Trabant 3D Scans

  • Ich habe mal einen Photogrammetrie 3D Scan von einem 1989er Trabant 601 gemacht, ist vielleicht für den einen oder anderen interessant. Wenn Zeit ist kommen vielleicht noch weitere scans :) Mit dem Programm Meshlab (kostenlos) kann man die Daten öffnen und die Textur sollte funktionieren.


    Fahrzeug: https://grabcad.com/library/sa…-photogrammetry-3d-scan-1

    Motorraum: https://grabcad.com/library/sa…p601-engine-compartment-1

  • Am Computer schonmal Dinge simulieren, um zu gucken, ob's einem gefällt, bevor man mit langem Gesicht vom Lackierer zurück kommt? (Beispiel). Gibt sicherlich gute Anwendungsbereiche. Komplette Cad Designs von jedem Einzelteil könnten evtl auch helfen, wenn man bestimmte Dinge versucht nachzufertigen, die man kaum noch bekommt. Also Abmessungen etc etc. Computer Modelle haben eine ganze Bandbreite an Anwendungsbereichen.

  • In meinem Fall ist es relativ einfach: Ich habe meine Werkstattplanung virtuell gemacht und muss jetzt diverse Sachen umstellen damit z.B. der Trabant in die Werkstatt passt und sich alles andere aber noch gut benutzen lässt. Mit 3D Modellen am Rechner geht das relativ schnell und schmerzlos.


    Mit mehr und genaueren Scans könnte man z.B. Ersatz- oder Umbauteile entwickeln, Motorumbauten planen, unterschiedliche Lackierungen visualisieren und so weiter

  • Ach, só funktionieren die also!

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  • Vor gut 20 Jahren hab ich auch mal eine Zimmereinrichtung auf dem PC zurecht gerückt. Allerdings nur den Grundriss in 2D. Geht aber auch nicht schneller als die gute alte Methode mit Karopapier und Schere. Vorteilhaft ist natürlich, wenn man gleich die Bemassungen generieren und mehrere Konstellationen speichern und nebeneinander legen kann.


    So ein 3D Modell hat natürlich seinen Charme, sofern Oberflächentexturen und Lichteinfall tatsächlich realistisch simuliert werden können. Ist aber sicherlich auch aufwändig in der Erstellung. Zum Scannen müssten ja die zu platzierenden Gegenstände bereits physisch vorhanden sein, anderenfalls muss man sie anderweitig virtuell erzeugen.

  • Ich hab mein Laminat, Deckenholz etc. erst mit CATIA verlegt, um zu schauen, welches Muster (Aufteilung) mir am Besten gefällt und dann noch das benötigte Material ausgezählt. ^^


    Gruß

    Benjamin

    Fährt und schraubt gern IFA *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* :love:

  • Ich finds geil

  • In Bezug auf den Trabi sehe und verstehe ich noch nicht den Vorteil von diesem Scan. Alle Abmessungen sind doch bekannt. Sorry, vielleicht ist es nützlich, aber ich als wenig computerbegeisteter Mensch kapiere es einfach nicht, was daran so grandios jetzt sein soll, ohne es schlechtreden zu wollen. Vielleicht ist das nur ein Schritt zu etwas wirklich ganz Neuem und Großen, das wirklich mal etwas nachhaltig vereinfachen oder erst möglich machen wird.

    Im Moment frage ich mich aber auch nur wozu das gut sein soll.

    Abwarten und Tee trinken. Selbst Bill Gates dachte einst das Internet sein nur eine vorübergehende Erscheinung.

  • Ohne das studiert zu haben, gibt es schon Anwendungsmöglichkeiten, die auch einen Zollstock und Papier/Stift ersetzen können......können, denn manches ist auch den Vorlieben des Einzelnen geschuldet. Gerade viele Ältere lesen nach wie vor die Zeitung aus Papier, selbst wenn sie Elektronik haben und es nicht mehr müssten.


    Und solche 3D Geschichten sind in der Entwicklung heute das Standardwerkzeug. Im Automobilbau misst keiner mit nem Zollstock wieviel Platz da ist um ein Bauteil zu entwerfen. Auch die technischen Zeichner stehen nicht mehr am Brett mit Bleistift und Lineal, sondern klicken sich am Bildschirm durchs Menü.


    Nehmen wir an man will seinen Kofferraum ausbauen, um da Anlage, Lautsprecher usw. unter zu bringen. Mit einem 3D Modell kann man dann entsprechende Holzteile entwerfen und exakt (mit der entsprechenden Maschine) zuscheiden ohne das es Spalte oder Lücken gibt.


    Die Möglichkeiten sind vielfälltig. Wenn man den Dachboden im 3D Modell hat, dazu das Modell des Autos, so kann man am Bildschrim die Autos solange hin und her schieben bis sie den best möglichen Standplatz haben. Alternativ geht man bei 40 Grad auf den Boden und misst alles mit dem Zollstock aus. ;)

    Und ja, das ist genau wie mit der Zeitung.


    Wer es mal gesehen hat, die Sendung wo sie das Meer virtuell ablassen, weil sie vorher mit 3D Sonar den Boden abgetastet haben. Das ist schon beeindruckend was man da zu sehen bekommt.

  • Mittels solcher 3D-Scans lassen sich auch wunderbar sogenannte "Low-Poly" 3D Modelle modellieren, die man dann nach belieben detaillieren kann um sie auch ggf. als Simulationsobjekt zu verwenden.

    Ich hatte vor einiger Zeit sogar mal versucht, einen 601er von genau so einem 360° Scan zu modellieren, um ihn anschließend in ein Soft-body physics Spiel (BeamNG.drive) zu implementieren.

    Sofern man natürlich die programminterne Physik & die Texturen vernünftig umsetzen kann, könnte man somit virtuelle Grenzbereiche, Fahrwerksfunktionsweise, Verformungsstruktur etc. realistisch darstellen.

    Ob man das wirklich braucht, ist eine andere Sache aber das wäre beispielsweise ein mögliches und nützliches Anwendungsgebiet solcher 3D-Scans.



  • Ich find es klasse wie bei BeamNG Automodelle aller Art dargestellt werden, die Unfallszenen greifbar sind, wann es wo wie was zerlegt. :thumbup:

    Irgendeiner muss ja Bilder machen..... ;)

  • Für Simulationen im Sinne von Fahrzeugtechnik oder Maschinenbau sind die zwei Scans nicht ohne weiteres nutzbar. Dafür müsste man mehr Arbeit reinstecken und die Daten müssten viel genauer sein

  • Das wäre doch auch was für den Modellbau. Teile mit 3D-Drucker herstellen usw. Liege ich da richtig?

  • Kommt darauf an was man damit hinterher anstellen will. Man könnte Urmodelle zum Gießen von neuen Gehäusen damit machen