Posts by Postkugel

    Gewerbliche Lackierereien duerfen m.E. derzeit in Deutschland keine Kunstharzlacke mehr verarbeiten. Privatpersonen duerfen jedoch "Restbestaende" noch nutzen.


    Daher wirst Du in einer Lackiererei auch niemenden finden, der Dir Kunstharzlack anmischen kann. Da must Du mal ein Farbenfachgeschaeft aufsuchen, die mit Autolacken handeln. Die machen das manchmal noch.

    Alles zu meiner diesjährigen Nordkapfahrt ist jetzt im WWW unter folgender Adresse zu finden:


    http://www.nordkap.tk


    Zunächst ist das ganze noch probeweise zu verstehen. Es sind auch noch ein paar Fehler auf den Seiten, aber ich baue zur Zeit unsere Wohnung um und daher komme ich erst in ein paar Tagen wieder dazu, die Seiten zu überarbeiten. Daher bitte ich um Nachsicht, wenn was noch nicht so richtig funktioniert oder unvollständig ist.

    basti
    "Pennen im zelt?"


    Ja, oder im Trabi (ist ja im Kombi kein Problem. "Feste" Unterkuenfte sind in Skandinavien *sehr* teuer. Ausserdem ist das nur was fuer "Stinos" :-)



    "Essen aus der Büchse?"


    Pfui Deibel! Ich stehe mehr so auf ausschlafen, Kaffe und Frische Broetchen...



    "Leben in der Pappe?"


    Naja, fahren schon. Aber wie bereits im Flyer steht, besteht noch optional die Moeglichkeit, an einer Faltboottour in Karelien (Finnland, Naehe russische Grenze) teilzunehmen (ist bereits Bestandteil der Planung, aber fuer die Mitfahrer kein Muss).

    Ja, es ist die Postkugel - oder besser ihr "Mechaniker"...zum fahren komme ich kaum...


    Aber erstmal grossen Dank an Little, das Du mich auf diese Diskussionsrunde hier hingewiesen hast.


    Ich habe fuer die Tour vor ein paar Wochen mal einen Flyer entworfen, der die geplante Route und den Starttermin enthaelt (haengt auch im Museum in Dresden). Hier ist zunaechst mal der Link auf die PDF-Datei:


    http://www.boellermann.de/bilder/Sitze/Nordkap/Flyer.pdf


    Inzwischen bin ich mit der Planung deutlich weiter. Da ich in der Woche nach Ostern endlich mehr Webspace habe, werde ich dann weitere Info's ins Netz reinstellen.

    Lackstift ist Mist! Besser geht eine normale Spraydose und ein kleiner Lackpinsel. Wichtig bei Lackausbesserungen ist es, die Stelle klein zu halten, damit optisch die ausgebesserte Stelle nicht so hervorgehoben wird. Und da kann man mit einem kleinen, guten Pinsel einfach genauer arbeiten.


    Zudem hast Du dann einen gewissen Vorrat an Lack, der eine ganze Weile und zur Not auch mal fuer groessere Sachen reichen sollte. Allerdings wuerde ich speziell bei Papyrus fuer grosse Sachen den Lack immer vom Lackierer passend anmischen lassen, weil die mit diesem Farbton frueher im Werk ziemlich "rumgepanscht" haben und die Fertig-Lacke nur manchmal passen.

    Ich hab einen nachgefertigten Import-Vorschaller (damals von Little) seit 3 Jahren eingebaut. Haltbarkeit ist besser als bei den Originalen, Leistungsverlust oder Mehrverbrauch habe ich nicht bemerkt. In Sachen Haltbarkeit war uebrigens die Deutsche Nachproduktion von AKL (Leipzig) so ziemlich das Schlechteste, was mir bisher in die Haende gekommen ist. Der AKL-Daempfer war mir bereits nach 2 Jahren hinter dem Abgangsrohr durchgerostet...


    Kann sein, das der Import-Vorschaller etwas lauter ist als die Originalen. Bei den nachgefertigten Nachschallern ist es definitiv so.


    Was originale Nachschaller betrifft: Die Dinger werden auch deswegen knapp, weil die magels innerem Korrosionsschutz einfach so durch's rumliegen zerbroeseln (innen). Ich habe meinen letzten unbenutzten weggeschmissen, nachdem mir die Rostbrocken durch das Endrohr entgegen kamen...

    Mit solchen "Geraeuschdiagnosen" ist das immer so eine Sache. Es kann ein Lager sein, welches den Geist aufgegeben hat, es gibt aber noch eine Menge andere Fehlermoeglichkeiten im Getriebe...


    Stelle erst einmal sicher, dass es wirklich das Getriebe ist, und nicht ein Antrieb, Radlager, oder die Kupplung. Also ich meine, das Fahrzeug vorn hochnehmen, mit der Hand die Raeder drehen und dabei schalten (Helfer) und auf Geraeusche achten. Wenn dabei nichts anderes gefunden werden kann, dann mal das Getriebe ausbauen (die Radantriebe koennen drinnen bleiben aber der Motor muß leider raus).

    Es ist genau anderst herum. Die alten Freilaufnocken hatten unten einen Bund und innen zur Welle hin die Nut. Auf der Welle war dann die Scheibenfeder, welche in die Nut des Nockens kommt.


    Bei den geaenderten Freilaufnocken ab 12/85 ist der Bund entfallen, dafuer muss dann eine Anlaufscheibe zwischen 4.Gangrad und Nocken verwendet werden. Ebenfalls werden diese Freilaeufe jetzt nicht mehr mit einer Scheibenfeder auf der Welle gesichert, sondern nur noch durch eine Presspassung gehalten. Die Nut fuer die Scheibenfeder ist bei diesen Freilaufnocken ebenfalls nicht mehr vorhanden.

    Appropos Ungarnschrott: B meinem gerade mal 2 Monate benutzten Auspuff-Mittelrohr ist jetzt in der Garage, ohne dass ich das Fahrzueg bewegt habe) der Blechwinkel fuer den Aufhaengegummi genau in der Mitte durchgebrochen. Ein richtig "schoener" Sproetbruch....


    Das Ding kam mir von der Blechstaerke gleich etwas duenn vor...


    Weiss eigentlich jemand, wie dick das am Mittelrohr angeschweisste Halteblech original ist? Dann kann ich mir das Teil selbst biegen und anschweissen...

    Warum soll ich denn ein muehsam aufgebautes Auto im Winter zur Sau machen? Ich sage nur Streusalz...und altes Blech bleibt altes Blech!


    Und warum soll ich denn im Winter fuer ein Auto Steuern und Versicherung bezahlen, wenn ich damit sowieso nicht rumfahre und es in der Garage Winterschlaf haelt?


    Wegen irgendeinem Treffen? Da Pfffffeifff ich drauf! Mir ist das Auto und das gesparte Geld wichtiger als die skurile Meinung irgendwelcher Leute! Ein "Sonntagsfahrer" ist man deswegen noch lange nicht, aber ein Besitzer eines (meist sehr gut erhaltenen) "Schoenwetterfahrzeug's". Und warum sollte man *das* auch nicht sein?


    Zum Glueck sind fuer mich die Zeiten vorbei, wo ich im Winter mit dem Trabi fahren *musste*. Un danach sehnen tue ich mich, erlich gesagt, nicht mehr - da sind mir die "Segnungen" moderner Autos doch lieber...

    Dieser Effekt ist uebrigens beim Kombi besonders stark ausgeprägt, da hier die Hinterfeder(n) stärker ausgelegt sind, d.h. nur ein beladener Trabant-Kombi liegt gut auf der Straße (so wie ein Tatra-Lkw).


    Der Grund des Problems liegt an der Konstruktion der Hinterachse, welche je nach Beladungszustand den Sturz veraendert. Sturzkorrekturen und Tieferlegung sind eigentlich nur dann sinnvoll, wenn man den Trabi nicht mehr als "Lastesel" einsetzen will (Zement, Schwiegermutter u.ae.). D.h. man verschiebt damit eigentlich nur den Bereich der "Normalbeladung". Aber wer ueberwiegend Leerfahrten macht, fuer den ist eine Sturzkorrektur durchaus sinnvoll.

    Aha. Die ISO-Einstufung "L-EGC" ist entscheidend! Damit ist es in Sachen rauch- und rückstandsarme Verbrennung nicht ganz so gut wie das Addinol MZ406 (dieses hat eine ISO-L-EGD Einstufung).


    Allerdings ist es allemal besser als mineralische ÖLe (z.B. das 405 von Addinol), welche normal ISO-L-EGB klassifiziert sind.


    Der Preis ist aber recht heftig! Ich habe im 20 Liter-Kanister ca. 3,5 Euro für den Liter MZ406 bezahlt. Es soll auch Leute geben, die haben einen Schwibschwabschwager beim Heizölhandel und es daher sogar unter 3 Euro bekommen. Nur wollen die mir immer nicht ihre Quelle nennen... :zwinkerer:

    gromit


    Welche Spezifikation (ISO Klassifikation, API ist leider veraltet) hat das Öl? Mit dem Begriff "Teilsynthetisch" wird bisweilen auch Schindluder getrieben und manches 2-Takt Teilsynthetik ist nicht besser als mineralisches. Bin bei LiquiMoly leider nicht fündig geworden.


    Das Addinol kann man übrigens recht preiswert im 20 Liter-Kanister beim Aral-Vertrieb (Heizölhandel) kaufen.

    Versuch es mal mit dem Addinol MZ406. Ich bin nach der Masuren-Fahrt und dem anschließenden "Kopfputz" im letzten Sommer noch ca. 5000 km gefahren, ohne dass ich damit wieder "Klingelprobleme" hatte.

    Bei Klingelneigung genügt es meist schon, den Brennraum (also den Kolbenboden und die Zylinderköpfe von innen) zu reinigen. Dafür muß der Motor nicht komplett zerlegt, sondern nur die Köpfe abgenommen werden.