CO2-Steuer-2021

  • Wenn eine wirklich schlagkräftige Hubschrauberflotte verfügbar wäre, könnte man den Gedanken vielleicht verwerfen.


    Aber da borgen sie sich die Helis irgendwie zusammen um mal 20 Stück in eine Region zu schicken. Nichts ist vorbereitet, immer nur von der Hand in den Mund.

    Damit hast Du Dir selbst die Antwort zu Deiner Frage aus dem anderen Fred gegeben, warum ich der Meinung bin, das wir Glueck haben, weil zw. uns und den Russen noch diverse Osteuropaeer sitzen.


    In der Hohen Tatra hat der Sturm Kyrill seinerzeit noch schlimmer gewuetet als hier im Harz. Und die Slowaken haben fast 3 Jahre zum Aufraeumen gebraucht, was bei der angefallenen Menge an Schadholz eine absolut respektable Leistung ist!, auch wenn in dieser Zeitspanne der Kaefer natuerlich ebenfalls zuschlaegt. Aber dort hat man sich vor allem nicht irgendwelchen dumpfbackenen Ideologien ("Natur Natur sein lassen") ergeben sondern loesungsorientiert zugepackt.


    Ergebnis: Waehred in der Tatra auf den Windwurfflaechen inzwischen grossflaechig 6-8 Meter hohe Jungbaeume wachsen, vom Borkenkaefer kaum noch eine Spur zu sehen ist (in 10 Jahren wird ein ungeuebtes Auge kaum noch merken, "das da mal was war"), geht das Sichtum des Waldes hier im Harz mit bundesdeutscher Dekadenz munter weiter.

  • Andere Länder haben auch nicht das Problem mit der Grünen Seuche in der Regierung.

  • Ach was, das ist der Klimawandel, der nur in den Laendern des ehem. Ostblocks noch nicht angekommen. [/Ironie]


    Wobei der verlinkte Artikel dann doch sachlicher ist, als es die Ueberschrift zunaechst vermuten laesst. Als wir zu Ostzeiten im "Elbi" noch fast ueberall Boofen und Feuer machen durften, konnte man die Naehe eines solchen ursaechsischen Uebernachtungsplatzes an dem praktischen Nichtvorhandensein von Totholz sicher ausmachen.

  • Hier würde der Förster vermutlich irgendwann schießen....

  • Zitat aus den verlinkten Artikel:


    "In Zukunft müssen die Deutschen ihren Wald verändern, um ihn zu erhalten. Sie müssen ihn ausdünnen, Schneisen schlagen und totes Holz wegschaffen."


    Also all das, was zu Ostzeiten schon gemacht wurde, soll jetzt wieder eingeführt werden, wenn Ich daran denke, der Wald war damals aufgeräumter, Jünger und Gesünder.

  • Was der Lindner da heute an "Entlastungen"/Steuerreformvorschlägen vorgelegt, ist wohl ein glatter Schlag ins Gesicht von Leuten, die sich nicht zu den Gut- und Besserverdienenden zählen dürfen. Aber genau die letzteren sind und bleiben eben die bediente Klientel dieser unsozialen Partei.

    Wenn das so durchgeht, werden die 'Verwerfungen' in der Gesellschaft erst recht zunehmen. Enorm steigende Energiepreise werden damit für Klein- und Normalverdiener jedenfalls nicht aufgefangen, für gut Verdienende gibt es hingegen ein nettes Zubrot. Von unten nach oben, wie seit Jahrzehnten usus... X/

  • Ähm - in Sachen Handwerker haben wir doch längst wieder lupenreine DDR-Zustände: kein Material, zu wenig Leute, ewig hinterherrennen und betteln, sich durchaus auch arrogant behandeln lassen müssen. Völlig aus dem Ruder gelaufene Preise kommen noch oben drauf - und die entarten fleißig weiter... X(

    Wenn der Lindner das oben erwähnte unter dem Motto 'Ausgleich für gestiegene Lebenshaltungskosten' zum Besten gibt, tatsächlich aber vor allem Besserverdiener entlastet, Geringverdiener (bei denen das steigende Preisniveau durchaus existenzbedrohend werden kann) aber mit einem Allmosen abspeisen will, dann stinkt das (auch nach FDP natürlich...).

    In der sonstigen Regierung scheint man das ähnlich zu sehen, immerhin sah der Kanzler persönlich es heute als gegeben an, "ein weiteres Entlastungspaket" anzukündigen und von einem "starken Sozialstaat" zu sprechen, der "es nicht zu Unruhen kommen lassen" werde.

    Schaun wa mal, was die grünlastige Ampel diesmal zusammenrühren wird... :/

  • Ob solche Zustaende neuerlich erstrebenswert sind?

    Der Kollege fahrgast hat den Finger drauf:

    Solche Zustände haben wir längst wieder.

    Wer gebaut hat und noch nicht ganz damit fertig ist, weiß wovon die Rede ist. Der deutsche Handwerksmeister sitzt derzeit gewaltig auf dem hohen Roß - und je näher sich sein Handwerk an der Baubranche befindet, umso höher ist das Roß.


    Jahrzehntelang kaum ausgebildet, jahrzehntelang Hungerlöhne bezahlt - und jetzt über den Personalmangel jammern. Das ist zwar nur ein Teilaspekt des Ganzen und beschreibt das Problem nicht umfassend, aber es gehört dazu.

  • Kaum ausgebildet ist vielleicht etwas übertrieben formuliert, aber jetzt Azubis zu finden ist nicht leicht.


    Keinen Bock, zehndäumige Linkshändigkeit etc.


    Aber voller Wünsche und Bedürfnisse.

  • Deluxe

    Da kann ich nur zustimmen.

    Manch ein Handwerksmeister muss sich wohl selbst wieder die Arbeitsklamotten anziehen , wenn er sein Geschäft weiter betreiben will. Das Problem ist aber eben auch hausgemacht durch die Handlungsweise vieler Arbeitgeber in den letzten Jahren.


    Hinzu kommt ja auch noch die Verhaltensweise möglicher Stellenbewerber.

    Das wurde jüngst von einem Malermeister im Fernsehen anschaulich thematisiert.

    Die Mehrheit der Lehrstellenbewerber ist schlicht nicht brauchbar. Sie zeichnen sich

    durch Anspruchsdenken, wenig belastbar und höchst ungeschickt aus.

    Die Masse besitzt von Hause aus keinerlei handwerkliches Geschick, so seine Aussage.


    Wo soll es auch hinführen, wenn bis zu 50 % der Schulabgänger eine akademische

    Ausbildung anstreben, weil sich keiner mehr die Finger schmutzig machen mag.

    Es geht eben nicht gut, wenn man zu viele Generäle und nur wenige Soldaten hat.

  • Der ungewaschene Troß?

  • Um es ganz langsam zu erklären: wenn man eigentlich Rechtshänder ist und mit der linken Hand arbeitet, an der nur Daumen sind, ist das Ergebnis vielleicht nicht ganz so geschmeidig.... 🤔

  • von einem "starken Sozialstaat" zu sprechen, der "es nicht zu Unruhen kommen lassen" werde.

    Die Journaille ist derweil schon auf Linie gebracht.

    Es tönt, dass man sich nicht an Protesten beteiligen soll, weil sich das radikale Gruppierungen zunutze machen könnten.

    Da weiß doch dann der brave Deutsche Bescheid.

  • Um es ganz langsam zu erklären: wenn man eigentlich Rechtshänder ist und mit der linken Hand arbeitet, an der nur Daumen sind, ist das Ergebnis vielleicht nicht ganz so geschmeidig.... 🤔

    ... und auch noch Doppeldaumen bei zehn Stück an der linken Hand :lach:

    Der Spruch heißt eigentlich: zwei linke Hände und alles Daumen. :2Kumpels:

    Da stehen wir Linkshänder aber drüber :hüpf1:

    bekannte Linkshänder

  • Dann werfe ich meinen Vati in die Runde.

    Er war nicht berühmt, hatte aber drei Berufsabschlüsse im Handwerk

    und hat darüber hinaus div. anderes Handwerkliches gemacht

    und es gibt sicher noch viele andere Handwerker die Linkspotsch sind.

  • Ich war eigentlich geborener Linkshänder, wurde aber (zu DDR-Zeiten nicht ungewöhnlicherweise) gezwungen, mit re zu schreiben. Herausgekommen ist eine Sauklaue, die außer mir quasi keiner lesen kann. Ich schreibe ggf. also Druckschrift... :rolleyes:

    Einziger Vorteil dieser (psychologisch inzw. längst an den Pranger gestellten) Zwangsmaßnahme: ich kann vieles (schrauben, hämmern etc.) auch mit li genausogut machen. Wenigstens dafür war die versaute Handschrift gut...


    P.S.: In Schierke brennen großflächig die Baumleichen. Es musste ja so kommen...