1:25, 1:33, 1:50, 1:75, 1:100 oder was...die Diskussion um's Thema Gemisch und Öl

  • Hallo Gemeinde!


    Ich fahre meine Trabanten schon immer mit billigstem Marktkauf Öl (Gut und Billig für Rasenmäher etc...) und habe bis heute NIE Probleme mit dem Motor gehabt. Jetzt hat mir mein Kumpel eine Flasche vollsynthetisches Dolmar Hochleistungs 2 Takt Öl geschenkt (tun wir dem Motor doch mal was gutes) und das habe ich heute beim Tanke auch reingeschüttet.


    Nun ist es so, ich bin der Meinung das jedes heute noch so billige (mineralische) öl die Ansprüche eines Trabbi Motors voll und ganz befriedigt, und ich mir die ganze Zeit immer gesagt habe " mit dem billigen öl fährt er gut, und das soll so bleiben". Ich hatte auch schon immer etwas Angst davor vollsynthetisch zu tanken, da das ja Stellen im Motor reinigen könnte, die sich schon so an den Schmierigen Schmodderfilm gewöhnt haben, das die ohne schon garnicht mehr können.


    So, heute nach dem Tanke bin ich mit meinem Trabbi in Richtung Heimat aufgebrochen (ca. 17 km entfernt). und konnte auch erst nichts besonderes Feststellen, ausser das die Blaue Fahne schneller verschwunden war als sonst .


    Auf dem Heimweg (ca. 5 km nach dem Tanken mit dem Super-Öl) auf einer ca. 1 km langen geraden habe ich dem Wagen dann mal die Sporen gegeben, und nach ca. 1/2 Sekunde *fürchterlistem* Geratter, war dann auch Ruhe!!! Kolbenfresser, vom Allerfeinsten! nichts ging mehr, der Starter haute nur noch ins Ritzel und bekam den Motor nicht ansatzweise gedreht...


    Jetzt frage ich mich natürlich, hätte der Motor mit dem Billigen Öl noch mehr Kilometers geschafft? Ich war mit meinem Kleinen, Vollgepackt mit Klappfix in Kopenhagen und so weiter, hat immer gerannt wie nix gutes... und dieses Scheiss Schicki-Micki Öl dreht ihm das Genick um... Ich bin ehrlich gesagt etwas frustriert... Der Kilometrezähler hatte sich gerade am Wochenende überschlagen und nun hat er zarte 100412km gelaufen.......


    Ich muss dazusagen das ich regelmässig alle 5000 km neue Kopfdichtung gemacht hab (fahr gerne Schnell), und da war die Lauffläche immer Makellos.


    Aber wo ich vorhin den Deckel abgenommen habe sah es eher aus wie Verwüstung. Alu-Spritzer auf der Oberfläche des Kolbens eingefressen, die Zündkerze war auch silberfarben... ein Schock...


    Hat jemand von euch diese Erfahrungen mit seinem Trabbi gemacht?!?


    Danke für eure Antworten...

    Fahre keine Rennen mehr... will in die Racing Association... :haeman:

  • Willst aber genau wissen :grinsi:. TV hat doch recht gut darauf geantwortet. Über 100`000 km Laufleistung und sich noch wundern..... :grinsi: . Sicher lag es nicht am Öl, aber wieso alle 5000 km Kopfdichtungswechsel :hä: ?


    LIEGT DAS AM ÖL?!?


    :winker: matjes

  • Also ich weis gar nicht wieso sich so viele das billigöl antun. Hab schon zick Kolben und Köpfe gesehen die mm dick mit Ruß bedeckt waren. Das geht zur lasten der Kühlung und bildet so genannte Hitzenester und neigt zur Frühzündung da der Ruß praktisch glüht. Wenn sich der Ruß mal löst und sich zwischen Laufbuchse und Kolben vorbeizwängt kann das gerne mal zum Fresse kommen. Habe einen ähnlichen Kolben da ist die Ölkohle seitlich im Kolben richtig eingebrannt. Auch nur billig Öl gefahren worden. Inwieweit eine Umstellung auf synthetisch Machbar ist kann ich nicht wirklich sagen. Wenn das aber "reinigend" auf den Ruß wirkt würd ich bedenken haben da sowas garantiert zu fatalen Schäden bis zum Tos des Motors führen kann. Ölexperimente bringen nix. Hab ich schon zu oft erlebt das es dabei zu Fressern gekommen ist.
    Der Trabi Motor ist ein ziemlich bescheidener Literleistung und damit kann der natürlich auch mal richtig schön mit Ranz gequält werden. Aber das als ausreichend zu definieren find ich falsch. Jeder Motor verdient ein gutes Vollsynthetisches Öl da das nunmal Stand der heutigen Zeit ist.


    Übrigens ist auch zu beachten das sich manche Öle nicht miteinander vertragen, soll heißen das ein Mix mit verschiedenen Ölen im Tank ist sich die Schmirwirkung verschlechtern kann. Deswegen würd ichs vor einer Umstellung immer kpl. entleeren wenn man undbedingt probieren will. Davor die Zylinderköpfe innen und die Köpfe pingelichst von Ruß befreien.


    Achja habe die Tage mal mein Auspuffrohr aufgesägt. Von effektivem 32mm Durchlass waren noch 20mm frei. Der Rest mit ner harten kruste bedeckt :verwirrt: . Das führt unter Umständen zu einer Überhitzung des Motors was wiederum nen Fresser mit sich bringt wenn man das nicht frühzeitig erkennt. Mit synthetischem Castrol Öl hab ich nahezu keine Ablagerungen. So muss das auch sein :top: .


    [Blocked Image: http://www.wbm-zweitakter.de/14000/Spuelbild.JPG]


    Sowas ist noch halb so wild. Man sieht aber wo sich der Ruß bildet obwohl der Motor mit optimaler Einstellung läuft. Fällt der Ruß aus irgendeinem Grund ab, kann, muss aber keine Beschädigungen herbeiführen.


    Und eins möchte ich noch sagen. Lieber zu viel gutes Öl als zu wenig. Denn arg vermehrt wird sich da nix ablagern wenn das Öl was taugt. Auch wenn ich lese das man das bis 1:100 fahren kann. Das sind solche Grenzwertigen Sachen. Man muss sich nurmal vor augen halten wie wenige ml auf die 26L im Tank kommen um den Motor stundenlang zu Schmieren.
    Wenn ich jedoch billigranz auf mineralischer Basis nehme und daszu noch nen Extra Schwapp kann das bestimmt schädlich sein da sich die Ölkohle noch vermehrt (wie bei meinem Vorgänger, dem Choker Fahrer :schnarchnase: ). Zu wenig geht widerum auf die Schmierung. Also immer eine zwiespältige Sache.


    Ich rate jedem von Anfang an vernünftiges Öl zu verwenden dann gehts auch dem Motor gut :winker: . Sparen an der falschen Stelle bringt nix.

    Edited 3 times, last by Tüfteltimo ().

  • Dann erkläre mal allen die zu DDR Zeiten gefahren sind,warum die Motoren totzdem gehalten haben.Obwohl das Öl sicherlich schlechter war als heute das billigste Mineralöl.

    Biete Serienmotoren, Sportmotoren, Rennmotoren, Sport-VSD, Vergaserumbauten, Regenerierung Drehschieberflächen, Gehäusereparaturen, Aluschweißen, Sandstrahlen mit verschied.Material auf Anfrage

  • Damals warn die Motoren auch nicht schon 20 jahre alt und ham noch nicht sooo viel miterlebt.
    Klar das man auch mit schlechten Öl fahren kann. Aber möchte man nicht sein Motor so lange am leben halten wie es geht? Kann man es sich leisten ein Motor zu verheizen? Möchte man denn nicht sein heißgeliebtes Stück nur das beste geben damit er uns mit ein langen leben belohnt?


    Ich pers. fahre Teilsynthetisch... ist nicht zu teuer aber die Qualität passt trotzdem. Und Fakt ist das es bei qualitativ hochwertigen Öl weniger qualmt! Das kann niemand verleugnen. Somit tut man auch gleich noch a bissi was für die Umwelt.


    Die Frage ist natürlich auch wie viel man fährt. Wenn ich nur 1x im Monat mein Auto aus der Garage schieb und um den Block fahr, dann ist es logisch das ich kein teures Öl brauche. Aber Vielfahrer die ihrn Trabi als Alltagsauto nutzen (wie ich) und damit auch noch mit Anhänger 500km in Urlaub fahrn... da ist gute Schmierung lebenswichtig. Ich möchte nicht mit Kolbenfresser aufn Weg in den Urlaub stehn bleiben. Weil dann ist nicht nur das Auto kaputt sondern der Urlaub im Arsch und meine Mobilität weil ja das einzige Auto was ich besitze schrott ist.


    Also ihr seht das man das nicht pauschalisieren kann! Jeder muss selbst seine Entscheidung treffen... Ich bin lieber zu vorsichtig als nachlässig...


    EDIT: Ich bin jetzt in innerhalb von 1,5 Jahren fast 19000 km gefahrn. Also ich glaub ich darf mich schon als Vielfahrer bezeichnen...

  • @FG: Von welcher Lebensdauer sprichst du? Wenn ich minderwertige öle fahre sinkt nunmal die Lebensdauer drastisch. Nich das man sich nur den Motor zur Sau macht den Auspuff kannste auch gleich mitentsorgen so wie bei mir. Und der Motor lief echt nicht übel bei mir. Aber die Frage ist wie lange das der neue Austauschmotor mit 2000km noch mitgemacht hätte. Diverse wehwehchen gabs ja schon.
    Ich denke das hier die wenigsten sich um ne optimale Motoreinstellung etc kümmern. Da wird einfach die billigste Plörre reingekippt. Hauptsache läuft. Ölkohle is kacke und das will ich immer vermeiden. Zur Schmierung sag ich mal nix.


    Mag ja sein das viele Leute auf mineralisch schwören. Aber dann auch nur weil Sie damit gute Erfahrungen haben. Die Entwicklung ist nunmal schon weiter sodass man sich sowas gönnen sollte. Bei nem alten Motor nicht unbedingt. Aber bei nem Austauschmotor würd ich das auf jedenfall machen.

  • Quote

    Ich denke das hier die wenigsten sich um ne optimale Motoreinstellung
    etc kümmern. Da wird einfach die billigste Plörre reingekippt.
    Hauptsache läuft.

    Meinst du das jetzt ernst??? :dududu:

    Edited once, last by Hydrargyrum ().

  • Ich spreche den Großteil der Trabi Fahrer an. Das muss hier keiner persönlich nehmen. Aber das ist doch heutzutage so das man da nunmal schön Geld sparen kann. und läuft ja trotzdem...


    Edit: Wenn ich mitn Alltagsauto fahr bleibt auch 2 Jahre die Haube zu. Da wusst ich erst auch nicht wo Kühlwasser und wo Öl ist :verwirrt: . Sprich, man fährt einfach bis was in Arsch geht und nimmt dort auch billigstes Motorenöl. Öl ist Öl... Setzt sich doch kaum mehr einer damit auseinander was das für Konsequenzen haben könnte, bzw. steigt bei der ganzen Technik durch. Beim Trabi vlt. nicht ganz so, aber trotzdem :zwinkerer: .

    Edited once, last by Tüfteltimo ().

  • ich vermute mal, die Anspruchslosigkeit des Trabant-Motors wird gelegentlich auch zu seinem Verderben...
    - vielleicht begründet sich darauf auch meine Seelenverwandtschaft zu diesem Auto... ;)
    (nur lasse ich wohl keine Gelegenheit aus... ;))

    :hug: Trabant steht für Gefährt(e), nicht für Ge(h)hilfe... :2Kumpels:


    "der verliert kein Öl, der markiert nur sein Revier..."


    mehr Auto braucht's nicht - weniger Auto geht nicht...

  • Wir setzen alle aufs ADDINOL !


    Im konkreten Fall den Unterschied habe ich gemerkt, als ich von wochenlangem 2Takt-Gemisch von der Tanke direkt wieder auf Eigen-Mix umgestiegen bin!
    Er lief ruhiger und ging besser.....


    Einbildung? Ich glaube nicht.

    :tkopf:"IN ALTER FRISCHE .......... WIR RIECHEN UNS !!!":tkopf:

  • Ignatz Was hat denn das mit dem Alter zu tun?
    @TT woran erkennst Du im Laden minderwertige und hochwertige Öle ? am Preis?

    Quote

    Die Entwicklung ist nunmal schon weiter sodass man sich sowas gönnen sollte

    Heist das ,daß min.Öle nicht mit weiter entwickelt wurden??
    Entscheidend ist der Flammpunkt,der sagt aus ob Ölkohle oder nicht,ob blaue Fahne oder nicht.Alle anderen Kriterien erfüllen auch die schlechtesten Öle.Da spielt es keine Rolle ob teil oder vollsyntetisch.Wie viele Öle weren heute noch füe luftgekühlte 2T-Motoren entwickelt??
    BrauStolz denkst Du weil Addinol aus dem Osten ist,das es besonders für Trabant geeignet ist?Einbilden kann man sich viel,manchmal ist auch das Wetter für bessere Laufeigenschaften verantwortlich.

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  • Wir setzen alle aufs ADDINOL!

    wer sind diese "Alle"?
    - ich setze auf "Vollsynth" Hausmarke von meinem ehemaligen Arbeitgeber...
    (auf der Flasche hab ich zwar noch keine konkreten Hinweise auf "Vollsynth" gefunden, aber im Katalog wird's immer als solches angepriesen. ;))
    geht billig her und hat mein volles Vertrauen...
    - "tödlicher" ist Sprit, der noch in DM bezahlt wurde (letztendlich war das aber doch nur ein "Herzschlagaussetzer"... ;))

    :hug: Trabant steht für Gefährt(e), nicht für Ge(h)hilfe... :2Kumpels:


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    mehr Auto braucht's nicht - weniger Auto geht nicht...

  • So, nach genauerer Beobachtung musste ich feststellen das es sich bei dem "billigen 2 Taktöl um Teilsynthetisches Hochleistungsöl für Luft und Wassergekühlte Zweitakter Handelt. Ist halt ein günstiges Öl (ca. 3,30 Euro der Liter) Schützt vor Kolbenfressern und Ablagerungen im Motor (steht drauf) und wie gesagt bis Freitag habe ich auch nur das getankt. Was Freitag geschah... siehe weiter oben. Mischen tue ich natürlich am liebsten selber das vorgesehene 1:50 Verhältnis.


    Habe jetzt auch herausgefunden was dem Motor fehlt. Ein Pleuel ist auf der Kurbelwelle festgegangen (wo sonst immer ein Nadellager war?!?) , die KW ist blau angelaufen und nix rührt sich mehr... Der Kolbenfresser wird wohl als zweites dazugekommen sein, da auch überall im Brennraum Aluspäne auf dem Kopf und dem Kolben kleben.


    Nur zur Info: Ich fahre nur den Trabant und kein anderes Auto und gerade deswegen sehe ich keine Relation zu sündhaft teurem Vollsynth. öl (wird mir auf dauer zu viel) Das eine ist den Motor zu schonen, das ist klar, aber wenn ich "angenommen" nur Vollsynthetisches Öl fahre und mir dann der Motor verreckt... wo kann ich dann den schuldigen suchen?!? Ich habe so gut wie keine Ablagerungen im Motor gefunden (bis auf Aluspäne *no comment* ) und sonst (der Andere Zyl. ) hat auch absolut keinen "sichtbaren" Schaden genommen.


    Zu dem Thema das kaum ein Trabant Fahrer seinen Motor einstellt kann ich nur schmunzeln. Wer solch ein Auto fährt gehört "zwangsweise" zu einer Randgruppe. In dieser Gruppe kennt man meist einen oder mehrere die das gleiche Schicksal (trabant) teilen. Einer davon hat immer ein Herz, und das nötige Know how den Motor einzustellen. Ich persönlich bin verfechter von gut eingestellten Motoren, einerseits weil ich den Klang eines unrund laufenden Motors mit "kaputt" verbinde andererseits weil ich der meinung bin das man (wenn nur ca.26 Ps vorhanden sind) nicht auf ein oder zwei davon verzichten sollte...


    MfG :top:

    Fahre keine Rennen mehr... will in die Racing Association... :haeman:

  • Trabbischubser
    "Alle" sind wir Trabifahrer des Schrauberkollektiv Karl-Marx-Stadt und des TrabiTeam Neukirchen! Also zumindest die meisten davon.

    :tkopf:"IN ALTER FRISCHE .......... WIR RIECHEN UNS !!!":tkopf:

  • Hier haben wir das beste Bsp.dafür was passiert,wenn die Motoren über ihre Grenznutzungsdauer gefahren werden.Ein festgegangenes Pleul heißt zu 99,9% das die KW nicht mehr regeneriert werden kann.Um so mehr wundert mich,das die Schuld mal wieder beim Öl gesucht wird. :augendreh: Wäre der Motor bei ca.60000 geöffnet worden,hätte man alle Teile regenerieren können.
    Übrigens die 26Ps waren mit Sicherheit schon seit einigen Tausend km nicht nehr vollständig,das hast Du nur nicht gemerkt. :winker:

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  • Ich habe mir anfang diesen Jahres einen Trabant gekauft. Beim Kauf gab es einen zweiten kompletten Motor mit dazu.
    Nach einigen Telefonaten mit einem sehr bekannten Online Teile Händler, wurde mir empfohlen die Mischung auf 1:100 zu reduzieren.
    Ich habe auch eine Simson und fahre seit eh und je das 2 Takt Öl Eurol TTX synthetisch (5,00 € /1l). Er meite das Öl sei gut und ich könne bedenkenlos auf 1:100 gehen.


    Nun hatte ich ein Projekt in Düsseldorf sind von Essen ca. 30km Autobahn. 2 Wochen lang hin und zurück fleißig 1:100 getankt.
    Am 25.02.08 war ich dann bei TÜV in D´dorf und habe für meinen 81er Trabi die neuen Plaketten abgeholt :top: .
    Auf dem Rückweg von D´dorf nach Essen gab´s bei 100 lt. Tacho eine geiles Geräusch (hörte sich an als ob jemand meinen Motor mit ner Felx bearbeitet) Rote Lampe an und Motor aus.... auf dem Seitenstreifen vergebens versucht zu starten - Motor fest :heuli2: . Also ging dann die Rückfahrt mit den Freunden vom ADAC von statten.
    Es sei erwähnt das der Motor noch der erste war und die Laufleistung betrug ca. 40.000km......
    Beim Zerlegen fand ich unmengen an Metallspänen und des Pleulager war gebrochen.....einen Schmierfilm suchte ich vergebens.


    Eine Woche später fing ich an den Ersatzmotor zu regnerieren - leider lies er sich nicht mehr drehen.


    Nachvollendeter Arbeit habe ich den Motor mehr als 500km mit 1:50 gefahren - quasi als einfahrzeit....danach wieder mit 1:100 - der Geruch war etwasa weniger und die schöne blaue Fahne war auch nicht mehr so stark. :top:


    Über Ostern ging es dann nach Leipzig - wir waren kaum durch Dortmund als wieder dieses nette Geräusch auftrat.
    Wieder auf den Seitenstreifen - kurz gewartet und Motor versucht zu starten - er sprang sofort an - Motor aus und 200ml Öl in den Tank und gut geschüttelt. Wird sind dann ohne weiter zwischenfälle bis nach Leipzig gekommen und wieder zurück und er fährt noch immer.


    Wenn mich das eins gelehrt hat dann nie wieder ein Gemisch mit weniger als 1:50 - und wenn einer hinter mir fährt dem´s zu sehr stinkt der kann ja seine Lüftung auf Umluftstellen. :bäh: (Frittenfett oder Biodiesel ist schlimmer)


    zu dem Thema Öl sei gesagt ich setz auf 2T Öl synthetisch und habe auch unterschiede bemerkt.
    Beim kauf bekam ich 2l mineralisches mit dazu eine geile blaue Fahne und ein wahnsinss gestankt :verwirrt: und ein lauter Motor......waren fakt mit dem synthetischen kaum eine Wolke & Geruch solab er warm ist und deutlich ruhiger :top:


    Aber wie man hier schon lesen konnte jeder hat da seine eignes Rezept.


    Werde demnächst mal syntetisches mit Erdbeerduft probieren.


    Gruß David

  • Ich hasse Öldiskussionen, weil
    1.jeder sein eigenes Rezept hat
    und
    2. sehr wenige Leute das Glück haben werden, einen werksneuen Motor seit Produktion als Erstnutzer zu fahren.
    und
    somit 3.
    nicht alle Vorgeschichten aller Motoren ergründet werden können.
    Bei Einführung von "Bleifrei" mussten 1,6l-Opel-Motoren unbedingt mit Bleiersatzadditiv bei jeder 2.Tankfüllung beglückt werden, dann bei jeder dritten, nach einem Jahr nur noch bei jeder 6.!!!!!
    Die Mortalitätsquote blieb prozentual gleich, ebenso wie die Anzahl der Autos derer, deren Motoren kaputt gingen-----
    auch darüber sollte man nachdenken!

  • Alle die "Bruda" sein Beitrag gelesen haben können ja sehn was passiert wenn man mit zuwenig Öl fährt. Und wenn es immernoch Leute gibt die denken das weniger Öl besser ist dann machts doch und rammelt euren Motor fest.


    bruda....
    Also ich versteh nicht wieso du nach der regeneration schon wieder 1:100 getankt hast. Und dann noch dein neuen Motor einen Kolbenklemmer antust... Wahrscheinlich haste dir jetzt richtig schön die Kolbenringe festgeklemmt. Was man übrigens auch hört... klingt wie ein helles schleifen... Wenn du jetzt den Motor aufmachen würdest, dann würdest du schöne Riefen im Zylinder sehn... Echt schade! :beleidigt:


    Wie viel hat die Regeneration eigentlich gekostet?

  • also ich kann dir sagen das der Motor jetzt einwandfrei läuft. Hab noch Unterbrecher und die Nadel geht weit über die 120 hinaus.....


    schleifen fehlanzeige , ich denke nicht das die Ringe klemmen oder änliches es war Glück im unglück.....


    die Regenerierung hat mich extakt 40,00 € gekostet :lach: (eine Flasche hochtemperatur Silikon 29,90, 4x á 2,50 Bremsenreiniger)


    es waren bei Kauf viele Ersatteile mit dabei......