Posts by MichiU

    9.11. der eigentliche Nationalfeiertag, denn kaum ein Datum in der juengsten deutchen Geschichte ist derart positiv besetzt. Den 3. Oktober empfinde ich hingegen eher als Trauertag

    In Deinen Aussagen gebe ich Dir im großen und ganzen recht. Da Du aber ganz offensichtlich ein großer Freund von Symbolen bist (siehe auch Deine Anmerkung zur Beflaggung), solltest Du bei Daten besser gaaanz vorsichtig sein.


    Rein von 1989 aus betrachtet hättest Du ja recht. Aber jeder sollte wissen, daß dieses Datum als Nationalfeiertag aus drei Gründen definitiv unmöglich ist. (Der 3.Oktober nur aus einem, der aber keinen interessiert...)

    teile sie aber nicht, da ich etwas anderes erlebt habe als du mir hier einreden willst.

    Ich will und wollte Dir nichts einreden und wundere mich, daß Du das so siehst.


    Ich wollte lediglich - ergänzend zu Deiner verständlichen persönlichen Sicht - die staatsrechtliche Sachlage etwas objektivieren. Das hat nichts damit zu tun, Deine persönlichen Empfindungen zu beurteilen. Schließlich lesen hier viele Leute mit, die (schon aus Altersgründen) oft nicht die notwendigen Hintergründe kennen.

    Ich stimme Deinem Post zu, bis auf folgendes:

    ich musste die deutsche Staatsbürgerschaft (DDR) ablegen, um drei Tage später die deutsche Staatsbürgerschaft (BRD) wieder anzunehmen.

    Du konntest die "deutsche Staatsbürgerschaft (BRD)", wie Du sie nennst, gar nicht "annehmen".


    Als DDR-Bürger hattest Du automatisch die auch heute noch existierende deutsche Staatsbürgerschaft. Das ist ein gaaanz feiner Unterschied - sonst hätte die ganze Kiste nicht so "einfach" ablaufen können. Man hätte sonst schon einige Klimmzüge mehr machen müssen. Oder jeden DDR-Bürger einen Asylantrag stellen lassen müssen. Aber wohin im Fall der Ablehnung?


    genauso wie mehr als 90 % der Bevölkerung nie Kontakt zum MfS hatte.

    Steile These. Meinst Du mit dieser Zahl nur, wie auch immer geartete, Mitarbeiter? "Kontakt" muß man aber von zwei Seiten sehen.

    2% deutscher Anteil an den weltweiten CO2-Emissionen...

    Beim Pro-Kopf-Verbrauch aber weit mehr als jeder Chinese... - die natürlich stark am aufholen sind.


    Welche Konsequenzen wir daraus ziehen sollten? Wir warten dann am besten ab, bis die mehr verbrauchen und wir die Verantwortung abgeben können.

    Meinst du es gibt heute soviele mehr als früher.

    Ich kann zwar auch nicht mit Statistiken aufwarten - aber gefühlt gibts heute diesbezüglich zwischen West und Ost keinen Unterschied mehr.


    Früher war Hundehaltung im Osten m.E. seltener. Lag es daran, daß beide Erwachsene ganztags arbeiteten? Wohin dann mit dem Tier?


    In meinem Viertel waren früher die meisten Frauen zuhause, die Kinder in der Schule - also gabs jede Menge Hunde. Heute gibts weniger.


    Heute arbeiten in Ost und West beide um die Miete bezahlen zu können. Was die Viecher den ganzen Tag machen? :schulterzuck:

    Gestern (mal wieder) gelernt: Ohne Trabi das Haus verlassen ist doch meistens ein Fehler... :hä:


    Ich war an Karl Marx' Geburtshaus in Trier. Hätte ein schönes Kalenderbild gegeben. Nur leider das falsche Auto dabeigehabt...


    Absolut genial: Die Ampelmännchen an der dortigen Kreuzung zeigen ihn persönlich in rot und grün! :top:


    Siehe hier


    I

    Gestern abend, 19.45 Uhr leider nur im Rückspiegel gesichtet - daher nur ungenaue Angaben von mir:


    Papyrus 601-Limo (Chromstoßstangen?) in Neuerburg/Eifel auf der B 49. Ist dann wohl in Seitenstraße abgebogen.


    Jemand von hier=

    Welche Antwort erwartest Du?


    Daß wir alle Helden sind, die ein eigentlich unfahrbares Gefährt doch irgendwie bewegen?


    Millionen DDR-Bürger haben auf dem Trabant den Führerschein gemacht und später Westbleche gefahren. Also kann ein normaler Mensch beides.


    Natürlich hast Du keine modernen Assistenzsysteme - die ältere Westautos auch nicht haben. Würdest Du fragen, ob ein 20 Jahre alter Polo schwer zu fahren ist? Du mußt beim Anfahren am Berg halt bedenken, daß das Auto rückwärts rollt, wenn Du nicht bremst. Wenn nötig mit Handbremse. Und ohne Spurhalteassistent sollte auch jeder Führerscheinbesitzer klarkommen.


    Die Heizung hat kein elektrisches Gebläse und läuft nur über Drehzahl. Vielleicht sollte ein Anfänger nicht unbedingt im tiefsten Winter beginnen. Heutzutage ist Saisonkennzeichen vielleicht sowieso empfehlenswerter.

    Die "moralische" Freizügigkeit hat sich in München in den letzten 30 Jahren sicher weniger zurückentwickelt als im Osten Deutschlands.


    Du solltest etwas vorsichtig sein mit Urteilen, was "zu Westzeiten jemals war oder geworden ist". Auch wenn Du persönlich nichts dafür kannst, zu "Westzeiten" nicht in München gewesen zu sein.


    Viele machen den Fehler zu glauben, daß alles Negative der heutigen Zeit aus den 80ern im Westen stammt. Damit kann man sich bequem jeglicher Mitverantwortung entziehen.


    Ist aber dummerweise völlig falsch, da der Zeitgeist (auch?) im Westen ungefähr der "Umgekehrte" zu heute war.

    Nach 200 km + x schon tanken angesagt? Ziemlich bizarr...


    Und wenn Du dann also 10 l nachtankst, ist das schon gut (und ähnlichen Verbrauch im Konvoi hinter QEK auf der Autobahn kann ich bestätigen), aber warum kommst Du überhaupt auf die Idee, nach 200 km zu tanken?

    Auch Leute mit QEK im Konvoi dabeigehabt? Da sollen 12 l / 100 km ja normal sein.

    Heute nachmittag, ca. 14.20 Uhr in Wintersdorf bei Meuselwitz/Ostthüringen


    601 Limo älteren Baujahrs (zumindest optisch), sehr gepflegte Erscheinung, in Seitenstraße abgebogen.


    Schweizer Kennzeichen (Aargau)!!!


    Jemand von hier aus dem Forum? Was sagen die Schweizer?

    Entlang der gesamten Rennstrecke gab es keinerlei bauliche Trennung zwischen den Richtungsfahrbahnen

    Tut mir sehr leid, kurz einzuschreiten, aber ich denke, Ihr redet gerade etwas aneinander vorbei.


    (Kraft meines gehobenen Alters wage ich mal die wilde These, daß hier im Forum wahrscheinlich keiner diese Autobahn in Gänze öfter benutzt hat als meinereiner.)


    Was verstehst Du unter "baulicher Trennung"? Durchbetoniert ohne jeden Mittelstreifen war nur das ca. 10 km lange Stück etwas südlich der "Plaste und Elaste" - Elbbrücke, das im Ernstfall als Flugplatz dienen sollte. Alles andere hatte ( im Osten) natürlich keine Leitplanken in der Mitte, sondern eben einen Grünstreifen (wo übrigens auch die - wie heute - blauen km-Tafeln im 500 m -Abstand standen, die ebenso wie damals vom Berliner Ring (0 km) bis zum Mittleren Ring in München (530 km) durchgezählt wurden).


    Aus meiner Erinnerung war in Höhe der Tankstelle Köckern (ca. bei km 100) dann natürlich auch der normale Grünstreifen in der Mitte.


    Man muß ja nicht weit zurückdenken: Bis vor 2 - 3 Jahren gabs doch noch das historische Stück zwischen Dittersdorf und dem Parkplatz, der dann später "Himmelsteiche" genannt wurde. Und dann halt nur die Mittelleitplanke wegdenken, die nach Mauerfall hingestellt wurde...