Trabant springt nicht an

  • Themenstarter

    Morgen zusammen ich bin neu hier und leider auch was Trabant angeht recht unerfahren daher hoffe ich hier auf hilfe.

    Ich habe eine. A Trabant welcher nucht anspringt mit startpilit kriege ich ihn ans laufen aber sobald ich es weg nehme geht er aus und er zieht sich keinen Kraftstoff welches ich sehen kann da im Schlauch ein Filter verbaut ist. Könnt ihr mir vllt etwas sagen was es sein kann und vllt auch sagen was das für Bauteile sind die ich mit Fotos Anhänge und ob das normal ist an der Platine das es meiner meinung nach verbrannt ist?


    Bei dem sicherungsbild ist es da normal das ich ganz rechts dauerspannung habe und links daneben nur bei Zündung und die anderen haben gar keine Spannung?


    Muss Kraftstoff aus dem Tank laufen wenn ich den Deckel abdrehe siehe Bild?


    Der benzinhahn lässt sich nicht verdrehen ist der richtig so?


    Vielen lieben dank im voraus

  • Das mit dem Startspray solltest du lieber sein lassen. Ich vermute ein länger gestandener Motor und den dann auch noch ohne jegliche Schmierung anwerfen ist der Tod für deinen Motor.

    Wie sieht es mit der Grundlagenliteratur aus, schon mal ein Blick hinein geworfen? (wims/Betriebsanleitung)

  • Lief er denn schon mal richtig und ist das Problem jetzt spontan aufgetreten oder hast Du ihn schon so gekauft? Einmal alles säubern, schmieren, evtl. div. Kleinteile und Filter tauschen. Die von Krapproter genannt Lektüre ist ein Muss und sehr hilfreich. Ebenfalls das Buch: ich fahre einen Trabant.

    Wird schon ;):thumbup:

  • WHIMS und da wirst du noch sehr viel mehr finden.


    Wie lange hat der Wagen schon gestanden? Und wo steht der übrigens, denn ich befürchte, es werden Fragen auf dich (und damit uns) zukommen die man nicht so leicht über's Internet lösen kann.

    Die Erfahrung hat uns gelehrt, bei einem Trabant der mehrere Jahren ohne jegliche Konservierungsmaßnahmen irgendwo abgestellt ist (99%), wird man bei der Wiederinbetriebnahme im ersten Jahr in wechselnder Folge alle Ecken unter die Haube zu sehen bekommen.


    Die Buchstaben bei der Fernbedienung stehen für Reserve-Auf- Zu. Mann soll sich angewöhnen: Schlüssel raus, Hahn zu.

    Das Benzinsystem sollte man eigentlich alle zwei Jahren inspizieren und ggf reinigen.

    Ja, das heißt ausbauen und aus einander nehmen. Dann lernst du gleich wie der Hahn funktioniert.

    Besonders die beiden Filter über und unter der Hahn sauber machen, ggf ersetzen. Die Korkdichtung hat Probleme mit den aktuellen Kraftstoffe, nimm da ein modernes aus Gummi. Das Innengewinde vom grauen Plaste-Wassersack war immer schon empfindlich: Ein Alu Wassersack kostet ein Zehner und beseitigt die Wassersackprobleme für immer. Es gibt Sets mit den ganzen Filter und Dichtungskram.


    Im Endeffekt soll der Durchfluss vom ganzen Kraftstoffsystem am Schimmernadel mindestens 250 ml/Minute sein. Ein Zusatzfilter in der Leitung ist dann oft eine Hemmung. Aber mittlerweile spielen auch die Mäusekino (KMVA)-Geber (in deinem ersten Bild) nicht immer mehr mit.


    Tipp: bevor du den Benzinhahn vom Tank trennst, markiere in welcher Richtung der Hahn zeigt.


    Noch ein Tipp: Arbeite mit Latex- oder Nitrilhandschuhe . Dann wird nachher das Abendbrot erheblich genießbarer sein. 8)

  • Die Leiterplatte sieht nicht gut aus. Das ist das Steuerteil der Elektronischen Zündung. Leiterplatte oder Bauteile braun und schwarz bedeutet, das es hier zu warm geworden ist. Sollte also erneuert werden.

    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, ich habe selbst genug. :thumbup:

  • Die Leiterplatte sieht nicht gut aus. Das ist das Steuerteil der Elektronischen Zündung. Leiterplatte oder Bauteile braun und schwarz bedeutet, das es hier zu warm geworden ist. Sollte also erneuert werden.

    Klasse halbwissen, und das am besten schön verbreiten.

    In dem Fall des steuerteile ist es ziemlich normal das im Bereich der widerstand Anschlüsse die Geisterbahn braun wird. Dies tut der funktion in den meisten Fällen keinen Abbruch.

    Am steuerteil sind hauptsächlich die Transistoren anfällig, die mögen es nicht wenn man die zündung anhat ohne das der Motor läuft...

  • Hallo Patrick, Wenn dein Motor mit Starterhilfe anspringt, ist mit der Zündung erst mal in Ordnung. Da offenbar kein Benzin nachläuft, geht er wieder aus. Du gehst mal wie folgt vor: Schraub mal die Benzinleitung am Vergaser lose und dreh den Benzinhahn auf. Kommt nichts, dann dreh den Benzinhahn auf Reserve, da die die letzten ca 5 Liter nur als Reserve den Tank verlassen. Kommt unten immer noch nichts an, ist dein Benzinhahn verstopft. Der verstopft weil eventuell Schmutz oder Rostpartikel im Tank sind. Ein weiterer Ursache ist , wenn dein Trabant längere Zeit (paar Jahre)

    gestanden hat. Dabei verdunstet das Benzin und das Mischöl wird zur kneteartiger Masse und setzt sich in die Kanäle des Benzinhahnes. Dann solltest du den Tank ausbauen , den Benzinhahn zerlegen, alles reinigen und besser mit neuen Dichtungen wieder einbauen. Eventuell ist es noch notwendig den Vergaser komplett zu zerlegen und ebenfalls zu reinigen, weil das Starterspray nicht die Vergaserwege passiert, sondern als gasförmiges Fluidum direkt in die Zylinder gezogen wird.

  • Klasse halbwissen, und das am besten schön verbreiten.

    In dem Fall des steuerteile ist es ziemlich normal das im Bereich der widerstand Anschlüsse die Geisterbahn braun wird. Dies tut der funktion in den meisten Fällen keinen Abbruch.

    Am steuerteil sind hauptsächlich die Transistoren anfällig, die mögen es nicht wenn man die zündung anhat ohne das der Motor läuft...

    Dann muss ich wohl zurückrudern. :wechgeh:

    Ich hätte das Steuerteil rausgehauen, weil ich als Klempner das so mal gelernt habe.

    Ich hatte mal an einer Heizung eine Leiterplatte nachgelötet. Habe von meinem Chef einen Mega Ärger bekommen, wegen Sicherheit usw.

    Vielleicht hat mich das falsch geprägt. Ich lerne aber gern dazu. ;)

    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, ich habe selbst genug. :thumbup:

  • Wer will den Kaffeesatz haben?

    Tips hat der Fredersteller genug bekommen - jetzt wäre es an ihm, mal zu antworten und ein paar Informationen zur eigenen Herkunft und Geschichte und des Trabant preiszugeben.