WICHTIG! Luftreinhaltepläne gefährden unser Hobby!

  • Da muss ich Gustl recht geben.
    Das Eine ist die Umweltzone und hat was mit dem Feinstaub zu tun,
    das Andere ist der Klimawandel und hat was mit dem CO2-Ausstoß zu tun (so sagt man).


    Zur Umweltzone kann ich nur soviel sagen:
    Die neuesten Analysen haben ergeben, dass sich die Feinstaubbelastung kaum reduziert hat (Wert lag wohl im 1stelligen Prozentbereich).
    Durch die meteorologischen und geografischen Faktoren musste das so kommen und war eigentlich auch von Anfang an nicht anders zu erwarten.
    Da gehts also nur um die zusätzlichen Einnahmen durch die Plaketten und um die Förderung von Altfahrzeugbeseitigung und Neufahrzeugkauf.
    Letzteres sollte ja auch die Abwrackprämie bewirken.


    Na und zum Thema Klimawandel kann ich auch nur soviel sagen:
    Da gibt es eine handvoll "Wissenschaftler" (wer weiß ob es überhaupt welche sind), die die aktuellen Klimaveränderungen dramatisieren.
    Die Politik nimmts als Steilvorlage auf, predigt den Klimaschutz um ihre Interessen durchzusetzen und das Haushaltsloch zu stopfen.
    Und der Bürger staunt nur, lässt sich den Bären aufbinden und zahlt brav für's gute Gewissen.
    Wer sich aber mal mit der Erdgeschichte befasst wird feststellen, das der größte Teil nur Schwindel ist bzw. das viele Fakten verschwiegen werden.
    Das aber nur am Rande -> also:


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  • In seinem Programm "Denken lohnt sich" (--> Youtube) hat Vince Ebert mal so schön erklärt, dass Klimaforschung vor allem eines ist: Spekulation. Insofern lasse ich mich dazu garnicht mehr aus ;-)


    Gruß,
    Freddy

  • Mir ist zu Ohren gekommen, dass die Feinstaubbelastung größtenteils von dem Reifenabrieb kommen soll. Ist da was dran?

  • nach meiner information nein. es sind eher
    - die abgase von älteren dieseln mit rußpartikelfilter
    - der bremsstaub von (offenen) scheibenbremsen (je schwerer das fahrzeug und je aggressiver die fahrweise)
    - der aufgewirbelte straßenstaub (weil straßen heute kaum noch mit wasser gespült werden)

  • Und dieser Straßenstaub wiederum wird hauptsächlich von den Äckern des Umlandes bis in die Stadtzentren geweht. - Da können sie bunte Schildchen aufstellen und Plaketten an die Frontscheiben kleben, solange sie wollen. Vielleicht sollte man dem Wind die Einfahrt verbieten... :zwinkerer:

  • Bei uns in Nürnberg ist das Thema erst mal auf Eis gelegt, da auch der (grüne) Umweltreferent am Nutzen der Zone zweifelt.
    Ob die Ausnahmegenehmigung erteilt wird, ist EU-Sache, mal abwarten.
    Problematisch ist hier nicht der Feinstaub sondern ist das Stickstoffdioxid, welches tatsächlich zu einem erheblichen Teil vom Verkehr stammt und an einem Meßpunkt permanent überschritten wird.

  • Und bei den Stickoxyden ist der 2-Takter ja bekanntlich von Hause aus Musterknabe - kaum zu erwarten allerdings, daß man das gegebenenfalls auch berücksichtigen würde...

  • nach meiner information nein. es sind eher
    - die abgase von älteren dieseln mit rußpartikelfilter
    - der bremsstaub von (offenen) scheibenbremsen (je schwerer das fahrzeug und je aggressiver die fahrweise)
    - der aufgewirbelte straßenstaub (weil straßen heute kaum noch mit wasser gespült werden)


    die abgase der älteren diesel sind weniger gefährlich und no2 belastet als die der modernen , diesel mit hohem wirkungsgrad: diese rußpartikel sind noch feiner und gefährlicher
    scheibenbremsenstaub is seit den achzigern asbestfrei



    Zur Klimalüge kann mir auch niemand mehr was erzählen!

  • scheibenbremsenstaub is seit den achzigern asbestfrei


    ...und trotzdem feiner Staub :grinser:


    Reifenabrieb trägt sicher seinen Teil dazu bei aber auch da ist in den letzten Jahren ja einiges passiert was die Zusammensetzung der Misching bei der Herstellung von Pneus angeht. Weniger Ruß z.Bsp.


    Im meiner Gegend spielt das Thema Feinstaub überhaupt keine Rolle obwohl auch außerhalb der Ballungszentren die Verkehrsbelastung hoch ist. Vieleicht liegt es auch daran, dass der Staub von den umliegenden Äckern nicht so fein ist wie in der Gegend von standard :zwinkerer:


    Interessant fand ich einen Vorstoß der Umweltschützer in 2008, die Schornsteine von Häusern die mit Holz heizen mit Filtern nachzurüsten, da die hier anfallende Asche so fein ist und die Belastung durch Fahrzeuge dadurch in den Hintergrund tritt.
    Naja, wenn das kommt ziehe ich meine Verfassungsklage aus der Schublade und es geht allen Grillwütigen Gartenfreunden an den Kragen :zwinkerer: Schon mal beobachtet wieviel Feinstaub beim wedeln in der Gegend verteilt wird?

    Mehr Auto braucht kein Mensch :tuev:

  • Der Trabi ist nur ein Musterknabe, wenn man ihn mit Viertaktfahrzeugen ohne Kat vergleicht!


    Was auch die einzig faire Bewertung ist, denn wir sprechen immerhin von der Motorentechnik des Jahres 1954/55, als dieser Drehschiebermotor entwickelt wurde. Und selbst wenn man das letzte Produktionsjahr 1990 nimmt: da gabs Katalysatoren im Kleinwagen- und Mittelklassesegment noch gegen Aufpreis als Zubehör...

  • Genau. Es ist ein Argument, das man allenfalls am Stammtisch loslassen kann, aber bitte nicht in "offiziellem" Rahmen. Der Schuss könnte nach hinten losgehen...


  • vom 25.09.09:
    ob man die ordnungshüter vielleicht mal mit ner blauen plakette schocken sollte? H statt 2, 3 oder 4. dazu ne nichtumrüstbarkeitsbescheinigung gelegt, und die verwirrung könnte klappen ;)


    ich schwöre, dass ich damit nix zu tun hab, aber vorhin kam der märz-newsletter von der IKM, und was las ich da? die haben blaue H-plaketten aufgelegt :thumbsup:
    http://www.kulturgut-mobilitaet.de/index.php?option=com_fireboard&Itemid=95&func=view&id=27709&catid=2#27709
    hab mir gleich eine bestellt ^^

  • Hmm Technisches bzw Technikhistorisches Kulturgut würde mit besser gefallen

    Fuhrpark:
    Trabant 601 Bj1988
    Suzuki Bandit 650 Bj2005



    Öl gehört ins Benzin!

  • Ich habe weiterhin die schwarze Plakette.
    Und, weil manch einer meint, es wäre eine Idee der "Grünen", solchen Unsinn anzuzerren, Nürnberg liefert den Gegenbeweis:
    Ein "Grüner" Politiker hält die Umweltzone für "nicht hilfreich" in den Problemzonen, und er hat recht!
    Problematisch ist an sich nur der LKW-Verkehr, der überwiegend aus osteuropäischen Fahrzeugen mit keinerlei umwelttechnologischer Schulung der Fahrer besteht.


    Hallo Schwuli-Welle, hallo Bundesregierung!
    Der Umweltschädling ist eben nicht der, der tagtäglich mit seinem PKW hierzulande zur Arbeit fährt, sondern der, der mit einem Uralt- Gerät ohne Abgaswertbestimmung aus dem tiefsten Sibirien kommt, und ohne Sicherheitsvorschriften Fahrten hierzulande vornimmt!