit Hip-Hip-Hurra!

    Klingt nach "Wer nicht fuer uns ist, ist gegen uns!". Hatten wir alles schon...

    „Und willst Du nicht mein Bruder sein, so schlag‘ ich Dir den Schädel ein.“ (Quelle: Zitat des Reichskanzlers Bernhard von Bülow während seiner Reichstagsrede vom 10. Dezember 1903.)

    ?(

    Zwei Löwen im Zoo: "Man erzählt sich, Du hättest mal einen Ausbruch geschafft?"


    "Klaro!"


    "Und, wie lief es?"


    "Zuerst prima, ich habe mich im Rathaus versteckt und jeden Tag heimlich einen Beamten gefressen. Das fiel erst gar nicht auf."


    "Und wieso ist es dann doch aufgefallen?"


    "Ganz blöde! Eines Tages habe ich aus Versehen eine Putzfrau erwischt!"

    ... ob die Besteuerung an anderer Stelle entsprechend zurückgefahren wird: Mineralölsteuer, MwSt, etc. - das ist das Thema der nächsten Regierung! ...

    Was erwartest du von der nächsten Regierung? Besteuerung zurückfahren? Ich lache mich tot! Solche Witze erinnern mich an einen Politiker, der die Steuererklärung so vereinfachen wollte, dass sie jeder für sich selbst auf einem Bierdeckel ausrechnen könnte. Der hat aber von seinen Steuerberatungskollegen auf der Volksvertreterbank im Bundestag Dresche bezogen. Au weih, tat das Weh.