Zerlegen, Sandstrahlen, Lackieren

  • Das ist doch mal ein Thema nach meinem Geschmack. Das Ganze steht mir auch noch bevor. Daher ist das gerade richtig interessant. Da kann ich mir viel abschauen und es ähnlich machen. Zum Glück gibt es hier immer wieder Profi-Tipps...

  • Ich denke mal, dass es auch darauf ankommt wofür man ein Händchen hat. Allrounder sind ja doch eher selten und man muss auch gewillt sein sich mit der Materie auseinander zu setzen.


    Ich finde Lackarbeit nicht so schwierig, man muss sehr penibel auf Sauberkeit achten, Hinweise zu Verträglichkeiten beachten und viel Geduld haben.

  • Hey Leute,

    ich habe das Auto nun komplett zerlegt. Ich habe zuvor nie geschweißt und mich von einem gelernten Schweißer einweisen lassen. Ein paar Stellen konnte ich bereits reparieren. Die Radschalen dauern aber eeeewig, weil ich penibel versuche, das so genau wie möglich hinzubekommen.


    Beim ersten Radkasten habe ich nach dem Schweißen die unschöne Punktnaht abgeschliffen. Dadurch bildeten sich neue Löcher, die zuvor durch die dicke Naht noch verschlossen waren. Nach zig Nachbearbeitungen, sah es dann einigermaßen gut aus.


    Num die Frage: Sollte ich lieber die Naht lassen? Sieht ja eh keiner und es ist dicker.


    Außerdem: setzt man bei den Radschalen die Naht beidseitig?


    Bild 1 und 2 zeigen meine erste Reparatur. 3 und 4 die noch ungeschliffene zweite.

  • Du hast zu wenig Strom bzw. zu viel Draht und vorher nicht richtig sauber gemacht. Dadurch das Gebrutzel.

    Von unten nicht nochmal, sondern richtig glätten, reinigen und versiegeln (hauchdünn Nahtabdichtung überlackierbar).

  • Also der Drahtvorschub war bei der zweiten Naht schon auf Minimum. Der Strom allerdings auch, weil ich Angst vor Löchern habe. Aber gut, ich probiere das mal mit etwas mehr. Noch sauberer ging eigentlich nicht. War halt metallisch blank mit Schrubbscheibe und Drahtbürstenaufsatz.

    Und beim Abflachen der Bubbel befürchte ich immer, die Nebenflächen mit zu schrubben und unnötig auszudünnen.

  • Was ist es für ein Gerät? Fülldraht?

    Wenn du Strom und Drahtvorschub soweit runter fährst, dann legst du die Naht/das Zusatzmaterial nur oben rauf und schaffst damit keine vernünftige Verbindung mehr.


    Das kann man aber nur schwerlich in zwei Sätzen erklären. Ich empfehle einfach mit ein paar Probeblechen gleicher Stärke noch ein paar Tage zu üben.

  • Du musst keine Angst vor Löchern haben. Ich schweisse lieber mit etwas mehr Strom, und schweisse im Intervall. Dabei ist der Winkel der Pistole wichtig und deine Beobachtung des Schmelzgut. Bevor das quasi durchbricht (Loch), sieht man es. Aber wie gesagt wurde, probiere erstmal an Probeblechen. Ist wie Lackieren oder ausbeulen, richtig kann man das nicht erklären, du musst ein Gefühl dafür entwickeln.

  • Ein gutes Schweißbad unterscheiden den Schweißer vom Kleber....