Hilfe bei der Elektronik

  • (mich wundert allerdings schon sehr, dass der diese "Bastellösung" hingenommen hat.

    Wenn ich das aus Ingenieursicht betrachte, wo liegt der Unterschied, außer das es heller ist? Die Glühfäden dürften an der gleichen Position sein. Die Bilux und H4 unterscheidet doch nur die Form des Glaskolben/Kugel und die Füllung mit Gas.

    Es gibt ja auch H4 mit Biluxsockel mit Zulassung z.B. von Hella.

    Insofern wäre es vermutlich einfacher jene Lampe zu kaufen, statt den Reflektor zu wechseln. Das Ergebnis wäre das selbe.

    Und wenn dem Prüfer das auch bekannt ist, hat er es womöglich gleichgesetzt und so akzeptiert.(Spekulation) :schulterzuck:


    Im Endeffekt wäre es ein Fall für den Richter, ob man eine solche Lösung als Ersatz für nicht mehr produzierte Bauteile verwenden kann/darf.

  • Die Reflektoren müsste ich sowieso erneuern da sie komplett weggerostet waren. Die ich neu range acht habe sind H4 Reflektoren und demzufolge dürfte die Birne genau an der richtigen Stelle sitzen.

  • Dürfte.... ;)

    Sie sitzt aber immer noch hinter den falschen, eigentlich gar nicht zu 'richtigen'/normalen H4 mit 60/55W passenden, symmetrischen Streuscheiben. Da braucht man m.E. nur mal deren starke Wölbung mit der deutlich flacheren der orig. H4-Streuscheiben vergleichen, dieser Unterschied besteht ja sicherlich auch nicht ganz umsonst. :/

    Die von Tim erwähnten H4 mit Biluxsockeln sind als offizielle Ersatz- bzw. Austauschlösung für normale Biluxscheinwerfer optimiert, wozu m.W. (zumindest bei den zugelassenen) auch eine Leistungsreduzierung auf die dort üblichen 45/40W gehört, die Lichtausbeute soll dank Halogen wohl dennoch deutlich besser sein (symmetrische Scheinwerfer waren ja eigentlich sogar mit noch schwächerem Glühobst bestückt).

    Im Endeffekt wäre es ein Fall für den Richter, ob man eine solche Lösung als Ersatz für nicht mehr produzierte Bauteile verwenden kann/darf.

    So direkt wollte ich auf den mitfahrenden Kadi eigentlich gar nicht hinweisen... ;)

  • wozu m.W. (zumindest bei den zugelassenen) auch eine Leistungsreduzierung auf die dort üblichen 45/40W gehört,

    Naja nicht so ganz..... :/



    Und dann würde ich behaupten, die Streuscheibe streut nur. Die Glühfäden sitzen wie erwähnt m.M. nach immer an der gleichen Stelle im Reflektor und geben so entsprechend Licht ab.

    Und die Scheibe verteilt es dann wie auch immer. Diese Standard 170er H4 Scheinwerfer gabs auch mit noch deutlich flacherer Scheibe und gleichem Reflektor.


    Mal unabhängig davon das es selbst zusammengestellt/gebastelt ist, denke ich nicht das da etwas nicht so strahlt wie es soll.

    Einzig, das symmetrische Licht verteilt das Licht ja wie der Name sagt symmetrisch. Also nach links genausoviel wie nach rechts.

    Ich meine aber in dem Fall auch nur soviel wie der linke Abstrahlwinkel des H4.

    Der H4 macht also nur nach rechts einen längeren Lichtstrahl.


    Ich habe auch Symmetrische mit Biluxreflektor (siehe Avatar). Da sind halt zwei gleichmäßige Lichtkegel vorm Auto, aber eben keine erweiterte Randausleuchtung rechts wie beim H4.

  • Wenn Glas und Reflektor nicht zusammen gehören, kann es schon zu ungewollten Effekten kommen,

    wie z.B. gewölbtes Glas und flacherer Reflektor. Aber das ist eher schlecht für den Fahrer, wenn es nicht gut ausleuchtet.

    Für den Gegenverkehr ist es letztlich unbedeutetend im Vergleich zu XENON und LED Licht,

    welches einem in die Pupille strahlt.

    Das mag ich besonders gern, wenn hinter mir ein SUV ist und mit voller Breitseite reinstrahlt.

    Auch frage ich mich, was macht eigentlich die automatische Leuchtweitenregulierung ? Nichts ?

    Trabant - seit 1958 ohne Rückruf

    und auch den Elchtest bestanden

  • Ebenso "schön" ist die moderne Abblendautomatik, die immer erst wartet, bis die Scheinwerfer des Gegenverkehrs frontal zu sehen sind.


    Früher wurde VORHER abgeblendet, wenn man den Lichtkegel sah. Von Hand.

    Heute muß immer erst geblendet werden, bis irgendeine Elektronik mal reagiert.


    Ich ertappe mich zunehmend dabei, Lust zu bekommen, das Fernlicht einfach anzulassen oder eben auch erst abzublenden, wenn der Gegenverkehr seine Funzel ausmacht. Bisher hatte ich da Hemmungen, aber warum ich immer zuerst abblende um anschließend als Dankeschön eine volle Blend-Breitseite zu bekommen, das weiß ich allmählich nicht mehr.

  • "Wieso tragen sie im Dunkel eine Sonnenbrille?"

    "Gegenverkehr, Herr Wachtmeister."



    Ob Torsten1307 noch lebt?

  • Der Torsten mit seinem einen konfusen Beitrag muss man da nicht weiter für voll nehmen.

    Ist doch trotzdem ein interessantes Thema geworden.

  • merkt ihr eigentlich das hier mal wieder ein Thema total zerredet wurde?

    Ich mein die Fragestellung war ja schon komisch, aber was jetzt daraus geworden ist, ist nicht besser...

  • Wenn dem Torsten das wirklich von Interesse gewesen wäre hätte er sich zwischenzeitlich längst melden können.

    Zerreden kann man nur was, wo schon was da ist.

  • Naja nicht so ganz..... :/



    Ich habe auch Symmetrische mit Biluxreflektor (siehe Avatar). Da sind halt zwei gleichmäßige Lichtkegel vorm Auto, aber eben keine erweiterte Randausleuchtung rechts wie beim H4.

    Dass es die Bilux-H4 auch in 60/55 gibt, war mir durchaus bekannt (es gibt sogar welche mit 100W... ;) ).

    Was ich mich dabei aber frage: darf man diese 60/55W tatsächlich so ohne weiteres in Scheinwerfern OHNE Höhenverstellung fahren? :hä: - Bei Serieneinführung der H4 in gleicher Stärke kam am Trabant ja schließlich gleichzeitig der verstellbare Scheinwerfertopf nebst Kontr.leuchte, wegen der erhöhten Blendgefahr bei höherer Zuladung. Bestünde die hier ggf. nicht ( ebenso) ? :/

    Ich habe es mal so ganz grob skizziert wie die Siluette ist im Lichteinstellgerät.

    Der Unterschied zw. symmetrischem und asymmetrischem Abbl.licht war mir auch bekannt... ;)


    P.S.: Vielleicht sollten wir sicherheitshalber nochmal klarstellen, dass hier eine (das kann man drehen und wenden, wie man will) nicht legale Bastelei an den Scheinwerfern beschrieben wurde. De facto DARF man sowas nicht und es empfiehlt sich dementsprechend auch nicht zum Nachmachen. Vielleicht können wir uns darauf einigen... ;)

  • Ebenso "schön" ist die moderne Abblendautomatik, die immer erst wartet, bis die Scheinwerfer des Gegenverkehrs frontal zu sehen sind.

    genauso blenden die ja auch recht zügig hinter einen wieder auf, meist ist man da noch keine 3-400m entfernt, da bin ich immerhin froh, das meine selbstabblendenen Spiegel dies dann kompensieren.

  • Das einzige was ich da vielleicht an Problem sehen könnte ist die fehlende lastabhängige Höhenverstellung. Das wäre ein Argument was gegen die H4 Birne sprechen würde. Wäre dann aber auch in dem Umbauset aus dem Link von Atomino nicht vorhanden.

  • Nun....die (min. manuelle) Leuchtweitenregulierung vom Fahrersitz/Innenraum aus ist seit 1.1.1990 Pflicht für Neuwagen. Es gibt auch jede Menge Fahrzeuge aus der BRD/Westen mit H4 ohne jegliche Leuchtweitenregulierung, egal ob von innen oder außen.

    Alle produzierten Trabant 1.1 ab 3.10.1990 haben einen Ausnahmegenehmigung, weil sie keine manuelle Verstellung vom Fahrersitz aus haben.


    Bei Fahrzeugen vor 1990 ist also der Fahrzeugführer für die richtige Einstellung verantwortlich.

    Man kann somit einen H4 Scheinwerfer in einen älteren Trabant ohne Höhenverstellung einbauen, wenn man sie korrekt einstellt. Im Grunde also je nach Beladung, muss man es vor Fahrtantritt kontrollieren und ggf. nachstellen.


    So meine Auffassung zur Frage was rechtens ist.

  • Rechtens im Sinne der Betriebserlaubnis ist alleine ein Gutachten der lichttechnischen Anstalt.


    Das ist zwar Pflicht, gibt es aber leider nicht für 2,50 M in Briefmarken + Porto.


    Aber wo kein Kläger, da kein Richter.


    Ich warte aber noch auf den Tag, an dem ich mal so richtig schön den Blockwart Anscheißer raushängen lassen kann.