Welches Fett für Blattfedern

  • Kaltgeschmiedet hat Schwiegervater auch noch. Am W50 und Trabant. Nur am Trabant hat die Federhöhe nicht lange angehalten.

    Starterkranzschmierer, Luftwerkzeugbenutzer, 15W40 Mischer, Westblechpfleger, Autovordergaragemitwarmenwasserwascher, Wohnwagenmitheizungbesitzer, Hohlraumfluidierer usw. usf. och hör bloß uff....

  • Mir hat das vor Jahren schonmal ein Bekannter erklärt und das er es heute auch noch so macht.

    Ich werde es mal versuchen, hab genug altes Material da.

    Bei den guten Straßen die wir heute haben, halten die Federn doch sowieso min. doppelt so lange wie früher.

  • FelixBRB


    Viel Spaß beim runter waschen des Föchspray, das Zeug ist hartnäckig. Ich denke aber auch, dass Du das mit den anderen Mitteln überarbeiten kannst, da es ja als Film auf der Oberfläche verbleibt.

    Moin,


    also ich bin jetzt endlich dazu gekommen mich der Blattfeder zu widmen. Falls jemand dieses Förch Blattfederspray auch mal wieder loswerden will kann ich hier meine Erkenntnisse gern teilen: Ich habe an einer kleinen Stelle Bremsenreiniger, Spiritus, Terpentinersatz, Aceton und Nitroverdünnung getestet (was ich halt so rumstehen hatte). Mit Abstand am Besten hat Nitroverdünnung funktioniert. Ich habe die Blattfeder ausgebaut, auf die Werkbank gelegt und noch zusammengebaut mit Nitroverdünnung üppig eingepinselt. Das Zeug läuft dann größtenteils einfach runter. Ich habe die Sauerei dann mit Küchenrolle aufgenommen und solange wiederholt bis alles runter war. Hier und da muss man auch mal ein wenig rubbeln. Nach dem Zerlegen war zwischen den Lagen kaum noch etwas von dem Zeug zu finden. Die Prozedur dauerte ca. eine Stunde (inkl. Zerlegen) und hat ca. einen halben Liter Nitroverdünnung und eine halbe Küchenrolle verbraucht. Also alles kein Drama.


    Bereits nach einem halben Jahr hatte sich doch schon das eine oder andere Rostnest zwischen den Lagen gebildet. Ich kann dieses Förch Blattfederspray wirklich nicht empfehlen. :( Jetzt folgt der nächste Versuch mit Graphitfett und Graphitöl - wie es hier schon beschrieben wurde.


    Gruß, Felix